Crosswater Job Guide

Der Wunscharbeitgeber, das erfundene Wesen

Das Gros der deutschen Bewerber hat keinen Wunscharbeitgeber, auch wenn Karrierewebseiten seit Jahren etwas anderes behaupten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Employer Telling.

1.052 Befragte zeigen eine klare Tendenz.

Beauftragt von Employer Telling befragte das Marktforschungsinstitut respondi 1.052 Menschen mit akademischem Hintergrund, die sich in den vergangenen zwei Jahren beworben hatten. 70,2 % von ihnen antworteten auf die Frage, wo sie am liebsten arbeiten würden, keinen Wunscharbeitgeber zu haben. Die übrigen 29,8 % nannten in einem Freitextfeld so viele unterschiedliche Unternehmen, dass keines von ihnen über einen Anteil von etwas mehr als einem Prozent hinauskam. Die drei am häufigsten genannten Arbeitgeber waren übrigens Google, BMW und der „Öffentliche Dienst“.

Employer Telling, Sascha Theisen, Dr. Manfred Böcker, respondi, RAVEN51, Crosswater Job Guide, Google, BMW, Öffentlicher Dienst,
Die Köpfe hinter Employer Telling: Sascha Theisen (links) und Dr. Manfred Böcker (rechts)

 

Keine Reaktion auf Bewerbung: Wenn Unternehmen zu Geistern werden

Von Christina Holl, Robert Half

Sie haben all Ihr Herzblut in die Bewerbung für Ihren vermeintlichen Traumjob gesteckt, mit feuchten Händen und erhöhtem Puls auf „Senden” geklickt und checken seitdem permanent Ihr Postfach. Doch was passiert: Nichts! Nada! Niente! Sie erhalten einfach keine Reaktion auf Ihre Bewerbung und fragen sich, warum. Die Schuld liegt nicht unbedingt bei Ihnen oder Ihren Unterlagen. Bevor Sie also von Selbstzweifeln zerfressen werden, lesen Sie diesen Text.

Ghosting, Bewerbung, Kontaktversich, Christina Holl, Robert Half, Vorstellungsgespräch, Crosswater Job Guide,
Christina Holl
  • Was ist Ghosting?
  • Wie Unternehmen Ghosting betreiben
  • Gründe für das Ghosting bei Bewerbungen
  • Was Sie tun sollten, wenn Sie keine Antwort auf Ihre Bewerbung erhalten
  • Hören Sie auf Ihre innere Stimme

Karriere: Wer mehr Gehalt will, muss danach fragen 

Nur vier von zehn Deutschen fragen ihren Arbeitgeber regelmäßig nach einer Gehaltserhöhung. Die Mehrheit verzichtet darauf. Das zeigt die neue StepStone Studie „Gehaltsverhandlungen in Deutschland“, an der rund 11.000 Fach- und Führungskräfte teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigen auch: Es lohnt sich, das Gehaltsgespräch zu suchen. 57 Prozent der befragten Arbeitnehmer haben in ihrer aktuellen Anstellung schon mindestens einmal eine Gehaltserhöhung erhalten. Der häufigste Grund dafür: Sie hatten die Gehaltserhöhung zuvor aktiv eingefordert. Die meisten (58 Prozent) argumentierten mit guten Leistungen.

Fachkräfte scheuen das Gehaltsgespräch

Die StepStone Studie macht deutlich, dass das Thema Gehalt immer noch ein Tabu ist. Jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland fühlt sich unwohl dabei, mehr Gehalt zu verlangen – Frauen etwas häufiger als Männer. 34 Prozent der Befragten begründen das damit, dass sie ungern über Geld reden. Fast jeder Dritte (31 Prozent) hat Sorge, seine   Beziehung zum Vorgesetzten zu schädigen. Etwa ebenso viele sind der Meinung, dass Forderungen nach mehr Gehalt bei ihrem Arbeitgeber nicht gern gesehen sind. 21 Prozent sind unsicher, ob sie die Voraussetzungen für eine Gehaltserhöhung mitbringen.

