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10 Jahre Greencard für IT-Experten – Seit dem Jahr 2000 wurden rund 33.000 Arbeitserlaubnisse erteilt – Expertenmangel bleibt in der IT-Branche ein Problem
Berlin. Die Greencard für IT-Spezialisten ist 10 Jahre alt geworden. Bei der Eröffnung der Hightech-Messe CeBIT in Hannover im Jahr 2000 kündigte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die Greencard-Initiative für ausländischen IT-Experten erstmals an. Damit reagierte Schröder auf den großen Mangel an IT-Spezialisten, den die Hightech-Branche zuvor immer wieder artikuliert hatte. Zum damaligen Zeitpunkt waren 75.000 IT-Stellen im abgeschotteten deutschen Arbeitsmarkt unbesetzt. Seit August 2000, als die ersten Greencards bewilligt wurden, sind bis heute rund 33.000 IT-Fachkräfte auf diesem Weg nach Deutschland gekommen. Im Jahr 2005 wurde die Greencard durch eine nahezu gleichlautende Regelung im Zuwanderungsgesetz abgelöst. „Die Greencard ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer aus Anlass des Jubiläums. „Sie hat drei volle Hochschuljahrgänge der Informatik zusätzlich nach Deutschland gebracht.“ Nach dem Höhepunkt im Jahr 2001 mit 6.400 Greencards sank die Zahl nach dem Platzen der Internetblase deutlich ab. Der gleiche Effekt zeigte sich im vergangenen Jahr. Die Zahl der eingereisten IT-Fachleute sank von 3.900 im Jahr 2008 auf rund 2.500 in 2009.
Jeder Zweite surft im Job auch privat: Sportereignisse verfolgen oder Mails lesen – nicht alles ist erlaubt
Berlin. Jeder zweite berufliche Internet-Nutzer (49 Prozent) verwendet das Web während der Arbeit für private Zwecke. Das hat der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mitgeteilt. BITKOM rät Unternehmen, klare Regeln für die private Internet-Nutzung im Job zu formulieren. „Gerade bei sportlichen Großereignissen wollen viele Mitarbeiter die Wettkämpfe auch während der Arbeitszeit mitverfolgen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Arbeitgeber sollten offen mit der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz umgehen. Sie sollten Regeln formulieren, eine geordnete und richtig dosierte Internetnutzung zulassen und gleichzeitig ein exzessives, die Arbeitsleistung beeinträchtigendes Surfen im Web verhindern.“
Internetjahr 2009: Rekord bei Online-Werbung – Über 1,5 Milliarden Euro Gesamtumsatz 2009
Berlin. Der Online-Werbemarkt in Deutschland erlebte 2009 ein Rekordjahr. Der Umsatz mit Werbebannern, Pop-Ups und Streaming Ads im Internet stieg im Vergleich zu 2008 um 17,8 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen, die das Markforschungsinstituts Thomson Media Control seit 2006 exklusiv für den BITKOM durchführt.
„Die Umsätze mit Werbung im Internet haben 2009 trotz Wirtschaftskrise einen neuen Höchstwert erreicht – und das Wachstum wird weitergehen“, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer die guten Zahlen. Online-Werbung zeige sich nicht so anfällig für zyklische Schwankungen wie etwa klassische Fernsehwerbung. Die Zahl der Internetnutzer nimmt stetig zu, genauso deren Nutzungsdauer. Zudem kann Werbung in einem interaktiven Medium wie dem Internet zielgruppenspezifisch angeboten werden. „Das Internet bietet sich als preiswerte und leistungsstarke Werbefläche an“, so Scheer weiter.
Strategische Kooperation im IT-Stellenmarkt: StepStone und BITKOM starten ab sofort gemeinsames Angebot für IT-Spezialisten
Düsseldorf. Zwei der wichtigsten Akteure für den IT-Arbeitsmarkt starten ab sofort ein gemeinsames Stellenportal für IT-Spezialisten. www.stepstone.de, eine der führenden Online-Jobbörsen auf dem deutschen Markt, und der Bundesverband BITKOM bieten ab sofort unter www.bitkom-jobworld.de Stellenanzeigen für Fach- und Führungskräfte aus dem Berufsfeld IT & Telekommunikation. Vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangels sind qualifizierte IT-Spezialisten in deutschen Unternehmen besonders gefragt. Nach Untersuchungen des BITKOM gab es im vergangenen Jahr trotz der Wirtschaftskrise 20.000 offene IT-Stellen. Das neue Angebot soll dabei helfen, Unternehmen mit Personalbedarf und gut ausgebildete IT-Kandidaten zusammenzubringen.
