Fachkräftemangel

HAYS-Studie zum Fachkräftemangel in Deutschland: Fachkräftemangel forciert externe Partnerschaften

Aufgrund des Fachkräftemangels setzen Unternehmen aus Deutschland verstärkt auf externe Partner. 86 Prozent der befragten Unternehmen halten es demnach für wichtig, mit Zeitarbeitern und Freiberuflern ihre Aufgaben und Projekte anzugehen. Zudem geben 83 Prozent an, dass die Erhöhung des Anteils externer Dienstleistungen über Outsourcing und Werkverträge eine sinnvolle Maßnahme ist. Dies ergab eine aktuelle empirische Studie des Personaldienstleisters Hays unter 1.000 Führungskräften aus deutschen Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen.

LinkedIn: So funktioniert das Recruiting der Zukunft

LinkedIn veröffentlicht Report über aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Recruiting / Nachfrage nach Recruitern in Deutschland mehr als doppelt so hoch wie 2016

In Zeiten des Fachkräftemangels entwickelt sich das Recruiting zu einer immer wichtigeren Aufgabe. Die Zahl der Recruiter steigt entsprechend: Seit 2016 ist in deutschen Unternehmen ein Wachstum um 137 Prozent zu verzeichnen. Gleichzeitig ändern sich die Anforderungen an die Rolle. Neue Skillsets, neue Metriken und neue Technologien gewinnen an Bedeutung. Das sind einige zentrale Insights* aus LinkedIns neuem Future of Recruiting Report.

Barbara Wittmann

Hays-Studie zum Fachkräftemangel: Unternehmen nehmen sich selbst zu wenig in die Pflicht

Der Fachkräftemangel zeigt deutliche Spuren: Führungskräfte in deutschen Unternehmen beklagen, dass sie neue Stellen nicht optimal besetzen können (42 %). Zudem sei der Fachkräftemangel mit einer höheren Belastung der angestellten Mitarbeiter verbunden (41 %). 37
Prozent sprechen von länger umbesetzten Stellen, 21 Prozent sogar von sinkenden Umsätzen. Dies ergab eine umfassende Befragung des Personaldienstleisters Hays unter 1.000 Führungskräften aus deutschen Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen sowie in verschiedenen Fachbereichen.

Christoph Niewerth

Arbeitsmarkt: 60 Prozent der Unternehmen spüren Produktivitätsverlust durch unbesetzte Stellen 

Aus Sicht von Führungskräften in Deutschland ist der zunehmende Wettbewerb um geeignete Fachkräfte die mit Abstand größte Herausforderung für den Geschäftserfolg ihres Unternehmens. Personalmanager befürchten, dass ihre Unternehmen deshalb weniger innovativ und wettbewerbsfähig werden. Das zeigt eine Studie zum Thema Arbeitgeberattraktivität der Online-Jobplattform StepStone, für die mehr als 22.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland befragt wurden. Demnach schätzt die deutliche Mehrheit der Beschäftigten die aktuelle Geschäftslage ihres Unternehmens als gut oder sogar sehr gut ein. Ob sich diese positive Entwicklung in der Zukunft fortsetzt, hängt direkt von der Gewinnung neuer Mitarbeiter ab, sind sich 77 Prozent der Unternehmen sicher. Fast ebenso viele halten auch die Weiterbildung ihrer aktuellen Mitarbeiter für unabdingbar, um weiterhin erfolgreich am Markt zu bestehen.

 

Dr. Tobias Zimmermann

LinkedIn: Zukunft Personal Trends

„Leading in permanent beta“ lautet das Motto der diesjährigen Zukunft Personal. Damit wird Bezug genommen auf den anhaltenden Wandel, der unsere Arbeitswelt prägt. In den Augen von Barbara Wittmann, Head of Talent Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung bei LinkedIn DACH, sind im Kontext dieser dynamischen Entwicklung besonders die folgenden Trends von Bedeutung:

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleibt der Fachkräftemangel eine Herausforderung

Selbst in Zeiten, in denen die deutsche Wirtschaft kaum noch wächst, ist der Arbeitsmarkt in den meisten Branchen und Regionen noch relativ stabil. Der demografische Wandel, die Digitalisierung und die immer kürzer werdende Halbwertszeit unserer Fähigkeiten führen dazu, dass die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften auch in Zukunft einen sehr wichtigen Parameter für den Erfolg deutscher Unternehmen darstellt. Unternehmen tun deshalb gut daran, weiterhin ganzheitlich und langfristig zu denken. Dazu gehört es, eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen und Mitarbeiter, denen Qualifikationen fehlen, durch entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen gerade jetzt zu fördern.

