BWA-Studie: HR-Stellenwert mit „Luft nach oben“

BWA-Chef Harald Müller: „Personalleiter benötigen noch mehr Zeit, Ressourcen und Anerkennung für strategische Aufgaben, die für das Unternehmen wichtig sind“

Harald Müller, Geschäftsführer BWA
Harald Müller, Geschäftsführer BWA

Bonn – Die Personalverantwortlichen in der deutschen Wirtschaft stufen ihren eigenen Stellenwert im Unternehmen zwar im oberen Drittel ein, sehen aber auch noch „Luft nach oben“. Dies ist eine Schlüsselerkenntnis der neuen Studie „Personalmanagement 2012“ der BWA Akademie, die auf der Befragung von 100 Personalmanagern aus mittelständischen Firmen und Großunternehmen basiert. Demnach antworten knapp die Hälfte (49 Prozent) der für Human Resources (HR) zuständigen Führungskräfte auf die Frage „welchen Stellenwert hat der HR-Bereich im Unternehmen“ mit „eher hoch“ (28 Prozent) oder „hoch“ (21 Prozent). Aber bemerkenswerte 40 Prozent geben auf die gleiche Frage die Antwort „mittel“ zu Protokoll. Als „eher niedrig“ oder „niedrig“ in der Bedeutung für das Unternehmen bewerten lediglich 11 Prozent der Befragten das Personalwesen, hat die BWA-Studie ermittelt.

Die „Luft nach oben“ hängt nach Erkenntnissen der BWA-Studie damit zusammen, dass die Mehrzahl der HR-Verantwortlichen ihre Tätigkeit eher operativ als strategisch einstuft. 47 Prozent stehen voll und ganz hinter der Aussage, dass „im HR-Bereich operative über strategische Themen dominieren“. Weitere 37 Prozent stimmen dieser Einschätzung zumindest „teilweise zu“. Nur 16 Prozent widersprechen und sehen den Schwerpunkt bei strategischen HR-Themen. Laut BWA-Studie stellt das Personalmanagement zudem für 46 Prozent der Befragten einen sehr wichtigen und für weitere 31 Prozent einen wichtigen Faktor für den Unternehmenserfolg dar.

„Die HR-Verantwortlichen arbeiten anhand einer klaren Strategie, die für das Unternehmen auch wichtig ist, werden jedoch im Arbeitsalltag noch zu stark von operativen Aufgaben eingeholt“, fasst BWA-Geschäftsführer Harald Müller die Kernaussagen der Studie zusammen. „Die Personalleiter sollten sich noch mehr Zeit nehmen, um strategische Aufgabenstellungen wie Talent Management, Weiterqualifizierung von Fach- und Führungskräften sowie Eignungsdiagnostik zur Standortanalyse von Beschäftigten im Unternehmen voranzutreiben. Dazu ist es sinnvoll, wenn die Unternehmen ihren HR-Bereich noch stärker aufwerten, also sozusagen oben Luft herausnehmen“, betont der BWA-Chef.

Die BWA Akademie ist seit über zehn Jahren unter der Führung von Geschäftsführer Harald Müller als Spezialist für Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung und Training sowie für Arbeitsmarktprogramme wie Beschäftigtentransfer erfolgreich. Die BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer. Mit Hilfe der BWA haben mehr als zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft gefunden. Das Spektrum reicht von der Begleitung von Change Management-Prozessen über Vermittlung und Coaching von Führungskräften bis hin zur Unterstützung bei der Gründung eines eigenen Unternehmens.

Weitere Informationen: BWA Akademie, Burgstraße 81, 53177 Bonn, Tel.: 0228/323005-0,
E-Mail: info@bwabonn.de, Internet: www.bwabonn.de

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