Fachkräfte

Der Haushalt der BA 2020: Solide Finanzen in unsicheren Zeiten

Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat heute den Haushalt für das Jahr 2020 beschlossen.

Der Haushalt 2020 im Überblick

  • Den Einnahmen von 36,5 Milliarden Euro stehen Gesamtausgaben von 36,4 Milliarden Euro gegenüber.
  • Die Beitragseinnahmen als Hauptfinanzierungsquelle liegen bei 30,8 Milliarden Euro.
  • Der Haushaltsplan sieht einen Überschuss von 0,1 Milliarden Euro vor.
Annelie Buntenbach, Bundesagentur für Arbeit

Investitionen in Weiterbildung und Qualifizierung

Die BA legt mit ihrem Haushalt 2020 erneut einen Schwerpunkt auf Investitionen in Weiterbildung und Qualifizierung und wird damit ihrer Rolle und ihrer Verantwortung im digitalen und demographischen Strukturwandel gerecht. Mit dem seit Jahresbeginn in Kraft getretenen Qualifizierungschancengesetz kann sie auch Beschäftigte und Arbeitgeber umfangreich bei Qualifizierungsmaßnahmen finanziell unterstützen und intensiv mit ihrer Arbeitsmarkt- und Weiterbildungsberatung begleiten.

Young Professionals Barometer 2019: Wachsende Unzufriedenheit verschärft War of Talents.

  • Trendence Young Professionals Barometer 2019 mit Rankings der Top-Arbeitgeber
    veröffentlicht
  • 20.000 Akademiker_innen aus 14 Branchen befragt
  • War for Talents verschärft sich
  • Stabile Top-Arbeitgeber
  • Sinkende Zufriedenheit
  • Gehalt als Zufriedenheitsfaktor

Während die drei Top-Arbeitgeber des letzten Jahres ihre Ränge im Arbeitgeber-Ranking halten konnten, zeichnet sich im diesjährigen Young Professionals Barometer eine entscheidende Veränderung ab: Young Professionals sind weniger zufrieden und empfehlen ihre Arbeitgeber seltener weiter. Hauptgründe für die Unzufriedenheit: Gehalt und Führungsstil. Zu diesem Ergebnis kommt das Trendence Young Professionals Barometer, eine Bewerbermarktstudie unter 20.000 Young Professionals in Deutschland. Als Young Professional gilt, wer einen akademischen Abschluss und bis zu fünfzehn Jahre Berufserfahrung hat. Erste Resultate der Studie sind in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen.

Robindro Ullah

Die acht häufigsten Gründe, warum Fachkräfte kündigen 

Fachkräfte sind wählerisch und haben genaue Vorstellungen von ihrem Job. Damit sie zufrieden mit ihrer Stelle sind, wünschen sie sich vor allem eine spannende Tätigkeit und eine hohe Jobsicherheit. Das zeigen Ergebnisse einer StepStone Studie zum Thema Arbeitgeberattraktivität, an der 22.000 Fach- und Führungskräfte teilgenommen haben. Doch was hat Fachkräfte in Deutschland eigentlich dazu gebracht, ihren letzten Arbeitgeber zu verlassen? Das sind die acht häufigsten Kündigungsgründe:

Grund 1: Zu geringe Bezahlung 

Obwohl die Befragten im Rahmen der Studie mehrere Kündigungsgründe nennen konnten, gaben nur rund vier von zehn Fachkräften (39,7 Prozent) das Gehalt an. 79 Prozent der Fachkräfte gehen davon aus, dass sie nach einem Jobwechsel mehr verdienen als vorher – das zeigt die StepStone Studie „Gehaltsverhandlungen in Deutschland“.

Inga Rottländer

„Die Bezahlung ist zwar wichtig, sie ist aber nur einer von vielen Faktoren, die für die Zufriedenheit im Job entscheidend sind“, sagt Inga Rottländer, Karriere-Expertin bei StepStone. „Wer den Job wechselt, sollte deshalb nicht nur auf das Gehalt achten, sondern auch darauf, ob er sich bei dem neuen Arbeitgeber wohlfühlen und weiter entwickeln kann.“

Regionale Verteilung der Zuwanderung

Wido Geis-Thöne
DR. WIDO GEIS-THÖNE Senior Economist für Familienpolitik

Die Zuwanderung von Menschen aus dem Ausland kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Altersstruktur in den besonders vom demografischen Wandel negativ betroffenen Regionen zu stabilisieren. Allerdings haben diese in den letzten Jahren kaum Zuwanderer gewonnen. Gelingt die Integration in den Arbeitsmarkt, kann Zuwanderung zudem die wirtschaftliche Entwicklung einer Region stärken. Dabei ziehen die besonders arbeitsmarktnahen Erwerbszuwanderer aus Drittstaaten heute zu großen Teilen in die wirtschaftlichen Zentren im Süden. Hingegen lassen sich in den wirtschaftsschwächeren Städten in Nord- und Westdeutschland relativ viele Geflüchtete  nieder. Insgesamt verstärkt Zuwanderung die bestehenden regionalen Divergenzen derzeit tendenziell sogar noch.