Stellenanzeigen im Internet sind bei Firmen erste Wahl: 95 Prozent aller Unternehmen schreiben freie Jobs online aus
Berlin. Das Internet ist bei der Suche nach neuen Mitarbeitern in der Wirtschaft erste Wahl. 95 Prozent aller Unternehmen in Deutschland schreiben freie Stellen in Online-Jobbörsen, auf der eigenen Website oder in sozialen Netzwerken aus. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 1.357 Firmen ergeben, die der Hightech-Verband BITKOM in Berlin vorgestellt hat. 85 Prozent der Befragten nutzen Zeitungen und Fachmagazine, um Stellenanzeigen zu veröffentlichen. “Jobsuchende kommen am besten zum Erfolg, wenn sie parallel im Internet und in Printmedien nach offenen Stellen recherchieren”, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. In der Umfrage gaben 81 Prozent der Unternehmen an, dass sie beide Kanäle für die Suche nach neuen Mitarbeitern nutzen.
Neue Jobbörsen braucht das Land: BITKOM startet Online-Stellenmarkt für die ITK-Branche
28.12.2009 [ghk]. Da haben die StepStone-Marketing-Manager wieder einmal gute Überzeugungsarbeit geleistet – herausgekommen ist eine Jobbörse, die das Land unbedingt braucht: Der BITKOM-Verband hat sich den Argumenten für eine neue Jobbörse aufgeschlossen gezeigt und bietet deshalb konsequenterweise ab 2010 in Kooperation mit StepStone einen eigenen Online-Stellenmarkt an. Das wäre eigentlich kein Thema, das den Adrenalinspiegel steigen lässt, kommen doch solche Kooperationsmeldungen in schöner Regelmässigkeit über die Nachrichtenticker der Recruiting-Welt.
BITKOM: Privatsphäre im Internet besser schützen – Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM nimmt an der heute stattfindenden Anhörung zur umstrittenen Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht teil. BITKOM wird sich dabei im Grundsatz für einen besseren Schutz der Privatsphäre und eine umfassende Entschädigung der Wirtschaft für angeforderte Sicherheitsmaßnahmen einsetzen. „Bei der generellen Speicherung von Internet- und Telefonverbindungsdaten sind wichtige Fragen noch offen. Die Politik ist gefordert, die richtige Balance zwischen Freiheit und Sicherheit im Internet zu definieren“, kommentierte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Kriminelle müssen auch im Internet effektiv verfolgt werden, aber dafür darf die Privatsphäre unbescholtener Nutzer nicht geopfert werden.“ Das Verfassungsgericht verhandelt drei Verfassungsbeschwerden. Unter den Beschwerdeführern sind die heutige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sowie die Bundestagsabgeordneten Otto Solms und Gisela Piltz (alle FDP). Sie sehen durch das noch vom letzten Bundestag verabschiedete Gesetz zur Telekommunikationsüberwachung das Telekommunikationsgeheimnis und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt.
26 Millionen Aktive bei sozialen Netzwerken
Berlin. 26,4 Millionen aktive Nutzer pro Monat verzeichneten die Sozialen Netzwerke im dritten Quartal in Deutschland. Das sind 3,6 Millionen mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal – ein neuer Höchststand. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM auf Basis einer exklusiven Erhebung des Marktforschungsinstituts Comscore mit. „Online-Communitys erschließen sich ganz neue Mitgliederkreise. Sie werden heute über alle Alterklassen hinweg genutzt“, sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. „Auch im beruflichen Umfeld werden Communitys immer wichtiger.“
IT-Nachwuchs hat gute Zukunft – Mittelstand rechnet mit Wachstum: BMBF und BITKOM stellen erste Ergebnisse ihrer IT-Fachkräftestudie vor

Heinz-Paul Bonn, BITKOM
Berlin. Die Berufsaussichten in der IT-Branche sind hervorragend: Knapp 80 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Deutschland gehen von einem Wachstum ihres Marktsegments und damit von einem erhöhten Fachkräftebedarf bis 2015 aus. Mehr als ein Drittel aller KMU schätzt das Wachstum auf mehr als 2,5 Prozent jährlich. Das ergibt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) in Auftrag gegebene Studie zum künftigen Fachkräftebedarf im IKT-Mittelstand in Deutschland.
BITKOM-Studie: Bedarf an IT-Fachleuten weiterhin hoch – trotz Krise20.000 offene Stellen für IT-Experten

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Berlin. In der deutschen Wirtschaft gibt es aktuell rund 20.000 offene Stellen für IT-Experten. Das ist das Ergebnis einer Studie des Hightech-Verbands BITKOM. An der repräsentativen Untersuchung nahmen mehr als 1.500 Unternehmen teil. „Der Bedarf an IT-Experten ist trotz der angespannten konjunkturellen Lage sehr hoch“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Studie in Berlin. Drei Viertel der Hightech-Firmen und gut die Hälfte der Anwender von Informationstechnik haben in den vergangenen zwölf Monaten IT-Fachleute eingestellt. Jede dritte Firma beklagt, dass es nach wie vor einen Mangel an IT-Experten gibt. Scheer: „Selbst die schwerste Wirtschaftskrise in der Geschichte der Bundesrepublik hat nicht zur Beendigung des Fachkräftemangels geführt. Das Problem wird noch massiver, sobald die Konjunktur wieder anzieht.“ Daher müsse in der neuen Legislaturperiode ein Schwerpunkt auf der Bildungs- und Zuwanderungspolitik liegen.


