Fachkräftemangel

LinkedIn: Zukunft Personal Trends

„Leading in permanent beta“ lautet das Motto der diesjährigen Zukunft Personal. Damit wird Bezug genommen auf den anhaltenden Wandel, der unsere Arbeitswelt prägt. In den Augen von Barbara Wittmann, Head of Talent Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung bei LinkedIn DACH, sind im Kontext dieser dynamischen Entwicklung besonders die folgenden Trends von Bedeutung:

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleibt der Fachkräftemangel eine Herausforderung

Selbst in Zeiten, in denen die deutsche Wirtschaft kaum noch wächst, ist der Arbeitsmarkt in den meisten Branchen und Regionen noch relativ stabil. Der demografische Wandel, die Digitalisierung und die immer kürzer werdende Halbwertszeit unserer Fähigkeiten führen dazu, dass die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften auch in Zukunft einen sehr wichtigen Parameter für den Erfolg deutscher Unternehmen darstellt. Unternehmen tun deshalb gut daran, weiterhin ganzheitlich und langfristig zu denken. Dazu gehört es, eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen und Mitarbeiter, denen Qualifikationen fehlen, durch entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen gerade jetzt zu fördern.

Barbara Wittmann

Tipps fürs Recruiting: So kann der Mittelstand Großkonzerne schlagen

Der Mittelstand sieht den Fachkräftemangel als sein schwerwiegendstes Problem, über 80 Prozent der KMU macht sich deshalb Sorgen. Das belegt eine aktuelle Studie von BVR und DZ Bank. Tipps, wie der Mittelstand sogar Großkonzernen im Recruiting zuvorkommt, gibt Konstantin Janusch, Geschäftsführer von Yourfirm.de, einer Online-Stellenbörse exklusiv für den Mittelstand.

 

Konstantin Janusch Copyright © Yourfirm GmbH
  1. Mittelstands-Stärken klar kommunizieren

Klingt banal, ist aber essenziell: Wir erleben immer wieder, dass mittelständischen Unternehmen die Vorteile, die sie ihren Mitarbeitern gegenüber Großkonzernen bieten, gar nicht bewusst sind.

SThree profitiert im ersten Halbjahr 2019 vom florierenden DACH-Geschäft: Nachfrage nach MINT-Skills steigt

Nettoumsatz wächst in der Gesamtregion um 15%. Eine Studie prognostiziert, dass die Nachfrage nach MINT-Experten in Deutschland bis 2035 um 1,4 Millionen wachsen wird.

SThree, die weltweit führende Personalberatung im MINT-Bereich, hat bekannt gegeben, dass der Nettoumsatz für das erste Halbjahr 2019 um 9% von 148 Mio. £ im Jahr 2018 auf 163 Mio. £ gestiegen ist.

Der Anstieg des gesamten Nettoumsatzes ist auf eine starke Performance zurückzuführen, einschließlich der Steigerung des Nettoumsatzes um 15% in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz). SThree investierte weiterhin in die DACH-Region mit einer durchschnittlichen Erhöhung der Anzahl der Vertriebsmitarbeiter um 8%.

Mark Dorman

Personalmanagementkongress 2019 in Berlin: cut-e präsentiert Künstliche Intelligenz in der Talentstrategie

Auf dem Personalmanagementkongress (PMK) in Berlin ist cut-e (an Aon company) als internationaler Experte für Personalauswahl und -entwicklung für Online-Assessment am 25. und 26. Juni 2019 vertreten. Der PMK ist Deutschlands größter Kongress für strategisches Personalmanagement. Die mittlerweile zehnte Auflage steht unter dem Motto „Machen“. cut-e (an Aon company) präsentiert, wie Künstliche Intelligenz beim Recruiting nachhaltig zum Einsatz kommen kann.

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Stefan Häussermann

Deutschland ist für ausländische Fachkräfte nur mäßig attraktiv

Deutschland ist für ausländische Studierende und Unternehmerinnen und Unternehmer ein vergleichsweise attraktives Ziel. Für hochqualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bieten andere OECD-Länder deutlich bessere Bedingungen. Dies geht aus einer neuen OECD-Studie hervor, die heute veröffentlicht wurde. Erstellt wurde die Studie mit Unterstützung der Bertelsmann Stiftung.

Die „OECD Indicators of Talent Attractiveness“ analysieren anhand eines Sets von Indikatoren die Rahmenbedingungen für hochqualifizierte Migrantinnen und Migranten. Untersucht werden insgesamt sieben Dimensionen: Qualität der beruflichen Chancen, Einkommen und Steuern, Zukunftsaussichten, Möglichkeiten für Familienmitglieder, Kompetenzumfeld, Diversität und Lebensqualität. Auch die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für Hochqualifizierte werden berücksichtigt.