Barbara Wittmann

Tipps fürs Recruiting: So kann der Mittelstand Großkonzerne schlagen

Der Mittelstand sieht den Fachkräftemangel als sein schwerwiegendstes Problem, über 80 Prozent der KMU macht sich deshalb Sorgen. Das belegt eine aktuelle Studie von BVR und DZ Bank. Tipps, wie der Mittelstand sogar Großkonzernen im Recruiting zuvorkommt, gibt Konstantin Janusch, Geschäftsführer von Yourfirm.de, einer Online-Stellenbörse exklusiv für den Mittelstand.

 

Konstantin Janusch Copyright © Yourfirm GmbH
  1. Mittelstands-Stärken klar kommunizieren

Klingt banal, ist aber essenziell: Wir erleben immer wieder, dass mittelständischen Unternehmen die Vorteile, die sie ihren Mitarbeitern gegenüber Großkonzernen bieten, gar nicht bewusst sind.

SThree profitiert im ersten Halbjahr 2019 vom florierenden DACH-Geschäft: Nachfrage nach MINT-Skills steigt

Nettoumsatz wächst in der Gesamtregion um 15%. Eine Studie prognostiziert, dass die Nachfrage nach MINT-Experten in Deutschland bis 2035 um 1,4 Millionen wachsen wird.

SThree, die weltweit führende Personalberatung im MINT-Bereich, hat bekannt gegeben, dass der Nettoumsatz für das erste Halbjahr 2019 um 9% von 148 Mio. £ im Jahr 2018 auf 163 Mio. £ gestiegen ist.

Der Anstieg des gesamten Nettoumsatzes ist auf eine starke Performance zurückzuführen, einschließlich der Steigerung des Nettoumsatzes um 15% in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz). SThree investierte weiterhin in die DACH-Region mit einer durchschnittlichen Erhöhung der Anzahl der Vertriebsmitarbeiter um 8%.

Mark Dorman

Personalmanagementkongress 2019 in Berlin: cut-e präsentiert Künstliche Intelligenz in der Talentstrategie

Auf dem Personalmanagementkongress (PMK) in Berlin ist cut-e (an Aon company) als internationaler Experte für Personalauswahl und -entwicklung für Online-Assessment am 25. und 26. Juni 2019 vertreten. Der PMK ist Deutschlands größter Kongress für strategisches Personalmanagement. Die mittlerweile zehnte Auflage steht unter dem Motto „Machen“. cut-e (an Aon company) präsentiert, wie Künstliche Intelligenz beim Recruiting nachhaltig zum Einsatz kommen kann.

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Stefan Häussermann

Deutschland ist für ausländische Fachkräfte nur mäßig attraktiv

Deutschland ist für ausländische Studierende und Unternehmerinnen und Unternehmer ein vergleichsweise attraktives Ziel. Für hochqualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bieten andere OECD-Länder deutlich bessere Bedingungen. Dies geht aus einer neuen OECD-Studie hervor, die heute veröffentlicht wurde. Erstellt wurde die Studie mit Unterstützung der Bertelsmann Stiftung.

Die „OECD Indicators of Talent Attractiveness“ analysieren anhand eines Sets von Indikatoren die Rahmenbedingungen für hochqualifizierte Migrantinnen und Migranten. Untersucht werden insgesamt sieben Dimensionen: Qualität der beruflichen Chancen, Einkommen und Steuern, Zukunftsaussichten, Möglichkeiten für Familienmitglieder, Kompetenzumfeld, Diversität und Lebensqualität. Auch die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für Hochqualifizierte werden berücksichtigt.

Stefano Scarpetta

Personalmangel? Das Unternehmen mit Werbeartikeln ins Gedächtnis potenzieller Bewerber rufen

In Zeiten der nahenden Vollbeschäftigung und dem Fachkräftemangel wendet sich das Blatt. Nicht die Bewerber müssen sich anstrengen, sondern die Unternehmen sind gefordert, potenzielle Angestellte von sich zu überzeugen. Gerade rund um die Talente wird es schwer. Es gibt jedoch viele attraktive Taktiken zur Mitarbeiterwerbung. Dabei können auch Werbegeschenke eine Rolle spielen. Doch wie funktioniert das und was sollten Unternehmen dabei beachten?

Hochwertige Werbeartikel oder Gratisproben können potenzielle Mitarbeiter durchaus emotional bei ihrer Entscheidung unterstützen. Bildquelle: crosswater-job-guide.com