 

„Arbeitnehmer sollten dem Vorgesetzten verdeutlichen, welchen Mehrwert sie dem Unternehmen bringen“, sagt André Schaefer, Gehaltsexperte bei StepStone. „Wer klar aufzeigen kann, mit welchen Projekten er den Erfolg der Abteilung unmittelbar beeinflusst und dabei noch realistische Forderungen stellt, hat gute Chancen auf eine Gehaltserhöhung.“

Stepstone, Gehaltsvergleiche, André Schaefer, Gehaltserhöhung, Crosswater Job Guide,
André Schaefer

 

Talent Management im digitalen Zeitalter

Die Zukunft der Arbeit im digitalen Zeitalter

Kein Bereich der Arbeitswelt kommt heute ohne Transformation aus. Die Automatisierung revolutioniert ganze Branchen und die künstliche Intelligenz erlebt einen gewaltigen Aufschwung.
Die Welt der Arbeit – wie, wo und wann wir arbeiten – durchläuft einen fundamentalen Wandel. Die Zukunft der Arbeit ist längst Realität und zeigt sich in einer riesigen Digitalisierungswelle. Das Ausmaß und die Auswirkungen der Digitalisierung sind unvergleichlich. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage gaben 87 Prozent der Führungskräfte an, dass die Digitalisierung eine hohe Priorität für ihr Unternehmen darstellt. Sie gehen davon aus, dass die Auswirkungen immer größer werden: 67 Prozent dieser Führungskräfte glauben, dass ihre Unternehmen deutlich digitalisierter werden müssen, um im Wettbewerb mithalten zu können. Einige Branchen sind stärker betroffen als andere (zum Beispiel die IT- und Finanzdienstleistungsbranche), aber in allen Branchen liegt der Anteil der Unternehmen, für welche die Digitalisierung Priorität hat, bei über 50 Prozent.

Gartner, SHL, Talent Management, Führungskräfteentwicklung, Digitale Transformation, Crosswater Job Guide,

Ist Feiertag ein freier Tag? Für jeden Dritten im Notfall nicht

13 Prozent der Arbeitnehmer müssen sogar immer erreichbar sein

 

Fast jeder dritte österreichische Arbeitnehmer muss auch an Feiertagen beruflich erreichbar sein, zumindest im äußersten Notfall. Das hat eine aktuelle Online-Umfrage von karriere.at mit 660 Beteiligten ergeben.

„Bist du an Feiertagen beruflich erreichbar?“, wollte das Karriereportal rechtzeitig vor Pfingsten von seinen Usern wissen. 53 Prozent erklärten: „Nein. Feiertag heißt freier Tag.“ „Ja, aber nur im äußersten Notfall“, antworteten 30 Prozent. Immerhin 13 Prozent müssen nach eigenem Bekunden ständig erreichbar sein. Vier Prozent schränkten ein: „Nur per Mail oder Messenger, nicht am Telefon.“

Work-Life-Balance, Notfall, Erreichbarkeit, Bereitschaftsdienst, karriere.at, Crosswater Job Guide, Thomas Olbrich,
Thomas Olbrich

Österreichisches EduTech Startup Codeversity launcht Corporate Education-Plattform auf weltgrößtem Entwicklerkongress

Plattform für Digitalisierung und Softwareentwicklung vor über 10.000 Entwicklern präsentiert

Das Wiener Startup Codeversity denkt Ausbildungsprogramme von Unternehmen und digitales Lernen im Allgemeinen neu und ist damit dabei, die boomende Branche der digitalen Aus- und Weiterbildung kräftig umzukrempeln. Der neue Zugang bringt eine Lösung für den internationalen Fachkräftemangel und den entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Wettlauf um die neuen digitalen Geschäftsfelder: Bestehende Mitarbeiter werden „on the job“ in hochspezialisierten IT-Kompetenzfeldern geschult. Neue Mitarbeiter, denen bestimmte Fachkenntnisse noch fehlen, können im Zuge des Onboarding mit den notwendigen Spezialkenntnissen ausgestattet werden.

Codeversity, digitales Lernen, Onboarding, Andreas Katzian, Crosswater Job Guide,
Andreas Katzian

 

Der Blogger, der aus der Kälte kam

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Wieder einmal mehr hat Professor Dr. Peter M. Wald ein glückliches Händchen bewiesen. Es geht um die jährliche Konferenz HR-Inno-Day in Leipzig. Und wie jede HR-Veranstaltung steht auch diese Veranstaltung im Wettbewerb der Aufmerksamkeitsökonomie und die fein abgestimmte Balance zwischen Erklären, Unterhalten und Verkaufen.

Mit dem HR-Experten und Blogger Harold Jarche hat es Wald geschafft, einen renommierten Speaker nach Leipzig zu lotsen, und das aus einer Entfernung von mehreren Tausend Meilen.

