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Jubeln für gutes Arbeitsklima: Monster Umfrage zeigt auf, wo Sport schauen erlaubt ist

  • Internationale Online-Umfrage von Monster zeigt: Rund jeder zehnte Chef erlaubt, im Büro Sportwettbewerbe zu verfolgen
  • Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer hat kein Interesse, während der Arbeit Sport zu schauen

Eschborn – Die Fußball-Europameisterschaft steht kurz vor dem Höhepunkt und die Olympischen Spiele in London lassen nicht mehr lange auf sich warten. Die Übertragungszeiten der Spiele und Wettkämpfe sind jedoch oft alles andere als arbeitnehmerfreundlich. Eine Umfrage des Karriereportals Monster unter mehr als 3.500 Karriereinteressierten zeigt, dass weltweit 18 Prozent der Befragten – elf Prozent sogar mit Erlaubnis ihres Vorgesetzten – während der Arbeit Sport schauen. Nahezu sechs von zehn Umfrageteilnehmern hingegen verfolgen keine Sportübertragungen während der Arbeit – egal, ob sie es dürften oder nicht. Einem Viertel der Arbeitnehmer ist es grundsätzlich untersagt, während der Arbeit Sport zu schauen.

Die Ergebnisse der globalen Umfrage auf einen Blick:

Schauen Sie während der Arbeit Sport an?

 

Ja, sogar mit Erlaubnis des Chefs, weil es zum Spaß am Arbeitsplatz beiträgt.

 

11%
Ja, aber ohne, dass mich mein Chef sieht. 7%
   
Nein, das ist uns nicht gestattet. 25%
   
Nein, daran bin ich nicht interessiert. 57%

 

 

Deutsches Interesse gering

Während in der EU mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) kein Interesse daran hat, sich während der Arbeit mit Sport zu befassen, sind es in den USA nur 45 Prozent; vor allem in Deutschland ist mit 79 Prozent das Interesse gering. In den USA, Mexico und Großbritannien geben je 13 Prozent der Befragten an, mit Erlaubnis ihres Vorgesetzten Sportveranstaltungen im Büro zu verfolgen. Auch hier fallen die deutschen Umfrageteilnehmer heraus: Nur sechs Prozent geben an, am Arbeitsplatz mit den Kollegen Sport zu schauen.

 

Hier gibt es Verbote

Die meisten Verbote sprechen laut Umfrage die Unternehmen in Großbritannien aus: 39 Prozent der Befragten geben an, dass sie während der Arbeit keine Sportevents verfolgen dürfen. Ähnlich sieht es in den USA mit 34 Prozent und Kanada mit 32 Prozent aus. In Kanada (neun Prozent), Großbritannien (acht Prozent) und den USA (acht Prozent) sagen außerdem ähnlich viele Befragte, dass sie trotz des Verbots heimlich die Wettbewerbe während der Arbeitszeit verfolgen.

 

Tipps vom Experten

„Gemeinsam Sportveranstaltungen anzuschauen und darüber zu diskutieren – gerade bei internationalen Wettbewerben – kann zu einer guten Stimmung im Büro beitragen und die Kollegen enger zusammenbringen“, sagt Charles Purdy, Karriereexperte von Monster. „Vorgesetzte, die eine geringere Produktivität ihres Teams befürchten, können die Anzahl der Spiele einschränken, die im Büro geschaut werden dürfen. Schließlich sollte man auch nicht vergessen, dass sich nicht jeder Mitarbeiter für Sport interessiert.“

 

3.687 Arbeitnehmer weltweit haben vom 2. bis 16. April 2012 an der Online-Umfrage teilgenommen. Es wurde nur eine Stimme pro Nutzer bei der Auswertung berücksichtigt. Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ, sondern spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster wider.

Über Monster Deutschland:

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