Angel Gurria

Governments must act to help struggling middle class, says OECD

Governments need to do more to support middle-class households who are struggling to maintain their economic weight and lifestyles as their stagnating incomes fail to keep up with the rising costs of housing and education, according to a new OECD report.

Under Pressure: The Squeezed Middle Class says that the middle class has shrunk in most OECD countries as it has become more difficult for younger generations to make it to the middle class, defined as earning between 75% and 200% of the median national income. While almost 70% of baby boomers were part of middle-income households in their twenties, only 60% of millennials are today.

DAVOS/SWITZERLAND, 27JAN12 – Angel Gurria, Secretary-General, Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), Paris; Global Agenda Council on Water Security looks on during the session ‚Fixing Capitalism‘ at the Annual Meeting 2012 of the World Economic Forum at the congress centre in Davos, Switzerland, January 27, 2012. Copyright by World Economic Forum swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs

OECD: Deutschland sollte mit umfassenden Reformen inklusiveres und nachhaltiges Wachstum sicherstellen

Angel Gurria
Angel Gurría, OECD

Die deutsche Wirtschaft ist weiter auf Expansionskurs mit sehr geringer Arbeitslosigkeit und hohen Reallohngewinnen, die die Binnennachfrage stützen. Gleichzeitig treiben starke Exporte die Unternehmensinvestitionen. Die stabile Haushaltslage schafft den Raum zur Finanzierung von Strukturreformen und öffentlichen Investitionen, um so zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. Dies geht aus dem aktuellen OECD-Wirtschaftsbericht für Deutschland hervor, der heute in Berlin vorgestellt wurde.

Die Arbeitsmärkte im OECD-Raum erholen sich, der Aufschwung bleibt aber unausgewogen

Angel Gurria
Angel Gurría, OECD

OECD-Beschäftigungsausblick 2017

Die Arbeitsmärkte im OECD-Raum erholen sich weiter und die Beschäftigung erreicht langsam wieder das Niveau vor der Weltwirtschaftskrise. Allerdings profitieren nicht alle in gleichem Maße von diesem Aufschwung: Untere und mittlere Löhne stagnieren und die Nachfrage nach mittleren Qualifikationen geht zurück. Damit nimmt die Ungleichheit zu, wie auch die Befürchtung, dass Spitzenverdiener übermäßig von den Früchten des Wachstums profitieren. Dies geht aus der aktuellen Ausgabe des OECD-Beschäftigungsausblicks hervor, der in Berlin vorgestellt wurde.

OECD: Job market recovering but wage growth remains weak

Angel Gurria
Angel Gurría, OECD

Labour markets are continuing to recover from the crisis and employment is set to return to pre-crisis levels in 2017, but wage growth remains weak, according to a new OECD report.

The OECD Employment Outlook 2016 shows that with the global economy stuck in a low‑growth trap, better skills use and further structural reforms are needed to boost productivity, support job creation, improve job satisfaction and raise living standards.

OECD-How’s Life?-Bericht: Kinder zahlen hohen Preis für gesellschaftliche Ungleichheit

Angel Gurria
Angel Gurría, OECD

Soziale Ungleichheit setzt sich über Generationen fort. Wie stark ökonomische, aber auch gesellschaftliche Faktoren die Startchancen von Kindern selbst in weit entwickelten Ländern beeinflussen, zeigt die jüngste Ausgabe des OECD-Berichts “How’s Life?”.  Eins von sieben Kindern in der OECD lebt in relativer Armut, jedes zehnte kommt aus einem Haushalt, in dem niemand einer bezahlten Arbeit nachgeht. Deutschland, Österreich und die Schweiz schneiden bei beiden Indikatoren zwar besser ab als der OECD-Durchschnitt, in die Spitzengruppe der Länder schaffen sie es aber nicht.