Logistik muss Digitalisierung weiter beschleunigen

  • 4 von 5 Unternehmen, die Waren transportieren, sehen Digitalisierung als größte Herausforderung in der Logistik
  • Große Mehrheit sieht Chancen der Digitalisierung – aber nur eine Minderheit setzt bereits auf Künstliche Intelligenz, Blockchain oder 3D-Druck
  • Arbeitsplatzangebot für qualifizierte Fachkräfte soll steigen

Ob Routenplanung mit Künstlicher Intelligenz, Warentransport mit autonomen Lkw und Drohnen oder Blockchain für eine transparente Lieferkette: Digitale Technologien verändern derzeit die Logistik. Die Digitalisierung gilt den Unternehmen dabei als eine der größten Herausforderungen. Die große Mehrheit der deutschen Unternehmen, die Waren transportieren, sehen dabei zahlreiche Vorteile digitaler Anwendungen in der Logistik und viele nutzen diese bereits in der Praxis. Aber nur eine Minderheit setzt heute schon auf neueste Technologien wie 3D-Druck, Blockchain oder KI.

Bitkom, Bernhard Rohleder, Logistik, Künstliche Intelligenz, Drohnen, Blockchain, Crosswater Job Guide,
Dr. Bernhard Rohleder

Ausbildung.de und Talents Connect setzen einen neuen Bewerbungsstandard auf dem Arbeitsmarkt für Auszubildende

Turbo-Bewerbung für Auszubildende


Wegweisende Neuerung in der Rekrutierung von Azubis: Auf Ausbildung.de haben Auszubildende und Unternehmen, die eine Berufsausbildung anbieten, ab sofort die Chance schneller und einfacher zueinander zu finden als je zuvor. Möglich macht das die Kooperation zwischen zwei etablierten Recruiting-Experten auf dem HR-Markt. Ausbildung.de ist mit 2,6 Mio. monatlichen Besuchern das reichweitenstärkste Ausbildungsportal Deutschlands. Das HR-Tech Unternehmen Talents Connect revolutioniert Recruiting-Prozesse mittels Machting-Technologie. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die „Bewerbung der Zukunft“ für junge Berufsstarter in die Gegenwart zu überführen. Kern der Innovation ist die Einführung einer neuartigen Bewerbungsmöglichkeit auf Ausbildung.de, über die sich Kandidaten sich ab sofort mobil per „One-Click-Verfahren“ bewerben können. Das Verfahren wird über einen Klick auf den Bewerben-Button unter einer der derzeit mehr als 88.000 Stellenanzeigen eröffnet. Das führt im Idealfall dazu, dass die Bewerbung innerhalb weniger Minuten auf dem Tisch der jeweiligen Personalabteilung liegt.

Ausbildung.de, Talents Connect, Turbo-Bewerbung, Berufseinsteiger, Territory Embrace, Crosswater Job Guide,
Felix von Zittwitz

Human Capital Trendstudie: Schon sozial und digital? Unternehmen vor Herausforderungen 

  • Deloitte hat knapp 10.000 Unternehmensvertreter weltweit und 600 in Deutschland nach den größten Trends im Bereich Arbeitskräfte, Organisation und HR befragt. Die Teilnehmer sehen ihre Unternehmen oft nur bedingt gut aufgestellt – in technischer wie in organisatorischer Hinsicht.
  • Transformation ist auch eine Führungsaufgabe, aber nur 35 Prozent der Befragten geben an, dass Führungskräfte in ihrem Unternehmen hinreichend auf künftige Herausforderungen vorbereitet werden.
  • Nur 34 Prozent schreiben dem Großteil ihrer Belegschaft ausreichend digitale Fähigkeiten zu.

Die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen in Zeiten des technologischen Wandels und der Talentknappheit hängt auch davon ab, ob und wie die Transformation zu einer sozialen Organisation gelingt, die den Menschen, seine Bedürfnisse und die Belange der gesamten Umwelt in den Mittelpunkt stellt. Die aktuelle Global Human Capital Trendstudie von Deloitte, in deren Rahmen international knapp 10.000 und in Deutschland über 600 Teilnehmer befragt wurden, identifiziert die wichtigsten Trends für die Transformation in den Bereichen Arbeitskräfte, Organisation und HR. Sie zeigt auf, wie die Unternehmensvertreter ihren eigenen Reifegrad auf dem Weg zur sozialen Organisation einschätzen und worin sie die größten Herausforderungen sehen.

Udo Bohdal-Spiegelhoff