Arbeitsmarkt

salesjob-Jobreport Vertrieb 2018: Der Jobmarkt Vertrieb im Fokus

Andreas Dickhoff

Im Jahr 2017 wurden mehr als 672.000 Stellen im Vertrieb und Verkauf ausgeschrieben

Bei Jobreport Vertrieb 2018 wird der Jobmarkt mit Spezialisierung auf Vertriebsfachkräfte in Deutschland beleuchtet. Hervorgehoben werden hierbei folgende Kernthemen: Verteilung der im Vertrieb tätigen Personen, Vergleich der verschiedenen Tätigkeitsbereiche, Stellenmarktsituation im Wettbewerb um die Fachkräfte und Beurteilung der Kandidatengewinnung aus Arbeitgebersicht.

StepStone Mobilitätsreport: Jeder zweite Pendler findet Fahrtzeit von bis zu einer Stunde pro Strecke akzeptabel

Dr. Anastasia Hermann

Deutschland ist eine Pendlernation: Jeden Tag nehmen Fach- und Führungskräfte teils lange Fahrstrecken für ihren Weg zur Arbeit in Kauf. Jeder zweite Pendler ist pro Weg bis zu 30 Minuten unterwegs. 21 Prozent nehmen eine Fahrtzeit zwischen 30 und 45 Minuten in Kauf, 27 Prozent investieren sogar mehr als eine dreiviertel Stunde. Das zeigt der neue StepStone Mobilitätsreport, für den die Online-Jobplattform rund 24.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat.

Arbeitsmarktanalyse Q1 2018 – Meiste neue Stellenangebote in Berlin

Jakub Zavrel, CEO textkernel

Überblick zum deutschen online Arbeitsmarkt Q1 2018
Diese Studie basiert auf den Zahlen aus Jobfeed, der Big Data Jobplattform von Textkernel
1. Einleitung und Highlights der Studie
2. Marktanteil pro Bundesland – Q1 2017 vs. Q1 2018
3. Marktanteil top 5 Berufsgruppen – Q1 2017 vs. Q1 2018
4. Marktanteil top 5 Branchen – Q1 2017 vs. Q1 2018
5. Vollzeit- / Teilzeitbeschäftigung – Q1 2017 vs. Q1 2018
6. Unternehmensgröße
7. Top Schalter: Personalvermittler und direkte Arbeitgeber
Quellenangabe
Haftungsausschluss
Anhang

Hamburg ist die Hauptstadt der IT-Experten

Achim Berg, BITKOM
  • Stadtstaat hat im Ländervergleich den größten Informatiker-Anteil 
  • Hessen, Berlin, Baden-Württemberg und Bayern in der Spitzengruppe 
  • Bayern hat mehr Informatiker als Nordrhein-Westfalen 

Hamburg ist das Bundesland mit den meisten IT-Spezialisten in Deutschland. Im Hanse-Stadtstaat arbeiten 4 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten als Informatiker oder in anderen ITK-Berufen. Im Vergleich der Bundesländer bedeutet das mit großem Abstand den Spitzenplatz. Dahinter folgen etwa gleichauf Hessen, Berlin (jeweils 3,0 Prozent) sowie Baden-Württemberg und Bayern (jeweils 2,9 Prozent). Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt (1,0 Prozent) sowie Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils 0,9 Prozent).

Der Arbeitsmarkt im April 2018: Frühjahrsbelebung senkt Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung

Detlef Scheele

„Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt setzt sich auch im April fort. Die Entwicklung war allerdings etwas schwächer als in den extrem guten Wintermonaten.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im April: -74.000 auf 2.384.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -185.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,2 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent

1.1 Mio offene Stellen: Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das erste Quartal 2018

Dr. Alexander Kubis ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des IAB
Dr. Alexander Kubis

Im ersten Quartal 2018 gab es bundesweit rund 1.190.000 offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Mit einem Anstieg von gut 7.000 Stellen liegt die Zahl leicht über dem bisherigen Rekordwert im Vorquartal. Gegenüber dem ersten Quartal 2017 erhöhte sich die Zahl der offenen Stellen um rund 126.000. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Digitalisierung bringt große Umwälzungen am Arbeitsmarkt

Dr. Gerd Zika

Die Digitalisierung wird bis zum Jahr 2035 nur geringe Auswirkungen auf das Gesamtniveau der Beschäftigung haben, aber große Umbrüche bei den Arbeitsplätzen mit sich bringen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor, in der das Szenario einer fortschreitenden Digitalisierung mit einem Basis-Szenario ohne Digitalisierungseffekte verglichen wird. Im Jahr 2035 werden laut den Modellrechnungen aufgrund der Digitalisierung einerseits rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze abgebaut sein. Andererseits führt die Digitalisierung den Forschern zufolge zu annähernd genauso vielen neuen Arbeitsplätzen, sodass unterm Strich keine größeren Beschäftigungsverluste auftreten werden.

Keine Angst vor Robotern – Beschäftigungseffekte der Digitalisierung

Dr. Oliver Stettes

Von Dr. Oliver Stettes, Leiter des Komnpetenzfelds Arbeitsmarkt und Arbeitswelt, Institut der deutschen Wirtschaft

Weniger Arbeitsplätze durch die fortschreitende Digitalisierung in Unternehmen – davon ist in Deutschland bislang nichts zu spüren. In einer aktuellen Studie widerlegt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) die oft zitierte These, dass es durch den digitalen Wandel flächendeckend zu einem Abbau von Arbeitsplätzen kommt.

