Fachkräftemangel

Kienbaum-HR-Trendstudie: Employer Branding wird angesichts des Fachkräftemangels wichtiger

Gummersbach, 8. September 2008 Eine klar positionierte Arbeitgebermarke ist das wichtigste Instrument im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte: 83 Prozent der HR-Verantwortlichen geben an, dass das Thema Employer Branding in ihren Unternehmen einen mittleren beziehungsweise hohen Stellenwert einnimmt. Während im Vorjahr nur ein Viertel der Befragten Employer Branding als Instrument zur Lösung der demografischen Herausforderung einsetzten, sind es heute bereits 53 Prozent. „Da die Erwartungen an den Arbeitgeber steigen und zugleich der Kandidatenpool kleiner wird, müssen Unternehmen einen unverwechselbaren und glaubwürdigen Arbeitgeberauftritt aufbauen, pflegen und kommunizieren. Strategisches Employer Branding wird zur Lösung für den Personalengpass, der durch die demografische Entwicklung entsteht“, sagt Erik Bethkenhagen, Mitglied der Geschäftsleitung bei Kienbaum. …

Hewitt-Studie „The State of Talent Management 2008“

Talent Management: Besser, aber noch nicht gut genug

Wiesbaden, 17. Dezember 2008 Viele Unternehmen agieren im Talent Management wenig strategisch, nicht konsequent und zu kurzfristig. Das ergab eine aktuelle Studie von Hewitt Associates und dem Human Capital Institute zum derzeitigen Stand und den Entwicklungsperspektiven im Talent Management. Nur 17 Prozent der knapp 700 Studienteilnehmer aus Unternehmen rund um den Globus richten ihre Personalstrategie konsistent an der Unternehmensstrategie aus. Zwar hat die große Mehrheit der Firmen Prozesse für das Talent Management eingeführt, aber nur 15 Prozent wenden diese Maßnahmen konsequent bei der täglichen Arbeit an. Lediglich zehn Prozent der Unternehmen planen ihren Bedarf an Talenten für die erste und zweite Führungsebene und kritische Positionen unterhalb der Führungsebenen für drei oder mehr Jahre im Voraus. „Viele Firmen haben ihr Talent Management in den vergangenen Jahren professionalisiert. Gleichzeitig gibt es immer noch erhebliche Schwachstellen. Diese gefährden den nachhaltigen Unternehmenserfolg umso mehr, weil Finanzmarktkrise und drohender Fachkräftemangel die Weltwirtschaft vor schwierige Herausforderungen stellen“, sagt Nicole Dornhöfer, Leiterin Talent & Leadership Consulting bei Hewitt Associates. …

Neuer IT-Studiengang in Hamburg wider den Fachkräftemangel

Deutsche Wirtschaftsunternehmen fordern dringend mehr qualifizierten IT-Nachwuchs. 65 Prozent der Fach- und Führungskräfte aus IT und Telekommunikation sind überzeugt, dass der Mangel an Spezialisten ihre Geschäftstätigkeit bremst. Die Universität Hamburg reagiert auf den Aufruf der Wirtschaft und plant für 2009 einen neuen Studiengang für IT-Management und -Consulting. Impulsgeber für ein größeres IT-Engagement in der Hansestadt sind das Department Informatik der Universität Hamburg und Steria Mummert Consulting. Am 3. Dezember 2008 stellen die Initiatoren das Studienkonzept, das von der Handelskammer Hamburg unterstützt wird, im Rahmen einer Informationsveranstaltung an der Universität Hamburg vor.