Posts Tagged ‘BITKOM’
Datenschutz für Mitarbeiter wird neu geregelt – Klärungsbedarf bei Datenweitergabe innerhalb von Konzernen
Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt das geplante Gesetz zum Datenschutz von Arbeitnehmern und sieht noch Verbesserungsbedarf im Detail. „Der Gesetzentwurf der Bundesregierung setzt die richtigen Schwerpunkte“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Arbeitnehmer dürfen nicht bespitzelt werden, gleichzeitig müssen Unternehmen im Einzelfall gegen schwere Verstöße von Mitarbeitern vorgehen können.“ Der Gesetzentwurf wird heute im Bundeskabinett beraten und soll noch dieses Jahr im Parlament beschlossen werden. „Mit der geplanten Regelung im Bundesdatenschutzgesetz entsteht mehr Rechtssicherheit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, sagte Scheer. Bisher haben Gerichte in Streitfällen oft uneinheitlich geurteilt.
BITKOM kritisiert Gesetz zu Street View als Aktionismus – Scheer: „Strategische Netz-Politik statt Einzelaktionen“
Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM kritisiert ein geplantes Gesetz gegen Online-Bilderdienste wie Google Street View als politischen Aktionismus. BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer: „Es ist völlig offen, was mit diesem Gesetz überhaupt erreicht werden soll. Google macht jetzt schon Gesichter und Kfz-Kennzeichen unkenntlich, auf Antrag auch ganze Häuser.“ Ein Widerspruch gegen die Veröffentlichung ist dauerhaft möglich.
Kollege PC: 61 Prozent aller Berufstätigen arbeiten mit dem Computer
Medienbranche an der Spitze, Schlusslicht Baugewerbe – Im EU-Vergleich liegt Deutschland im oberen Mittelfeld – Extreme Unterschiede innerhalb Europas
Berlin. Der Computer ist zum wohl wichtigsten Arbeitswerkzeug der Berufstätigen geworden. 61 Prozent der Beschäftigten nutzen in Deutschland regelmäßig einen PC bei der Arbeit. Zum Vergleich: Im Jahr 2003 gebrauchten mit 44 Prozent deutlich weniger als die Hälfte aller Arbeitnehmer einen PC im Job. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM mit. „Der PC gewinnt auch jenseits der typischen Bürojobs immer mehr an Bedeutung“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Der Einsatz von Computern erhöht Produktivität und Effizienz. Damit leistet die IT einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – unabhängig von ihrer Größe oder Branche.“
Verbraucher informieren sich vor dem Kauf im Internet – Bewertungen anderer Kunden beeinflussen die Kaufentscheidung
Berlin. Beim Einkauf wachsen Online-Shopping und stationärer Handel immer stärker zusammen. Vor einem Kauf in einem Geschäft informieren sich 79 der Internetnutzer häufig oder gelegentlich im Internet über Produkte und Preise. Umgekehrt informieren sich 68 Prozent der Internetnutzer regelmäßig zunächst im Geschäft, kaufen dann aber im Internet. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Personen ab 14 Jahre im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben.
Hightech-Branche begrüßt Initiative zur Zuwanderung – Aktuelle Gesetzeslage noch zu restriktiv
Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM hat die geplante Initiative der Bundesregierung zur erleichterten Zuwanderung ausländischer Experten begrüßt. „Die derzeit gültigen Gesetze sind für den Zuzug von Hochqualifizierten immer noch zu restriktiv. Die Senkung der Einkommensgrenzen ist ein wichtiger Schritt. Zudem sollte die bürokratisch aufwändige Vorrangprüfung entfallen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Wichtig sei außerdem, dass auch die Ehepartner automatisch eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung in Deutschland erhielten.
10 Jahre Greencard für IT-Experten – 10 Jahre Expertenmangel in der ITK-Industrie
Berlin. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Greencard zieht der Hightech-Verband BITKOM eine positive Bilanz der Zuwanderungsregelung. Am 1. August 2000 wurden die ersten Arbeitsgenehmigungen für ausländische IT-Experten vergeben. Damit reagierte die damalige Bundesregierung auf den großen Mangel an IT-Spezialisten. Seitdem sind rund 33.000 IT-Experten auf diesem Weg nach Deutschland gekommen. „Die Greencard hat eine wichtige Debatte über Zuwanderung angestoßen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Die derzeit gültigen Gesetze sind für den Zuzug von Hochqualifizierten aber immer noch zu restriktiv.“
Online-Werbung legt auch 2010 kräftig zu: Bereits 912 Millionen Euro Gesamtumsatz bis Ende Juni
Berlin. Der Online-Werbemarkt ist weiter im Aufwind. Im ersten Halbjahr 2010 stieg der Umsatz mit Werbebannern, Banderolen und Streaming Ads in Deutschland auf 912 Millionen Euro. Das sind gut 200 Millionen Euro oder 28 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control (TMC) im Auftrag des BITKOM ergab.
Boom der Nachrichtenportale setzt sich fort: Fast vier Milliarden Besuche im ersten Halbjahr 2010 – 214 Millionen Euro Werbeumsatz
Berlin. Nachrichtenportale im Internet setzen ihren Höhenflug fort. Fast vier Milliarden Besuche – so genannte Visits – verzeichneten die zwanzig beliebtesten deutschen Online-Nachrichtenportale im ersten Halbjahr 2010. Das sind rund 900 Millionen oder 29 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. „Offenbar ist die Grenze für Nachrichtenportale im Internet nach oben weiterhin offen“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Zuverlässige Informationen sind ein begehrtes Gut im World Wide Web.“ Nachrichtenportale gehören dem Marktforschungsinstituts Thomson Media Control zufolge zu den lukrativsten Werbeträgern im Internet. Im ersten Halbjahr 2010 haben sie in Deutschland 214 Millionen Euro umgesetzt.
Das Internet ist auch ein Bildungsmedium: Drei Viertel der Web-Nutzer verbessern online ihre Bildung
Berlin. Drei Viertel (76 Prozent) der deutschen Web-Nutzer haben nach eigener Einschätzung dank des Internet ihre Bildung verbessern können. Das geht aus einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM hervor. Zwei Drittel (62 Prozent) der Nutzer sagen dabei, sie hätten online ihre Allgemeinbildung verbessern können. Jeder Zweite (51 Prozent) berichtet von einem Gewinn für seine berufliche Bildung. „Das Internet ist eine Wissensquelle ersten Ranges und kann – richtig eingesetzt – sehr leicht den Zugang zum Wissen der Welt eröffnen“, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer die Umfrageergebnisse.
Grenzen zwischen Job und Freizeit verschwinden – Zwei von drei Berufstätigen auch nach Büroschluss erreichbar
Berlin. Durch Internet und Handy sind für viele Menschen die Grenzen zwischen ihrer Arbeit und ihrem Privatleben gefallen. Das bestätigt fast jeder zweite Berufstätige in Deutschland (43 Prozent), wie aus einer Studie des Hightech-Verbands BITKOM hervorgeht. Für 31 Prozent von ihnen überwiegen dabei die positiven Seiten, 16 Prozent bewerten die Entwicklung eher negativ. Der Rest, also 53 Prozent, betont gleichermaßen gute wie schlechte Seiten.









