Crosswater Job Guide

Gehaltsvergleich: Vorstände im Dax verdienen im Mittel 71-Mal so viel wie durchschnittlich Beschäftigte

Abstand deutlich gestiegen – Deutsche Post CEO Frank Appel verdient das 232-Fache

Vorstände von Dax-Unternehmen verdienen im Durchschnitt 71-mal so viel wie die durchschnittlichen Beschäftigten in ihrer Firma. Der Abstand hat sich zwischen 2014 und 2017 deutlich vergrößert und ist höher als in allen anderen zuvor untersuchten Jahren. Schaut man auf die einzelnen Unternehmen im Dax 30, reichte die Bandbreite der sogenannten Manager to Worker Pay Ratio 2017 vom 20-Fachen bis zum 159-Fachen – beides ebenfalls Höchststände. Die Vorstandsvorsitzenden im Dax haben im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017 im Schnitt sogar das 97-Fache eines durchschnittlichen Beschäftigten in ihrem Unternehmen erhalten. Das zeigt eine neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung. „Die Schere öffnet sich weiter“, erklärt Marion Weckes, Vergütungsexpertin im Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Stiftung.

Marion Weckes

Google partners once again with market-leading job board provider Madgex to launch Google for Jobs in the UK

Dan Meadows, CEO Madgex, Staff, profile photographs

In June 2017, Google made a significant step into the online recruitment market when they formally launched a new search experience to help jobseekers find jobs more efficiently in the US. Madgex teamed up with Google to test and launch the new search feature in the US and have been working together closely in preparation for the UK launch. As of today (July 17, 2018), Google has officially launched the Google for Jobs search experience in the United Kingdom.

Bescheidenheit: Das Gegenmittel bei schlechtem Führungsstil

Erste Untersuchungsergebnisse betonen die Bedeutung von Bescheidenheit für den Führungsstil

 

Menschen, die Selbstvertrauen und Charisma ausstrahlen, gelten als Führungspersönlichkeiten – intelligent, interessant und interessiert. Doch nicht selten richten solche Menschen in Unternehmen einen erheblicher Schaden an. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass Bescheidenheit eine weit wichtigere Eigenschaft in der Führungsetage darstellt als Charisma.

In Unternehmen bevorzugt man ganz allgemein sogenannte „Manager-Typen“. Personen also, die sich gut verkaufen können und interessant sind, dazu noch politisch gebildet; ihnen ist ein Platz auf der Karriereleiter sicher. Sie wissen, wie man vorankommt und welche Strippen sie ziehen müssen, um wahrgenommen zu werden. Dabei gehen sie ganz strategisch vor und umgarnen ihre potenziellen Förderer in der Hoffnung, durch Macht, Einfluss, Status und besondere Vorteile belohnt zu werden.

Personalwechsel bei Roland Berger, BearingPoint, Rolls Royce & Co

Quelle: PERSONALintern.de

Hutschenreiter neuer Partner bei BearingPoint
Giso Hutschenreiter wurde mit Wirkung Mai 2018 von der Management- und Technologieberatung BearingPoint  als neuer Partner berufen. Der versierte Versicherungs- und IT-Experte und studierte Diplom-Ingenieur wird sich vom Standort München aus schwerpunktmäßig auf Versicherungskunden in Deutschland fokussieren sowie die Service Line Finance & Regulatory verstärken. Er hat mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Consulting, insbesondere im Bereich Erst- und Rückversicherungen, und verfügt über ein weitreichendes Kunden- und Partnernetzwerk. Zu seinen Karrierestationen zählen Positionen bei KPMG Consulting, BearingPoint und SAP. Zuletzt war Hutschenreiter sechs Jahre als Geschäftsführer in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Virtusa tätig, wo er ein Team mit mehr als 50 Beratern im DACH-Raum aufbaute.

Giso Hutschenreiter

Last Exit: Crosswater Newsletter wechselt zu Google News

Der Newsletter von Crosswater Job Guide, der wöchentlich an über 10.000 Abonnenten verschickt wurde, wechselt mit Inkrafttreten der neuen DSGVO-Richtlinien zu Google News. Mit dem Wechsel zu Google News können motivierte Bewerber und engagierte Recruiter oder Personaler nun besser, schneller und Themen-relevanter informiert werden. Bewerber und Recruiter können sich bei Google News entweder über ad-hoc Anfragen informieren, oder mit Hilfe eines News Alert sich die Themengebiete ihrer Wahl direkt in ihre E-Mail-Box senden lassen.

