Dr. Rainer Strack

Beschleunigte Arbeitswelt setzt Personalmanager unter Druck

  • Dr. Rainer Strack
    Dr. Rainer Strack

    Digitalisierung, Optimierung von Basisprozessen und neue Kompetenzen sind die wichtigsten Zukunftsaufgaben in Abteilungen für Human Resources

  • Technologischer Wandel gibt Personalarbeit die Chance zur strategischen Mitgestaltung
  • Studie von The Boston Consulting Group (BCG), Egon Zehnder, Quadriga Hochschule Berlin und Bundesverband der Personalmanager (BPM) zeigt Lösungsansätze auf

Personalmanager müssen zunehmend auf die veränderten Bedingungen der beschleunigten Arbeitswelt reagieren. Vor allem die Digitalisierung stellt sie vor große Herausforderungen: Neun von zehn der interviewten Vorstandsvorsitzenden und Personalmanager sehen darin die wichtigste Zukunftsaufgabe von Abteilungen für Human Resources (HR).

BCG-Studie: Der Erfolg eines Unternehmens ist auch abhängig von der exzellenten Arbeit der Personalabteilung

  • Dr. Rainer Strack
    Dr. Rainer Strack

    Leadership und Talentmanagement auf Platz eins im Ranking von Human-Resources-Themen

  • BCG-Studie „Creating People Advantage“ zeigt aber, dass Unternehmen diesbezüglich größtenteils noch schlecht aufgestellt sind
  • Branchenübergreifende Befragung von mehr als 3.500 Führungskräften aus mehr als 100 Ländern
  • In Deutschland ist aufgrund der demografischen Entwicklung strategische Personalplanung für Unternehmen besonders wichtig

München – Aus Sicht von Führungskräften sind Leadership und Talentmanagement die Human-Resources-Themen mit der zukünftig größten Bedeutung. Allerdings besteht hinsichtlich dieser Themen dringender Handlungsbedarf in Unternehmen. Noch sind die Fähigkeiten und Kompetenzen diesbezüglich ausbaufähig, und noch investieren Unternehmen zu wenig in diese Themen. So die zentralen Ergebnisse der Studie „Creating People Advantage 2014–2015: How to Set up Great HR Functions“ von The Boston Consulting Group (BCG) und der World Federation of People Management Associations (WFPMA).

BIP-Potenzial von zehn Billionen US-Dollar durch Arbeitskräftelücke gefährdet

Dr. Rainer Strack
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BCG-Studie: Bis 2030 könnten durch Mangel bzw. Überschuss an Arbeitskräften mehr als zehn Prozent des weltweiten BIP verloren gehen – In Deutschland droht bis zum Jahr 2030 eine Lücke von bis zu zehn Millionen Erwerbstätigen

München – Das demografische Risiko ist einer der drängendsten Megatrends für die Weltwirtschaft – mit unterschiedlichen Ausprägungen in den einzelnen Regionen. Mangel bzw. Überschuss an Arbeitskräften werden weltweit derart akut, dass zehn Billionen US-Dollar des globalen BIP in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten gefährdet sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie The Global Workforce Crisis der Boston Consulting Group (BCG).