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Bank 2.0: Welche Herausforderungen birgt die Digitalisierung für den Finanzsektor?

Diana Himmel

Digitalisierung bedeutet nicht automatisch Stellenabbau. Vielmehr ist sie eine Chance für neue Jobs, neue Qualifizierungen und persönliche Weiterentwicklung.

Interessante Zahlen in Sachen Digitalisierung

Die Digitalisierung ist neben dem Gesundheitsmanagement eines der wichtigsten Themen im Geschäftsleben, insbesondere im Finanz- und Rechnungswesen. Führend in Sachen digitaler Transformation sind die Banken und Versicherungen. Einen Digitalisierungsindex von 63 Punkten erreicht diese Branche, bei allen Branchen sind es durchschnittlich 54 Punkte. Gemäß der zweiten Auflage der repräsentativen Benchmark-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“, die von techconsult im Auftrag der Deutschen Telekom durchgeführt wurde, gibt es heute kein Finanzunternehmen mehr, das sich nicht mit der Digitalisierung befasst hat. Zu 69 Prozent ist die Transformation bei Finanzdienstleistern bereits ein fester Bestandteil der Geschäftsstrategie.

Klasse statt Masse – Tipps für eine Bewerbung, die auffällt

  • Moderner, aufgeräumter Lebenslauf und kreative Elemente im Anschreiben 
  • Personaler nicht mit abgedroschenen Floskeln langweilen
  • Verrückte Ideen sind nur in Ausnahmefällen erfolgreich

Durch die Hände von Personalverantwortlichen gehen je nach Unternehmensgröße im Laufe der Zeit tausende von Bewerbungen. Wer als Bewerber*in mit seinen eigenen Unterlagen nicht viel mehr als den üblichen Einheitsbrei zu bieten hat oder sich sogar eklatante Fehler leistet, hat kaum Chancen auf den Traumjob. Auffallen ist gefragt – aber bitte wohldosiert.

Viele Deutsche schätzen ihre Einkommensposition falsch ein

Wer als Single monatlich 3.440 Euro netto verdient, zählt in Deutschland zu den einkommensstärksten 10 Prozent der Gesellschaft. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

2016 betrug das bedarfsgewichtete Medianeinkommen in Deutschland 1.869 Euro pro Monat – eine Hälfte der Bevölkerung hatte netto mehr Geld zur Verfügung, die andere Hälfte weniger. Zu den einkommensreichsten zehn Prozent zählt, wer als Single mindestens 3.440 Euro netto verdient. Paare ohne Kinder und Paare, deren Kinder bereits ausgezogen sind, gehören ab einem Haushaltsnettoeinkommen von 5.160 Euro zu der Gruppe der reichsten zehn Prozent. Grundlage der Berechnungen ist das Sozio-oekonomische Panel (SOEP).

Judith Niehues

Mehr Jobs und Reichweite: Alles neu bei stellenanzeigen.at

stellenanzeigen.at hat sich ein neues Outfit verpasst. Die bislang minimalistisch gestaltete Jobbörse gibt sich nun schon auf den ersten Blick als Schwester der erfolgreichen deutschen Plattform zu erkennen. Parallel zum neuen Look gibt es auch eine Menge Content, der Bewerber und Arbeitnehmer bei ihrer Karriereplanung unterstützt.

Dass es sich bei stellenanzeigen.at um keinen Newcomer im Markt handelt, merken Besucher bereits am riesigen Jobangebot: Tausende Stellenanzeigen warten auf Bewerber und können mittels pfeilschneller Suche durchforstet werden. Unterstützt wird die übersichtliche Darstellung der Anzeigen von einer dynamischen Navigation, die ein einfaches Durchblättern der Suchergebnisse erlaubt und so für noch mehr potentielle Bewerber sorgt. Komfortfunktionen, wie etwa das einfache Abspeichern eines Jobs für die spätere Bewerbung, unterstreichen den User-zentrierten Ansatz von stellenanzeigen.at.

