Frauenanteil

Frauenanteil in MINT-Berufen noch immer niedrig

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Simone Reif

Rollenklischees immer noch stark ausgeprägt
Viele Berufe sind schon im Bewerbungsprozess eindeutig von einem Geschlecht bestimmt. Grundlage der Analyse ist eine internationale Studie, für die StepStone mehr als 100.000 Bewerberinnen und Bewerber zum weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses befragt hat. Die Auswertung ergab, dass 99 Prozent der Bewerbungen für Elektriker-Jobs von Männern kommen, bei Ingenieursstellen sind es mehr als 90 Prozent. Auch der IT-Bereich ist immer noch männlich geprägt: Rund acht von zehn Bewerbungen für Jobs als IT-Administrator oder Software-Entwickler kommen von Männern.

Female Founders in Deutschland: Erste Web-Daten-Analyse zu Gründungsmotiven & Hürden

  • Suchverhalten im Internet deckt Trendentwicklung auf: Netzwerke gewinnen an Relevanz
  • Interesse am Unternehmertum steigt stetig
  • Investorensuche & Finanzierung sind häufige Stolpersteine

Der Frauenanteil unter Gründer*innen steigt stetig – aber verhältnismäßig langsam. Eine Parität zwischen männlichen und weiblichen Gründer*innen lässt bei diesem Tempo bis ins 22. Jahrhundert auf sich warten.

Welche geschlechtsspezifischen Gründungshürden sind besonders gravierend und was motiviert Frauen letztendlich, den Schritt zu wagen?

Die Analyse von über 14.960 Web-Daten deckt auf, welche Themenbereiche in diesem Zusammenhang besonders relevant sind und wie sich diese Themenrelevanz in den vergangenen vier Jahren verändert hat.

BDI-/Kienbaum-Studie: Künftig mehr Frauen in Führungspositionen

Anne von Fallois
Anne von Fallois

BDI und Kienbaum veröffentlichen Studie zur Umsetzung der Geschlechterquote

  • Spürbarer Anstieg des Frauenanteils in den Führungsebenen geplant
  • Wandel der Unternehmenskultur zentral für nachhaltige Veränderung

Es tut sich etwas in den Führungsetagen deutscher Unternehmen: Sie werden weiblicher und vielfältiger zusammengesetzt sein. Das zeigt  eine gemeinsame Studie, die der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Personal- und Managementberatung Kienbaum heute veröffentlichen. Die Erhebung liefert ein aussagekräftiges Stimmungsbild darüber, wie Unternehmen die neuen gesetzlichen Verpflichtungen zur Frauenförderung wahrnehmen und umsetzen.

BITKOM-Firmen wollen Frauenanteil massiv steigern

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Bis zum Jahr 2020 soll jede vierte IT-Stelle mit einer Frau besetzt sein

  • Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf notwendig
  • Gendergerechte Personalpolitik Thema auf dem Nationalen IT-Gipfel

Berlin, 4. Dezember 2011
Die ITK-Branche setzt sich ehrgeizige Ziele für eine Erhöhung des Frauenanteils in Fach- und Führungspositionen. Bis zum Jahr 2020 streben sie im Schnitt eine Versechsfachung des Frauenanteils in Top-Führungspositionen an, eine Verdreifachung im Mittelmanagement und ein Plus von 68 Prozent bei IT-Fachkräften. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zur Personalplanung im Auftrag des BITKOM unter 700 Unternehmen in der ITK-Branche. Dabei wurde unter anderem gefragt, wie hoch der Frauenanteil in bestimmten Positionen aktuell ist und wie er sich in den kommenden acht Jahren entwickeln soll.

MBA: Frauenpower weiter gefördert

Köln – Keine Business-School, die Manager auf eine internationale Karriere vorbereiten möchte, kommt am Thema Diversity vorbei. Immer mehr Universitäten bemühen sich, den Frauenanteil ihrer Programme zu stärken. Das bestätigt auch die Staufenbiel MBATrends-Studie 2009/10. Schon seit Jahren dümpelt die Frauenquote an vielen Business Schulen zwischen 20 und knappen 30 Prozent. Seit einiger Zeit wollen viele Business Schulen dem entgegensteuern, indem sie Frauen zur Anmeldung auffordern und ihre Programme speziell auf Frauen zuschneiden. Sie reagieren damit auf den immer lauteren Ruf nach mehr Frauen in den Führungsetagen der Wirtschaft und werden der Tatsache gerecht, dass Frauen in den meisten MBA-Klassen immer noch in der Minderheit sind.