Corona-Studie: Wirtschaftliche Folgen für Selbstständige und Kleinunternehmer nach Bundesländern und Branchen

Deutsche Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer wurden nach Ihrer persönlichen wirtschaftlichen Gefahr im Zuge der Corona-Krise befragt. Anhand der Antworten lassen sich Rückschlüsse ziehen, wie unterschiedlich stark in den verschiedenen Bundesländern und Branchen sowohl Umsatzeinbußen zu vermelden sind und Soforthilfen genutzt werden. 

Anbei ein paar Auszüge – konkretere Einblicke lassen aber sicher die Grafiken zu, die Teil der Mitteilung sind bzw. auf der Onlineseite zur Studie (auf dieser gibt es auch Länderkarten, siehe unten).




Bundesländer
– Weniger Aufträge, Umsatzeinbußen: in allen Bundesländern erachtet man die wirtschaftliche Gefahr als sehr hoch – positive Ausnahme Bremen
– Gesunkene Auftragslage trifft Saarland am stärksten, die größte Gefahr durch die Corona-Krise wird jedoch in Sachsen-Anhalt ausgemacht
– Hohe Umsatzeinbußen besonders in Hamburg und Sachsen-Anhalt- Drei von vier Befragten werden Soforthilfe nutzen – am stärksten gefragt im Saarland, am wenigsten in Schleswig-Holstein und Bremen

Branchen
– Auftragslage stimmt lediglich die Berater- und Energie-Branche noch positiv
– Alle Teilnehmer aus der Wohnungs- und Baubranche vermelden Auftragsrückgang
– Umsatzeinbußen treffen längst nicht alle gleichermaßen: neben IT- auch Energie- sowie Steuer- und Rechts-Branche noch mit vergleichsweise positiven Zahlen

– Die Krise hat einen klaren Verlierer, den Tourismus – gefolgt von der Gastronomie- sowie der Kunst- und Unterhaltungsbranche


Die Studie wurde vom Software-Unternehmen sevDesk erstellt, dass sein Netzwerk aus 80.000 Selbstständigen, Freiberuflern und Kleinunternehmern nutzen wollte, um einen repräsentativen Einblick zu den Folgen der Corona-Krise für diese Gruppen zu erstellen.

Alle Daten und Grafiken dürfen mit einem Verweis auf die Quelle von Drittparteien benutzt werden: https://sevdesk.de/blog/corona-umfrage/

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