BA

BA und türkische Generalkonsulate vereinbaren engere Zusammenarbeit

Hidayet Eris

Nürnberg. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt verbessert sich zunehmend. Die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften steigt, der Ruf nach Fachkräften wird immer lauter. Gleichzeitig gibt es noch ungenutzte Potenziale, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die türkischen Generalkonsulate in Deutschland nicht länger brach liegen lassen wollen. Nach den deutschstämmigen Aussiedlern stellen die Menschen mit türkischen Wurzeln die zweitgrößte Migrantengruppe. In keinem anderen Land der Welt leben so viele Türkischstämmige – außer in der Türkei selbst. Türken sind eine der demografisch jüngsten Migrantengruppen. Die Hälfte von ihnen ist unter 30 Jahre. Besonders alarmierend ist der hohe Anteil von Personen ohne Bildungsabschluss und die überdurchschnittlich hohe Erwerbslosigkeit unter Jugendlichen.

Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeitsmarkt profitiert von der guten Konjunktur

Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit
Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit

Nürnberg. Die konjunkturelle Erholung in Deutschland hat sich fortgesetzt. Der Arbeitsmarkt profitiert von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung. Die Arbeitslosigkeit ist im Oktober auf 2,945 Millionen gesunken. Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahmen saisonbereinigt erneut deutlich zu. Die Kurzarbeit verliert indes weiter an Bedeutung. „Der Arbeitsmarkt profitiert von der guten Konjunktur. Die Arbeitslosigkeit sinkt, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Erwerbstätigkeit wachsen weiter kräftig und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist hoch.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA) Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Arbeitsagentur: Besserung am Arbeitsmarkt hält auch im August 2010 an

Nürnberg. Die deutliche Erholung der deutschen Wirtschaft wirkt sich weiter positiv auf den Arbeitsmarkt aus. Die Arbeitslosigkeit ist im August auf 3.188.000 gesunken. Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wachsen saisonbereinigt weiter. Auch die Nachfrage nach Mitarbeitern hat erneut zugenommen. „Die gute konjunkturelle Entwicklung hat die Situation am Arbeitsmarkt weiter verbessert. Die wesentlichen Indikatoren entwickeln sich in die richtige Richtung“, sagte Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit (BA), heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Job-Attacke oder Medien-Manipulation? Erfolgreiche Kooperation zwischen BA und „Bravo“

Nürnberg. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) weist Behauptungen des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ zurück, sie bezahle für Artikel in der Jugendzeitschrift „Bravo“. Der Bericht rückt das erfolgreiche Projekt „Job-Attacke“ in ein völlig falsches Licht: Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Kooperation zwischen dem Bauer-Verlag und der BA, bei der es zu keiner Zeit eine Beeinflussung redaktioneller Inhalte gegeben hat.

Das Engagement der BA bei der „Job-Attacke“ wurde erst vor kurzem durch den Bundesrechnungshof (BRH) geprüft. Der BRH hat noch keine abschließende Bewertung vorgenommen, jedoch in einem vorläufigen Bericht die positiven Effekte der Kooperation ausdrücklich hervorgehoben.

BA zu dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Neuberechnung der ALG II Regelsätze

Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit

Nürnberg. Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Höhe der Regelleistungen in der Grundsicherung hat keine Auswirkungen auf die laufenden Auszahlungen des Arbeitslosengeldes II (ALG II) Die derzeitigen Regelsätze bleiben bis zum Jahresende bestehen, bis dahin muss der Gesetzgeber eine Neuregelung treffen.

Es wird auch keine rückwirkende Festsetzung der Regelleistungen geben. Wenn der Gesetzgeber die Regelleistung neu festlegt, werden die Leistungen ab Januar 2011 automatisch angepasst. Eine neue Antragstellung ist nicht erforderlich.

