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Mobiles Arbeiten: Führungskräfte sind gefragt

Arbeiten wird zeitlich und räumlich immer flexibler: Homeoffice und andere Formen helfen dabei, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass mobiles Arbeiten grundsätzlich gut ankommt. Voraussetzung dafür ist, dass Mitarbeiter und vor allem auch Führungskräfte für familienfreundliche Arbeitsbedingungen sorgen.

Führungskräfte sind gefragt
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HR und Recruiting: Das wird 2020 wichtig

Geschwindigkeit und Flexibilität – das sind nach Einschätzung der internationalen Personalberatung Robert Walters die entscheidenden Faktoren für erfolgreiche Personalarbeit in diesem Jahr – vor allem, wenn es um das Gewinnen neuer Mitarbeiter geht.

Geschuldet ist diese Entwicklung der fortschreitenden Digitalisierung, die jetzt in den HR-Abteilungen ankommt. Neue HR-Technologien aber auch die durch positive digitale Erfahrungen gestiegenen Erwartungen von Bewerbern werden 2020 das Personalmanagement beschäftigen. Aus Headhunter-Perspektive wird es besonders wichtig werden, die Bewerbungs- und Einstellungsprozesse in Sachen Geschwindigkeit, Transparenz und Kommunikation mit den Kandidaten zu optimieren. Bei allen Digitalisierungsaktivitäten sollte der Mensch stets im Mittelpunkt stehen.

 

LAB & Company beruft Heike Schoon-Pernkopf in die Geschäftsführung

Zum 1. Februar 2020 wird Heike Schoon-Pernkopf Gesellschafterin und Geschäftsführerin von LAB & Company in Düsseldorf. Sie verstärkt damit das langjährige Geschäftsführungsteam um Dr. Klaus Aden und Elke Vorholt.

Insbesondere in den Marktsegmenten Energie, Mobilität und Public Sector wird sie in diesen Funktionen die Position von LAB als eine der führenden Personalberatungen in Deutschland weiter ausbauen.

Bildergebnis für Heike Schoon-Pernkopf

Babyboomer verlassen den Arbeitsmarkt – wie geht es weiter?

Meaning of Work, Meaning of Pay: Das Meinungsbild vom Arbeitsverständnis

Welchen Sinn hat Arbeit für deutsche Beschäftigte? Um der Antwort auf diese bedeutende Frage näher zu kommen, hat die Jobseite Indeed mithilfe einer repräsentativen Online-Befragung analysiert, wie Menschen in Deutschland ihre Arbeitswelt erleben und was sie sich für ihre berufliche Gegenwart und Zukunft wünschen.

Das Jahr 2020 bietet sich förmlich an, um ein Meinungsbild vom Arbeitsverständnis unserer Zeit zu zeichnen. Warum? Nun, einerseits geht es Deutschland super: Arbeitnehmer*innen waren noch nie so gut ausgebildet, Fachkräfte werden gesucht und die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.

 

Andererseits ist spürbar, dass Deutschland mit den Zehenspitzen schon an der Schwelle zu einer neuen Arbeitswelt steht und ein Weg zurück nicht möglich ist. Alle sprechen über fortschreitende Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 und New Work, aber kaum jemand weiß genau, was uns im neuen digitalen Zeitalter erwartet und wie diese Veränderungen den eigenen Arbeitsalltag verändern werden.

Die Studie ist in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut YouGov entstanden. Online befragt wurden 2042 Personen der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland.

Krank im Job? Jedem Fünften Österreicher bleibt nichts anderes übrig

Krank im JobUnternehmensvertreter zeichnen deutlich positiveres Bild

Linz, 9. Jänner 2019 – Knapp jeder fünfte Arbeitnehmer in Österreich geht so gut wie immer auch krank arbeiten. Das ist eines der Ergebnisse der neuesten Online-Umfrage von karriere.at. Das Bild, das die Arbeitgeber zeichnen, ist doch deutlich positiver.

„Krank im Job: Muss das sein?“, fragte das Karriereportal seine User angesichts der aktuellen Grippewelle. „Ja, mir bleibt meist nichts anderes übrig“, erklärten 18 Prozent der 729 Beteiligten. „Hin und wieder, wenn es wirklich wichtig ist“, schleppen sich nach eigenem Bekunden 35 Prozent nicht gesund zur Arbeit. Neun Prozent tun das demnach, wenn sie keine Vertretung finden. 38 Prozent antworteten, dass Gesundheit ganz klar Vorrang hat.

