stellenanzeigen.de verstärkt Reichweite bei Senior-Experten
München – Die Jobangebote von stellenanzeigen.de erscheinen ab sofort zusätzlich auch auf dem Portal www.expertia.de, einem Jobnetzwerk für Experten mit mindestens 25 Jahren Berufserfahrung. expertia.de richtet sich insbesondere an erfahrene Fach- und Führungskräfte und unterstützt sie bei der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung. stellenanzeigen.de erhöht durch die Kooperation für seine Anzeigenkunden die Reichweite in der attraktiven und stark wachsenden Zielgruppe der Experten mit viel Berufserfahrung.
Kienbaum HR-Klima Index 2010: Unternehmen bauen Personal ab trotz guter Geschäftsaussichten
Gummersbach. Jedes dritte Unternehmen in Deutschland wird in diesem Jahr die Anzahl seiner Mitarbeiter reduzieren, obwohl fast die Hälfte der Firmen für 2010 eine positive
Geschäftsentwicklung erwartet. Das ergab die Studie „HR-Klima Index 2010“, zu der die Managementberatung Kienbaum 233 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat. In Österreich und der Schweiz ist der Trend gegenläufig: Zwar rechnen nur knapp ein Viertel der österreichischen Unternehmen in diesem Jahr mit einem steigenden Umsatz, dennoch geht ein Drittel der Firmen davon aus, dass die Anzahl ihrer Mitarbeiter steigt. In der Schweiz prognostizieren sogar mehr als 40 Prozent der befragten Unternehmen einen höheren Personalbestand für 2010, während nur jedes neunte Unternehmen von einer positiven Geschäftsentwicklung ausgeht. „Der Beschäftigungsabbau wird sich fortsetzen. In Deutschland wird auch bei einer positiven Geschäftsentwicklung die Beschäftigung deutlich hinterher hinken. Das ist unter anderem eine Folge der Kurzarbeit“, sagt Paul Kötter, Director bei Kienbaum und Gesamtverantwortlicher der Studie.
10 Jahre Greencard für IT-Experten – Seit dem Jahr 2000 wurden rund 33.000 Arbeitserlaubnisse erteilt – Expertenmangel bleibt in der IT-Branche ein Problem
Berlin. Die Greencard für IT-Spezialisten ist 10 Jahre alt geworden. Bei der Eröffnung der Hightech-Messe CeBIT in Hannover im Jahr 2000 kündigte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die Greencard-Initiative für ausländischen IT-Experten erstmals an. Damit reagierte Schröder auf den großen Mangel an IT-Spezialisten, den die Hightech-Branche zuvor immer wieder artikuliert hatte. Zum damaligen Zeitpunkt waren 75.000 IT-Stellen im abgeschotteten deutschen Arbeitsmarkt unbesetzt. Seit August 2000, als die ersten Greencards bewilligt wurden, sind bis heute rund 33.000 IT-Fachkräfte auf diesem Weg nach Deutschland gekommen. Im Jahr 2005 wurde die Greencard durch eine nahezu gleichlautende Regelung im Zuwanderungsgesetz abgelöst. „Die Greencard ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer aus Anlass des Jubiläums. „Sie hat drei volle Hochschuljahrgänge der Informatik zusätzlich nach Deutschland gebracht.“ Nach dem Höhepunkt im Jahr 2001 mit 6.400 Greencards sank die Zahl nach dem Platzen der Internetblase deutlich ab. Der gleiche Effekt zeigte sich im vergangenen Jahr. Die Zahl der eingereisten IT-Fachleute sank von 3.900 im Jahr 2008 auf rund 2.500 in 2009.
Zielvorgaben ausgebremst: Mitarbeitern fehlt Orientierung
Hamburg. In jedem dritten deutschen Unternehmen können sich Mitarbeiter nicht mit wachsenden Umsatzzielen identifizieren. So treffen Vorgaben wie verbesserte Marktdurchdringung oder erhöhte Kundenzufriedenheit auf Unverständnis. Das ist gerade in wirtschaftlich angespannten Phasen kontraproduktiv für das Unternehmenswachstum. Häufig ist mangelnde Transparenz und Kommunikation die Ursache: Bloß in jeder fünften Firma kennen die Mitarbeiter die wichtigsten finanziellen Ergebnisziele und haben sie verstanden. Zudem vernachlässigen viele Führungskräfte ihre Vorbildfunktion: Nur 24 Prozent der Manager achten darauf, die Ziele zur Unternehmenswertsteigerung vorzuleben und aktiv von ihren Mitarbeitern einzufordern. Das ist das Ergebnis der „Potenzialanalyse Wertemanagement“ von Steria Mummert Consulting.
