Arbeitgeberattraktivität, Work-life-Balance: Aktuelle Studie zur Personalgewinnung öffentlicher Arbeitgeber

Markus Müller
Markus Müller

Recruiter haben Rekruten im Visier: Auch der Arbeitgeber Bundeswehr steht vor Herausforderungen, Employer Branding, Arbeitgeberattraktivität und die Work-live-Balance bei der Personalgewinnung überzeugend darzustellen. Dabei ist die Forderung von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nach einer Frauenquote bei der Bundeswehr nur die Spitze des Eisbergs der medienwirksam geführten Diskussion. Ohne Fernsehkameras und Pressefotografen, dafür mit dem stringenten Blickwinkel eines Wirtschaftswissenschaftler mit Berufserfahrung als Oberleutnant der Bundeswehr arbeitet Markus Müller. Als Ergebnis seiner Forschungstätigkeit an der Universität Freiburg stellt Markus Müller seine aktuelle Studie vor. Öffentliche Arbeitgeber und insbesondere die Bundeswehr stehen im Fokus.

Unter Bezugnahme auf u.a. die politisch-wirtschaftlichen Topics und die expliziten Themenpunkte

 a) der Bereitstellung globaler öffentlicher Güter und

 b) der Arbeitgeberattraktivitätsstudie (semi-)staatliche Arbeitgebern und multinationaler Organisationen,

ebenso wie

  c) der allgemein thematisierten privatwirtschaftlichen Forschungskomplexe aus Arbeitgeberattraktivität, Employer-Branding und Work-Live-Balance

erlaube ich mir, auf die wissenschaftliche Arbeit zur Personalgewinnung (öffentlicher) Arbeitgeber am Bsp. des besonderen Arbeitgebers Bundeswehr (Studie) hinzuweisen. Für den (zivil)wirtschaftlichen Bereich der Personalgewinnung, dürften herbei – ebenso wie für staatliche Aktivitäten im Personalrecruiting – der explizit in sich abgeschlossenen Teilaspekte des dritten Kapitels:

3. Personalrecruiting und Arbeitgeberattraktivität
3.1 Der einsetzende Wandel am Arbeitsmarkt
3.2 Konzeptioneller Rahmenansatz der Arbeitgeberwahrnehmung
3.2.1 Berufsphasen von Individuen
3.2.2 Employer Branding & Modellrahmen der Attraktivitätswahrnehmung von Arbeitgebern
3.2.3 Corporate Attractivness als die Attraktivität des Unternehmens
3.2.4 Employer Attractiveness als recruitingrelevanter Teilaspekt der Corporate Attractiveness
3.3 Weitere Detail-Aspekte im Kontext von Beliebtheit und Attraktivität eines Arbeitgebers
3.3.1 Public-Service-Motivation (PSM)
3.3.2 Work-Life-Balance
3.3.3 Gehalt
3.4 Einstufung der Attraktivität des „Arbeitgeber Bundeswehr“
3.5 Ansatz geeigneter Personalmarketingmaßnahmen

von herausragenden Interesse sein.

Generell lässt sich hierbei zur Primärstudie folgendes sagen: Die wissenschaftliche Studie „ARBEITGEBER BUNDESWEHR und die Personalgewinnung öffentlicher Arbeitgeber“ beschäftigt sich mit grundlegenden Aspekten der Personalgewinnung öffentlicher Arbeitgeber (Kernstudie zur Arbeitgeberattraktivität der Bundeswehr als staatlich institutioneller Arbeitgeber). Sie thematisiert dabei, dass mittelfristig nicht nur das Ehrenamt in Deutschland „Personalprobleme“ hat, sondern auch der „Arbeitgeber Staat“, der elementar anderen Recruiting-Restriktionen als ein Zivilunternehmen unterliegt, diese in allen Behörden- und Amtsbereichen auf Bundes- und Landesebene bekommen wird oder aktuell bereits hat.

