Bosch

Personalnachfrage im ersten Quartal 2018 wächst weiter – 1,2 Millionen offene Stellen ausgeschrieben

Jürgen Grenz
Jürgen Grenz

Die Nachfrage nach Mitarbeitern in Deutschland ist im ersten Quartal 2018 erneut gewachsen – das ist das Ergebnis einer Analyse der Stellenmarkt-Experten von index Anzeigendaten. Demnach ist die Zahl der ausgeschriebenen Positionen im ersten Quartal 2018 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres von ca. 1,14 Millionen auf 1,21 Millionen gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von ca. 6 Prozent. Ausgewertet wurden die Stellenanzeigen­schaltungen in 256 Printmedien und Online-Jobbörsen.

 

Top Five Jobs: Die Suchbegriffe des Jahres 2017

Dr. Sebastian Dettmers

Die 2017 auf StepStone.de am häufigsten gesuchten Jobs waren „Marketing“, „Controller/in“ und „Außendienstmitarbeiter/in“, gefolgt von „Ingenieur/in“ und „IT“. Die meistgesuchten Städte waren Hamburg, Berlin und München. Bei den beliebtesten Arbeitgebern war Bosch wie schon in den Vorjahren Spitzenreiter. Auf dem Treppchen folgen BMW und Siemens. Mit Daimler, Porsche und Airbus wird auch das weitere Ranking durch Technologiefirmen dominiert, die intensiv nach IT-Fachkräften und Ingenieuren suchen, um die Digitalisierung weiter voranzutreiben.

Das sind die beliebtesten Arbeitgeber der Autobranche

Das Institut für Automobilwirtschaft (IFA) und die Automobilwoche haben die automotive TopCareer Awards in vier Kategorien an die attraktivsten Arbeitgeber der Autobranche verliehen.


Die Preisträger des automotive TopCareer-Awards mit Vertretern der Automobilwoche (Thomas Heringer, links) und des IFA-Instituts (Prof. Stefan Reindl, rechts). (Foto: IFA)

Mehr offene Jobs, weniger Wechselbereitschaft: War for Talents verschärft sich

Holger Koch
Holger Koch

Automobilindustrie trotz Diesel-Affäre beliebteste Branche + Digitale Talente übernehmen häufiger Führung


Unternehmen suchen immer mehr neue Mitarbeiter mit Berufserfahrung, gleichzeitig sind Young Professionals immer weniger bereit, den Job zu wechseln. Auf die Automobilindustrie hat das kaum Auswirkung. Trotz Diesel-Affäre bleibt die Branche mit deutlichem Abstand beliebtester Arbeitgeber der jungen Berufstätigen. Zu diesem Ergebnis kommt das trendence Young Professional Barometer 2017, eine Studie unter 18.000 Young Professionals in Deutschland mit akademischem Abschluss und bis zu zehn Jahren Berufserfahrung. Die Studie des unabhängigen trendence Instituts gibt jedes Jahr Aufschluss über Wunscharbeitgeber, Karrierepläne und Zufriedenheit der Young Professionals.

High Potentials arbeiten am liebsten bei Beratungen

Bernd Vierhaus
Bernd Vierhaus

Deloitte ist beliebtester Arbeitgeber im Consulting + Geschäftliche Telefonate im Urlaub – kein Problem für High Potentials + High Potentials sind hungrig nach Informationen über Arbeitgeber + Touchpoint Campus: Kennenlernen ausdrücklich erwünscht


Die High Potentials Österreichs wollen nach ihrem Studium direkt in die Beratungsbranche einsteigen. Doch im Ranking ihrer beliebtesten Arbeitgeber liegen andere Unternehmen vorn: BMW ist ihr Wunscharbeitgeber Nummer eins, gefolgt von der Oesterreichischen Nationalbank und der Bosch Gruppe. Darauf folgen mit Deloitte und EY die ersten Beratungen. Insgesamt vier Beratungen schaffen es in die Top 10 der Wunscharbeitgeber der High Potentials. Das ist das Ergebnis des trendence Graduate Barometers 2017. Das vollständige Ranking ist ab sofort unter www.trendence.at abrufbar.