Studie Online-Bewerbung 2009: Bessere Qualität von Bewerbungen trotz weiterhin fehlender Medienkompetenzen – Mängel der Bewerber bleiben gleich
Großenkneten. Die Qualität von Online-Bewerbungen scheint sich nach Aussagen von Personalverantwortlichen in den letzten fünf Jahren sichtbar verbessert zu haben. Das ergab die kürzlich von berufsstart.de veröffentlichte Studie „Online-Bewerbung 2009“. Beurteilte 2005 noch mehr als die Hälfte (52%) der Unternehmen die Qualität von Online-Bewerbungen im Vergleich zu Printversionen als geringer oder wesentlich geringer, waren es 2009 nur noch 32%. Als höher schätzen aktuell doppelt so viele Personalverantwortliche (10%) wie 2005 die Qualität von Online-Bewerbungen ein und mit Postbewerbungen vergleichbar ist das Niveau inzwischen für mehr als die Hälfte der Personaler. Man könnte also meinen, dass die Bewerber die Kritik der Unternehmen erhört haben! Zumal Sie sich selbst auch besser als 2005 einschätzen und das vor allem bei den Extremwerten.
Hewitt-Report: Vergütung der 100 größten europäischen Unternehmen – Nullrunde für viele Vorstände
München – Die Gehälter der Top-Manager in Europa sind 2009 durchschnittlich um 1,3 Prozent gestiegen. Im Vergleich dazu legten die Vorstandsgehälter 2008 im Schnitt noch um 5,5 Prozent zu. Bei einem Drittel der 100 größten europäischen Unternehmen gab es 2009 auf Top-Managementebene sogar eine Nullrunde. Weitere Hewitt-Studien belegen, dass sich dieser Trend 2010 noch verstärken wird. Die 100 größten Unternehmen erwarten für 60 Prozent der Top-Manager Nullrunden oder gar Gehaltskürzungen. Dies sind Ergebnisse der Analyse „Report on Eurotop 100 Director’s Remuneration“, die zum zweiten Mal von der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates durchgeführt und veröffentlicht wurde. „Der Einfluss der Wirtschaftskrise auf die Gehälter der Top-Manager ist groß: Die Analyse zeigt, dass sich die Auswirkungen der Rezession europaweit verstärken. Kürzungen aber auch Anpassungen der Zusammensetzung des Gesamtvergütungspakets werden verstärkt im Bereich Top-Level durchgeführt. Diese Maßnahmen, die insbesondere in Deutschland durch das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung, das Nachhaltigkeit und Angemessenheit fordert, getrieben werden, sollen aber mit der langfristigen Gesamtstrategie des Unternehmens vereinbar sein“, sagt Marco Reiners, Leiter des Bereichs Vergütung bei Hewitt.
Internationaler Frauentag am 8. März 2010 – Frauen in Grundsicherung: Alleingelassene Alleinerziehende?
Nürnberg. Dass es Alleinerziehende auf dem Arbeitsmarkt schwerer haben, ist bekannt und wird regelmäßig durch die Forschung bestätigt. Es gilt, dies nicht nur zu beschreiben, sondern Lösungsansätze anzubieten. Im Bereich der Grundsicherung steht die Gruppe der Alleinerziehenden im besonderen Blickpunkt. Alleinerziehende nicht alleine lassen, sondern Möglichkeiten suchen, um ihnen den Weg zurück in die Arbeitswelt zu ermöglichen.
“Wir haben derzeit 645.000 Alleinerziehende in der Grundsicherung. Das bedeutet, 42 Prozent aller Alleinerziehenden in Deutschland sind auf staatliche Transferleistungen angewiesen. Das ist natürlich auch den Rahmenbedingungen geschuldet. Die Betreuungsquote für Kinder unter drei Jahren liegt bei rund 18 Prozent. Sucht man eine Betreuungs-möglichkeit von über 7 Stunden, um zum Beispiel eine Vollzeitbeschäftigung aufnehmen zu können, liegt die Betreuungsquote nur noch bei rund 8 Prozent. Wir haben zu wenige Angebote an Teilzeitarbeitsplätzen. 40 Prozent der Alleinerziehenden suchen eine Teilzeitstelle”, so Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung bei der Bundesagentur für Arbeit.
“Das Rezept für mehr Chancen für Alleinerziehende erscheint auf den ersten Blick einfach mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten und mehr flexible Arbeitsangebote. Dafür braucht es aber das Zusammenwirken von verschiedensten Akteuren. Ich weiß das Thema Alleinerziehende bei den Jobcentern in guten Händen. Aber wir können das Problem nur in guten Netzwerken lösen”, meint Alt.
Dass sich die Jobcenter intensiv um Alleinerziehende kümmern, zeigt die Umsetzung des Ideenwettbewerbs “Gute Arbeit für Alleinerziehende”, zu dem das Arbeitsministerium im vergangenen Jahr aufgerufen hat. Bundesweit sind 69 Projekte erfolgversprechend gestartet. Durch den Ausbau und die Förderung von regionalen Netzwerken aus Arbeitgebern, Kommunen, Betreuungseinrichtungen, Mehrgenerationshäusern, Familienzentren, Verkehrsunternehmen oder familienfördernden Bündnissen, sollen vor allem Frauen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie die Herausforderungen des familiären und be-ruflichen Alltags in Einklang bringen können. Mit Kindereinrichtungen oder mit Tagesmüttern und -vätern werden Kinderbetreuungsmöglichkeiten arrangiert, die Alleinerziehenden auch die Aufnahme einer Vollzeitbeschäftigung ermöglichen sollen. Zusammen mit Vertretern der Wirtschaft wird nach geeigneten Arbeitsstellen gesucht, die eine innovative, unkonventionelle und zeitlich flexible Arbeit, zum Beispiel in Teilzeit oder als Telearbeit ermöglichen. Qualifizierungsmaßnahmen werden gezielt auf die Bedürfnisse von Alleinerziehenden zugeschnitten.
