Active Sourcing

Personaldienstleister sind Problemlöser

Unerwartete Projekte stellen Personalabteilungen vor hohe Hürden: Die Geschäftsführung hat mit ad-hoc-Aufgaben eine hohe Priorität verknüpft und die Erwartungshaltung über den Fertigstellungstermin ist auch ziemlich sportlich. Wenn diese Aufgaben nicht mit eigenen Bordmitteln und Praktikanten erledigt werden können, dann schlägt die Stunde der Personaldienstleister – denn diese sind in erster Linie Problemlöser für viele Spezialaufgaben.

Doch vor der Auftragserteilung gilt es eine zusätzliche Hürde zu überwinden: Welcher Personaldienstleister ist für die spezielle Aufgabe kompetent und verfügbar? Mama Google findet zwar alles, aber die Recherche ist ziemlich mühsam, besonders wenn es um die Spezialisierung der Personaldienstleister und  deren Kompetenzfelder geht. Und die Uhr tickt immer weiter.

Auf der Suche nach dem richtigen Personaldienstleister: First Aid Kit oder letzte Rettung?

Cultural Fit im Azubi-Recuiting

Simon Blanke-Bohne

AUBI-plus hat ihre Bewerberdatenbank überarbeitet und die Funktionen um einen Cultural Fit erweitert. Ab sofort können Ausbildungsbetriebe und ausbildungsinteressierte Schülerinnen und Schüler noch besser abgleichen, ob sie zueinander passen und die gleichen Wertvorstellungen teilen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – diese Redensart gilt nicht nur im Fußball, sondern auch im Recruiting: Kurz nach Beginn des neuen Ausbildungsjahres startet in vielen Betrieben die Suche nach passenden Azubis für das nächste Jahr. Doch was genau ist eigentlich passend? Zu den klassischen Auswahlkriterien wie Schulabschluss, Zeugnisnoten und ersten Erfahrungen durch Praktika und Nebenjobs gesellt sich in jüngster Zeit ein weiteres Kriterium, der sogenannte Cultural Fit. Diese kulturelle Übereinstimmung, so die deutsche Übersetzung, vereinfacht die Auswahl neuer Auszubildender und spielt im Recruiting inzwischen eine wichtige Rolle.

Persönlicher Kontakt zu Bewerbern immer wichtiger im Recruiting

Studie zeigt: Recruiter setzen verstärkt auf Networking und aktive Ansprache

Auch in Zeiten der Digitalisierung gewinnt der direkte Kontakt mit Bewerbern an Bedeutung. Zwei Drittel der Recruiter sehen Networking mit potenziellen Kandidaten und Talenten als wichtiges Zukunftsthema an. So geben 85 Prozent der Recruiter an, dass die aktive Kandidatenansprache im Web, das sogenannte Active Sourcing, bereits zu ihren Aufgaben gehört. Das zeigt die Studie „Recruiter Experience“ von stellenanzeigen.de und der meta HR Unternehmensberatung GmbH, die wissenschaftlich von Prof. Dr. Peter M. Wald von der HTWK Leipzig begleitet wurde. Befragt wurden 312 Recruiter zu ihrer Arbeitsweise, ihrem Selbstverständnis, ihren Tools und den Entwicklungsfeldern in der Branche.

Wegweisend: Prof. Dr. Peter M. Wald

Nicht alle Personaldienstleister stehen im Rampenlicht

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Der vom Karriereportal experteer veranstaltete Headhunter of the Year Award zeigte eindrucksvoll auf, welche Personaldienstleister die strenge Experten-Jury überzeugen konnte und sich so einen Platz im Rampenlicht der Gala verdienten. Doch nicht alle Personaldienstleister haben es geschafft, sich im Aufmerksamkeitswettbewerb nach vorne zu arbeiten.

Wichtig ist es jedoch, nicht nur bei einer Gala unter den Preisträgern zu landen, sondern im täglichen Wettbewerb der Auftragsvergabe durch Arbeitgeber und Recruiter zu punkten. Oft scheitert dies, weil Arbeitgeber bei der Suche nach geeigneten Personaldienstleistern sich auf eine wahre Odyssee begeben müssen. Wer bietet Erfahrung und Kompetenz auf Gebieten an, die der Arbeitgeber für ein Projekt gerade benötigt? Welche Dienstleister kommen überhaupt in Frage?

Headhunter of the Year Award: Klaus Mantel (experteer) übergibt den Award an Dr. Regina Ruppert von Selaestus

Modernes Bewerbermanagement – was steckt eigentlich hinter den Schlagworten?

