Archive for the ‘Arbeitsmarkt’ Category
Mehr Gründerinnen in Deutschland
Nürnberg. Derzeit werden mehr Frauen ihre eigene Chefin als jemals zuvor: 2011 waren fast fünf Prozent der Frauen gerade dabei, ein Unternehmen zu gründen, oder haben während der vergangenen dreieinhalb Jahre eines gegründet. Das ist der höchste Wert seit dem Beginn der Datenerhebung im Jahr 1999, zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Instituts für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover. Bislang lag die Quote der Gründerinnen stets unter vier Prozent.
Bundesrat beschließt neues Zuwanderungsrecht
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Verdienstgrenzen sinken, Vorrangprüfung entfällt für ITK-Spezialisten
- Mittelstand profitiert besonders von unbürokratischen Regelungen
- Sachsens Innenminister Ulbig: Kluge Köpfe sind willkommen
Berlin. Mit breiter Mehrheit hat der Bundesrat der Hochqualifizierten-Richtlinie zugestimmt und damit den Weg für ein modernes Zuwanderungsrecht in Deutschland frei gemacht. Zu den Neuregelungen gehören niedrigere Verdienstgrenzen, kürzere Entscheidungsfristen der Zuwanderungsbehörden und bessere Perspektiven für den dauerhaften Aufenthalt qualifizierter Zuwanderer. Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt, dass die neue Rechtslage insbesondere den Bedürfnissen des Mittelstands entgegen kommt. Dies gilt unter anderem für die neue Einkommensgrenze von 34.800 Euro, die es auch kleineren Unternehmen ermöglicht, IT-Spezialisten aus Ländern außerhalb der EU mit der Perspektive auf eine langfristige Beschäftigung zu rekrutieren.
Tag des Ausbildungsplatzes: Engagement für die Fachkräfte von morgen
Nürnberg. Seit 17 Jahren gibt es den Tag des Ausbildungsplatzes, den die Bundesagentur für Arbeit (BA) dieses Jahr am 07. Mai veranstaltet. Damals war das wichtigste Ziel, möglichst viele Ausbildungsplätze bei den Arbeitgebern einzuwerben. Heute stellt der Ausbildungsmarkt Betriebe und Jugendliche vor neue Herausforderungen.
Der Ausbildungsmarkt ist im Wandel. Gab es vor Jahren einen Überhang an Jugendlichen, so ist es in einigen Regionen inzwischen umgekehrt: dort werden die jungen Menschen zum knappen Gut. Raimund Becker, Vorstand der BA: „Es reicht nicht, am Tag des Ausbildungsplatzes ausschließlich auf die Quantität von Bewerbern und Ausbildungsplätzen zu schauen. Die Herausforderung der nächsten Jahre wird sein,
dass Jugendliche und Arbeitgeber noch besser zueinander finden.“
Zahl der offenen Stellen geht zurück
Nürnberg. Im ersten Quartal 2012 gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt insgesamt 965.000 offene Stellen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das sind rund 90.000 Stellen weniger als ein Jahr zuvor und entspricht einem Rückgang um acht Prozent.
Ein Jahr Arbeitnehmerfreizügigkeit: Mit 79.000 Personen nur moderate Zuwanderung
Nürnberg. Ein Jahr Arbeitnehmerfreizügigkeit: Mit 79.000 Personen nur moderate Zuwanderung Nur um 79.000 stieg 2011 die Zahl der Personen aus den acht mittel- und osteuropäischen Ländern, für die seit dem 1. Mai 2011 die vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt. Das berichtete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Freitag in Nürnberg. Die eher moderate Zuwanderung ist nach Einschätzung des IAB vor allem auf Sprachbarrieren und Unterschiede in den Ausbildungs- und Bildungssystemen zurückzuführen.
Bundesagentur für Arbeit: Positive Tendenz auch im April 2012
“Auf dem Arbeitsmarkt hält die positive Grundtendenz an, obwohl die Konjunktur zuletzt an Schwung verloren hat. Insbesondere die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung liegen weiter deutlich im Plus.”, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.
- Arbeitslosenzahl im April: -65.000 auf 2.963.000
- Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -115.000
- Arbeitslosenquote im April: -0,2 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent
- Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit
Marktstudie: Freiberufliche Software-Entwickler sind gefragt
Mehr als 63.000 Anfragen in den letzten zwölf Monaten – durchschnittlicher Stundensatz 71 Euro
München. In den letzten zwölf Monaten wurden mehr als 63.000 Projektanfragen über die Projektbörse GULP an freiberufliche Software-Entwickler versandt. Entwickler-Know-how zählt zu den am häufigsten nachgefragten Qualifikationen. Im Schnitt fordern die Programmier-Spezialisten Stundensätze von 71 Euro. Die Chancen für selbstständige Entwickler stehen gut, so das Ergebnis einer Marktstudie von GULP, Projektbörse und Personalagentur für IT und Engineering.
Monster Employment Index: Deutschland behält dank starker Personalnachfrage seine Vorreiterrolle in Europa
Eschborn. Im März 2012 liegt der Monster Employment Index Deutschland bei 185 Punkten. Verglichen mit 2011 ist die Online-Personalnachfrage im März in Deutschland somit um 23 Prozent höher. Deutschland führt auch in diesem Monat den Index im europäischen Vergleich an. Die Dienstleistungsbranche verbucht einen saisonal bedingten Zuwachs, während ehemalige Indexführer wie Produktion oder Transport und Logistik einen leichten Rückgang der Zuwachsraten erfahren. Entsprechend ist Freizeit der am stärksten wachsende Sektor im Jahresvergleich. Baden-Württemberg verzeichnet weiterhin den höchsten jährlichen Zuwachs aller Regionen.
