Arbeitsmarkt

Der virtuelle Arbeitsmarkt 2018

Jakub Zavrel

Der virtuelle Arbeitsmarkt ist in Bewegung! Insgesamt wurden im Jahr 2018 rund 7,83 Millionen Stellenanzeigen im Internet veröffentlicht. Deutschlands Firmen schalten damit Jobinserate auf Rekordniveau, was einerseits an der guten Konjunktur liegt. Andererseits hinterlässt auch der Fachkräftemangel deutliche Spuren im virtuellen Arbeitsmarkt. Immer weniger Betrieben gelingt es, ihre Vakanzen auf Anhieb zu besetzen.

Und auch die Digitalisierung scheint nun auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt angekommen zu sein: Obwohl die Berufsgruppe Produktion noch immer den größten Marktanteil hat, verzeichnet diese über alle vier Quartale hin einen konsistenten Rückgang. Die Berufsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologie gewinnt dagegen stetig Marktanteile.

IAB-Prognose für 2019: Arbeitsmarkt hält trotz Konjunkturflaute Kurs

Die Zahl der Erwerbstätigen wird 2019 um rund 510.000 auf 45,35 Millionen steigen – ein neuer Rekord. Das geht aus der Arbeitsmarktprognose 2019 des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Arbeitslosigkeit wird im Jahresdurchschnitt 2019 voraussichtlich bei 2,2 Millionen Personen liegen. Das sind rund 140.000 weniger als im Jahresdurchschnitt 2018. Damit wird der IAB-Prognose zufolge der tiefste Stand nach 1990 erreicht.

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Enzo Weber

Qualität der Datenerhebung in den Jobcentern: Bundesagentur nimmt Hinweise des Bundesrechnungshofs auf

Was hat der Bundesrechnungshof geprüft?

Der Bundesrechnungshof (BRH) hat in seinem vorläufigen Bericht geprüft, ob die Daten, die unter anderem zur Erhebung der Arbeitslosigkeit in den Jobcentern erfasst werden, korrekt sind. Ihm sind dabei Mängel aufgefallen.
Der Bundesrechnungshof stellt etwa fest, dass „Arbeitslose“ teilweise als „Arbeitsuchende“ gekennzeichnet waren oder umgekehrt. Oder es wurden Kunden, die während Integrationskursen oder Eingliederungsmaßnahmen als „arbeitsuchend“ erfasst waren, nach Ende der Maßnahme zunächst nicht wieder in den Status „arbeitslos“ zurückgesetzt.

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Der virtuelle Arbeitsmarkt 2018

Der virtuelle Arbeitsmarkt ist in Bewegung! Insgesamt wurden Jahr 2018 rund 7,83 Millionen Stellenanzeigen im Internet veröffentlicht. Deutschlands Firmen schalten damit Jobinserate auf Rekordniveau, was einerseits an der guten Konjunktur liegt. Andererseits hinterlässt auch der Fachkräftemangel deutliche Spuren im virtuellen Arbeitsmarkt. Immer weniger Betrieben gelingt es, ihre Vakanzen auf Anhieb zu besetzen.

Und auch die Digitalisierung scheint nun auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt angekommen zu sein: Obwohl die Berufsgruppe Produktion noch immer den größten Marktanteil hat, verzeichnet diese über alle vier Quartale hin einen konsistenten Rückgang. Die Berufsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologie gewinnt dagegen stetig Marktanteile. Weitere Informationen zu diesem Thema und noch weitere Insights liefert unsere Studie zum virtuellen Arbeitsmarkt 2018.

Jakub Zavrel

Befristete Beschäftigung als Sprungbrett in den Arbeitsmarkt

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Holger Schäfer

Befristete Arbeitsverträge stehen in der Kritik, weil sie den Beschäftigten angeblich keine Sicherheit bieten. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt aber, dass Befristungen jungen Menschen den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Über die Hälfte der befristet Beschäftigten wechselt innerhalb von drei Jahren sogar auf eine unbefristete Stelle. Viele Beschäftigte mit einem befristeten Arbeitsvertrag befürchten, über sogenannte Kettenverträge in einer unsicheren sozialen Lage zu verharren oder nach Vertragsablauf arbeitslos zu werden. Die neue IW-Studie belegt jedoch, dass 56 Prozent aller Befristeten nach Ablauf von drei Jahren in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden. Besonders jungen Menschen bis 30 Jahren gelang nach Schule, Berufsausbildung oder Studium dank Befristung der Start in die Arbeitswelt, aber auch Arbeitslose schafften so den Wiedereinstieg.

Arbeitsvolumen stieg 2018 erstmals auf mehr als 61 Milliarden Stunden

Rund 61,1 Milliarden Stunden arbeiteten die Erwerbstätigen im Jahr 2018 in Deutschland. Das entspricht einem Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erstmals seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991 wurde damit die Schwelle von 61 Milliarden Stunden überschritten, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Der bisherige Höchststand lag bei 60,3 Milliarden Stunden im Jahr 1991.

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IAB-Arbeitsmarktbarometer: Mehr Beschäftigung trotz geringerem Wirtschaftswachstum

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,2 Punkte auf 103,4 Punkte gefallen. Der aktuelle Stand des Frühindikators des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lässt damit aber weiterhin eine positive Arbeitsmarktentwicklung in den kommenden Monaten erwarten.

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Arbeitsmarkt im Februar 2019: Positive Entwicklung trotz konjunktureller Abschwächung

„Die Arbeitslosigkeit ist zurückgegangen, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bleibt auf Wachstumskurs, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern auf einem sehr hohen Niveau. Der Arbeitsmarkt bleibt damit robust gegenüber der konjunkturellen Abschwächung.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im Februar: -33.000 auf 2.373.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -173.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: unverändert bei 5,3 Prozent
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Bundesweites Projekt zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung wird weiter ausgebaut

Die gesetzlichen Krankenkassen arbeiten seit 2016 mit der Bundesagentur für Arbeit, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städtetag zusammen, um die gesundheitliche Situation von arbeitslosen Menschen zu verbessern. Die Partner verbinden Arbeitsförderung und Gesundheitsförderung, indem sie u. a. speziell auf die Bedarfe arbeitsloser Menschen abgestimmte Gesundheitsförderungs- und Präventionsangebote entwickeln und bereitstellen.

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Detlef Scheele

Tops und Flops: Diese Studiengänge sind Jobgaranten

Von Benjamin Kirchbeck

Der Job-Navigator des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister analysiert, welche Studiengänge die besten Jobaussichten haben.
Die Wahl eines geeigneten Studiengangs wird immer mehr zur Wissenschaft: Das Angebot ist immens, die Folgen langfristig. Wenig überraschend haben Ingenieure die besten Chancen. Doch auch hier gibt es erhebliche Unterschiede. Die Wahl eines geeigneten Studiengangs stellt junge Erwachsene heutzutage vor große Herausforderungen.