Stefano Scarpetta

Personalmangel? Das Unternehmen mit Werbeartikeln ins Gedächtnis potenzieller Bewerber rufen

In Zeiten der nahenden Vollbeschäftigung und dem Fachkräftemangel wendet sich das Blatt. Nicht die Bewerber müssen sich anstrengen, sondern die Unternehmen sind gefordert, potenzielle Angestellte von sich zu überzeugen. Gerade rund um die Talente wird es schwer. Es gibt jedoch viele attraktive Taktiken zur Mitarbeiterwerbung. Dabei können auch Werbegeschenke eine Rolle spielen. Doch wie funktioniert das und was sollten Unternehmen dabei beachten?

Hochwertige Werbeartikel oder Gratisproben können potenzielle Mitarbeiter durchaus emotional bei ihrer Entscheidung unterstützen. Bildquelle: crosswater-job-guide.com

women&work, Europas Leitmesse für Frauen & Karriere, am 4. Mai im FORUM der Messe Frankfurt

Ob Studentin, Absolventin, erfahrene Fachfrau, Wiedereinsteigerin, Job-Wechslerin oder Führungskraft – die women&work ist der wichtigste Anlaufpunkt für alle ambitionierten Frauen, die ihre Karriere nicht dem Zufall überlassen wollen. Mehr als 250 Aussteller, davon über 100 Top-Arbeitgeber, stehen den Besucherinnen und Bewerberinnen am 4. Mai auf der 9. women&work im FORUM der Messe Frankfurt mit Rat und Tat zur Seite, spannende Jobangebote inklusive.

Skyline Frankfurt am Main

„Der Fachkräftemangel ist bei vielen Unternehmen hoch“, sagt Melanie Vogel, Initiatorin des Messe-Kongresses. „Wir spüren bereits jetzt schon die Auswirkungen des demografischen Wandels. Frauen spielen eine sehr wichtige Rolle, nicht nur, wenn es um die Fachkräftesicherung geht, sondern auch, weil immer mehr Unternehmen verstehen, dass Männer und Frauen nur gemeinsam die Zukunft gestalten können.“

Studie “Wie Unternehmen trotz Fachkräftemangel Mitarbeiter finden”

Dr. Annina Hering, Indeed Economist

Unternehmen haben große Schwierigkeiten, geeignete Fachkräfte zu finden. Dies zwingt sie, beim Recruiting neuer Mitarbeiter*innen innovative Wege zu gehen. Die vorliegende Studie basiert auf einem gemeinsamen Forschungsvorhaben der Jobseite Indeed, der Zeitschrift Personalwirtschaft und des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) des Instituts der deutschen Wirtschaft.
Bisherige KOFA-Studien untersuchten den Fachkräftemangel primär anhand von Daten der Bundesagentur für Arbeit (z. B. Risius et al., 2018). Da Recruiting heutzutage häufig online ohne Einbindung der Arbeitsagenturen läuft, wurden in dieser Studie erstmals Online-Stellenanzeigen und Klicks anhand der Daten von Indeed ausgewertet, um den Engpass an Fachkräften aus einem neuen Blickwinkel betrachten zu können.

Dr. Annina Hering

Mitarbeitersuche ist Stressfaktor für den Mittelstand

  • Mittelständische Unternehmen leiden besonders unter dem Fachkräftemangel
  • Umfrage von Indeed: 45 Prozent der befragten KMU sieht in der Suche nach geeigneten Mitarbeitern die größte Herausforderung
  • Selbst die Unternehmensfinanzierung bleibt mit knapp einem Viertel der Nennungen weit zurück.

31 % der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nehmen die Suche nach Mitarbeitern als Stressfaktor wahr. Dies ergab eine Umfrage der Jobseite Indeed unter 500 KMU. Insbesondere bei der Unternehmensgründung hat die Gewinnung des ersten Mitarbeiters den größten Stress ausgelöst. Die Finanzierung des Startkapitals dagegen stresste nur 22 % der Umfrageteilnehmer.

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Dr. Annina Hering

Recruiting im Wandel: Warum Sie Online-Marketing verstehen sollten

Stellenanzeige schalten und abwarten: Früher konnten Recruiter entspannt die Hände im Schoß falten, bis mit der Post stapelweise Bewerbungen eingingen. Das hat dem ganzen den Beinamen Post-and-Pray-Recruiting eingebracht. Heute müssen Personalverantwortliche ihre Vakanzen regelrecht vermarkten. Lernen können sie dabei von den Kollegen aus dem Marketing. Denn inzwischen muss ein Recruiter denken wie ein waschechter Marketeer. Immerhin muss auch er verkaufen: Nur, dass es nicht um Produkte, sondern Jobs geht.

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