Der Konkurrenz um einen Snap voraus: Neue Wege im Personalmarketing

Julia Letetzki
Julia Letetzki

Ein Gastbeitrag von Julia Letetzki

Laut einer Monster-Studie zu den Recruiting Trends 2017 werden 89 Prozent aller Vakanzen auf Karriereseiten von Unternehmen und 68 Prozent aller Vakanzen in Form von Stellenanzeigen in Jobbörsen ausgeschrieben. Auf die etablierten und bewährten Kanäle zu setzen, scheint für viele Unternehmen aktuell noch auszureichen, doch langfristig ist es wichtig, sich mit dem Suchverhalten und der Mediennutzung der nachwachsenden Talente zu befassen.

Der virtuelle Arbeitsmarkt im zweiten Quartal 2017

Jakub Zavrel, Gründer und CEO
Jakub Zavrel, Gründer und CEO

Im zweiten Quartal 2017 wurden 3,9 Millionen Stellenanzeigen online veröffentlicht. 1,7 Millionen davon waren Dubletten, die Jobfeed erkannt und zusammengefasst hat. Von diesen 2,2 Millionen Stellenanzeigen, stammen 1,2 Millionen von direkten Arbeitgebern, wobei nur 44% Kontaktdaten, wie einen Namen, Telefonnummer oder E-Mail Adresse enthalten. Diese Analyse wurde mit Jobfeed, der Big Data Jobplattform von Textkernel, die Millionen von online Stellenangebote von Jobbörsen und Karriereseiten sammelt, durchgeführt.

Bosch, Siemens und BMW liegen bei Frauen hoch im Kurs

Melanie Vogel
Melanie Vogel

women&work vermittelt in diesem Jahr 5.488 Gesprächswünsche

1.033 Frauen haben sich bis zum 12. Juni für vorterminierte Vier-Augen-Gespräche auf der women&work, Europas größtem Messe-Kongress für Frauen, beworben. 44 von insgesamt 108 Ausstellern boten den Service der Vorterminierung an. Unter den beliebtesten Arbeitgebern sind Bosch, Siemens und BMW. Die Kandidatinnen kommen aus ganz Europa.

trendence Employer Branding Awards verliehen

Holger Koch
Holger Koch

Zum zehnten Mal hat trendence in Berlin die Employer Branding Awards verliehen. Gewinner des Abends waren die Bosch Gruppe und BCG mit jeweils zwei ersten Plätzen sowie die Bundeswehr und die Deutsche Bahn mit jeweils einem ersten Platz und zwei weiteren Platzierungen. Den Sonderpreis für die Employer Branding Innovation des Jahres geht an die Bundeswehr für ihre YouTube-Reality-Doku „Die Rekruten“. Insgesamt haben 20 Unternehmen einen oder mehrere Awards erhalten. Alle Gewinner sind ab sofort unter www.trendenceawards.com abrufbar.

Wenn Frauen nach den Sternen greifen: „Die Astronautin“ auf der women&work am 17. Juni in Bonn

Claudia Kessler (Foto:Juliane Socher)
Claudia Kessler (Foto:Juliane Socher)

Wenn Frauen nach den Sternen greifen, fliegen sie einfach ins All – oder kommen auf die women&work. Im Fall der Initiative „Die Astronautin“ trifft beides zu. Claudia Kessler, Ideengeberin des Projekts, ist Raumfahrtingenieurin und Keynote-Speakerin auf Europas größtem Messe-Kongress für Frauen, der am 17. Juni in Bonn stattfindet.

Personalien: Königsteiner Agentur positioniert sich für die Zukunft

Autor: Bernd Gey, PERSONALintern

Martina Gronemeyer
Martina Gronemeyer

Königsteiner Agentur positioniert sich im Jubiläumsjahr für die Zukunft
Martina Gronemeyer
ist seit Januar 2017 innerhalb der Geschäftsleitung der Königsteiner Agentur hauptverantwortlich für den Bereich Personalmarketing und HR Consulting. Die Schaffung dieses neuen Geschäftsleitungsbereichs bei der Fachagentur für Personalmarketing geschah vor dem Hintergrund, dass diese Themen neben dem Anzeigenmanagement auch in der Zukunft weiterhin an Bedeutung gewinnen werden.

