Crosswater Job Guide

Soziale Netzwerke: Zumeist keine Regeln für Personaler

  • Nur in jedem neunten Unternehmen ist Personalern die Nutzung von Social Media ausdrücklich gestattet – die meisten schauen aber trotzdem rein
  • Mehrheit informiert sich auf Bewerber-Profilen vor der Einladung zum Gespräch
  • Keinen Auftritt in den sozialen Netzwerken zu haben, kann das Job-Angebot kosten

Darf der Personalchef nach der Durchsicht von Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen noch einen kurzen Blick auf die Social-Media-Profile des Bewerbers werfen? In den meisten Unternehmen gibt es dazu keine klaren Regeln. So geben lediglich 11 Prozent der Personalverantwortlichen an, dass es bei ihnen ausdrücklich gestattet ist, dass sie die Profile einsehen dürfen. Weitere 4 Prozent der Unternehmen haben ebenfalls klare Regeln, gehen dabei aber in die umgekehrte Richtung und verbieten der Personalabteilung den zusätzlichen Blick in soziale Netzwerke. Die große Mehrheit (81 Prozent) gibt an, dass es dazu keine Vorgaben gibt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 304 Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern. „Ein aktuelles und gut gepflegtes Profil in sozialen Netzwerken kann die Chancen auf eine Einladung zum persönlichen Gespräch erhöhen. Wichtig ist, dass das Profil mit den eingereichten Bewerbungsunterlagen übereinstimmt, sie sinnvoll ergänzt und zusätzliche Informationen bietet“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Dr. Bernhard Rohleder

Headhunting als adäquates Mittel gegen den Fachkräftemangel

Wie schaffen es Unternehmen, qualifizierte Fachkräfte zu rekrutieren? Eine berechtigte Frage in Zeiten von akutem Fachkräftemangel. Vor allem kleine und mittelständige Unternehmen haben es dabei schwer gute Bewerber für sich zu gewinnen. Vor einigen Jahren gestaltete sich diese Angelegenheit noch ganz anders. Damals gab es wesentlich weniger zu besetzende Stellen als Bewerber und die Führungskräfte hatten somit die Qual der Wahl. Heute hat sich das Blatt gewendet. Vor allem in Branchen, in denen Fachkräfte mit einer Berufsausbildung und bestenfalls mehreren Jahren Berufserfahrung gesucht werden, hat sich der Arbeitgebermarkt zu einem Arbeitnehmermarkt gewandelt. Das heißt, dass gute und qualifizierte Bewerber auswählen können, welches Unternehmen ihnen am besten gefällt. Die Situation sieht wie folgt aus: Es gibt viele freie Stellen auf dem Markt, aber zu wenige Fachkräfte, um alle diese Stellen zu besetzen.

Recruiting in Zeiten des Fachkräftemangels

ZEIT Karriere Award 2018: WESTPRESS-Kunden gehören zu den Besten

  • Zweimal sicherten sich Kunden der Agentur für Personalmarketing WESTPRESS den ersten Platz beim ZEIT Karriere Award 2018.
  • In der Kategorie „Beste Stellenanzeige Wissenschaft“ stach die Technische Universität Dresden aus dem Wettbewerb hervor. Den Sonderpreis „Innovative Employer-Branding-Kommunikation Wissenschaft“ erhielt die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. für eine Escape-Game-Roadshow.
  • Weitere Kunden der Agentur zählten zu den Top-Platzierten.

Gleich zweimal durften WESTPRESS-Kunden das oberste Treppchen im Wettbewerb um die besten Formate aus dem Personalmarketing für sich in Anspruch nehmen. Die ZEIT-Verlagsgruppe kürte die kreativsten und überzeugendsten Maßnahmen am 18. Oktober 2018 auf dem Gelände der Schankhalle Pfefferberg in Berlin.

Stellenanzeige – © Technische Universität Dresden

karriere.at Umfrage: Arbeit mit heimnehmen? Jeder Dritte arbeitet gelegentlich von zu Hause aus

Arbeitnehmer bringen Arbeit häufiger mit nach Hause als Führungskräfte.

Thomas Olbrich

Nehmen Sie sich Arbeit mit nach Hause? Jeder Dritte beantwortet diese Online-Umfrage von karriere.at mit einem klaren Nein. Während mehr als 40 Prozent der befragten Unternehmensvertreter nie von zuhause aus arbeiten, scheint Home Office nach der Arbeit für viele Arbeitnehmer nicht ungewöhnlich zu sein.