Entwicklung von Löhnen und Mieten – dreigeteiltes Deutschland

Die Mieten in Deutschland sind im vergangenen Jahrzehnt kräftig gestiegen, insbesondere in den Ballungsräumen. Dies weckt  Befürchtungen, Wohnen werde unbezahlbar. Doch gleichzeitig erlebt Deutschland auch einen Arbeitsmarktboom. Die Arbeitslosenquote ist auf einem historischen Tiefststand und die Löhne steigen. Betrachtet man Lohn- und Mietentwicklung simultan, ist die Erschwinglichkeit des Mietens in weiten Teilen Deutschlands gestiegen.

Die meisten Mieter bestreiten ihren Lebensunterhalt aus dem Lohneinkommen, weshalb dieses die entscheidende Größe für die Erschwinglichkeit der Miete darstellt. Basierend auf diesem Gedanken hat das IW bereits 2018 berechnet, welche Wohnfläche ein Single-Haushalt in den 401 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten bezahlen kann, wenn er den gleichen Anteil seines Nettolohns für die Miete ausgeben möchte (Sagner/Voigtländer, 2018).

Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern steigt weiter

Dr. Anja Warning, IAB

Die zuletzt wieder gestiegene Anzahl an Geburten, der Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren und der geplante Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen wird den Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern weiter steigen lassen. Dabei sind bereits heute Fachkräfte in diesem Bereich knapp. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

In Deutschland sind rund 700.000 Erzieherinnen und Erzieher sozialversicherungspflichtig beschäftigt. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl um ein Drittel gestiegen. „Der Erzieherberuf hat stark an Bedeutung gewonnen“, erklärt die IAB-Forscherin Anja Warning. Ursache sei vor allem der Ausbau der Kindertagesbetreuung, dem Haupttätigkeitsfeld von Erzieherinnen und Erziehern.

Ausstellerrekord auf der 10. women&work am 9. Mai 2020

Anmeldung für Vier-Augen-Gespräche bei über 120 Top-Arbeitgebern ab sofort möglich

Die women&work, Europas Leitmesse für Frauen und Karriere, findet am 9. Mai im Forum der Messe Frankfurt statt und feiert – mit einem Ausstellerrekord – 10-jähriges Bestehen. Ab sofort können sich Bewerberinnen für die vorterminierten Vier-Augen-Gespräche bei über 120 Top-Arbeitgebern bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 5. Mai.

Auch in diesem Jahr werden mehr als 250 Aussteller auf der women&work präsent sein, davon über 120 Top-Arbeitgeber. „Die women&work ist in diesem Jahr bis auf den letzten Standplatz ausgebucht“, sagt Melanie Vogel, Initiatorin des Messekongresses. „Wir nehmen ein deutlich gestiegenes Interesse der Unternehmen wahr, Frauen zu rekrutieren und sich als attraktiver Arbeitgeber in dieser Zielgruppe zu positionieren.“

 

Melanie Vogel

„Azubi-Recruiting Trends“: größte doppelperspektivische Studie zur dualen Ausbildung nimmt junge Bewerbergeneration in den Blick

Auch 2020 bringt u-form Testsysteme mit den „Azubi-Recruiting Trends“ wieder Deutschlands größte doppelperspektivische Untersuchung zur dualen Ausbildung heraus. Ausbildungsverantwortliche können ab sofort unter www.testsysteme.de/studie, Azubis und Schüler unter www.ausbildungsstudie.de an der Online-Umfrage teilnehmen. Wie tickt die „Generation Azubi“? Einigen gilt sie als engagiert, umweltbewusst und digital kompetent, andere verweisen auf Erziehungslücken und betrachten sie als betreuungsintensiv. Die „Azubi-Recruiting Trends 2020“ bieten spannende Einblicke in die Köpfe der aktuellen Azubis und Azubi-Bewerber sowie in ihre Wahrnehmung durch ihre Ausbilder in den Unternehmen.

Christoph Beck
Christoph Beck