Archive for the ‘Arbeitsmarkt’ Category
Monster-Studie „Bewerbungspraxis 2010“ zeigt: Wechselwilligkeit trotz Krise bei deutschen Arbeitnehmern
Eschborn – Obwohl sich die wirtschaftliche Situation nur langsam verbessert und die Lage am Arbeitsmarkt nach wie vor angespannt ist, hat dies nur geringe Auswirkungen auf die Wechselwilligkeit deutscher Arbeitnehmer. Das zeigen die Resultate der aktuellen Studie „Bewerbungspraxis 2010“, für die das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Online-Karriereportal Monster mehr als 9.000 deutsche Jobsuchende und Karriereinteressierte befragt hat. So beabsichtigt über die Hälfte der Befragten, sich in nächster Zeit nach einem neuen Arbeitgeber umzuschauen, und rund ein Viertel der Umfrageteilnehmer plant sogar konkret, den aktuellen Arbeitsvertrag in naher Zukunft zu kündigen.
IAB: 3,5 Millionen Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2010
Nürnberg. Im Jahresdurchschnitt 2010 wird es voraussichtlich 3,5 Millionen Arbeitslose geben, geht aus einer am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktprojektion des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2009 wäre dies ein Anstieg um 120.000. Dabei unterstellen die Forscher ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,75 Prozent im Jahr 2010.
CareerBuilder-Studie: Arbeitgeber veröffentlichen Hitliste der häufigsten und peinlichsten Fehler von Bewerbern in Vorstellungsgesprächen
Frankfurt – Mit dem gestiegenen Druck am Arbeitsmarkt ist das einwandfreie Auftreten von Bewerbern in Vorstellungsgesprächen mehr denn je ausschlaggebend.
In manchen Fällen treibt der Druck, der auf Bewerbern lastet, ungewöhnliche bis äußerst ungünstige Blüten. Eine eben veröffentlichte Studie von CareerBuilder unter 2700 Personalmanagern offenbart die häufigsten und peinlichsten Fehler, die Bewerber bei Vorstellungsgesprächen machen.
BA-Chef Weise: “Anlass für Haushaltssperre beseitigen”
Nürnberg. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen Unterstützung bei einem Konzept zur besseren Integration von Arbeitslosengeld II-Empfängern in den ersten Arbeitsmarkt zugesagt. Damit soll sehr kurzfristig dem Willen des Haushaltsausschusses des Bundestages entsprochen werden, der vergangene Woche Haushaltsmittel in der Grundsicherung von insgesamt 900 Millionen Euro gesperrt und einen effizienteren Mitteleinsatz gefordert hatte.
Erfolgreicher Auftakt der ‚Jobinitiative Deutschland’ in Hamburg – 31 Unternehmen aus der Region mit freien Stellen treffen mehr als 1.700 Arbeitssuchende
Eschborn – Die Auftaktveranstaltung der zweiten Jobinitiative Deutschland-Tour, die am 11. März in Hamburg stattfand, verlief sehr erfolgreich – so die positive Bilanz des Online-Karriereportals Monster. Mehr als 1.700 Jobsuchende trafen auf der ersten Station der kostenlosen Veranstaltungsreihe renommierte Unternehmen aus Hamburg und Umgebung, die aktuell Vakanzen zu besetzen haben. Insgesamt wurden mehr als 4.000 freie Stellen im Rahmen der Jobinitiative Deutschland in Hamburg angeboten.
IT-Freiberufler nehmen den Fuß vom Bremspedal – Kein weiteres Sinken: Durchschnittliche Honorarforderung stagniert bei 70 Euro
München. IT-Freiberufler haben ihren Fuß vom Bremspedal genommen, aber sie geben noch nicht wieder Gas: Sie fordern aktuell einen durchschnittlichen Stundensatz von 70 Euro. Das ist genau so viel wie im August 2009 und ein Euro weniger als im Februar 2009. Zumindest ist der Abwärtstrend des letzten Jahres gestoppt. Projektanbieter dagegen schauen immer stärker auf den Preis und kontaktieren bevorzugt günstigere Selbstständige. Das ergab die GULP Stundensatz-Auswertung Februar 2010. Die halbjährlich durchgeführte Analyse basiert auf den Stundensatzforderungen der mehr als 70.000 IT-Freiberufler, die ihr Profil in die Online-Datenbank auf www.gulp.de eingetragen haben, sowie auf den mehr als 750.000 abgewickelten Projektangeboten.