Wunscharbeitgeber der Nachwuchsjuristen: Den Großkanzleien laufen die Bewerber weg

Trendence Absolventenbarometer mit Rankings der Top-Arbeitgeber der Nachwuchsjuristen veröffentlicht –  2.200 Studenten, Referendare und junge Volljuristen befragt

Dr. Simon Mamerow

Weniger als die Hälfte der Nachwuchsjuristen möchte noch in einer Kanzlei arbeiten. Jobs im Öffentlichen Sektor werden stattdessen beliebter. Diese Entwicklung trifft nicht alle Kanzleien gleichermaßen. Es sind vor allem die Großkanzleien aus Frankfurt und Düsseldorf, die in der Gunst der Bewerber verlieren, während kleine und mittlere Kanzleien beliebter werden. Die Platzierungen der fünf beliebtesten Arbeitgeber bleiben davon vorerst unberührt: Das Auswärtige Amt führt das Ranking vor Freshfields Bruckhaus Deringer an, gefolgt von der Europäischen Kommission, dem Bundeskriminalamt und Hengeler Mueller. Zu diesem Ergebnis kommt des Absolventenbarometer 2018, für das das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Trendence 2.200 Nachwuchsjuristen befragt hat.

Employer Branding goes agile und Jurgen Appelo goes EB-X

  • Die Fachkonferenz Employer Brand Experience (EB-X) führt ihren Auftakt in Deutschland fort und öffnet am 13./14.11.18 in Wien wieder ihre Pforten
  • Jurgen Appelo, der Star der Management 3.0 und Agilitäts-Szene, liefert die Keynote
  • Inspirierende Speaker, zahlreiche Cases und neue Formate ermöglichen das Zusammenstellen einer individuellen Employer Brand Journey, die alle Facetten des Employer Brandings abdeckt
Jurgen Appelo

Robindro Ullah wird neuer Geschäftsführer bei Absolventa-Tochter Trendence

Robindro Ullah wird neuer Geschäftsführer bei Trendence, dem Beratungs- und Marktforschungsunternehmen für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting, das seit 2017 zur FUNKE-Tochter Absolventa gehört. Der Trendence-Gründer und bisherige Geschäftsführer Holger Koch verlässt das Unternehmen.

Robindro Ullah

4 von 5 Unternehmen in Europa stehen aufgrund veralteter Unternehmenssoftware vor einem ‚digitalen Stillstand‘

Eine neue Studie bestätigt die Bedeutung moderner Finanz- und HR-Systeme für den Erfolg der digitalen Transformation in Unternehmen 

 

Workday, ein führender Anbieter von Cloud-Anwendungen für das Finanz– und Personalwesen, hat heute die Ergebnisse einer neuen europaweiten Studie mit dem Titel „Digital Leaders: Transforming Your Business“ vorgestellt.

 

Die vom Research- und Beratungsunternehmen IDC durchgeführte Studie belegt, dass in vielen Unternehmen ein wachsender „Digital Disconnect“ entsteht zwischen den Erwartungen und Anforderungen der für die Digitalisierung verantwortlichen Führungskräfte und den Möglichkeiten der Unternehmenssoftware, ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Die meisten betrachten ihre Finanz- und HR-Systeme lediglich als „ausreichend“ für die heutigen Geschäftsanforderungen und vermissen die Flexibilität und den nötigen Entwicklungsstand, um ein umfängliches Digitalisierungs-Mandat abbilden zu können, das von vielen CEOs gefordert wird.

So funktioniert die PersonalKampagne mit Bewerbergarantie!

In der heutigen Arbeitsmarktsituation im Rahmen einer PersonalKampagne eine Bewerbergarantie zu geben – egal für welchen Job – klingt wohl sehr vermessen. Nicht weniger war allerdings unser Ziel und wir haben genau das auch erreicht. Wir hatten dabei jedoch einen riesigen Vorteil. Wir hatten von Personalakquise keine Ahnung.

Tobias Beuschel

Wie der Zufall so spielt!

Wenn mich jemand fragt, wer wir sind, dann antworte ich meist: „Wir sind ein Haufen IT-Fuzzis und Online-Marketing Nerds.“ Das trifft es wohl am besten. Das wir inzwischen für kleine Handwerksbetriebe bis hin zu großen DAX-Konzernen PersonalKampagnen (www.PersonalKampagne.de) entwickeln war so nie geplant.

Lehrstelle gesucht? Wie sich Schüler von Ausbildungsbetrieben finden lassen können

Active Sourcing im Azubi-Recruiting

Die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz und der sich daran anschließende Bewerbungsprozess kann mühsam sein und lange dauern. Doch es gibt Tipps und Tricks, wie ausbildungsinteressierte Schülerinnen und Schüler den Spieß umdrehen und sich von Ausbildungsbetrieben finden lassen können. Ein Überblick über drei häufig genutzte Suchkanäle von Personalern.

 

Wer weiß, wie Personaler suchen, kann sich finden lassen. Für Schülerinnen und Schüler ist dies eine interessante Alternative zum Schreiben von Bewerbungen (Bild: Jeremy McKnight, Unsplash)

Ist im Internet, in Zeitschriften oder der Tageszeitung endlich eine spannende Stellenanzeige für einen Ausbildungsplatz gefunden, heißt es für die Jugendlichen meist Anschreiben formulieren, Lebenslauf schreiben oder zumindest anpassen, Anlagen auswählen, vielleicht noch ein Deckblatt gestalten. Und dann abwarten und hoffen: Zunächst auf eine Eingangsbestätigung des Ausbildungsbetriebes, dann auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch und/oder Einstellungstest. Alles in allem ein langwieriger Prozess.