Arbeitsmarkt

Schlüsselfunktion HR: Warum Personaler aktuell so gefragt sind

Die Nachfrage nach HR-Experten hat im ersten Halbjahr 2018 neue Rekordhöhen erreicht: Deutschlandweit stieg die Anzahl der ausgeschriebenen Personaler-Stellen im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent, verglichen mit dem ersten Halbjahr 2013 sogar um satte 48 Prozent. Das zeigen Analysen des StepStone Fachkräfteatlas, für den die Online-Jobplattform seit 2012 Stellenausschreibungen auf allen relevanten Online- und Print-Plattformen auswertet. „Die Märkte verändern sich heute rasant. Um mit diesem Tempo mithalten zu können, brauchen Unternehmen kurze Entscheidungswege und Fachkräfte, die Verantwortung übernehmen“, sagt StepStone-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dettmers. „Der einzelne Mitarbeiter wird deshalb wichtiger denn je – und damit auch das Recruiting und die Personalarbeit.“

 

Dr. Sebastian Dettmers

Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das zweite Quartal 2018: Neuer Rekordstand mit 1,21 Millionen offenen Stellen

Im zweiten Quartal 2018 gab es bundesweit rund 1,21 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem zweiten Quartal 2017 erhöhte sich die Zahl der offenen Stellen um rund 115.000, gegenüber dem ersten Quartal 2018 um fast 25.000. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Der Arbeitsmarkt im Juli 2018 – Anstieg der Arbeitslosigkeit allein jahreszeitlich bedingt

„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im Juli allein aus jahreszeitlichen Gründen zugenommen, saisonbereinigt gab es Rückgänge. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist damit sehr günstig, allerdings nicht mehr so schwungvoll.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im Juli: +49.000 auf 2.325.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -193.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,1 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent

Frühe Eingliederungsvereinbarungen und zusätzliche Aktionspläne verhelfen den meisten Arbeitsuchenden nicht schneller zu einem Job

Prof. Dr. Gesine Stephan

Eingliederungsvereinbarungen dokumentieren die Eigenbemühungen von Arbeitsuchenden bei der Jobsuche und die Unterstützungsleistungen durch die Arbeitsvermittlung. Ein Forscherteam des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der University of Bristol und des Centre de Recherche en Economie et Statistique (CREST) hat untersucht, ob ein möglichst frühzeitiger Abschluss der Eingliederungsvereinbarung die Beschäftigungschancen verbessert. Zugleich wurde mit den so genannten Aktionsplänen ein weiteres Instrument erprobt, das die Suche nach einer neuen Stelle unterstützen kann.

Hays-Fachkräfte-Index: Nachfrage nach Spezialisten leicht zurückgegangen

Nach dem deutlichen Anstieg der Stellenangebote im 1. Quartal 2018 ist die Nachfrage nach Spezialisten im 2. Quartal 2018 etwas schwächer ausgefallen. Der Hays-Fachkräfte-Index sank im Vergleich zum Vorquartal um 5 Punkte auf den neuen Wert von 149. Insgesamt reduzierte sich die Zahl der veröffentlichten Stellenanzeigen absolut um gut 5.000. Die Nachfrage nach Ingenieuren fiel um 7 Indexpunkte. Auch IT- sowie Sales- und Marketing-Fachkräfte wurden im letzten Quartal etwas weniger nachgefragt (jeweils – 3 Indexpunkte).

Einkommen minus Miete: In Dortmund bleibt bundesweit am meisten in der Tasche, in München am wenigsten

• Teure Trend-Städte: Miete zehrt in München, Berlin und Hamburg das Einkommen auf
• Ruhrgebietsstädte punkten beim Verhältnis von Einkommen und Miete, Dortmund mit bestem Wert
• Solides Mittelfeld: Wirtschaftlich starke Städte wie Nürnberg und Düsseldorf mit ausgeglichenem Verhältnis