European Online Recruitment Registers Annual Growth of 8%, According to the Monster Employment Index
NEW YORK–(BUSINESS WIRE)–Apr. 6, 2012– Monster Worldwide, Inc. (NYSE: MWW):
March 2012 Index Highlights:
- The Monster Employment Index Europe demonstrates a year-over-year growth of eight percent in March, compared to the ten percent registered in February
- Germany continues to register double digit annual growth at 23 percent, albeit at a decelerated pace compared to the 28 percent growth in February
- While UK and Sweden demonstrate improved growth year-over-year at 8 percent and 2 percent respectively, Belgium (down 12 percent) and The Netherlands (down 20 percent) further decelerate into negative category
- Telecommunication matches Environment, architecture, urbanism by measure of annual growth to lead all industries in March. Public sector, defence, community (down 11 percent), tracks the largest annual decline in online recruitment activity
- IT registers increased annual growth in March with notable upward momentum amongst the professional services segment
The Monster Employment Index Europe is a monthly gauge of online job posting activity based on a real-time review of millions of employer job opportunities culled from a large representative selection of career web sites and online job listings across Europe. The Index does not reflect the trend of any one advertiser or source, but is an aggregate measure of the change in job listings across the industry.
Der Arbeitsmarkt im März 2012: Frühjahrsbelebung lässt Arbeitslosigkeit sinken
„Die aktuelle konjunkturelle Schwächephase hat auf dem Arbeitsmarkt kaum Spuren hinterlassen. Die Arbeitslosigkeit ist im Zuge der einsetzenden Frühjahrsbelebung gesunken. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung liegen weiter deutlich im Plus. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist anhaltend hoch.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.
Keine Jobverluste am Bau durch Mindestlohn
Nürnberg. Der Mindestlohn im Bauhauptgewerbe hat nicht zu Beschäftigungsverlusten geführt. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG). Der massive Stellenabbau in der Branche seit Mitte der 90er Jahre sei vor allem auf das Ende des Baubooms nach der Wiedervereinigung zurückzuführen, schreiben die Autoren der Studie. Der 1997 eingeführte Mindestlohn sei daran nicht schuld.
Arbeitslosigkeit sinkt 2012 auf 2,84 Millionen
Die Arbeitslosigkeit wird 2012 auf einen Jahresdurchschnitt von 2,84 Millionen sinken, erwartet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das wären 130.000 Arbeitslose weniger als im Vorjahr. Dabei gehen die Arbeitsmarktforscher von einem Wirtschaftswachstum von 1,1 Prozent aus.
„Der Arbeitsmarkt bleibt robust, kann den steilen Aufwärtstrend aber nicht fortsetzen“, erklärte am Donnerstag IAB-Arbeitsmarktforscher Enzo Weber in Nürnberg. Nachdem im vierten Quartal 2011 aufgrund der schwelenden Eurokrise das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent geschrumpft ist, deuten einige Indikatoren bereits wieder auf eine Trendwende nach oben hin. „Damit besteht die Aussicht, dass die wirtschaftliche Schwächephase zügig durchschritten wird“, so Weber. Allerdings berge die Schuldenkrise nach wie vor Risiken.
Untersuchung von personal total: Großer Trainee-Bedarf in den Unternehmen – Zahl der Stellenanzeigen deutlich gestiegen
München. Der Bedarf an Trainees in deutschen Unternehmen ist innerhalb eines Jahres deutlich gestiegen: Schalteten 2010 noch 2.007 Unternehmen Anzeigen für Trainee-Stellen, waren es 2011 bereits 2.442 Unternehmen. Das entspricht einer Steigerung von rund 22 Prozent. Das ergab eine aktuelle Untersuchung der Personalberatung personal total AG auf Basis von AnzeigenDaten.de. Ausgewertet wurden 102 Printmedien und 20 Online-Stellenbörsen.
Green Business ist ein wichtiger Standortfaktor
75 Prozent der deutschen Firmen messen Umweltaspekten hohe Bedeutung für die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu
Noch geringe Nachfrage nach staatlichen Förderprogrammen
Für viele Unternehmen wird der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ein immer wichtigeres Thema. Drei Viertel (75 Prozent) der deutschen Unternehmen messen Green Business eine hohe Bedeutung für ihren zukünftigen Erfolg und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu. Das ergab die aktuelle Studie „Green Business – IT als Innovationstreiber für Nachhaltigkeit“, die der Hightech-Verband BITKOM und die Unternehmensberatung BearingPoint auf der CeBIT in Hannover vorstellten. Green Business bezeichnet ganzheitliches, ökologisches Wirtschaften eines Unternehmens mit dem Ziel, schädigende Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden bzw. zu vermindern und gleichzeitig Maßnahmen zur Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs umzusetzen.
Die Städte mit den besten und schlechtesten Job-Chancen in Deutschland: Ingolstadt ist Spitzenreiter und das Ruhrgebiet bleibt weiterhin schwach
Nachdem 2011 ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Jahr für viele Unternehmen war, laufen die Personalabteilungen wieder auf Hochtouren. Jetzt bietet sich für viele Jobsuchenden die Chance, sich beruflich zu verändern und die Karriere voranzutreiben. Oft ist damit ein Umzug in eine andere Stadt verbunden. Deshalb sollten Jobsuchende, vor einem Wohnortwechsel, das Potenzial an verfügbaren Job-Chancen in den jeweiligen Städten kennen.

