Ein Gastbeitrag von Roger Vogel, HR4YOU

Wie schwer kann es schon sein, sich seine Bewerber zu angeln, an Land zu ziehen und schlussendlich verzehrfertig zuzubereiten? Mit der geeigneten Bewerbermanagement-Software steht dem Erfolg nichts mehr im Weg. Wir erklären Ihnen, welche Schlagworte aktuell die Szene prägen und bewegen, was sie bedeuten und wie man damit Zeit sparen und seinen Bewerbungsprozess verbessern kann!

Bewerbermanagement Software - HR4YOU-TRM

Mit Matching und Profiling zum optimalen Mitarbeiter

Ein Artikel von Roger Vogel, HR4YOU

Der Skandal rund um Facebook und Cambridge Analytica hat eine Tatsache offenbart, die Profile in sozialen Netzwerken sind eine Goldgrube für Analysten. Leider bedienen sich aus Nutzersicht, nicht nur Wissenschaftler dieses Datenbestands, sondern eben auch kommerziell arbeitende Unternehmen. So nutzt selbst Facebook die Profildaten eines Nutzers aus, um mittels Matching und Profiling, welche aus den gemachten Informationen zur Person und den verteilten Likes ermittelt werden, die beste Werbung aber auch die am besten passenden neuen „Freunde“ vorzuschlagen. Einerseits hilft es dem Nutzer, dass sein Profil bestimmten Kategorien zugeordnet wird und er somit passende Vorschläge erhält, dafür bezahlt er aber andererseits mit seinen persönlichen Daten gegenüber Facebook.

Matching

Candidate Relationship Management

Till David

Ein Artikel von Till David, Senior Sales Consultant, HR4YOU AG

3 Fakten

  • Bewerbungsraten sinken um bis zu 36,5%, wenn diese länger als 15 min dauern.
  • 44% vergleichen den Onlinewerbungsprozess mit einer „Blackbox“.
  • 40% springen bei einer nicht mobil responsiven Bewerbermaske ab.
    (vgl. OTAC-Studie)

3 Fragen

  • Wie gehe ich als Unternehmen am besten mit Bewerbern um?
  • Wie baue ich von Anfang an eine Beziehung zu ihnen auf?
  • Wie halte ich diese (positive) Stimmung?

Social Recruiting und Active Sourcing: Mit Strategie zum Erfolg

  • Tim Weitzel

    Unternehmen sehen immer mehr Vorteile in der Digitalisierung des HR-Bereichs: 77,5 Prozent positive Bewertungen

  • Unternehmen mit expliziter Social-Media-Strategie im Active Sourcing sind fast doppelt so erfolgreich

Ob „War for Talents“, das „Buhlen um Nachwuchstalente“ oder auch  der „Fachkräftemangel“: Egal welchen Begriff man verwendet – die Herausforderung bleibt die Gleiche: Unternehmen kämpfen um die klügsten Köpfe und müssen die sogenannten High Potentials an ihr Unternehmen binden. Social Recruiting und Active Sourcing sind dabei sehr wichtige Formen der Mitarbeitergewinnung geworden, die Unternehmen attraktive Möglichkeiten bieten, mit Kandidaten zu kommunizieren. Die aktuelle Studienreihe1 „Recruiting Trends 2018“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg und des Karriereportals Monster zeigt, was erfolgreiche Unternehmen hierbei besser machen. „Social Recruiting- und Active-Sourcing-Champions haben statt einzelner Aktivitäten eine umfassende Social-Media-Strategie, klare Prozesse für Kontaktaufnahme und Nachfassen bei Active Sourcing, besser geschulte, dedizierte Mitarbeiter, besser definierte Zielgruppen und individuellere Anschreiben. Solche Unternehmen sind etwa doppelt so erfolgreich im Active Sourcing wie die Konkurrenz“, fasst Studienleiter Prof. Dr. Tim Weitzel von der Universität Bamberg zusammen. „Bislang setzt dies allerdings höchstens jedes fünfte Unternehmen um, hier herrscht also noch großes Potenzial.“

Digitales Recruiting zwischen Alltag und Hype

Wolfgang Brickwedde ist Director des Instituts for Competitive Recruiting in Heidelberg
Wolfgang Brickwedde

Von Wolfgang Brickwedde, Institut for Competitive Recruiting

Für die „ICR Recruiting Trends“ werden jedes Jahr mehr als 10 000 Unternehmen aller Größenklassen und Branchen im DACH-Raum gefragt, wohin die Reise im Recruiting geht. 95 Prozent der Arbeitgeber gaben 2017 in den ICR Erhebungen an, Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen mit geeigneten Bewerbern zu haben. Bei einigen bedroht der Fachkräftemangel bereits das Geschäft. Die Digitalisierung soll dem Recruiting jetzt neues Leben einhauchen. Das ist einer der „Emerging  Recruiting Trends“ für 2018. Doch das Thema Digitales Recruiting befindet sich in einem Spagat zwischen alltäglicher Nutzung und gehypten „Robot Recruiting“.