Dr. Peter Langbauer

Schüler_innen suchen Arbeitgeber, die ihnen Sinn und Sicherheit bieten

Arbeitgeber-Ranking der Schüler_innen

Trendence Schülerbarometer 2019 mit Rankings der Top-Arbeitgeber veröffentlicht + Öffentlicher Sektor hat die meisten Fans + Wie Schüler_innen lernen: Wenig Digitalisierung in der Schule + „Fairer Bewerbungsprozess“: To-dos und No-gos für die Ansprache

Der Öffentliche Sektor bleibt in diesem Jahr die beliebteste Branche bei Schüler_innen. Die Automobilhersteller folgten im Ranking der Top Arbeitgeber erst danach. Grund dafür ist neben der sicheren Perspektive auch der Sinn, den Schüler_innen vermehrt im Job suchen. Das hat das Trendence Schülerbarometer ermittelt, eine Studie unter 20.000 Schüler_innen der Klassen 8 bis 13 in Deutschland über ihre Wunscharbeitgeber und Karrierepläne. Die Ergebnisse wurden am Samstag in der WELT veröffentlicht. Das Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Schüler_innen kann unter Arbeitgeber-Ranking.de eingesehen wählen.

Robindro Ullah

Monotonie oder der Tod der Employer Branding Kampagnen

Jeder Arbeitgeber, der etwas auf sich hält, setzt mittlerweile auf Employer Branding Kampagnen. Wenn sie gut gemacht sind, sind die gut für Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen. Wer kann jedoch das Gute vom Schlechten unterscheiden? Der Aufmerksamkeitswert ist ein Kriterium, doch nicht das einzige.

Crosswater Job Guide sprach mit Gabriela Rombach über Kampagnen und deren Erfolgsmessung.

 

Crosswater: Employer-Branding-Kampagnen sind oft Kreativkampagnen, deren Erfolg bisweilen schwierig messbar wird: Wie führt man dennoch eine Erfolgsmessung durch? (Messkriterien, Zeitraum, Datenerhebung etc.)

Gabriela Rombach: Das fängt erst einmal mit einem ganz grundsätzlichen Gedanken an: Denn eine sinnvolle Erfolgsmessung kann natürlich immer nur dann erfolgen, wenn das Ziel einer Kampagne klar formuliert ist und Vergleichswerte vorliegen, an denen sie gemessen werden kann. Das kann beispielsweise durch internes und externes Benchmarking oder durch die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Agentur gewährleistet werden.

Das bedeutet: Unternehmen müssen sich zunächst strategische Gedanken darüber machen, welche Ziele für sie relevant sind und somit fortlaufend und regelmäßig gemessen werden sollen. Geht es beispielsweise um die Reduktion der „Time-to-Fill“, um Kostensenkung durch Fehlbesetzungen oder etwa um die Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit? Sind die Ziele in derartige Richtungen formuliert, lassen sich Kennzahlen ableiten, welche wiederum die Art der Datenerhebung bestimmen. Für das Beispiel der Mitarbeiterzufriedenheit als Ziel, kann es beispielsweise eine Option sein, den kununu-Score einzubeziehen. Stehen die Ziele und Kennzahlen fest, sollten Employer-Branding-Maßnahmen darauf einzahlen.

Um kurzfristig den Erfolg einer einzelnen Kampagne zu messen, sollte man sich auf digitale Kennzahlen konzentrieren. Nur hier können konkrete Daten wie Impressions, Interaktionen auf Social Media oder CTR tatsächlich ausgewertet werden.

Aber auch für Digitalkampagnen gilt die Faustregel: Kein Vergleich, keine Aussage! Soll heißen: Die Datenerhebung muss fortlaufend und regelmäßig erfolgen. Nur dann ergibt sich im Zeitverlauf eine Vergleichbarkeit, die eine Aussage über Erfolg oder Misserfolg von Employer Branding Maßnahmen ermöglicht.