Digitalisierung treibt Nachfrage nach IT-Fachkräften in Unternehmen voran

  • Die beliebtesten Städte und Arbeitgeber
  • Montag früh: Mobile Jobsuche auf dem Höhepunkt
  • Stellenboom 2016: Nachfrage nach Fach- und Führungskräften steigt um 21 Prozent

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Nie war das Stellenangebot für qualifiziertes Personal so hoch wie im Jahr 2016. Die Nachfrage nach Fach- und Führungskräften in Deutschland wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre eindrucksvoll fort. Bei Arbeitgebern besonders gefragt waren IT-Spezialisten und technische Berufe.

 

Die beliebtesten Familienunternehmen Deutschlands

Dr. Ekkehard Veser
Dr. Ekkehard Veser

Familienunternehmen sind von zentraler Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft. Dabei handelt es sich sowohl um Firmen, die komplett einer Familie gehören, als auch börsennotierte Konzerne, bei denen die Gründerfamilie mindesten ein Viertel der Anteile besitzt oder fünf Prozent der Stimmrechte hält und im Vorstand oder Aufsichtsrat sitzt. Im vergangenen Jahr beschäftigten die 50 größten Familienunternehmen Deutschlands fast vier Millionen Mitarbeiter, der addierte Umsatz belief sich auf über eine Billion Euro[1]. Eine aktuelle Analyse der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu zeigt nun, welche Aspekte Arbeitnehmer an Familienunternehmen besonders schätzen – und welche Familienunternehmen die beliebtesten sind: Otto liegt vor Dr. Oetker, Bertelsmann, BMW und Volkswagen.

 

Die beliebtesten Arbeitgeber Europas: Google dominiert, Volkswagen verliert

Holger Koch
Holger Koch

IT-Branche überzeugt Absolventen + Weniger Bewerber bei Wirtschaftsprüfungen + Made in Germany bekommt Gegenwind + Gender Pay Gap manifestiert sich vorm Berufseinstieg + Kein Gründergeist bei deutschen Wirtschaftswissenschaftlern


Der Suchmaschinenriese Google bleibt der beliebteste Arbeitgeber der europäischen Absolventen. Volkswagen hingegen büßt seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr ein und muss Apple im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler vorbeiziehen lassen sowie Microsoft bei den Ingenieuren und Informatikern. Bereits auf den ersten Plätzen kommen zwei wichtige Trends des Jahres zum Ausdruck: Absolventen aller Fachrichtungen zieht es für den ersten Job stärker in die IT-Branche und viele der Top-Arbeitgeber aus Deutschland verlieren, insbesondere in der Gunst der Techniker. Zu diesen Ergebnissen kommt das trendence Graduate Barometers 2016, die umfassendste Absolventenstudie in Europa unter mehr als 300.000 abschlussnahen Studierenden aus 24 Ländern.

Anzahl fairer Trainee-Programme steigt

Christoph Jost
Christoph Jost

Initiative für faire Trainee-Programme verzeichnet einen Anstieg der vorbildlichen Trainee-Arbeitgeber im Jahresvergleich von 105 auf 130 Unternehmen

Gute Nachricht für Berufseinsteiger, die ihre Karriere als Trainee starten: Die Zahl der Arbeitgeber mit freiwillig zertifizierten Trainee-Programmen steigt an. In diesem Jahr wuchs ihre Zahl von 105 auf 130 Unternehmen. Das ist die Bilanz der Initiative für faire und karrierefördernde Trainee-Programme, die von dem Karriere-Netzwerk ABSOLVENTA sowie dem Lehrstuhl für Personalwirtschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU) durchgeführt wird. Grundlage der Qualitätsoffensive auf dem deutschen Ausbildungsmarkt ist eine speziell dafür entwickelte Charta, die fundierte Richtlinien für die Umsetzung eines Trainee-Programms festlegt.