5 in 2022 gut bezahlte Jobs von zuhause

Abbildung 1: Von zuhause zu arbeiten, ist für viele heute kein Traum mehr. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, über das Internet Geld zu verdienen.

Gerade für Mütter ist es schwierig, wenn die Kinder gerade auf der Welt sind, wieder arbeiten zu gehen. Die Belastung durch Job und die neue Arbeit als Mutter ist vor allem am Anfang sehr hoch. Deshalb suchen viele Mütter eine Möglichkeit von zuhause aus zu arbeiten. Aber nicht nur für Mütter sind diese Jobs interessant. Jeder, der gerne von zuhause aus arbeiten möchte, kann damit gutes Geld verdienen. Zu den bestbezahlten Remote-Berufen gehören Web-Entwickler, Software-Ingenieure, Designer von User-Experience oder Geschäftsführer. Doch nicht jeder erfüllt die Voraussetzungen für diese Arbeiten. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit als virtueller Assistent zu arbeiten, als Korrekturleser oder Online-Nachhilfelehrer. Das Gute an diesen Jobs ist die zeitliche Flexibilität, die bei der Arbeit von zuhause den größten Vorteil darstellt.

Der Online-Nachhilfelehrer

Wer in einem bestimmten Schulfach besonders gut ist und sein Wissen auch gut an andere vermitteln kann, kann als Online-Nachhilfelehrer von zuhause aus Geld verdienen. Hier haben Studenten und auch Quereinsteiger als Lehrer gute Chancen. Den Stundenlohn kann jeder selbst bestimmen. Er liegt je nach Schulfach und Schwierigkeitsgrad des Themas zwischen 10 und 18 Euro. Ausgebildete oder angehende Lehrer können hier 20 bis 30 Euro verlangen. Bei

diesem Job ist es sehr wichtig, nicht nur den Lernstoff perfekt zu beherrschen. Hier ist auch viel Geduld gefragt. Manchmal ist es notwendig, den Nachhilfeschülern den Stoff auch noch ein fünftes Mal mit viel Geduld zu erklären. Hilfreich kann es auch sein, ein Thema auf unterschiedliche Arten erklären zu können. Sehr gefragt ist Nachhilfe in Mathematik, Naturwissenschaften und Englisch. Stellenangebote für Online-Nachhilfelehrer gibt es im Internet auf verschiedenen Plattformen, u.a. bei Preply.

Die wesentlichen Vorteile bei der Arbeit als Online-Nachhilfelehrer sind die Ortsunabhängigkeit. Lange Anfahrtswege zum Nachhilfeschüler oder -institut entfallen. Die Suche nach Nachhilfeschülern ist nicht auf einen Ort begrenzt. Die technischen Voraussetzungen sind sehr gering. Online-Nachhilfelehrer brauchen lediglich einen Computer mit Internetzugang und eine Webcam, um beispielsweise via Skype den Unterricht durchzuführen.

Virtueller Assistent

Virtuelle Assistenten sind immer mehr gefragt. Unternehmen suchen Hilfe bei Sekretariatsarbeiten, ohne dass Präsenz notwendig ist. In der Urlaubszeit oder in Spitzenzeiten sind virtuelle Assistenten zur Entlastung bei der Büroarbeit besonders begehrt. Für kleine Firmen, die kein eigenes Sekretariat haben, sind sie eine gute Unterstützung im Tagesgeschäft. Zu den Aufgaben gehört es, Anrufe entgegenzunehmen, E-Mails zu beantworten oder Termine zu organisieren. Virtuelle Assistenz ist ideal als Heimarbeit. Je nachdem, was vereinbart ist, erfolgt die Bezahlung in Form einer Pauschale oder nach Stunden. Virtuelle Assistenz ist auch als Hauptberuf geeignet.

Usability-Tester

Bei einem Usability-Test handelt es sich um den Test von digitalen Inhalten. Dabei lassen Hersteller Software, Websites und Apps auf verschiedene Kriterien testen und bewerten, beispielsweise Benutzerfreundlichkeit, Optik und Geschwindigkeit. In erster Linie geht es dabei um die Suche nach technischen und logischen Fehlern. Die Hersteller geben dabei Testpläne und Fragen vor, die die Tester bearbeiten müssen. Anschließend dokumentieren sie die Ergebnisse.

Für diesen Job ist jeder qualifiziert, der Interesse und allgemeine Erfahrungen im Umgang mit den jeweiligen Produkten hat. Fachkenntnisse sind in der Regel keine erforderlich. Bewerber brauchen ein hohes Maß an Konzentrationsfähigkeit und müssen exakt arbeiten. Der Job ist ideal, um ihn von zuhause aus durchzuführen. Die Bezahlung erfolgt in der Regel leistungsbezogen, der Kunde zahlt einen Festpreis pro Test.

Texter, Korrektor, Lektor, Übersetzer

Der Bedarf an frischen Texten ist überall sehr groß: in Firmenpublikationen, Magazinen, Blogs oder Onlineshops. Die Texte schreiben sehr oft freiberufliche Texter und Ghostwriter. Die Überprüfung übernehmen freiberufliche Korrektoren und Lektoren. Korrektoren achten in erster Linie auf Fehler in Rechtschreibung, Grammatik und Typografie. Lektoren achten auch auf inhaltliche Fehler, Fehler in Textaufbau und -logik. Hier ist eine fachliche Ausbildung vorteilhaft. Quereinsteiger mit entsprechenden Talenten haben hier jedoch ebenfalls gute Chancen.

Auch Übersetzer, die im Gegensatz zu Dolmetschern nur schriftlich arbeiten, können

gut von zuhause aus arbeiten. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt, sodass praktisch jeder diesen Beruf ausüben kann, der gute Fremdsprachenkenntnisse hat und sich ein wenig mit den kulturellen Gegebenheiten des jeweiligen Landes auskennt. Darüber hinaus müssen Übersetzer auch die Regeln und Feinheiten der Muttersprache beherrschen. Der mögliche Verdienst hängt eng mit der Sprache und dem Schwierigkeitsgrad des zu übersetzenden Texts zusammen.

In diesem Bereich arbeiten Unternehmen bevorzugt mit freien Mitarbeitern. Das macht die Arbeit ideal als Job von zuhause aus. Es gibt auch Verlage, Textservice-Unternehmen oder Werbeagenturen, die festangestellte Mitarbeiter haben, die ihre Arbeit von zuhause erledigen.

Social-Media-Manager

Wer gut darin ist, mehrere Social-Media-Konten gleichzeitig zu handhaben, kann darüber nachdenken, Social-Media-Manager zu werden. Dabei geht es darum für die Kunden Postings zu erstellen und nach einem Zeitplan zu veröffentlichen. Social-Media-Manager helfen ihren Kunden dabei bekannter zu werden und eine Marke zu etablieren. Dabei helfen nicht nur Postings, sondern auch eigene Logos und Werbekampagnen.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten von zuhause aus zu arbeiten. Wichtig ist gerade am Anfang, sich auf einen Bereich zu fokussieren und erst mit der Zeit eventuell weitere Bereiche hinzuzunehmen, wenn ein gewisser Expertenstatus erreicht ist. Langfristig entstehen so mehrere Standbeine. Fällt dann eine Einnahmequelle weg, ist das nicht gleich der Weltuntergang.

Abbildung 1: Pixabay © vinzentweinbeer (CC0 Public Domain)

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