Pfusch am (Bildungs-)Bau: Alte Ziele werden nicht mehr erreicht – neue noch nicht
11.3.2009 (ghk). Wer als Fußgänger sich gemächlich von der Schlossallee dem Hauptgebäude von Schloss Bensberg nähert, dem kann es eigentlich nicht entgehen, mit welcher Harmonie und Qualität die Architekten einer vergangenen Epoche ihre Bauwerke geschaffen hatten. Der Anblick des Schlossgartens und der Fassade der Haupt- und Nebengebäude lassen sichtbar werden, dass weder beim Schlossbau vor fast genau 300 Jahren noch heute bei der Instandhaltung Pfusch und Schlamperei einen Einfluss hatten. Bei aktuellen Tiefbauprojekten in der Kölner Innenstadt kann man nicht unbedingt – so die aktuelle Wahrnehmung – von einem solchen Qualitätsdenken ausgehen.
Auch Reformen des Bildungswesens müssen konzipiert, gebaut und in Stand gehalten werden, die Ergebnisse sind allerdings recht weit entfernt von einem Qualitätsstand, den die Baumeister früherer Epochen scheinbar mit Leichtigkeit verwirklichten. Dieser Mangel wird offensichtlich bei dem europäischen Umbauprojekt des akademischen Bildungswesens. So war es nur konsequent, dass im Rahmen des vierten Recruiting Convents auch das Thema “Bologna” auf der Agenda stand und von Personalern kritisch gewürdigt wurde.
Südwestdeutschland stellt ein: Kienbaum-Studie zeigt: Unternehmen trotzen der Krise
Gummersbach. Die Mehrheit der Unternehmen in Südwestdeutschland bewertet die wirtschaftliche Lage des Standorts positiv. Auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 10 (sehr schlecht) vergeben 59 Prozent die Noten 1 bis 3. Trotz der weltweiten Krisensituation dominieren Zuversicht und Vertrauen in die Stärken der Region. 35 Prozent der Befragten planen die Einstellung neuer Mitarbeiter. Auch in Krisenzeiten erkennen einige Unternehmen offenbar die Bedeutung von qualifiziertem Personal. Es sind vor allem in den Bereichen Marketing und Vertrieb sowie Einkauf und Controlling Einstellungen geplant. Dies sind Ergebnisse der Standortstudie „Wie gut ist Südwestdeutschland?“, an der sich 141 führende Unternehmen aus Südwestdeutschland beteiligt haben.
Zusatzbeiträge zur Krankenkasse: Auswirkungen für Leistungsempfänger
Nürnberg. Übernahme der Zusatzbeiträge für Arbeitslosengeld II-Bezieher: Härtefallkatalog beschreibt diese Ausnahmen – Bei Arbeitslosengeld II-Beziehern mit zusätzlichem Einkommen ist grundsätzlich keine Erstattung möglich- Arbeitslosengeld I-Bezieher haben den Zusatzbeitrag generell selbst zu tragen
Verschiedene Krankenkassen haben bereits ab Februar dieses Jahres die Erhebung von Zusatzbeiträgen angekündigt. Der Zusatzbeitrag kann für Bezieher von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld durch die Grundsicherungsstellen übernommen werden, wenn der Wechsel zu einer Krankenkasse, welche keine zusätzlichen Beiträge erhebt, eine besondere Härte darstellt. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die bisherige Krankenkasse spezielle erforderliche Behandlungsformen anbietet, Anwartschaftszeiten für Prämienzahlungen verloren gehen oder der Leistungsbezug in absehbarer Zeit beendet wird.
Kienbaum HR-Klima Index 2010: Unternehmen bauen Personal ab trotz guter Geschäftsaussichten
Gummersbach. Jedes dritte Unternehmen in Deutschland wird in diesem Jahr die Anzahl seiner Mitarbeiter reduzieren, obwohl fast die Hälfte der Firmen für 2010 eine positive
Geschäftsentwicklung erwartet. Das ergab die Studie „HR-Klima Index 2010“, zu der die Managementberatung Kienbaum 233 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat. In Österreich und der Schweiz ist der Trend gegenläufig: Zwar rechnen nur knapp ein Viertel der österreichischen Unternehmen in diesem Jahr mit einem steigenden Umsatz, dennoch geht ein Drittel der Firmen davon aus, dass die Anzahl ihrer Mitarbeiter steigt. In der Schweiz prognostizieren sogar mehr als 40 Prozent der befragten Unternehmen einen höheren Personalbestand für 2010, während nur jedes neunte Unternehmen von einer positiven Geschäftsentwicklung ausgeht. „Der Beschäftigungsabbau wird sich fortsetzen. In Deutschland wird auch bei einer positiven Geschäftsentwicklung die Beschäftigung deutlich hinterher hinken. Das ist unter anderem eine Folge der Kurzarbeit“, sagt Paul Kötter, Director bei Kienbaum und Gesamtverantwortlicher der Studie.









