Fachkräftemangel

Personalmangel? Das Unternehmen mit Werbeartikeln ins Gedächtnis potenzieller Bewerber rufen

In Zeiten der nahenden Vollbeschäftigung und dem Fachkräftemangel wendet sich das Blatt. Nicht die Bewerber müssen sich anstrengen, sondern die Unternehmen sind gefordert, potenzielle Angestellte von sich zu überzeugen. Gerade rund um die Talente wird es schwer. Es gibt jedoch viele attraktive Taktiken zur Mitarbeiterwerbung. Dabei können auch Werbegeschenke eine Rolle spielen. Doch wie funktioniert das und was sollten Unternehmen dabei beachten?

Hochwertige Werbeartikel oder Gratisproben können potenzielle Mitarbeiter durchaus emotional bei ihrer Entscheidung unterstützen. Bildquelle: crosswater-job-guide.com

women&work, Europas Leitmesse für Frauen & Karriere, am 4. Mai im FORUM der Messe Frankfurt

Ob Studentin, Absolventin, erfahrene Fachfrau, Wiedereinsteigerin, Job-Wechslerin oder Führungskraft – die women&work ist der wichtigste Anlaufpunkt für alle ambitionierten Frauen, die ihre Karriere nicht dem Zufall überlassen wollen. Mehr als 250 Aussteller, davon über 100 Top-Arbeitgeber, stehen den Besucherinnen und Bewerberinnen am 4. Mai auf der 9. women&work im FORUM der Messe Frankfurt mit Rat und Tat zur Seite, spannende Jobangebote inklusive.

Skyline Frankfurt am Main

„Der Fachkräftemangel ist bei vielen Unternehmen hoch“, sagt Melanie Vogel, Initiatorin des Messe-Kongresses. „Wir spüren bereits jetzt schon die Auswirkungen des demografischen Wandels. Frauen spielen eine sehr wichtige Rolle, nicht nur, wenn es um die Fachkräftesicherung geht, sondern auch, weil immer mehr Unternehmen verstehen, dass Männer und Frauen nur gemeinsam die Zukunft gestalten können.“

Studie “Wie Unternehmen trotz Fachkräftemangel Mitarbeiter finden”

Dr. Annina Hering, Indeed Economist

Unternehmen haben große Schwierigkeiten, geeignete Fachkräfte zu finden. Dies zwingt sie, beim Recruiting neuer Mitarbeiter*innen innovative Wege zu gehen. Die vorliegende Studie basiert auf einem gemeinsamen Forschungsvorhaben der Jobseite Indeed, der Zeitschrift Personalwirtschaft und des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) des Instituts der deutschen Wirtschaft.
Bisherige KOFA-Studien untersuchten den Fachkräftemangel primär anhand von Daten der Bundesagentur für Arbeit (z. B. Risius et al., 2018). Da Recruiting heutzutage häufig online ohne Einbindung der Arbeitsagenturen läuft, wurden in dieser Studie erstmals Online-Stellenanzeigen und Klicks anhand der Daten von Indeed ausgewertet, um den Engpass an Fachkräften aus einem neuen Blickwinkel betrachten zu können.

Dr. Annina Hering

Mitarbeitersuche ist Stressfaktor für den Mittelstand

  • Mittelständische Unternehmen leiden besonders unter dem Fachkräftemangel
  • Umfrage von Indeed: 45 Prozent der befragten KMU sieht in der Suche nach geeigneten Mitarbeitern die größte Herausforderung
  • Selbst die Unternehmensfinanzierung bleibt mit knapp einem Viertel der Nennungen weit zurück.

31 % der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nehmen die Suche nach Mitarbeitern als Stressfaktor wahr. Dies ergab eine Umfrage der Jobseite Indeed unter 500 KMU. Insbesondere bei der Unternehmensgründung hat die Gewinnung des ersten Mitarbeiters den größten Stress ausgelöst. Die Finanzierung des Startkapitals dagegen stresste nur 22 % der Umfrageteilnehmer.

Fachkräftemangel, KMU, Mitarbeitersuche, Indeed, Mittelstand, Besetzungsdauer, Crosswater Job Guide,
Dr. Annina Hering

Recruiting im Wandel: Warum Sie Online-Marketing verstehen sollten

Stellenanzeige schalten und abwarten: Früher konnten Recruiter entspannt die Hände im Schoß falten, bis mit der Post stapelweise Bewerbungen eingingen. Das hat dem ganzen den Beinamen Post-and-Pray-Recruiting eingebracht. Heute müssen Personalverantwortliche ihre Vakanzen regelrecht vermarkten. Lernen können sie dabei von den Kollegen aus dem Marketing. Denn inzwischen muss ein Recruiter denken wie ein waschechter Marketeer. Immerhin muss auch er verkaufen: Nur, dass es nicht um Produkte, sondern Jobs geht.

softgarden, Post-and-Pray-Recruiting, Fachkräftemangel, Recruiting-Kanäle, Bewerber-Zielgruppe, Recruiting Trends 2019 Uni Bamberg, Crosswater Job Guide,

XING übernimmt Honeypot, die führende Jobplattform für IT-Fachkräfte im deutschsprachigen Raum

  • Größte Übernahme in der Firmengeschichte
  • Honeypot dreht klassisches Prinzip des Jobmarktplatzes um
  • XING-CEO Thomas Vollmoeller: „Produktangebot wächst um echten New Work Anbieter“