Zurück in den Beruf: BA sucht neue Wege und Strategien für Alleinerziehende

Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit
Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit

Dass es Alleinerziehende besonders schwer haben auf dem Arbeitsmarkt und dass sie in besonderem Maße von staatlichen Transferleistungen angewiesen sind, zeigt der heute veröffentlichte Bericht des IAB. In der Arbeit der Bundesagentur für Arbeit (BA) steht die Gruppe der Alleinerziehenden im besonderen Fokus. Gerade im Bereich der Grundsicherung werden neue Wege gesucht, um Frauen mit Kindern den Weg zurück in den Beruf zu ermöglichen. Das dies nicht einfach ist, weiß Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der BA. „Unser Ziel muss es sein, Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Alleinerziehende, aber auch Paare mit Kindern nicht aufgrund schlechter Rahmenbedingungen vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden. Für Mütter und Väter ist es ein Ringen um die Betreuung von Kindern mit Kindertagesstätten, die bereits 16.00 Uhr schließen oder mit Schulen, die Kinder wegen ausgefallener Schulstunden nach Hause schicken. Nicht selten hegen Arbeitgeber Vorurteile bezüglich der Verfügbarkeit von Alleinerziehenden. Wir müssen ein gesellschaftliches Klima schaffen, in dem Elternschaft und Erwerbstätigkeit nicht als Gegensatz erscheinen“, appelliert Alt. Dazu zählt Alt ein flexibleres Angebot an Kinderbetreuungsmöglichkeiten oder mehr Arbeitsangebote in Teilzeit.

BA: Auswirkung der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf die Arbeitsmarktstatistik ab Mai

Durch das Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2009 eine ganze Reihe von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten mit Auswirkungen auf die Arbeitsmarktstatistik verändert, abgeschafft oder neu gestaltet. Insbesondere wurden die neuen Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 46 SGB III geschaffen, die die positiven Elemente verschiedener früherer Instrumente zusammenfassen und ähnliche Förderkonzepte in neuen flexiblen Zusammenhängen ermöglichen. Dadurch entfallen insbesondere:

Bundesagentur für Arbeit: Ab Juli 2009 Erhöhung der Regelsätze in der Grundsicherung

Ab Juli 2009 Erhöhung der Regelsätze in der Grundsicherung – Automatische Umstellung der laufenden Leistungen

Zum ersten Juli 2009 erhöht sich pauschalierte Regelleistung bei Arbeitslosengeld II.
Damit betragen die neuen Regelsätze:
– 359 Euro für Alleinstehende und Alleinerziehende
– 323 Euro für volljährige Partner
– 287 Euro für Kinder ab Beginn des 15. bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres
– 251 Euro für Kinder ab Beginn des 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres
– 215 Euro für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres

www.berufe.tv – das neue Filmportal zu Ausbildungs- und Hochschulberufen

Wussten Sie, dass ein Geigenbogen aus über 30 Einzelteilen besteht, die in 100 Arbeitsschritten zusammengefügt werden? Was stellen Werkzeugmacher her? Die Zangen und Schraubendreher für Ihren Werkzeugkasten? Das und vieles mehr erfahren Sie in den neuen Filmen von BERUFE.TV, dem Filmportal der Bundesagentur für Arbeit. Seit dem 20. Januar 2009 kann man sich hier anschaulich und realitätsnah zu vielen Berufen informieren:
– In jeweils rund 5 Minuten stellen die einzelnen Berufsfilme Ausbildungs- und Studienberufe vor, sie zeigen beispielhaft Aufgaben und Tätigkeiten und nennen grundlegende Anforderungen für Ausbildung, Studium und Weiterbildung.
– Überblicksfilme geben eine Orientierung in ganzen Berufsfeldern und vergleichen verschiedene Ausbildungsberufe und Tätigkeiten miteinander.
– Darüber hinaus geben Spotfilme – kurz und prägnant – einen ersten Einblick in typische Tätigkeiten eines ganzen Berufsfeldes.