Monster Recruiting Trends 2018: So gut sind deutsche Unternehmen

  • Die 16. „Recruiting Trends“ von Monster und CHRIS machen den Realitätscheck im Personalwesen deutscher Unternehmen
  • Die aktuelle Studie umfasst vier Themenspecials: Social Recruiting und Active Sourcing, Digitalisierung der Personalgewinnung, Employer Branding und Personalmarketing sowie Mobile Recruiting
  • Die Top-Performer machen es vor: So lassen sich Potentiale heben

Wo stehen die deutschen Unternehmen, wenn es um Active Sourcing, die Digitalisierung von Recruiting-Prozessen oder den Einsatz von ChatBots geht? Und was halten die Kandidaten davon? Die aktuelle Studienreihe1 „Recruiting Trends“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg und des Karriereportals Monster gibt Antworten.

Prof. Dr. Tim Weitzel präsentiert die aktuellsten Ergebnisse der Recruiting Trends 2018 Studie

Active Sourcing – zukunftsweisender Trend fürs Recruiting?

  • Balazs Paroczay

    Am 22. März treffen sich Personaler und Recruiter auf der TALENTpro, um sich gemeinsam über die neuesten Recruiting-Trends auszutauschen.

  • Besonders im Fokus steht Active Sourcing: die aktive Ansprache und Identifizierung von passenden Kandidaten.

Am 22. März wird der Postpalast München zu DEM Treffpunkt für Recruiter und Personaler. Ein spannendes Vortragsprogramm mit den neuesten Recruiting-Trends erwartet die Fachbesucher an diesem Tag, darunter auch das Active Sourcing, das für die Recruiting-Branche immer wichtiger wird. In vielen Branchen und Berufen können Stellen nicht mehr so einfach besetzt werden, es mangelt an Fachkräften. Umso wichtiger ist es, dass sich Unternehmen aktiv um ihre Kandidaten und die richtige Ansprache bemühen.

MMC Awards – Monster zeichnet Recruiting-Vorreiter aus

Mathias Haas

6. MMC Convention am 22.02.2018

Ein Tag der ganz im Zeichen der Zukunft stand: Wie sieht erfolgreiches Recruiting von Morgen aus? Von welchen technologischen Innovationen kann der HR-Bereich profitieren und wo muss man sich als HR-Experte neue Kenntnisse aneignen? Diese Fragen diskutierte Monster gemeinsam mit den Teilnehmern der sechsten MMC Convention in Frankfurt am Main.

Talent Sourcing – Talentpools aufbauen

Um die größer werdende Fachkräftelücke erfolgreich zu schließen, haben einige HR-Abteilungen bereits damit begonnen, geeignete Kandidaten frühzeitig zu identifizieren, durch Talentpools an sich zu binden und aktiv auf diese zuzugehen: Sie setzen auf Talent Relationship Management und Active Sourcing – in der Kombination auch Talent Sourcing genannt. Damit können für HR wesentliche KPIs wie Cost per Hire, Time to Fill und die Qualität der Bewerber stetig verbessert werden.

Der Job sucht sich die Kandidaten selbst

Patrick Wintter

Mit dem softgarden Talent Network betritt der Recruitinganbieter softgarden Neuland jenseits der klassischen Pfade der Personalgewinnung.

Normalerweise läuft es im Recruiting so: Ein Unternehmen schreibt eine Stelle aus, Kandidaten bewerben sich. Der Arbeitgeber sucht sich die passenden unter ihnen aus. Im softgarden Talent Network finden Jobs und Kandidaten auf anderen Wegen zueinander. Kandidaten erfahren von Jobs, ohne sich zu bewerben. Arbeitgeber kommen dadurch in Kontakt mit Kandidaten, von denen sie auf dem klassischen Weg wahrscheinlich nie etwas gehört hätten.

Employer Branding mit Youtube

Es ist eigentlich eine Binsenweisheit, dass sich das Video-Portal Youtube auch für Selbstdarstellungen eignet. Wenn es sich dann inhaltlich um einen Arbeitgeber oder Mitarbeiter handelt, wird das flugs in die Kategorie Employer Branding eingeordnet.  So zeigen zwei Beispiele von Karriereportale, wie sich das Innenleben des Arbeitslebens bei Indeed.de und Stepstone Deutschland darstellt. Bunt, lächelnde Mitarbeiter bei der Arbeit oder beim Firmenumzug mit magischen Umzugskisten – Hauptsache positiv. Ein beliebter Arbeitgeber allerdings scheint mit einem wirklich hausbackenen Arbeitgeber-Video partout keine Bewerber überzeugen zu wollen.