Cost per Hire

Mit der Wünschelrute auf der Suche nach den richtigen Recruiting-Kanälen?

Stellenanzeigen mit der Wünschelrute platzieren? Es gibt wohl bessere Alternativen, den erfolgreichen Recruiting-Kanal-Mix zusammenzustellen. Dabei steht das gesuchte Kandidaten-Profil am Beginn jeder Recruiting-Kampagne. In welchen Jobbörsen sollten die richtigen Kandidaten angetroffen werden? Genügt nicht schon LinkedIn oder Xing als Recruiting-Kanal? Oder vielleicht eine kleine Anzeige bei Facebook, dem Alleskönner der Social Media Welt? Klar ist eines: die falsche Wahl trocknet den Bewerberfluss aus. Im Interview mit Nils Wagener, Geschäftsführer bei KÖNIGSTEINER,  erläutert er, wie die Zukunft der Stellenanzeigen sein wird.

 

Nils Wagener

Crosswater: Post & Pray war gestern. Wie sieht es morgen aus? Wie müssen sich Stellenanzeigen neu erfinden, um eine Zukunft zu haben?

Talent Sourcing – Talentpools aufbauen

Um die größer werdende Fachkräftelücke erfolgreich zu schließen, haben einige HR-Abteilungen bereits damit begonnen, geeignete Kandidaten frühzeitig zu identifizieren, durch Talentpools an sich zu binden und aktiv auf diese zuzugehen: Sie setzen auf Talent Relationship Management und Active Sourcing – in der Kombination auch Talent Sourcing genannt. Damit können für HR wesentliche KPIs wie Cost per Hire, Time to Fill und die Qualität der Bewerber stetig verbessert werden.

Performance-orientiertes Recruiting

Frank Hensgens
Frank Hensgens

Ein geflügeltes Werberwort, oft Henry Ford zugeschrieben, sagt: “50% meiner Werbeausgaben sind zum Fenster rausgeworfen, ich weiß nur nicht welche”. In der Onlinewerbung wissen Marketingverantwortliche das inzwischen aber ganz genau; Pay per Click ist in der Onlinewerbung selbstverständlich. Das gleiche Prinzip ist nun auch im Recruiting anwendbar. Recruiting wird mit Jobseiten wie Indeed messbar und nachweisbar, und das hilft Recruitern im Unternehmen, die eigene Effizienz und Erfolge besser aufzuzeigen.

HR im Wandel: Jede zweite Personalabteilung nutzt digitale Möglichkeiten

Dr. Sebastian Dettmers
Dr. Sebastian Dettmers

Mehr als 200 Personalentscheider zu digitalen Tools und Recruiting-Kennzahlen befragt

Egal ob Recruiting, Bewerbermanagement oder Personalentwicklung – digitale Werkzeuge können Personalentscheidern ihre Arbeit heute an vielen Stellen erleichtern. Die HR-Verantwortlichen kennen die digitalen Möglichkeiten. Das zeigt eine aktuelle StepStone-Befragung von mehr als 200 Personalentscheidern für die Studie RECRUITING LOTSE. Die Ergebnisse verdeutlichen auch, dass die Hälfte der Personalabteilungen viele Abläufe bereits digitalisiert hat. Doch die digitalen Möglichkeiten werden noch längst nicht vollumfänglich ausgeschöpft: So erheben mehr als die Hälfte der Unternehmen aktuell keinerlei Recruiting-Erfolgskennzahlen und versäumen damit viele Chancen, den Erfolg ihrer Arbeit messbar darzustellen und auszubauen.