Studie Online-Bewerbung 2009: Bessere Qualität von Bewerbungen trotz weiterhin fehlender Medienkompetenzen – Mängel der Bewerber bleiben gleich

Großenkneten. Die Qualität von Online-Bewerbungen scheint sich nach Aussagen von Personalverantwortlichen in den letzten fünf Jahren sichtbar verbessert zu haben. Das ergab die kürzlich von berufsstart.de veröffentlichte Studie „Online-Bewerbung 2009“. Beurteilte 2005 noch mehr als die Hälfte (52%) der Unternehmen die Qualität von Online-Bewerbungen im Vergleich zu Printversionen als geringer oder wesentlich geringer, waren es 2009 nur noch 32%. Als höher schätzen aktuell doppelt so viele Personalverantwortliche (10%) wie 2005 die Qualität von Online-Bewerbungen ein und mit Postbewerbungen vergleichbar ist das Niveau inzwischen für mehr als die Hälfte der Personaler. Man könnte also meinen, dass die Bewerber die Kritik der Unternehmen erhört haben! Zumal Sie sich selbst auch besser als 2005 einschätzen und das vor allem bei den Extremwerten.

2005 gaben nur 1% der befragten Jobsuchenden an, dass die Qualität Ihrer Online-Bewerbungen im Vergleich zu postalisch verschickten wesentlich höher sei. Aktuell sind es 4%. Als höher beurteilen inzwischen fast doppelt so viele Bewerber die Qualität Ihrer via Internet verschickten Unterlagen. Betrachtet man die Aussagen der Personalverantwortlichen zu den häufigsten Mängeln von Online-Bewerbungen, sprechen diese allerdings nur bedingt für die Lernfähigkeit der Bewerber. Grund: Die Mängel bleiben die selben und ihre Werte haben sich seit der letzten Studie verschlechtert.

Mangelnde Medienkompetenzen bei Erstellung der Unterlagen waren 2005 die am häufigsten kritisierten Mängel bei Online-Bewerbungen (66%). Auch 2009 haben Bewerber laut Personalverantwortlichen hier entscheidende Schwierigkeiten. Zur besseren Differenzierung wurden Fehler wie schlechte Formatierung, zu hohes Datenvolumen, zu viele einzelne Dateien im Anhang und mangelnde Übersichtlichkeit 2009 als eigene Kategorien aufgenommen und die Ergebnisse sind deutlich. Rechtschreibung und Form von Online-Bewerbungen haben sich im Vergleich zu 2005 um 25% verschlechtert und der vorhergesagte Anstieg von Massenbewerbungen bewahrheitet sich durch einen Zuwachs um fast 40%!

Berufsstart.de Bewerbungsstudie 2010: Online-Medienkompetenzen

Die Folgestudie Online-Bewerbung 2009 wurde kürzlich von dem Stellenportal berufsstart.de veröffentlicht und ist kostenlos über die Homepage bestellbar.

Während des Befragungszeitraumes von Juli bis November 2009 wurden einerseits Studierende, Absolventen und Young Professionals und andererseits Unternehmensvertreter zu Ihren Erfahrungen und Einschätzungen im Umgang mit Online-Bewerbungen befragt. Die Ergebnisse dokumentieren, vergleichen und diskutieren deren Entwicklungen auf beiden Seiten.

Zudem knüpft die Folgestudie an den Fragestellungen Ihrer Vorgänger aus den Jahren 2003 und 2005 an. Diese sagten Massenbewerbungen und sinkende Qualitätsstandards voraus. Die Befragten konnten sich äußern zur Definition von Online-Bewerbungen, zu ihren Vor- und Nachteilen, zu Zeitaufwand und Qualität sowie zum Beliebtheitsgrad und der erwarteten Effizienz.

Neben der Ergebnispräsentation enthält die Studie einen Sachartikel zum Thema. Verfasst wurde er von Andrea Schimbeno, Buchautorin („Online bewerben für Dummies“ und „Erfolgreich bewerben für Dummies“), Lehrbeauftragte der FH Ludwigshafen für den Fachbereich Internationales Personalmanagement und ehrenamtliche IHK-Prüferin.

Die gesamte Studie kann unter http://studie.onlinebewerbung.berufsstart.net kostenfrei angefordert werden

Pressekontakt:
Klaus Resch Verlag
Redaktion Berufsstart / Jobfair24
Hans-Thilo Sommer
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Internet: www.berufsstart.de
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berufsstart.de ist ein Produkt des Klaus Resch Verlages. Der Online-Stellenmarkt gehört in Deutschland seit mehr als 10 Jahren zu den Top5 Stellenmärkten für junge Akademiker. Neben der Online-Präsenz gibt der Verlag seit inzwischen 48 Jahren die Publikation Berufsstart Technik (für Ingenieure und Informatiker) und seit 23 Jahren die Publikation Berufsstart Wirtschaft (für Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler) heraus. Als erster Herausgeber von Stellenmärkten für Hochschulabsolventen in Deutschland zählen die Printmedien heute für viele Studierende, Professoren und Unternehmen zu den Standardmedien beim Berufseinstieg.

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