Die wichtigsten Link im Überblick

 

Quelle: Von Seano314 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=68904759
Quelle: Wikimedia.org

Newsletter 5.4.2018: Klapperstorch-Korrelationen jetzt auch im Recruiting

Der Volksmund spricht gerne von der Klapperstorch-Korrelation, um neugierigen kleinen Kindern die Herkunft von Babies schonend zu erläutern. Statistiker verwenden schon eher eine elegantere Formulierung und sprechen von Scheinkorrelationen  – und haben die passenden mathematischen Formeln griffbereit. Nun sind auch Klapperstorch-Korrelationen im Recruiting angekommen. Aber keine Sorge, es handelt sich nicht um Aprilscherze oder Fake News. Beispiele gefällig? Voilà.

Kevin und der Stundensatz von Freiberuflern

Die Recruitingszene feiert auf dem Expofestival TALENTpro

Alexander Petsch

Der Puls der Recruitingszene schlug am 22. März 2018 in München. Dort hieß es „Bühne frei!“ für die erste Ausgabe des Expofestivals TALENTpro im Postpalast. Die Neugier auf das neuartige Konzept einer HR-Messe mit Festivalcharakter war groß: 1.305 Personalverantwortliche und Recruiter sowie 62 Aussteller trafen sich zu inspirierenden Vorträgen, spannenden Gesprächen und einer farbenfrohen Abschlussparty.

„Wir hatten noch nie eine Veranstaltung, für welche wir zwei Tage vor Beginn ein ‚Ausverkauft‘-Schild vor die Tür hängen mussten. Wenn man etwas zum ersten Mal macht und dann solch eine positive Resonanz hat – das ist fantastisch. Ich bin überwältigt. Es hat riesigen Spaß gemacht mit unseren Partnern, Ausstellern und den vielen Recruitern gemeinsam zu feiern“, sagte Alexander R. Petsch, CEO der Veranstalter boerding messe und HRM Research Institute.

Die richtige Bewerbungsform: So legen Recruiter den roten Teppich für Kandidaten aus

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide. 

Die Vorgabe der Bewerbungsform in Stellenanzeigen ist der erste wichtige Kontaktpunkt, wenn Bewerber sich auf eine Stellenanzeige bewerben. Arbeitgeber stellen dabei ihre eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten in den Vordergrund, was ihre organisatorischen und technischen Möglichkeiten beim Bewerbungseingang betrifft. Jedoch wird viel zu selten auf die Präferenzen der Bewerber eingegangen – ein erste Konflikt im Medienbruch deutet sich an. In einem Arbeitsmarkt der Fachkräfte-Engpässe kommt es zusehends darauf an, die Präferenzen der Bewerber zu kennen – und im Recruiting dann entsprechend zu handeln. Dieser Frage geht die Jobbörsen-Kompass-Umfrage auf den Grund und erhebt die bevorzugte Bewerbungsform der Bewerber. Die Bewerbung per E-Mail mit Anhang ist die bevorzugte Bewerbungsform bei knapp 6.000 Umfrageteilnehmer. Das im Recruiting so hochgelobte Online-Bewerbungsformular folgt mit 4.700 Nennungen auf Platz zwei. In der Zeit von April 2016 bis heute haben Bewerber über 28.000 Jobbörsen bewertet, ihre Bewerbungsform-Präferenz haben über 13.000 Bewerber bestätigt.

Wege in den Job: ZEIT Online gibt Antworten auf Fragen zur Stellensuche

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Eigentlich ist es ein Dauerbrenner im Recruiting – und Generationen von Berufseinsteigern müssen sich durch das nahezu unübersichtliche Angebot von Jobbörsen und Jobsuchmaschinen durchkämpfen. Nun haben Nadja Kirsten und Lisa Srikiow keine Mühe gescheut und sind den typischen Fragen der Bewerber auf den Grund gegangen:

  • Wo finde ich Ausschreibungen?
  • Lohnt sich eine Initiativbewerbung?
  • Wo sucht man am besten nach Stellenanzeigen?
  • Gibt es auch so etwas wie eine Suchmaschine für Jobs?
  • Was bringen Karrieremessen für die Stellensuche?

So schreiben Nadja Kirsten und Lisa Srikiow auf ZEIT Online:

Neustart zu Neujahr – auch beruflich?