OECD-Sozialbericht: Einkommensungleichheit in Deutschland im Mittelfeld, Vermögensungleichheit hoch

Angel Gurria
Angel Gurría, OECD

Die Einkommensungleichheit in Deutschland verharrt seit dem Beginn der Krise 2007 auf mittlerem Niveau. Wie aus einem neuen Sozialbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervorgeht, verzeichnete das Land Anfang der 2000er Jahre einen erheblichen Anstieg der Ungleichheit; anders als in der Mehrzahl der OECD-Länder trug die Krise aber nicht dazu bei, diesen Trend zu verstärken. Schaut man auf verschiedene Indikatoren zur Messung der Ungleichheit, liegt Deutschland unter den 34-OECD-Ländern im Mittelfeld hinter den nordischen und einigen osteuropäischen Ländern, aber vor Staaten wie Chile, der Türkei, den USA oder auch Großbritannien.

OECD-Regierungen brauchen Maßnahmen gegen soziale Ungleichheit und Spaltung der Gesellschaft

Angel Gurria
Angel Gurría, OECD

Berlin/Paris – Kurzfristige Einsparungen an den falschen Stellen können Staaten zu einem späteren Zeitpunkt viel Geld kosten. Regierungen sollten daher bei ihren Konsolidierungsbemühungen darauf achten, Sozialausgaben – etwa für Gesundheit, Bildung und Arbeitsmarkt – so zu gestalten, dass sie die Folgen der Krise vor allem für die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft dämpfen. Wie die jüngste Ausgabe des OECD-Berichts “Gesellschaft auf einen Blick” zeigt, lastet die Krise heute häufig auf jenen, die vor 2008 am wenigsten vom Wachstum profitiert haben.

 

Gegen den Trend: Lebensqualität in Deutschland verbessert sich in Krise

Angel Gurria
Angel Gurría, OECD

Paris/Berlin – Die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise hat das Wohlbefinden der Deutschen kaum beeinflusst. Anders als in der Mehrzahl der OECD-Länder – besonders in südeuropäischen Staaten – haben sich entscheidende Faktoren für das Wohl und die Zufriedenheit der Menschen nicht verschlechtert. Im Gegenteil: Der aktuelle How’s Life Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung belegt positive Entwicklungen in einer Vielzahl von relevanten Feldern, zum Beispiel beim Einkommen, bei der Beschäftigung, der Lebenszufriedenheit und dem Vertrauen der Bürger in die Regierung.

OECD-Länder einigen sich auf Aktionsplan gegen Jugendarbeitslosigkeit

Angel Gurría, OECD

Paris/Berlin – Die Regierungen der OECD-Länder haben sich verpflichtet, die Jugendarbeitslosigkeit stärker in den Fokus ihrer Politik zu stellen. Dazu sollen die Bildungssysteme so ausgerichtet werden, dass sie junge Menschen besser auf die Arbeitswelt vorbereiten. Auf dem jährlichen Ministertreffen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Paris einigten sich die Minister heute auf einen Jugendaktionsplan. Die Initiative richtet sich an alle jungen Leute, besonders aber an jene, die am meisten Gefahr laufen, für lange Zeit arbeitslos zu sein und sozial ausgeschlossen zu werden, so etwa Geringqualifizierte und Migranten.

Kompetenzen sind Währung von heute: OECD-Strategie fordert Investitionen in Aus- und Weiterbildung

Angel Gurría, OECD

Berlin/Paris.  Je schwächer grundlegende Fähigkeiten wie Lesen und mathematische Problemlösung ausgebildet sind, umso wahrscheinlicher finden sich Menschen in der untersten Einkommensgruppe, sind arbeitslos oder krank. Die “Skills Strategy” der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) appelliert daher an die Mitgliedsländer der Organisation, verstärkt in Grund-, Aus- und Weiterbildung zu investieren. Die Initiative, die diese Woche auf dem OECD-Ministertreffen in Paris diskutiert wird, möchte Regierungen dabei helfen, eine stabile Wirtschaft aufzubauen, die Beschäftigung anzukurbeln und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.