In deutschen Trend-Städten zehren die hohen Mieten die Einkommen für Fach- und Führungskräfte auf. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Analyse der Online-Jobplattform StepStone und des Immobilienportals immowelt.de. Das Verhältnis zwischen Durchschnittsgehältern der Jahre 2017 und 2018 und den aktuellen Mietpreisen zeigt: Wer in München, Berlin und Hamburg wohnen und arbeiten will, zahlt dafür einen hohen Preis. München bildet dabei das Extrem: Fach- und Führungskräfte können dort im Schnitt ein Jahresgehalt von 66.800 Euro erwarten. Eine Wohnung mit 80 bis 100 Quadratmeter kostet jedoch auch 1.500 Euro im Monat. Vom hohen Brutto-Einkommen gehen damit 27 Prozent für die Miete drauf. Auch in Hamburg und Berlin bleibt nach Abzug der jährlichen Mietkosten verhältnismäßig wenig im Portemonnaie: 24 Prozent (Berlin) beziehungsweise 22 Prozent (Hamburg) des Brutto-Einkommens wandern in beiden Städten pro Jahr im Schnitt an den Vermieter.

Die traditionell hochpreisige Banker-Stadt Frankfurt am Main landet bei den Mietpreisen hinter München auf Platz 2. Die hohen Gehälter in der Finanzbranche heben das durchschnittliche Brutto-Jahresgehalt aber auf 67.700 Euro und damit auf den höchsten Wert unter den größten deutschen Städten. Für die Miete müssen 21 Prozent eingeplant werden.

 

Banker-Stadt Frankfurt am Main

Trend zur Rückkehr in den Osten: Anzahl offener Stellen in neuen Bundesländern teils verdoppelt

Sebastian Dettmers

Immer mehr Ostdeutsche zieht es zurück in ihre einstige Heimat: Das sagen die Experten des Leibniz-Instituts für Länderkunde. Laut Institut sei in den vergangenen Jahren ein klarer Trend zur Rückkehr in die neuen Bundesländer zu beobachten. Eine Analyse der Online-Jobplattform StepStone zeigt, dass Fachkräfte in den östlichen Bundesländern auf jeden Fall eine deutlich verbesserte Situation auf dem Arbeitsmarkt vorfinden. So hat sich die Anzahl der veröffentlichten Stellenausschreibungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg in den vergangenen fünf Jahren annähernd verdoppelt. Das sind Ergebnisse des StepStone Fachkräfteatlas, für den die Online-Jobplattform seit 2012 bundesweit Stellenausschreibungen auf allen relevanten Online- und Print-Plattformen auswertet.

BVE-Konjunkturreport Ernährungsindustrie 5-2018

Wachstumsdämpfer für die Lebensmittelproduktion.

Konjunktur
Die Ernährungsindustrie musste im März 2018 einen ersten Wachstumsdämpfer hinnehmen, insgesamt wurden 15,6 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet, 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Aufgrund gefallener Ausfuhrpreise fiel das mengenmäßige Minus mit 2,2 Prozent sogar noch stärker aus. Auch das Exportgeschäft entwickelte sich schwächer als im Vorjahr, die Lebensmittelexporte gingen um drei Prozent auf 4,8 Milliarden Euro zurück. Folglich stagnierte die Lebensmittelproduktion im März, der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex sank im Vorjahresvergleich um einen Prozent.

DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2018: Facility Manager: Multitalente im Hintergrund

  • Gebäudemanager koordinieren, kontrollieren, dokumentieren
  • Digitalisierung noch nicht besonders fortgeschritten
  • Smart Facility Management“ in Jobprofilen noch kein Thema
  • Analyse von insgesamt 350 Stellenangeboten

Von A wie Auswahl von Dienstleistern bis Z wie Zugangskontrolle – die Aufgabenbereiche von Fachkräften im Facility Management sind so vielfältig wie in kaum einem anderen Beruf. Sie sorgen nicht nur dafür, dass am Arbeitsplatz, im Einkaufszentrum oder am Flughafen Licht, Rolltreppe und Heizung funktionieren. Unternehmen verlassen sich auf die Expertise von Gebäudemanagern, wenn es darum geht, die genutzten Immobilien samt technischer Infrastruktur optimal zu betreiben, sodass sie sich auf ihre Kernprozesse konzentrieren können. Die Anforderungen an Fachkräfte im Facility Management sind hoch, wie die Analyse von 350 Stellenangeboten ergab. Der Trend hin zu einem „Smart Facility Management“ mit vielen automatisierten Prozessen und einer vernetzt arbeitenden Infrastruktur lässt sich an den Anforderungsprofilen jedoch noch nicht ablesen.