Gabriela Rombach

Shortlist Trendence Awards: 47 Projekte sind nominiert

Felicitas von Kyaw

Das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Trendence zeichnet am 23. September 2019 auf dem Trends+Friends Festival in Berlin zum 12. Mal herausragende HR-Projekte im Personalmarketing und Employer Branding aus. Im Fokus steht in diesem Jahr der Wandel der Branche hin zu Datengetriebenheit und Digitalisierung.

Nun wurden 47 der eingereichten HR-Projekte für die Trendence Awards nominiert. Die Shortlist in acht Kategorien steht fest und ist ab sofort hier abrufbar.

Xing: Gewinn steigt im ersten Halbjahr 2019 um 22 Prozent

  • Umsatz wächst um 18 Prozent, EBITDA um 19 Prozent
  • Mehr als 1 Million neue Mitglieder
  • CEO Vollmoeller: „Sind weiter auf Wachstumskurs“

Das führende berufliche Netzwerk im deutschsprachigen Raum setzte auch im ersten Halbjahr dieses Jahres seinen Wachstumskurs weiter fort. So hat das Unternehmen den Umsatz zwischen Januar und Juni dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 128,2 Mio. € (Vorjahr: 108,7 Mio. €) gesteigert. Bereinigt um die Akquisition des Unternehmens Honeypot lag das organische Wachstum bei 17 Prozent.

 

Thomas Vollmoeller

Aktuelle Befragung zeigt aber: Jede*r Fünfte kümmert sich nicht um Weiterbildung

Weiterbildung sichert Zukunft

  • Fast die Hälfte der Arbeitnehmer*innen in Deutschland erhält berufliche Weiterbildungsangebote
  • Am häufigsten werden unternehmensinterne Qualifizierungen und Schulungen angeboten
  • Berufliche Weiterbildung ist ein Thema für alle Alters- und Karrierestufen

Berufliche Weiterbildung geht jede*n an – ob jung oder alt, Berufseinsteigerin oder „alter Hase“. Gerade in Zeiten rasanter technologischer Entwicklung, neuer Jobprofile und einem sich stetig wandelnden Arbeitsmarkt ist es unerlässlich, das eigene Wissen immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und neues obendrauf zu packen. Immerhin 44 Prozent der Arbeitnehmer*innen in Deutschland geben an, dass ihnen in ihrem Job Weiterbildungsangebote gewährt werden. Das belegen die Resultate der Orizon Arbeitsmarktbefragung 2019. Für die bevölkerungsrepräsentative Studie befragte das unabhängige Marktforschungsinstitut Lünendonk im Auftrag von Orizon insgesamt 2.012 Menschen.

Roman Hennig, Orizon

Praxis-Ratgeber Stellenanzeigen: Der perfekte Jobtitel

Der Jobtitel ist das Erste, was Jobsuchende von Ihrer Anzeige sehen. Er entscheidet außerdem darüber, wie schnell und zielsicher Ihre Anzeige gefunden wird. Was Sie für die Formulierung des perfekten Jobtitels beachten müssen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Formulieren Sie den Stellentitel Ihrer Anzeige in jeder Hinsicht so aussagekräftig wie möglich und überlegen Sie sich, nach welchen Begriffen Bewerber wirklich suchen.

1. Präzisieren Sie die Tätigkeit
„Diplom-Ingenieur (m/w/x) Verfahrenstechnik im Fahrzeugbau“ bringt Ihnen passendere Bewerber als „Diplom-Ingenieur (m/w/x)“. Beschreiben Sie das Tätigkeitsfeld möglichst konkret. Ergänzen Sie allgemeine Bezeichnungen wie „Trainee“ oder „Assistenz“ stets mit einem erklärenden Zusatz. So wird Ihr Jobangebot schneller gefunden und von allen Kandidaten genau verstanden.

Traumberuf Kraftfahrer