Die XING SE, Betreiberin des führenden beruflichen Netzwerks im deutschsprachigen Raum, übernimmt mit sofortiger Wirkung die Honeypot GmbH, eine innovative Jobplattform für IT-Experten mit Sitz in Berlin. Honeypot stellt das übliche Prinzip der Jobsuche auf den Kopf: Hier bewerben sich Unternehmen bei Arbeitnehmern – nicht umgekehrt. Der Basiskaufpreis beträgt 22 Mio. €. Bei Erreichung ambitionierter operativer Ziele innerhalb der nächsten drei Jahre erhöht er sich um Earn-out-Zahlungen in Höhe von bis zu 35 Mio. €. Das ist in der Geschichte von XING die bisher größte Übernahme und ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung der Unternehmensvision, die Zukunft der Arbeitswelt zu einer besseren, menschlicheren zu machen – mit Produkten, die den Menschen helfen, einen Job zu finden, der in ihr Leben passt.

Xing, Honeypot, IT-Experten, Jobsuche, New Work, Fachkräftemangel, Digitalisierung, kununu, Crosswater Job Guide
Kaya Taner

Recruiting-Prozesse verbessern

Machen Sie sich startklar fürs digitale Bewerbermanagement

Im Recruiting ist Geschwindigkeit Gold wert. Denn wer schnelle HR-Prozesse hat, gewinnt auch schneller qualifizierte neue Mitarbeiter – bevor sie bei den Marktbegleitern anheuern. Geeignete Software-Unterstützung schafft die Grundlage dafür. Aber worauf kommt es bei der Einführung eines Bewerbermanagement-Systems an?

Der Fachkräftemangel hat uns nach wie vor fest im Griff. Das führt gerade im Recruiting zu enormem Druck. Denn der Wettbewerb um vielversprechende Mitarbeiter ist hart geworden. Wer die besten Kandidaten für sich gewinnen möchte, muss schnell sein. Unternehmen können es sich nicht mehr leisten, Unterlagen auszudrucken, per Hauspost an die Fachabteilungen zu verschicken und erst Wochen später zum Vorstellungsgespräch einzuladen. Denn dann hat der Bewerber vielleicht längst schon bei einem Wettbewerber angeheuert.

 

Digitales Bewerbermanagement, TalentPro, Fachkräftemangel, HR-Prozesse, Candidate Experience, Crosswater Job Guide, Multiposting, Talentpool, Analytics-Funktion, Time to Hire,
Recruiting-Erfolg wird von verschiedenen Säulen getragen

Worauf sich Personaler/innen jetzt einstellen sollten – der Bundesverband der Personalmanager zu den 10 HR-Trends 2019

KI im Bewerbungsprozess, Netzwerke statt Hierarchien, Freiheit als neue Währung im Kampf um Talente – die Personalarbeit 2019 navigiert zwischen den Möglichkeiten digitaler Technologien und verschärftem Fachkräftemangel. Vor diesem Hintergrund hat das Präsidium des Bundesverbandes der Personalmanager (BPM) zum Jahreswechsel die wichtigsten HR-Trends zusammengestellt, die das Personalwesen im kommenden Jahr prägen werden. Denn für viele Entscheider bleibt es nach wie vor schwer, die Fülle an neuen Möglichkeiten zu überblicken und für sich zu bewerten. Der Verband rät dazu, eine klare Agenda aus den folgenden Punkten zu formulieren.

Dr. Elke Eller

Forsa-Umfrage: Personalsuche zieht sich deutlich in die Länge

  • David Vitrano
    David Vitrano

    Besetzungszeit bei 73 Prozent der befragten Personalleiter in Deutschland angestiegen

  • Kosten von bis zu 50.000 Euro für Besetzung einer Führungsposition weit verbreitet
  • Arbeitgeber im Blindflug: Jedes dritte Unternehmen erhebt keinerlei Kennzahlen

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Oktober auf ein Rekordtief gesunken. Die Ergebnisse einer aktuellen forsa-Studie im Auftrag von XING E-Recruiting zeigen, wie sich die Lage für Arbeitgeber zuspitzt: Über zwei Drittel der 200 befragten Personalleiter geben an, dass sie länger als drei Monate benötigen, um eine Führungsposition zu besetzen. 73 Prozent der Befragten verzeichnen in den letzten fünf Jahren einen Anstieg der Besetzungszeit (Time-to-Hire). Erstaunlich ist, dass fast ein Drittel der befragten Personaler (29 Prozent) keine Kennzahlen in der Personalgewinnung erhebt und damit keine Chance hat, das eigene Recruiting zu optimieren.

Fachkräftemangel beim Weihnachtsmann: „Ohne Indeed wäre ich aufgeschmissen“

Fachkräftemangel beim Weihnachtsmann

Offenbar ist auch der Weihnachtsmann vom Fachkräftemangel betroffen. Besonders brisant: Die Anforderungen an das Team sind extrem hoch, die Deadline (24.12.) ist knallhart. Unter großem Stress und Extrembedingungen (bis zu -40 °C) sollen die neuen Mitarbeiter auch noch gute Laune und besinnliche Stimmung verbreiten. Doch der Nordpolbewohner stellt sich der Herausforderung.

  …