Lebhafte Nachfrage nach Arbeitskräften: Der Monatsbericht der BA

 

Detlef Scheele

„Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter günstig: Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben erneut abgenommen, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiter lebhaft. Allerdings hat sich die Dynamik am Arbeitsmarkt zuletzt leicht abgeschwächt.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

 

  • Arbeitslosenzahl im Juni: -40.000 auf 2.276.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -197.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Abbau der Arbeitslosigkeit verlangsamt sich

 

Enzo Weber

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,5 auf 103,6 Punkte. Damit sinkt der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zum dritten Mal in Folge. Vor allem die Erwartungen für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit geben nach und liegen nur noch leicht im positiven Bereich.

 

„Die internationalen Handelskonflikte hinterlassen in der deutschen Konjunktur erste Spuren“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“.

Google ist beliebtester Arbeitgeber der Informatiker, Amazon steigt auf

Holger Koch
Holger Koch

Trendence Absolventenbarometer 2018 mit Rankings der Top-Arbeitgeber der Informatiker veröffentlicht + Gewinner des Jahres: Amazon + Automobilhersteller: Branche verliert, Arbeitgeber gewinnen + Jeder zehnte Informatiker will in den Öffentlichen Sektor + Beratungen steigen in der Gunst der Bewerber

DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2018:  IT macht das Titelrennen

  • Jörg Mannsperger

    IT-Berufe haben erstmals größten Anteil am Stellenmarkt

  • Software-Entwickler an erster Stelle der gesuchten Fachkräfte
  • Maschinenbau- und Elektroningenieure fallen zurück
  • Aufsteiger: IT-Berater sowie Architekten und Bauingenieure

 

Die Fußball-WM dauert genau 32 Tage. Durchschnittlich 102 Tage benötigte es dagegen im vergangenen Jahr, um eine offene Stelle in Deutschland zu besetzen. Von dieser Vakanzzeit können viele Arbeitgeber, die neue Mitarbeiter suchen, nur träumen. Besondere Sorge dürfte ihnen die Situation im IT-Bereich bereiten: Dieses Tätigkeitsfeld hatte im Frühjahr erstmals den größten Anteil am Stellenmarkt. Etwas entspannt hat sich hingegen die Lage in den klassischen Ingenieurdisziplinen. Maschinenbau- und Elektroingenieure sind auf den zwölften Platz zurückgefallen. Die ersten zehn Plätze am Stellenmarkt sind aber keineswegs akademischen Berufen vorbehalten. Elektroniker finden sich hier ebenso wie Gesundheits- und Krankenpfleger, Produktionshelfer oder Vertriebskräfte.

salesjob-Jobreport Vertrieb 2018: Der Jobmarkt Vertrieb im Fokus

Andreas Dickhoff

Im Jahr 2017 wurden mehr als 672.000 Stellen im Vertrieb und Verkauf ausgeschrieben

Bei Jobreport Vertrieb 2018 wird der Jobmarkt mit Spezialisierung auf Vertriebsfachkräfte in Deutschland beleuchtet. Hervorgehoben werden hierbei folgende Kernthemen: Verteilung der im Vertrieb tätigen Personen, Vergleich der verschiedenen Tätigkeitsbereiche, Stellenmarktsituation im Wettbewerb um die Fachkräfte und Beurteilung der Kandidatengewinnung aus Arbeitgebersicht.

StepStone Mobilitätsreport: Jeder zweite Pendler findet Fahrtzeit von bis zu einer Stunde pro Strecke akzeptabel

Dr. Anastasia Hermann

Deutschland ist eine Pendlernation: Jeden Tag nehmen Fach- und Führungskräfte teils lange Fahrstrecken für ihren Weg zur Arbeit in Kauf. Jeder zweite Pendler ist pro Weg bis zu 30 Minuten unterwegs. 21 Prozent nehmen eine Fahrtzeit zwischen 30 und 45 Minuten in Kauf, 27 Prozent investieren sogar mehr als eine dreiviertel Stunde. Das zeigt der neue StepStone Mobilitätsreport, für den die Online-Jobplattform rund 24.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat.