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Verwaltungsrat der BA startet Initiative „Betriebliche Ausbildung hat Vorfahrt“

Annelie Buntenbach, Peter Clever
Annelie Buntenbach, Peter Clever

Trotz der relativ guten Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist die Zahl der unversorgten Bewerber und der unbesetzten Ausbildungsstellen in den letzten zwei Jahren gestiegen. Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat daher heute eine breit angelegte Initiative zur Stärkung der betrieblichen Ausbildung ins Leben gerufen. Ziel ist, möglichst vielen Jugendlichen die Chance für eine solche Ausbildung zu eröffnen.

Teilnehmer im Asylprojekt haben vielfältige Qualifikationen

Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit
Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit

Gemeinsam mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und verschiedenen lokalen Bleiberechtsnetzwerken startete die Bundesagentur für Arbeit (BA) Anfang des Jahres ein Pilotprojekt zur frühzeitigen Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern. Mittlerweile sind an den sechs Modellstandorten über 150 Teilnehmer im Programm.

Langzeitarbeitslosigkeit – Herausforderung für die BA

Viele langzeitzeitarbeitslose Menschen in Deutschland können diese Situation überwinden. Die neue Broschüre „Die Arbeitsmarktsituation von langzeitarbeitslosen Menschen“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt, dass es durchaus Erfolge zu verzeichnen gibt. So beendeten 2013 im Jahresverlauf 1,40 Millionen Personen ihre Langzeitarbeitslosigkeit. Allerdings kamen 1,50 Millionen Langzeitarbeitslose hinzu. Positiv daran ist: Langzeitarbeitslosigkeit (mindestens ein Jahr) ist für den Einzelnen keine ausweglose „Falle“ sein, trotz insgesamt geringer Bestandsveränderungen. Übrigens: Auch die Kurzzeitarbeitslosigkeit ist im Jahr 2013 angestiegen.

Peter Clever neuer Vorsitzender des BA-Verwaltungsrats

Annelie Buntenbach, Peter Clever
Annelie Buntenbach, Peter Clever

Peter Clever, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände übernahm zum 1. Juli den Vorsitz des Verwaltungsrates der Bundesagentur für Arbeit (BA). Stellvertretende Vorsitzende ist dann Annelie Buntenbach, Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Buntenbach war bislang Vorsitzende des Verwaltungsrates. Turnusgemäß wechselt der Vorsitz des Verwaltungsrats jeweils zum 1. Juli eines Jahres zwischen der Gruppe der Arbeitnehmer und der Gruppe der Arbeitgeber.

Frühjahrsbelebung schon wieder vorbei: Der BA-Arbeitsmarktbericht im Mai 2014

Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit
Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit

„Zum Ende der Frühjahrsbelebung im Juni ist die Zahl der arbeitslosen Menschen weiter zurückgegangen, als Spätfolge des milden Winters aber etwas schwächer als üblich.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

  • Arbeitslosenzahl im Juni: -49.000 auf 2.833.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -32.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent

Trainee-Stellen: Master- und Bachelorabschlüsse setzen sich zunehmend durch

Armin Betz
Armin Betz

München – Eine Stelle als Trainee ist bei vielen Hochschulabsolventen ein beliebter Berufseinstieg nach dem Studium. Von den Unternehmen wird dabei immer häufiger ein akademischer Abschluss vorausgesetzt. In den Stellenanzeigen für Trainees aus dem vergangenen Jahr wurde vor allem der Masterabschluss als Anforderung genannt, aber auch Bachelor-Absolventen waren bei Unternehmen gefragt. Dies zeigt eine aktuelle Stellenmarkt-Auswertung der personal total AG auf Basis von AnzeigenDaten.de. Ausgewertet wurden ca. 2,1 Millionen Stellenanzeigen aus 29 Online-Jobbörsen, 155 Print-Medien und mehr als 100.000 Unternehmens-Websites.

Hürden beiseite räumen: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) startet ab Montag einen neuen Service für Gehörlose und Hörgeschädigte.

Raimund Becker, Bundesagentur für Arbeit
Raimund Becker, Bundesagentur für Arbeit

Ab Montag haben Gehörlose die Möglichkeit, über einen Gebärdendolmetscherdienst mit den Service-Centern der BA direkt zu sprechen. „Bisher war Gehörlosen der telefonische Zugang zu unseren Dienststellen verschlossen. Mit dem neuen Service haben wir diese Hürde beiseite geräumt“, so Raimund Becker, Vorstand der BA.

BA warnt Arbeitgeber vor falschen Rechnungen eines dubiosen Jobportals

Bundesweit erhalten derzeit Arbeitgeber Rechnungen von einem dubiosen Jobportal (JOB DIRECT). Für die angebliche Veröffentlichung ihrer Stellenangebote werden 580,00 Euro in Rechnung gestellt. Dazu erklärt die Bundesagentur für Arbeit (BA):

Verwaltungsrat der BA: Neue Chancen für junge Erwachsene ohne Ausbildung

Initiative zur Erstausbildung junger Erwachsener signalisiert allen Jugendlichen: Wir brauchen jeden von euch

Dr. Wilhelm Adamy

Auch wenn Deutschland im internationalen Vergleich mit einer eher niedrigen Arbeitslosenquote glänzt, gibt es noch zu viele junge Arbeitslose ohne Ausbildung oder Schulabschluss. Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat daher eine gezielte Initiative zur Unterstützung junger Erwachsener ohne Berufsausbildung beschlossen. Er gibt damit das Signal: Wir brauchen jeden jungen Menschen und jeder bekommt eine neue Chance sich zu qualifizieren. Der Verwaltungsrat verweist gleichzeitig auf das erfolgreiche Projekt „Thüringen braucht dich“. Junge Thüringerinnen und Thüringer ohne Berufsabschluss werden im Rahmen des Projekts für eine Aus- oder Weiterbildung im Land gewonnen. Damit sollen neue berufliche Perspektiven für junge Leute geschaffen und sie als Fachkräfte für die Unternehmen in Thüringen gehalten werden.

Umfrage zeigt: Vorurteile gegenüber Hartz IV-Empfängern weit verbreitet

Allensbach-Umfrage zeigt Vorurteile, Fakten widerlegen diese. Bundesagentur für Arbeit (BA) setzt Jobcenter-Kampagne „Ich bin gut“ fort

Heinrich Alt, Bundesagentur für Arbeit

Vorurteile gegenüber Arbeitslosen in der Grundsicherung („Hartz IV“) sind in großen Teilen der Bevölkerung weit verbreitet. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Umfrage „Das Bild der Bevölkerung von Hartz IV-Empfängern“ des Instituts für Demoskopie Allensbach. Die von der BA in Auftrag gegebene Erhebung zeigt, dass 57 Prozent der Deutschen denken, Hartz IV-Empfänger wären bei der Arbeitsuche zu wählerisch, ebenso viele halten sie für schlecht qualifiziert. Über die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass sie überhaupt nicht aktiv nach Arbeit suchen und nichts zu tun haben. Rund 40 Prozent glauben, Hartz IV-Empfänger wollen nicht arbeiten.