Digitale Agenda

Deutschland braucht eine neue Digitale Agenda

Thorsten Dirks
Thorsten Dirks

■   Bitkom zieht positive Bilanz des ersten digitalen Regierungsprogramms
■   Smart-School-Wettbewerb gestartet
■   Darmstadt wird erste Digitale Stadt Deutschlands

Der Digitalverband Bitkom hat anlässlich des ersten Nationalen Digitalgipfels eine positive Bilanz der Digitalen Agenda der Bundesregierung gezogen. Das erklärte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries in Ludwigshafen. „Zwei Drittel der vor drei Jahren angekündigten Einzelmaßnahmen sind mittlerweile umgesetzt. Das erste digitale Regierungsprogramm ist ein Erfolgsmodell“, sagte Dirks. Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahlen dürfe sich Deutschland aber keinen Stillstand bei der digitalen Transformation leisten.

Bundesbürger geben sich schlechte Noten in digitaler Kompetenz

Thorsten Dirks
Thorsten Dirks

■   6 von 10 Deutschen sehen Digitalisierung als Chance
■   Alltag der Älteren ist aber noch überwiegend analog
■   Bitkom zieht Bilanz der Digitalen Agenda und fordert Maßnahmen für mehr digitale Teilhabe und digitale Souveränität von Wirtschaft und Gesellschaft

Die Deutschen sehen in der Digitalisierung grundsätzlich eher eine Chance, halten ihre eigene Digitalkompetenz aber gerade mal für „ausreichend“. Das zeigt eine neue Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Demnach geben 6 von 10 Befragten (60 Prozent) ab 14 Jahren an, dass sie die Digitalisierung als Chance sehen. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

E-Government muss bürgerfreundlicher werden

  • Dr. Bernhard Rohleder
    Dr. Bernhard Rohleder

    Start-up vermittelt Termine und zeigt Berliner Verwaltung, wie einfach Service geht

  • Bitkom fordert mehr Tempo beim Ausbau von Online-Behördengängen

Wer sich aktuell in Berlin ummelden möchte und dazu online einen Termin machen will, hat ein Problem: Frühestens am 24. September hat jemand auf einem Bürgeramt Zeit für ihn – obwohl die Ummeldung gesetzlich binnen zwei Wochen vorgeschrieben ist. Ein findiges Start-up hat daraus eine Geschäftsidee gemacht und sucht automatisiert auf der Website der Bürgerämter nach kurzfristig freiwerdenden Terminen und vermittelt diese an seine Kunden gegen eine Gebühr.

Digitale Transformation: Aufbruchsstimmung in Sachen Software – Mensch oder Maschine auf dem Vormarsch?

  • Thementag „Digitale Transformation“: Menschliche Personalarbeit trotz zunehmender Digitalisierung
  • Aussteller zeigen Software-Lösungen für Talentmanagement, Big Data und Matching von Bewerbern und Unternehmen
  • Start-ups mischen den Markt für Human Resource Management auf

Was hat Human Resource Management mit der Digitalisierung der Wirtschaft zu tun? Sehr viel, wie die Zukunft Personal in diesem Jahr zeigt: Vom 15. bis 17. September setzt die Messe in Köln mit dem Top-Thema „arbeiten 4.0“ entsprechende Akzente. Neben einem Großaufgebot an IT-Unternehmen wartet die HR-Leitmesse mit einem Thementag „Digitale Transformation“ auf. Personal-Experten stellen dabei nicht nur konkrete Tools vor, sondern befassen sich insbesondere mit dem nötigen Wandel der Organisationsstrukturen, damit diese greifen.

Digitale Agenda: Mach voran Mutter
Digitale Agenda: Mach voran Mutter

IT-Gipfel wird Umsetzung der Digitalen Agenda begleiten

  • Dieter Kempf, BITKOM
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    Digitalisierung sorgt für rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze

  • Industrie 4.0 birgt Wachstumspotenzial von 78 Milliarden Euro bis 2025
  • Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Vertrauen sind zentrale Gipfelthemen

Der Hightech-Verband BITKOM sieht im Nationalen IT-Gipfel eine international einzigartige Möglichkeit zur Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft. Im Mittelpunkt des 8. Gipfels heute in Hamburg stehen neben der Frage, wie die Leistungsfähigkeit der digitalen Ökonomie in Deutschland zu steigern ist, die Themen Sicherheit und Vertrauen sowie Arbeiten und Leben in der digitalen Welt. „Der IT-Gipfel ist die optimale Umsetzungsplattform für die ambitionierten Ziele der Digitalen Agenda der Bundesregierung“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf in Hamburg.

Startschuss für Deutschlands Weg in die digitale Zukunft

  • Dieter Kempf, BITKOM
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    BITKOM begrüßt Digitale Agenda

  • Regierung sollte Zeitplan für die Umsetzung vorlegen

Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt die heute vom Bundeskabinett verabschiedete Digitale Agenda. „Die Digitale Agenda ist ein Meilenstein in der Digitalpolitik Deutschlands. Sie beleuchtet die enormen Chancen der Digitalisierung für unsere Wirtschaft und unsere gesamte Gesellschaft“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Um zu einem echten Masterplan zu werden, muss die Digitale Agenda im zweiten Schritt mit sehr konkreten Maßnahmen, Mitteln und einem Zeitplan für die Umsetzung hinterlegt werden.“

 

BITKOM unterstützt Digitale Agenda der Bundesregierung

  • Dieter Kempf, BITKOM
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    Schwerpunkte bei Infrastrukturen, Sicherheit und Start-ups

  • IT-Gipfel soll Umsetzungsplattform der Agenda werden

Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM hat seine Unterstützung für die „Digitale Agenda“ der Bundesregierung bekräftigt. Das Programm soll am 20. August im Kabinett beraten und verabschiedet werden. „Die Digitale Agenda sollte ein Masterplan für Deutschlands Weg in die digitale Welt werden. Sie wird eine Vielzahl von Themen behandeln, die für die BITKOM-Branche, aber auch für unsere gesamte Wirtschaft und Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Digitale Agenda: Internetausschuss muss ressortübergreifend Akzente setzen

Dr. Bernhard Rohleder
Dr. Bernhard Rohleder

Berlin. Der Bundesverband BITKOM hat die für heute vorgesehene Einsetzung des Bundestagsauschusses „Digitale Agenda“ ausdrücklich begrüßt. „Der neue Ausschuss wird deutlich mehr Internetkompetenz in den Bundestag bringen“, sagte Dr. Bernhard Rohleder, BITKOM-Hauptgeschäftsführer. Rohleder war in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied der Enquete-Kommission ‚Internet und digitale Gesellschaft‘. „Wir sehen den Ausschuss als Chance, Kompetenz zu netzpolitischen Themen zu bündeln und  über Ressortgrenzen hinweg in die Breite zu tragen. Das Gremium wird anderen Ausschüssen wie Inneres, Wirtschaft oder Justiz wichtige Impulse geben.“