Daher wurde konkret das militärische Recruiting, das einen besonders hohen Anspruch der nachhaltigen Personalgewinnung und -haltung darstellt, für die Kernstudie ausgewählt. Dies ist der aktuell zugespitzten Personalsituation dort, insbesondere durch die Eintrittssituation des Trigger-Events „faktische Abschaffung der Wehrpflicht“, geschuldet. Die Studie thematisiert dabei Gesamtzusammenhänge wirtschaftlicher sowie gesellschaftlicher Art, am komplexen Beispiel der Bundeswehr, als exemplarischen öffentlichen Arbeitgeber. Dennoch ist sie interdisziplinär für die Anwendbarkeit im Recruiting öffentlicher Arbeitgeber im Allgemeinen konzipiert.

War for Talents: Wunschkandidaten im Visier
Auch die Bundeswehr kämpft im War for Talents: Wunschkandidaten im Visier

Hierzu anzumerken ist, dass die Arbeit modular aufgebaut wurde um neben dem konkret ausgestalteten Fallbeispiel der Bundeswehr, auch für den „Arbeitgeber Staat“ bzw. dessen Behörden und Ämter und die suprastaatliche Organisationsebene als Grundlage dienen zu können. In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Problematik (globaler) öffentlicher Güter, als „(Dienstleistungs-)Produkt“ staatlicher Leistungserstellung thematisiert und im entsprechenden Kontext eingebettet. Die zusätzliche Besonderheit und Herausforderung der Bundeswehr (und europäischer Armeen liegt dabei, im Gegensatz z.B. zur Polizei, darin, dass die „Dienstleistungserstellung“ exterritorial stattfindet, die relevante Wahrnehmung der Arbeitgeberattraktivität und des Employer Branding allerdings auf dem Binnen-Arbeitsmarkt zu etablieren ist!

Gerade in Bezug auf die inhaltliche Interdependenz zu staatlichen Institutionen, aber auch privatwirtschaftlichen Aspekten des Human Resource Management, möchte ich Ihnen daher die Verfügbarkeit der Grundlagenstudie (http://books.google.de/books?id=VXHSAwAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ViewAPI&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false) ermöglichen. Unter anknüpfendem Detailbezug auf u.a. die wirtschaftlich strategischen Topics im politischen Kontext und die expliziten Themenpunkte des demografischen Wandels in Deutschland, einem zunehmenden Fachkräftemangel, aber auch der generellen Bereitstellung (globaler) öffentlicher Güter durch den „Arbeitgeber Staat“ und der Arbeitgeberattraktivitätsstudie (semi-)staatliche Institutionen, behandelt die Studie im Schwerpunkt der Arbeitgeberattraktivität und die Personalgewinnung (öffentlicher) Arbeitgeber am Bsp. des besonderen Arbeitgebers Bundeswehr.

Bewertungen für die Bundeswehr
Bewertungen für die Bundeswehr

Dabei befasst sich die Studienarbeit zur Arbeitgeberattraktivität und dem damit korrelierenden Employer Branding, primär mit der Personalgewinnung öffentlicher Arbeitgeber. Sie thematisiert darüber hinausgehend jedoch sowohl die Kernproblematik der Arbeitgeberattraktivität als recruitingrelevanten Wettbewerbsvorteil für Wirtschaftsakteure im generellen und thematisiert die hieraus erwachsende besondere Herausforderung an den „Arbeitgeber Staat“.

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Cover: Arbeitgeber Bundeswehr. Markus Müller

Arbeitgeber Bundeswehr

Die Basis für diese Schrift bildet eine Diplomarbeit an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, Lehrstuhl für Marketing und Gesundheitsmanagement, Herr Prof. Dr. Dieter K. Tscheulin. Sie nimmt inhaltlich direkten Bezug auf die im Werk selbst näher beschriebene „Hessentagsstudie Bundeswehr“ als Primärdatenerhebung des nun vorliegenden Gesamtwerkes.
Eine besondere Intention dieser Arbeit ist es entgegen aktueller Zivilklausel-Diskussionen aufzuzeigen, wie wissenschaftliche Forschung im zivil-militärischen Kontext sich gegenseitig nicht nur ergänzen können, sondern auch eine voneinander unabhängige Erweiterung des daraus erzielten Nutzens darstellen können.