HAYS-FACHKRÄFTE-INDEX Q2/2019: RUN AUF FACHKRÄFTE GESTOPPT

Die schwächelnde Konjunktur wirkt sich nun – zeitlich verzögert – auf den Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus. Der Hays-Fachkräfte-Index sank im 2. Quartal 2019 um 6 Punkte auf den neuen Wert von 155. Für den Rückgang verantwortlich ist vor allem die deutlich geringere Nachfrage nach Ingenieuren. Sie fiel um 20 Indexpunkte. Auch IT-Spezialisten wurden im letzten Quartal weniger gesucht, der Index war mit 4 Punkten leicht rückläufig. Gegen den allgemeinen Trend positiv entwickelte sich die Zahl der Stellenangebote für Finanz-Fachkräfte (von 164 auf 173 Indexpunkte).

Christoph Niewerth

Stellenausschreibungen: Diese drei Faktoren halten Jobsuchende von der Bewerbung ab

Seit Jahren boomt die Fachkräftenachfrage in Deutschland. Unternehmen versuchen daher verstärkt, mit Online-Stellenausschreibungen die Aufmerksamkeit der Fachkräfte zu gewinnen. Dass bereits die Art und Aufbereitung einer Ausschreibung maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen eine Bewerbung nehmen, zeigt eine neue Studie der Online-Jobplattform StepStone. Im Rahmen einer Umfrage wurden 30.000 Fach- und Führungskräften detailliert zu ihrem Jobsuchverhalten befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich vor allem drei Faktoren auf die Bewerbungsabsichten von Jobsuchenden auswirken.

Erneuter Anstieg an ausgeschriebenen Vertriebsstellen

Im dritten Quartal des Jahres 2018 wurde erneut ein erhöhter Anstieg an ausgeschriebenen Vertriebsstellen verzeichnet. Es wurde ein Anstieg in Höhe von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr festgestellt. Insgesamt wurden im dritten Quartal 2018 149.903 Stellenanzeigen für Fach- und Führungskräfte im Vertrieb in deutschen Online-Stellenbörsen ausgeschrieben.

Auch im dritten Quartal liegt bei genauer Betrachtung der Branchenverteilung der Einzelhandel in Bezug auf die Steigerung gegenüber dem Vorjahr vorne. Im dritten Quartal 2018 erreichte der Einzelhandel mit 19,84 Prozent den höchsten Wert bei der Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

Automatisierung: Fachkräfte fürchten nicht um ihren Job

Stepstone, Crosswater Job Guide,
Sebastian Dettmers

Die Digitalisierung beschleunigt Arbeitsabläufe und verändert Arbeitsplätze radikal. Studien prognostizieren den Abbau von Millionen Stellen, weil Menschen durch Maschinen ersetzt werden. Fachkräfte in Deutschland sehen der Zukunft trotzdem gelassen entgegen. Eine Studie der Online-Jobplattform StepStone, für die 17.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden, zeigt: Die große Mehrheit sorgt sich nicht um ihre berufliche Zukunft. 68 Prozent der Befragten sind der Meinung, technologische Veränderungen wirkten sich positiv aus. Nur 15 Prozent sehen ihren Arbeitsplatz von der Digitalisierung bedroht.

Personalauswahl: Auf die Fragen kommt es an

Von Barbara Lochmann, HR-Guiding

Volle Auftragsbücher, zufriedene Kunden und Wachstum – für das mittelständische Dienstleistungsunternehmen läuft alles bestens. Zumindest fast. Denn genau der Erfolg ist gleichzeitig zur Herausforderung geworden. Seit der Gründung vor sieben Jahren ist das Unternehmen gewachsen und hat in den letzten zwei Jahren verstärkt neue Mitarbeiter eingestellt. Doch nicht alle Personalentscheidungen waren optimal. Ein Grund, das eigene Auswahlverfahren kritisch unter die Lupe zu nehmen.

 

Barbara Lochmann

Gestartet mit neun Mitarbeitern, beschäftigt das Unternehmen heute rund 50 Mitarbeiter, Tendenz steigend. Neben der generellen Herausforderung, entsprechende Fachkräfte zu finden, erkannte die Geschäftsführung verschiedene Faktoren, die den Erfolgskurs zukünftig gefährden könnten.

salesjob-Index: PLZ-Gebiet 9 bleibt weiterhin die Top-Region

Anzahl der ausgeschriebenen Vertriebsstellen weiterhin steigend

Die Anzahl der Stellenanzeigen für Fach- und Führungskräfte im Vertrieb in deutschen Online-Stellenbörsen ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,4% angestiegen. Insgesamt ist im zweiten Quartal 2018 von einer Anzahl in Höhe von 136.956 ausgeschriebenen Vertriebspositionen die Rede.

Bei genauer Betrachtung der Branchenverteilung liegt in diesem Quartal der Einzelhandel in Bezug auf die Steigerung gegenüber dem Vorjahr vorne. Im zweiten Quartal 2018 erreichte der Einzelhandel mit 14,23% und insgesamt 25.495 Stellenanzeigen den höchsten Wert bei der Steigerung gegenüber dem Vorjahr.