EU-Kommission

Google for Jobs: Der Hype implodiert – die Risiken der Marktdominanz bleiben

#Google4Jobs for Dummies

Die Schultern der Treasurer bei Google ächzen unter der Last der über 1 Millarden Dollar hohen Cash-Position – und es ist davon auszugehen, dass es noch immer weitergeht. Etwaige Strafzahlungen der EU-Wettbewerbshüterin Margrethe Vestager können Googles Treasurer ohne mit der Wimper zu zucken aus der Portokasse begleichen.

Glücklicherweise implodiert gerade der Hype um Google for Jobs. Lange, eigentlich zu lange wurde gerätselt, wann denn nun endlich Google for Jobs nach Deutschland kommt. Nun ist Google for Jobs hierzulande verfügbar, der Hype um die Einführung von Google for Jobs ist implodiert. Der Hype wird von der Realität abgelöst. Weiter also mit „Business as usual“? Doch davon kann man wirklich nicht ausgehen, denn die rechtlichen Risiken steigen an.

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Margarethe Vestager

Bitkom zur EuGH-Entscheidung zum Safe Harbor Abkommen

Susanne Dehmel
Susanne Dehmel

EU-Kommission muss schnellstmöglich Rechtssicherheit für die Unternehmen schaffen

Der Digitalverband Bitkom zu den Folgen der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zum Safe-Harbor-Abkommen: „Die Digitalwirtschaft braucht international einheitliche Regelungen zum Datenschutz auf hohem Niveau “, sagte die Geschäftsleiterin des Digitalverbands Bitkom, Susanne Dehmel. „Tausende von Unternehmen haben ihre Datenübermittlungen zwischen Deutschland und den USA bisher auf Safe Harbor gestützt.

26 Millionen Arbeitslose in Europa: EU-Kommission will Effizienz der öffentlichen Arbeitsverwaltungen verbessern

Die öffentlichen Arbeitsverwaltungen der Mitgliedstaaten spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, die 26 Millionen Arbeitslosen in Europa bei der Suche nach einem Arbeitsplatz zu unterstützen. Daher hat die Europäische Kommission einen Beschlussvorschlag vorgelegt, der den öffentlichen Arbeitsverwaltungen helfen soll, ihre Effektivität durch Zusammenarbeit zu maximieren und so den Bedürfnissen der Arbeitslosen und der Unternehmen besser gerecht zu werden. Gut funktionierende öffentliche Arbeitsverwaltungen sind die Voraussetzung dafür, dass die Mitgliedstaaten beschäftigungspolitische Initiativen wie die Jugendgarantie in die Praxis umsetzen können.

Jugend-Jobgarantie

Europäische Kommission startet Große Koalition für digitale Arbeitsplätze

Neelies Kroes

Brüssel. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso appellierte heute an Europas IKT-Unternehmen, Regierungen sowie Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, einer Großen Koalition für digitale Arbeitsplätze beizutreten und Schritte einzuleiten, um zu verhindern, dass 2015 in Europa – nach heutigen Schätzungen ‑ 900 000 Arbeitsplätze auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) unbesetzt bleiben. Trotz der aktuellen Arbeitslosenzahlen steigt die Zahl der digitalen Arbeitsplätze um mehr als 100 000 pro Jahr. Doch die Zahl der neuen IKT-Hochschulabsolventen und qualifizierten IKT-Kräfte hält mit dieser Entwicklung nicht Schritt.

Die Arbeitskräftenachfrage in Europa sinkt mit Ausnahme der Nachfrage für hoch qualifizierte Fachleute

László Andor ist Mitglied der Europäischen Kommission und zuständig für Beschäftigung, Soziales und Integration
László Andor

Brüssel. Laut der Dezember-Ausgabe des Europäischen Monitors für offene Stellen (European Vacancy Monitor) hatte der Rückgang der Arbeitskräftenachfrage schwere Auswirkungen auf Handwerker, Arbeiter und Hilfskräfte. Die Nachfrage nach hoch qualifizierten Fachleuten stieg jedoch weiterhin an.

Wenngleich im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum ersten Quartal 2011 für die meisten Berufe ein Rückgang der Nachfrage zu verzeichnen war (Handwerks und verwandte Berufe -12 %, Arbeiter und Monteure -7 %, Hilfsberufe -13 %), so konnte in zwei hoch qualifizierten Berufen ein ungebremstes Wachstum verzeichnet werden: Fachleute (+5 %) sowie Techniker und sonstige Fachkräfte der mittleren Qualifikationsebene (+2 %) in einem breiten Spektrum an Sektoren wie z. B. Unternehmen, Finanzen und Gesundheit.

Die Arbeitskräftenachfrage in Europa sinkt mit Ausnahme der Nachfrage für hoch qualifizierte Fachleute

Laut der Dezember-Ausgabe des Europäischen Monitors für offene Stellen (European Vacancy Monitor) hatte der Rückgang der Arbeitskräftenachfrage schwere Auswirkungen auf Handwerker, Arbeiter und Hilfskräfte. Die Nachfrage nach hoch qualifizierten Fachleuten stieg jedoch weiterhin an.

Wenngleich im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum ersten Quartal 2011 für die meisten Berufe ein Rückgang der Nachfrage zu verzeichnen war (Handwerks und verwandte Berufe -12 %, Arbeiter und Monteure -7 %, Hilfsberufe -13 %), so konnte in zwei hoch qualifizierten Berufen ein ungebremstes Wachstum verzeichnet werden: Fachleute (+5 %) sowie Techniker und sonstige Fachkräfte der mittleren Qualifikationsebene (+2 %) in einem breiten Spektrum an Sektoren wie z. B. Unternehmen, Finanzen und Gesundheit.

EU-Kompetenzpanorama soll die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage bei Arbeitskräften beheben helfen

László Andor ist Mitglied der Europäischen Kommission und zuständig für Beschäftigung, Soziales und Integration
László Andor

Die Europäische Kommission hat heute das EU-Kompetenzpanorama, eine Website mit quantitativen und qualitativen Informationen zu kurz- und mittelfristig nachgefragten und angebotenen Qualifikationen sowie Diskrepanzen zwischen beiden, offiziell gestartet.

Das Panorama stützt sich auf in der EU und in den Mitgliedsstaaten erstellten Daten und Prognosen und soll die Berufe mit der höchsten Wachstumsrate sowie die „Engpass-Berufe“, in denen es viele freie Stellen gibt, in den Vordergrund rücken. Trotz hoher Arbeitslosigkeit sind EU-weit derzeit rund zwei Millionen Stellen unbesetzt. Die Website umfasst detaillierte nach Branchen, Berufen und Ländern gegliederte Informationen.