Candidate Journey

Undercover HR-Boss: Lust auf Spionage?

Agnes Koller

Eine Blackbox mit Gucklöchern, zehn fiktive Lebensläufe und zahlreiche spionagewillige Recruiter führten am Expo-Stand von BEST RECRUITERS bei der TALENTpro in München zu allerhand überraschenden Erkenntnissen und AhaErlebnissen: Recruiter, die die eigenen Bewerbungsformulare noch nie genauer betrachtet hatten, redundante Pflichtfelder im Fragebogen oder elendslange Bewerbungsprozesse. Viele Personalverantwortliche spürten zum ersten Mal am eigenen Leib, welchen Herausforderungen sich interessierte Bewerber im Unternehmen stellen müssen. Die Einsicht war groß: Es gibt noch einige Stolpersteine, die es aus dem Weg zu räumen gilt.

Candidate Journey Studie 2017: Die Bewerbung – der steinige Weg zum Reiseziel „Job“

Karsten Borgmann

CareerBuilder Candidate Journey Studie: Was erwarten Bewerber von ihrer Reise zum neuen Job?

  • Jeder 4. Kandidat bezieht den Ruf und Präsentation eines Unternehmens bei der Entscheidung für oder gegen eine Bewerbung mit ein.
  • Jeder Dritte würde bei erhöhtem Zeitaufwand eine Bewerbung abbrechen.
  • Jeder 2. Bewerber erhält selten bis nie sofort eine Eingangsbestätigung.

Zielgruppen: Personaler, Bewerber, Talente – noch zeitgerecht?

Den Begriff „Zielgruppe“ kennen die Meisten. Doch kennen Sie den Begriff „Bedarfsgruppe“? Diesen Begriff gibt es ebenso lange, doch wird er eher als „Geheimtipp“ gehandelt. Vor allem für HR-Professionals. Was Bedarfsgruppen ausserdem mit Candidate Journey und Candidate Experience zu tun haben – lesen Sie hier.

Zielgruppe. Welche Zielgruppe?

„Abenteuer Jobsuche“: CareerBuilder und die Macromedia Hochschule München starten Marktforschungsprojekt

Karsten Borgmann
Karsten Borgmann

Kampagnen-Motiv der gemeinsamen Studie von CareerBuilder und der Macromedia Hochschule „Abenteuer Jobsuche“

  • Studierende der Macromedia Hochschule erarbeiten Fragebögen im Rahmen einer Marktforschungsvorlesung.
  • CareerBuilder unterstützt mit fachspezifischem Know-how rund um das Thema Candidate Journey.
  • Online-Befragung unter Jobsuchern und Erwerbstätigen läuft bis 31.Mai 2017.

Jeder, der schon mal einen Job gesucht hat kennt das Gefühl: Das, was Recruiting-Experten „Candidate Journey“ nennen, ist oft keine Vergnügungsreise. Doch in Zeiten, da Fachkräfte in vielen Bereichen Mangelware sind und Unternehmen Bewerber umwerben müssen statt maximalen Einsatz im Bewerbungsprozess zu fordern, schenken immer mehr Personalabteilungen dem Streben nach positiver „Candidate Experience“ mehr Aufmerksamkeit. In Zusammenarbeit mit Studierenden der Macromedia Hochschule geht CareerBuilder Germany der Frage auf den Grund, wie Bewerber selbst die „Kandidatenreise“ erleben.

Die Karriere-Website: Die oft vernachlässigte Recruiting-Quelle

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Jakob Osman

Von Jakob Osman, Agentur Junges Herz

Mit der Karriere-Webseite als Recruiting-Kanal beschäftigen sich Unternehmen sehr gern und sehr lange. Doch leider endet diese Beschäftigung selten in einer produktiven Umsetzung. Warum eigentlich? Hier sind 5 wertvolle Tipps, um den digitalen Arbeitgeberauftritt zu optimieren.

Den Bewerbern auf der Spur – Candidate Experience in der Praxis

Tim Verhoeven
Tim Verhoeven

von Helge Weinberg

Wer erinnert sich nicht mit Wehmut an die ersten Schritte ins Berufsleben? Als Bewerber noch Bewerber waren, also um ein Unternehmen werben mussten? Heute sind beiderseitige Sympathiebekundungen gefragt. ,Candidate Experience‘ lautet das Zauberwort. Ein Begriff, der in den letzten Jahren zuweilen überstrapaziert worden ist, aber zweifellos für essenziell wichtige Prozesse im Recruiting steht.

Jetzt hat Tim Verhoeven, Leiter Recruiting und Personalmarketing bei der Unternehmensberatung BearingPoint, ein Buch über das optimale Bewerbererlebnis herausgegeben. Der Titel lautet schlicht „Candidate Experience“. Hier erfahren Sie einige der wichtigsten Erkenntnisse. Diese Rezension wurde erstmals im RETHINK-Blog von StepStone (http://www.rethink-blog.de/allgemein/den-bewerbern-auf-der-spur-candidate-experience-in-der-praxis/) veröffentlicht, in einer verkürzten Fassung.

Mobile Recruiting: Hat sich die Jobsuche wirklich so extrem geändert?

Barbara Braehmer
Barbara Braehmer, Intercessio Personalberatung

Alles redet davon, wie wichtig im Bewerbungsprozess das Mobile Recruiting geworden ist. Es wird quasi dabei einfach davon ausgegangen: Wer sein Smartphone so oft in der Hand hat, wird schon auch damit seinen Jobs suchen und finden. Aber wir müssen uns fragen, was genau eigentlich das ‘Smartphone oft in der Hand’ bei der Jobsuche ist bzw. wie Menschen sich beruflich neuorientieren. Welche Prozesse und Wege laufen Kandidaten mit dem Handy und machen es notwendig für Unternehmen, sich darauf einzustellen?