  • Marc Irmisch-Petit

    Aktuelle Umfrage von Monster zum Thema: „Neues Jahr – neuer Job“

  • Jeder fünfte Befragte plant einen Jobwechsel im neuen Jahr
  • Gehalt und materielle „Goodies“ sind für 61 Prozent ausschlaggebend, Unternehmen können aber auch mit Angeboten zur Work-Life-Balance und einem attraktiven Standort punkten

Der Januar ist der Monat der Vorsätze: Viele denken darüber nach, wie sie ihr Leben optimieren können und bei einigen gehört dazu auch ein neuer Arbeitsplatz. Das Karriereportal Monster wollte wissen, welche Faktoren bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers ausschlaggebend sind und hat sich in einer aktuellen Umfrage*, die in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov entstand, mit dem Thema Jobwechsel beschäftigt. Gefragt wurde dabei auch, was gegen einen Jobwechsel spricht.

Die besten Jobbörsen 2018: Wo Arbeitgeber und Kandidaten sich treffen

Demnächst prämiert die TALENTpro in München gemeinsam mit dem Bewertungsportal Jobbörsen-Kompass „Die besten Jobbörsen 2018“.

Es gibt mehr als 1000 Jobbörsen im deutschsprachigen Markt. Angesichts dieser Fülle fällt es nicht leicht, die richtige Wahl zu treffen – weder für Arbeitgeber noch für Jobsucher. Die nicht-kommerzielle Dauerumfrage Jobbörsen-Kompass bringt anhand von Bewerber- und Arbeitgeber-Bewertungen Licht ins Dunkel. Am 22. März 2018 werden die aktuellen Ergebnisse auf dem neuen Expofestival TALENTpro präsentiert.

Beste Jobportale 2018
Beste Jobportale 2018 – Foto: Ambreen Hasan via Unsplash – TALENTpro

Top 5 Faktoren, die Ihr Gehalt beeinflussen

Wie fällt das Gehalt Ihrer Kollegen im Vergleich zu Ihrem Verdienst aus? Das Lohntransparenzgesetz, das vor wenigen Tagen vollständig in Kraft getreten ist, kann Angestellten ab sofort Antworten auf Fragen wie diese geben. Mit dem Gesetz reagiert die Politik auf die teils deutlichen Gehaltsunterschiede, die es zwischen Beschäftigten gibt – obwohl sie in der gleichen Position sind. Doch was sind eigentlich die Gründe für unterschiedliche Bezahlungen? Die Online-Jobplattform StepStone hat die fünf wichtigsten Faktoren zusammengefasst, von denen Ihr Gehalt abhängt.

Ein-Euro-Job
Gehälter unter Druck

Jobmessen: Bewerberzufriedenheit ist Wettbewerbsvorteil

Publisher Crosswater Job Guide und Jobbörsen-Kompass
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Jobmessen-Veranstalter jobvector aus Düsseldorf und T5 Karrieremesse aus Böblingen haben gut lachen. Das zeigen die Auswertungen der Jobbörsen-Kompass-Umfrage, bei der Bewerber die Gelegenheit hatten, auch andere Recruiting-Kanäle wie Jobmessen zu bewerten. Und davon haben sie reichlich Gebrauch gemacht und gaben ihr Meinungsbild über die Zufriedenheitsaspekte wie z.B. Informationswert einer Jobmesse, Kontaktqualität sowie ihre Einschätzung zur Weiterempfehlung ab. Für 265 Jobmessen wurden insgesamt wurden 1,496 Bewertungen abgegeben. Die Top-10 Jobmessen vereinigten insgesamt 997 Bewertungen (=66,6%). Jobvector und T5 Karrieremesse belegen die Plätze 1 und 2 und erzielten eine herausragende Weiterempfehlungsquote von 99% bzw. 97%.

Der Arbeitsmarkt im Dezember 2017: Deutlicher saisonbereinigter Rückgang der Arbeitslosigkeit

Detlef Scheele

„Der Arbeitsmarkt hat sich im Dezember 2017 sehr gut entwickelt: die Zahl der arbeitslosen Menschen ist weniger gestiegen als saisonal üblich, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern steigen auf hohem Niveau weiter kräftig an.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im Dezember: +17.000 auf 2.385.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -183.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: unverändert bei 5,3 Prozent
  • Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Mit Schwung ins neue Jahr

Prof. Dr. Enzo Weber, IAB
Prof. Dr. Enzo Weber, IAB

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat im Dezember auf hohem Niveau noch einmal etwas zugelegt: Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) steigt gegenüber dem Vormonat um 0,1 auf 104,9 Punkte. Damit zeigen sich sehr gute Aussichten für die Entwicklung des Arbeitsmarkts in den kommenden Monaten.