Von den Projekten erwarten wir uns vor allem erfolgreiche Strategien, die wir dann auch bundesweit umsetzen können. Alleingelassene Alleinerziehende? “Nein”, lautet die knappe Antwort von Alt.
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ITK-Branche als Vorbote der Erholung
Hamburg. Im Februar 2010 akkumulierten sich die vorsichtig optimistischen Zeichen aus der deutschen Wirtschaft. „Zwar haben wir bei der Wirtschaftskrise das Schlimmste hinter uns, aber die Sorgen um die Arbeitsmarktentwicklung, Staatsverschuldung und den Euro sind nicht geringer geworden“, so ZEW-Präsident Prof. Wolfgang Franz.
Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind im Februar mit minus 2,1 Punkten leicht rückläufig, sie liegen jedoch weiter über ihrem historischen Mittelwert. Damit erwarten die Experten, dass sich die langsame Erholung der deutschen Konjunktur in den nächsten Monaten fortsetzen wird. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage ist bereits positiver, hier stieg der Indikator um 1,8 Punkte.
Das DIW-Konjunkturbarometer zeigt nach einer Stagnation des Wirtschaftswachstums im 4. Quartal des vergangenen Jahres ebenfalls leicht positive Tendenzen und geht von einem Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes von 0,2 Prozent im ersten Quartal 2010 aus.
Finanzielle Engpässe: Sieben von zehn Arbeitnehmer über 60 Jahre verschieben ihren Ruhestand ergibt eine aktuelle Umfrage von CareerBuilder
Frankfurt – Die Wirtschaftslage wirkt sich akut auf die Ruhestandspläne älterer Arbeitnehmer aus, sodass für einen Großteil von ihnen schwierige Zukunftsentscheidungen anstehen. 72 Prozent aller Arbeitnehmer über 60 Jahre bekannten, ihren bevorstehen Ruhestand aufgrund von finanziellen Engpässen hinauszuzögern.
Ein Vergleich zwischen den Geschlechtern ergab, dass drei Viertel (76 Prozent) der weiblichen Arbeitnehmer über 60 Jahre angibt sich momentan nicht in den Ruhestand begeben zu können, rund 68 Prozent der Männer gaben ähnliches an.
Die Umfrage wurde unter über 700 Arbeitnehmern in den Vereinigten Staaten im Alter von über 60 Jahren im Zeitraum vom 5. bis 23. November 2009 durchgeführt.
Der neue FRAX: Mehr Transparenz für den Finanz-Arbeitsmarkt Frankfurt
Frankfurt am Main (ghk). Es war kurz nach 18:30 Uhr, als der Präsident der Frankfurt School of Finance & Management, Professor Dr. Udo Steffens, ans Rednerpult trat um die zahlreich erschienenen Gäste zu begrüßen. Es ging um die Ankündigung des Frankfurter Arbeitsmarkt-Index, kurz FRAX, es ging um mehr Transparenz für die Beschäftigten am Finanzplatz Frankfurt – und es ging darum, einen Innovationspreis für eine gute Idee zu übergeben. Kurzum, er hatte allen Grund, auf diesen Anlass mit einigem Stolz hinzuweisen.
Es kommt nicht alle Tage vor, dass er einen Ehrenpreis des Bundespräsidenten Horst Köhler präsentieren kann – und das an einen wissenschaftlichen Mitarbeiter seiner Hochschule. Köhlers Preis, der in der Reihe „Deutschland – Land der Ideen“ die besondere Innovationskraft der Bundesrepublik Deutschland im Fokus hat, bedeutete ebenfalls einen Renommee-Gewinn für die Frankfurt School of Finance. Es war ihr damit gelungen, aus dem Schatten des akademischen Elfenbeinturms herauszutreten und Forschungsergebnisse zu präsentieren, die für den Finanzarbeitsplatz Frankfurt und den Beschäftigten von erheblicher Relevanz sind.
Dr. Dirk Rudolph, Senior Research Fellow war dafür verantwortlich, denn sein vor einigen Jahren konzipierter Arbeitsmarkt-Index für die Analyse der Entwicklung des Frankfurter Arbeitsmarktplatz für Banker, kurz FRAX (Frankfurt Arbeitsmarkt-Index) benannt, kam nach langen Monaten der Datenrecherche endlich auf der Zielgeraden der statistischen Zeitreihenrelevanz an und konnte eine lukrative Dividende in Form von Transparenz und Marktliquidität ausschütten.