 

Pflegekräfte dringend gesucht! Analyse des Indeed Hiring Labs zeigt, dass ausländische Fachkräfte den Pflegenotstand aktuell nicht lösen können

Annina Hering

In Deutschland herrscht ein Pflegenotstand, darin sind sich Experten, Politik und Medien einig. Die neue Bundesregierung spricht in ihrem Koalitionsvertrag von einem Sofortprogramm für die Pflege, welches 8.000 neue Stellen schaffen soll. Aus Sicht des Arbeitsmarktes sind es allerdings nicht fehlende Fachkraftstellen, die den Pflegenotstand herbeiführen, sondern eine sehr große Zahl an offenen Stellen, die einer viel geringeren Zahl an Jobsuchenden gegenübersteht. Krankenhäuser, Pflegeheime und staatliche Einrichtungen setzen deshalb vermehrt auf qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland.

Ein-Euro-Jobs: Integrationschancen werden vom Einsatzfeld beeinflusst

PD Dr. Joachim Wolff

Ein-Euro-Jobs können die Eingliederungschancen der Maßnahmeteilnehmer langfristig steigern, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Vergleichsweise hohe positive Wirkungen treten der IAB-Studie zufolge in Einsatzfeldern auf, deren Beschäftigung sich sehr gut entwickelt. Das gilt bei den geförderten Frauen für die Einsatzfelder Gesundheit und Pflege sowie Kinderbetreuung und Jugendhilfe. Für Männer in Ostdeutschland liegen dagegen zum Teil negative Eingliederungseffekte vor, insbesondere für Maßnahmen in den Bereichen Umweltschutz und Landschaftspflege sowie Infrastrukturverbesserung.

IAB- Arbeitsmarktbarometer erreicht neuen Höchststand

Enzo Weber

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im März auf den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2011 gestiegen. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) legte gegenüber dem Vormonat um 0,4 Punkte auf 105,4 Punkte zu.

Außerordentlich hoch steht mit 108,1 Punkten die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers. Das sind 0,4 Punkte mehr als im Februar. Der Indikator liegt damit schon beachtlich nahe am maximal erreichbaren Wert von 110 Punkten. „2018 wird aller Voraussicht nach ein Rekordjahr am Arbeitsmarkt“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“.

Frauen holen am Arbeitsmarkt auf – Beschäftigungsplus aber vor allem durch Teilzeit

Valerie Holsboer

BA-Vorstand Holsboer: Viele Frauen streben höhere Arbeitszeit an

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist zwischen 2013 und 2017 um 2,5 Millionen auf zuletzt 32,2 Millionen Beschäftigte gestiegen. Von diesem Plus profitieren auch Frauen, deren Beschäftigung im selben Zeitraum um 8,3 Prozent auf 14,9 Millionen gestiegen ist.

Die Beschäftigungsquote bei Frauen bestätigt diesen Trend. Diese Quote gibt Auskunft über den Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter zwischen 15 und 65 Jahren. Sie stieg bei Frauen zwischen 2013 und 2017 von 51,3 auf 55,4 Prozent – das bedeutet, dass über 55% aller Frauen in Deutschland in einem sozialversicherungspflichtigen Job arbeiten. Die Quote liegt allerdings weiter unter der der Männer, die zu 61,8 Prozent (2013: 58,8 Prozent) beschäftigt waren.

Roboter verlassen ihre Käfige: Wenige Berufe halten mit der Digitalisierung Schritt

Katharina Dengler

Das Risiko, durch Computer oder computergesteuerte Maschinen ersetzbar zu werden, steigt am schnellsten in Helferberufen. Viele neue Technologien sind marktreif geworden, die vor allem einfache Tätigkeiten ersetzen können. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Rekordwachstum im Arbeitsmarkt der ITK-Branche

  • Achim Berg, BITKOM

    Mehr als 40.000 neue Jobs pro Jahr in IT und Telekommunikation

  • Auch Umsätze wachsen: 2018 um 1,7 Prozent auf 164 Milliarden Euro
  • Software und IT-Services legen am stärksten zu

Die Digitalisierung sorgt für einen großen Beschäftigungsschub in der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK). 2017 haben die ITK-Anbieter mit 45.000 zusätzlichen Jobs ihren historisch stärksten Beschäftigungszuwachs innerhalb eines Jahres erzielt. Dieses Wachstum soll sich 2018 fortsetzen. Für das laufende Jahr rechnet der Digitalverband Bitkom mit einem Arbeitsplatz-Plus von 42.000 Stellen in der Branche. Demnach werden zum Jahresende 1.134.000 Menschen im ITK-Sektor beschäftigt sein. Das entspricht einem Zuwachs von 3,8 Prozent im Vergleich zu 2017.

Schwungvoller Start: Der Arbeitsmarkt im Januar 2018

Detlef Scheele

„Der Arbeitsmarkt ist schwungvoll in das neue Jahr gestartet. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Januar zwar gestiegen, aber schwächer als für die Jahreszeit üblich.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im Januar: +185.000 auf 2.570.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -207.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,5 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent
  • Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Im Zuge der Winterpause hat sich die Arbeitslosigkeit von Dezember auf Januar um 185.000 auf 2.570.000 erhöht. Der Anstieg war geringer als üblich. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den Januar daher ein Rückgang um 25.000 im Vergleich zum Vormonat errechnet. Gegenüber dem Vorjahr waren 207.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet.