Wenn Sie sich selber Leistung abverlangen und von anderen Leistung fordern, gehen Sie bitte wählen.
Wenn Sie im Leben etwas bewegen und erwarten, dass sich auch andere bewegen, dann gehen Sie bitte wählen.
Wenn Sie nicht länger übersehen wollen, was sich da alles in Positur und in Szene setzt: bitte gehen Sie wählen.
Wenn Sie zu rechnen verstehen und es satt haben, dass Zahlenakrobaten gefühlte Gerechtigkeitslücken aufaddieren, dann hilft nur eins: Gehen Sie wählen.
Wenn Sie fürchten, dass es in diesem Land nur eine einzige Verschwörung gibt, und zwar die der Dummen: Seufzen Sie nicht. Gehen Sie wählen.
Wenn Sie politische Abstinenz für ein Versagen und massenhaften Widerstand für eine Redefigur halten: dann geben Sie bitte am 27. September Ihre Stimme ab.
Misstrauen Sie jedem, der Ihren Arbeitsplatz heilig spricht. In dieser Jobwelt ist nichts sakrosankt. Wer in seiner Rede Garantie mit Arbeitsplatz verknüpft, der lügt.
Erwarten Sie nicht zu viel, aber insistieren Sie auf den Nachweis der Machbarkeit. Prüfen Sie, wie man in der Tat die Ideenreichen ermutigen, die Gründer ausstatten, die Macher anfeuern, die Lernbereiten fördern, die Zaghaften beflügeln will.
Beauftragen Sie mit Ihrer Wahl die Gestalter, Veränderer, Erneuerer und Bewahrer, die unser Land braucht. Sie wählen sich selbst ab, wenn Sie nicht wählen gehen.