 

So behandelt diese Arbeit nicht nur „Die Attraktivität der Bundeswehr als Arbeitgeber im Lichte der öffentlichen Gut Problematik“ und die Personalbeschaffung im militärischen Kontext, sondern auch das Recruiting im Allgemeinen. Hierbei steht die Bundeswehr unter diesem Ansatz beispielhaft als staatliche Institution im Forschungsfokus der Personalgewinnung öffentlicher Arbeitgeber. Das Herangehen und die gefundenen Zusammenhänge und Implikationen lassen sich darüber hinaus jedoch auch als Grundlage für den öffentlichen „Arbeitgeber Staat“ und ebenso für „privatwirtschaftliche Unternehmen“ heranziehen. Hierzu wurden Einzelthemenkomplexe als in sich abgeschlossene Themengebiete in den Gesamtzusammenhang eingebettet. Darüber hinausgehend wurden gesamtstaatliche und politisch geprägte Aspekte wie die Bereitstellungsproblematik öffentlicher Güter und geopolitisch gesehen, globale öffentliche Güter, aber auch das Verständnis von Sicherheit und einem ausreichenden Maße hieran thematisiert.

 

Der Schwerpunkt liegt jedoch klar auf der Arbeitgeberattraktivität einer Institution bzw. eines Unternehmens und dem Unternehmensnutzen, der sich aus einem konzeptionell wohl definiertem Employer-Branding und einer gezielten Marktdurchdringung der Arbeitgebermarke in Bezug auf „Human-Resources“ für den Arbeitgeber und seine nachhaltige Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit generieren lässt.

 

Damit soll das so entstandene Gesamtwerk sowohl für „zivile Arbeitgeber“ als interdependente Grundlagenforschung beitragen, wie insbesondere dem „öffentlichen Arbeitgeber Staat“ als wissenschaftlicher Forschungsansatz mit analytischen Handlungsansatz, nicht nur für deutsche Streitkräfte, dienen.

 

>>>Hier bestellen: http://www.epubli.de/shop/buch/ARBEITGEBER-BUNDESWEHR-und-die-Personalgewinnung-%C3%B6ffentlicher-Arbeitgebers–SW-Druck-Markus-M%C3%BCller-9783737502207/38878#beschreibung

 

 

4 Kommentare zu „Arbeitgeberattraktivität, Work-life-Balance: Aktuelle Studie zur Personalgewinnung öffentlicher Arbeitgeber“

  1. Eine besonderer Hinweis ist hierunter auf das

    • Totalmodell der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Interaktion (Abbildung 10: Erweitertes Phasenmodell im verhaltenstheoretischen Bezugsrahmen43) (selbsterstellt)) und die
    • Arbeits- & Alternativmarktclusterung (Abbildung 11: Modell47) der Arbeitgeberattraktivität als Teil der Unternehmensattraktivität)

    zu legen.

  2. Als aktiver Reservist sowie Führungskraft im zivilen Bereich wobei ich in beiden Bereichen eine sehr hohe Personalverantwortung habe, finde ich es sehr interessant mal eine solche Abhandlung zu lesen. Es gibt darin Aspekte die ich voll und ganz Unterstützen kann.

  3. Als Mannschafter der Reserve wären primär an
    folgende, erforderliche Optimierungen zu appellieren:

    – BÜROKRATIEABBAU / ´PAPIERKRIEG´ REDUZIEREN
    – GRÜNDLICHERE + HÄRTERE AUSBILDUNG / DRILL
    – SOWIE KLARE, NACHVOLLZIEHBARE POLITIK + FÜHRUNG

    Hinter jeden der genannten Punkte kann man getrost
    ein Ausrufezeichen setzen.

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