Covid-19-Krise: Top 10 der Jobsuchen auf Indeed

Eine aktuelle Analyse der Jobseite Indeed zeigt wie Jobsuchende auf die Covid-19-Krise reagieren. Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben sich die Anfragen der Jobinteressenten auf krisenrelevante Berufsbezeichnungen, Eigenschaften oder Kompetenzen verschoben – dazu gehören Supermärkte, die Landwirtschaft und der Versandhandel.

“Die mediale Aufmerksamkeit, dass Supermärkte Unterstützung bei der Warenverräumung brauchen, die Landwirte helfende Hände für die Ernte suchen und der Versandhandel stark beansprucht wird, haben sicherlich zur Prominenz der aktuell am schnellsten wachsenden Suchbegriffe beigetragen”, erklärt Dr. Annina Hering, Economist bei Indeed.

Bewerben in der Krise: 92 Prozent schwören auf Videokonferenz

Großteil der Unternehmen hat Jobinterviews auf online umgestellt

Download JobinterviewIn der Corona-Krise gehören sie, so das Ergebnis der aktuellen karriere.at Online-Umfrage, zur vielzitierten „neuen Normalität“: Bewerbungsgespräche per Videokonferenz. 92 Prozent der Österreicher können sich damit anfreunden bzw. hatten schon einmal eines. Der Großteil der Unternehmen bietet diese Form des Interviews an.

 

Learnings aus dem HR-Business-Partner-Modell nach Dave Ulrich

BVDW zu Home-Office-Vorstößen: Gesetz ist zwingend notwendig

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. begrüßt die neuen Vorstöße von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für ein Home-Office-Gesetz. „Die aktuelle Krise hat bewiesen, dass die Unternehmen, die bereits Vorkehrungen für Home-Office-Arbeitsplätze getroffen hatten, wesentlich schneller umschalten konnten als unvorbereitete Unternehmen“, sagt Alexander Kiock (Diffferent), Vizepräsident des BVDW. Home-Office hilft nicht nur im Notfall, Arbeitsplätze zu sichern, sondern auch die Flexibilität zu steigern und die Handlungsfähigkeit von Unternehmen zu gewährleisten. Ein grundsätzliches Recht auf Home-Office auch außerhalb von Krisenzeiten ist erforderlich. Arbeitnehmer und Arbeitgeber brauchen gegenseitige Rechtssicherheit per Gesetz und entsprechende Zusätze in den Arbeitsverträgen.

Alexander Kiock

Mehr Zeit für gute Bewerber – doppelte Laufzeit für Stellenanzeigen

Recruiting im Home Office? Was vor ein paar Jahren kaum vorstellbar war, wird nun für viele Arbeitgeber zum Normalzustand. Denn auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie werden qualifizierte Fachkräfte dringend benötigt. Das fachspezifische Stellenportal jobvector unterstützt daher Unternehmen bei Ihrer Suche nach Bewerbern aus den Bereichen IT, Technik, Medizin und Wissenschaft und verdoppelt die Laufzeit aller Stellenanzeigen auf 12 Wochen.

Schrittweise zurück zum Alltag: Diese Unternehmen wollen wieder hochfahren – benötigen aber Hilfe

Die ersten Geschäfte haben inzwischen wieder geöffnet, weitere Unternehmen bereiten derzeit ihre Rückkehr zum Alltag vor. Doch die Herausforderungen unterscheiden sich zwischen einzelnen Branchen teilweise deutlich, um die schrittweise Rückkehr organisieren zu können. Eine Umfrage unter 11.400 Menschen der Online-Jobplattform StepStone zeigt nun: Vor allem die besonders von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen aus der Hotel- und Gastrobranche sowie der Freizeit- und Touristikbranche benötigen in vielen Punkten Unterstützung.

Dr. Tobias Zimmermann

So reagiert der deutsche Arbeitsmarkt auf Covid-19

Aktuelle Daten für verschiedene Branchen und Bundesländer
Seit Beginn der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verzeichnen die internationalen Arbeitsmärkte einen deutlichen Rückgang an veröffentlichten Stellenanzeigen. Textkernel veröffentlicht regelmäßig aktuelle Zahlen zur Situation an den Arbeitsmärkten. Über Jobfeed, Textkernels Plattform für Arbeitsmarktdaten, können online veröffentlichte Stellenanzeigen in Echtzeit analysiert werden.
  • Die Anzahl online veröffentlichter Stellenanzeigen in Deutschland sank seit KW 3 um rund 24% (Stand 19. April 2020).
  • In allen Bundesländern sank die Anzahl veröffentlichter Stellenanzeigen auf durchschnittlich 65% des Ausgangswerts in KW 3. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede.
  • Stellenanzeigen aus Gastronomie sowie Kultur und Freizeit sind mit 14% bzw. 30% des Ausgangswerts in KW 3 ganz unten.
  • Die Zahl veröffentlichter Online-Stellenanzeigen in Frankreich, Spanien und dem Vereinigten Königreich ist im Vergleichszeitraum um mehr als 50% gesunken.

Corona-Studie: Wirtschaftliche Folgen für Selbstständige und Kleinunternehmer nach Bundesländern und Branchen

Deutsche Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer wurden nach Ihrer persönlichen wirtschaftlichen Gefahr im Zuge der Corona-Krise befragt. Anhand der Antworten lassen sich Rückschlüsse ziehen, wie unterschiedlich stark in den verschiedenen Bundesländern und Branchen sowohl Umsatzeinbußen zu vermelden sind und Soforthilfen genutzt werden. 

Anbei ein paar Auszüge – konkretere Einblicke lassen aber sicher die Grafiken zu, die Teil der Mitteilung sind bzw. auf der Onlineseite zur Studie (auf dieser gibt es auch Länderkarten, siehe unten).




Neues Job-Matching #gemeinsamstark von meinestadt.de übernimmt die Jobsuche anhand von 5 Fragen

Vereinfachte Jobsuche in der Corona-Krise 

Rund 725.000 Betriebe haben inzwischen Kurzarbeit angemeldet, Verträge befristeter Mitarbeiter werden nicht verlängert, Beschäftigungen enden nach der Probezeit. Die Zahl der Jobsuchenden wird in 2020 überdurchschnittlich ansteigen und gleichzeitig werden Stellen abgebaut. Doch einige Branchen profitieren von der Krise und suchen händeringend neue Mitarbeiter. Da setzt das neue Job-Matching #gemeinsamstark von meinestadt.de an. Das Angebot soll Arbeitssuchenden anhand von fünf Fragen möglichst schnell und unkompliziert zum neuen Job verhelfen.

Wolfgang Weber

Die Arbeitgebermarke macht keine Pause. Employer Branding in Zeiten von Corona.

Von Bernhard Schelenz

Bernhard Schelenz
Bernhard Schelenz

Wir leben in schweren Zeiten, daran wird sich auch kurz- und mittelfristig kaum etwas ändern. Jetzt muss sich die Arbeitgebermarke beweisen.  Wie steht es um die Authentizität des Auftritts am Arbeitsmarkt, die relevanten Inhalte, die emotionale Kraft und die merkmalsstarke Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb? Nun müssen die Weichen dafür gestellt werden. Die Corona-Krise ist für Unternehmen eine Chance zur kritischen Bestandsaufnahme und zur Neujustierung. Wer die sensible Pflege des Arbeitgeberimages jetzt forciert anstatt sie einzufrieren, handelt vorausschauend und strategisch klug.