Axel Springer AG

Wechsel in der Personalszene: Vom Personalchef zum Betriebsrat

VOM PERSONALCHEF ZUM BETRIEBSRAT

Frank Eger (60), früherer Personalchef des ADAC (München) und zuletzt dort als Leiter Datenschutz und -sicherheit tätig, ist im Mai 2014 zum Gesamtbetriebsratsvorsitzenden des ADAC gewählt worden. Der Jurist bringt für die neue Aufgabe seine über 20-jährige Erfahrung als Personaler ein und war auch schon als Personalverantwortlicher stets bestrebt, Unternehmensinteressen und Belegschaftsbelange in Einklang zu bringen.

Wechsel in der Personalszene und eine Lebensentscheidung: Vom Personalchef zum Priester

Dr. Christian Stenz
Dr. Christian Stenz

Dr. Christian Stenz (51), u.a. früherer Personalchef der Axel Springer AG, hat seinem Leben bewusst eine andere Richtung gegeben. Er habe lange gewusst und gespürt, dass es für sein Leben eine besondere Berufung gebe. Er bezeichnet sich selber nicht als „Spätberufener“, sondern als „Späthörender“. Der Ruf war schon früher da, aber es gab aus seiner Sicht zunächst viele vermeintlich gute Gründe – von der eigenen Karriereplanung bis zur Frage der besonderen Lebensweise als Priester – ihm nicht zu folgen. So startet er nach dem Jurastudium, das er 1992 mit der Promotion abschloss, zunächst eine Karriere in der Wirtschaft. Von 1992 bis 2000 war er für den Verlag Gruner + Jahr in verschiedenen HR Führungspositionen tätig. Danach war er Personalchef für die Region Asien Pazifik bei dem französischen Pharmaunternehmen Sanofi Aventis.

Schnäppchenpreis: Jetzt anmelden zum 2. Deutschen Vergütungstag am 7. November 2011 in Berlin

Dr. Alexander Schmid-Lossberg
Dr. Alexander Schmid-Lossberg

Vergütung und Leistung in Einklang zu bringen, gestaltet sich vor allem aufgrund der Komplexität und der noch immer vorherrschenden Intransparenz als schwierige Aufgabe für das Management. Als Geschäftsführer stehen Sie dabei vor enormen strategischen und operativen Herausforderungen.

Medienkonzentrationskontrolle – quo vadis?

Dr. Hubert Burda
Dr. Hubert Burda

Passau. Meinungsmarkt und Medienmacht stehen in einem natürlichen Spannungsverhältnis. Spätestens seit der gescheiterten Fusion der Axel Springer AG mit ProSiebenSat.1 Media AG ist das Problem crossmedialer Konzentrationsbestrebungen in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt, derzeit wird über eine Reform des Medienkonzentrationsrechts diskutiert. Der Lehrstuhl für Medien- und Informationsrecht und der Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft der Universität Passau veranstalten deshalb am Freitag, 16. Juli 2010, das interdisziplinäre Symposium „Medienkonzentrationskontrolle – quo vadis?“.

Abschied ist solch bittersüßer Schmerz: Springer verkauft StepStone Solutions für 110 Mio. Euro

Dr. Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender, Axel Springer Verlag
Dr. Matthias Döpfner, Vorstandsvorsitzender, Axel Springer Verlag

6.4.2010 (ghk). Im Rückblick offenbart sich die strategische Brillianz, mit der der Axel Springer Verlag bei der Übernahme des Karriereportals StepStone vorgegangen ist. Springer hat nun  das letzte Kapitel der Übernahme-Etappen aufgeschlagen und verkauft die StepStone-Division „Solutions“ für den stolzen Preis von 110 Millionen Euro an den Private Equity Fonds „HgCapital“.

Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muß aber vorwärts gelebt werden

Im Rahmen der Konzern-Strategie sieht sich Springer verpflichtet, die „Digitalisierung des Anzeigengeschäfts“ weiter voranzutreiben – und dazu gehört eben auch eine operativ erfolgreiche Online-Stellenbörse wie StepStone.

Mit der letzten Etappe beendet Springer eine mustergültig geplante und durchgeführte schrittweise Übernahme.

+++Eilmeldung+++ StepStone Manager verkaufen ihre Aktien an Axel Springer Verlag

Colin Tenwick, CEO StepStone Group
Colin Tenwick, CEO StepStone Group

23.10.2009 18:46 Uhr (ghk): Wie der Nachrichtendienst BusinessNewsWire meldete, hat StepStone mitgeteilt, daß CEO Colin Tenwick und CFO Ian Cole ihre Aktien im Zusammenhang mit dem Übernahme-Angebot an den Axel Springer Verlag verkauft haben. Als wesentliches Ergebnis der heute in Oslo stattgefundenen außerordentlichen Hauptversammlung wurden neue Axel-Springer-Vertreter in den Aufsichtsrat (Board of Directors) von StepStone ASA gewählt.

Axel Springer AG hat in mehreren Stufen die Aktienmehrheit von knapp 53% am Recruting-Portal StepStone erworben. Ein Pflichtangebot zur Übernahme der restlichen Aktien wurde von NOK 8,60 auf NOK 9,00 erhöht. Die Frist zum Verkauf von StepStone-Aktien an Axel Springer endet am 23.10.2009, über deren Ergebnis ist derzeit noch nichts bekannt.

In einer ersten Reaktion auf das ursprüngliche Übernahme-Angebot in Höhe von NOK 8,60 hatte das StepStone-Management betont, daß der derzeitige Wert des Unternehmens diesen Preis übersteige. Nachdem Axel Springer das Angebot auf NOK 9,00 nachgebessert hatte, verhielt sich der Aufsichtsrat von Stepstone „neutral“ gegenüber dem verbesserten Angebot und betonte, daß die Aktionäre ihre eigene, unabhängige Entscheidung treffen sollten.

Quelle: Business Financial Newswire