Globalisierung

Ingenieur 4.0 – Diese Skills braucht der Experte von morgen

Ein Gastbeitrag von David Franz

New Work: In der neuen Arbeitswelt stehen eigenverantwortliches und flexibles Arbeiten sowie agile Teams an der Tagesordnung.

Wer in der heutigen Arbeitswelt Karriere machen möchte, muss mehr als „nur“ ein Fachexperte sein. Worauf es für die erfolgreiche berufliche Laufbahn ankommt, wissen die Personalexperten Timo Lehne und Tobias Biesenbach, Geschäftsführer und Key Account Manager der international tätigen Personalberatung SThree.

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Timo Lehne

OECD: Welche Fähigkeiten werden benötigt, um 2030 auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein?

4 Fragen an OECD-Expertin Tracey Burns

In „Trends Shaping Education“ nennen Sie fünf potenzielle Megatrends, die Einfluss auf die Bildung der Zukunft haben: Globalisierung, politische Beteiligung, Sicherheit, Bevölkerungsalterung und moderne Lebensformen. Welcher wird uns Ihrer Meinung nach am stärksten beeinflussen?

Insgesamt befassen wir uns in dem Bericht mit 50 Trends! Daher ist es ziemlich schwierig, nur einen auszuwählen. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann für den Trend, der mit allen anderen zusammenhängt, und das ist die zunehmende Ungleichheit.

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Tracey Burns, OECD

Generationenmix: Das Beste

Norma Demuro

Der Generationenkampf in der Familie verliert immer mehr an Relevanz. Die aktuelle 17. Shell Jugendstudie (2015) bescheinigt Eltern und Kindern ein gutes Miteinander, 90 Prozent sind zufrieden mit dem Verhältnis zu ihren Eltern. Verschiedene Ansichten und Herangehensweisen der Generationen werden dafür in der Unternehmenskultur immer sichtbarer.

Europa wird den globalen Kampf ums technische Wissen verlieren

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn

Gunnar Heinsohn, emeritierter Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen, adressiert in einem Gastbeitrag für die NZZ die Problematik der Bildungssystem im Wettbewerb.

Mit der Globalisierung sind nicht nur Wirtschaftsräume, sondern auch Bildungssysteme in Konkurrenz getreten. Nicht alle Länder nutzen Migration als Mittel, sich besser für die Zukunft zu rüsten. Am besten steht Ostasien da.

Zwischen 2014 und 2015 hat Japan die Aufnahme von Asylbewerbern um 145 Prozent gesteigert. Und doch sitzt das Land – zusammen mit Südkorea – wegen «Null-Akzeptanz» von Flüchtlingen auf der Sünderbank von Amnesty International. Die Anklage ist ein wenig übertrieben, in der Sache aber nachvollziehbar, denn Tokio hat die Zahl der Aufgenommenen lediglich von 11 auf 27 Personen angehoben.
Deutschland steht 40 000 Mal grossmütiger da. Das färbt auf die ehrgeizigen und auch nachahmungswilligen Ostasiaten jedoch in keiner Weise ab. Selbst im grossen China lebten 2015 unter 1,388 Milliarden Einwohnern – das entspricht rund 17 Deutschlands oder 3 EU ohne die Briten – nur 583 anerkannte Flüchtlinge.

OECD: Arbeitnehmer in Deutschland vergleichsweise gut für die globale Wirtschaft gerüstet – Nachholbedarf besteht beim lebenslangen Lernen

Andreas Schleicher, OECD
Andreas Schleicher, OECD

Die deutsche Wirtschaft ist vergleichsweise gut in die globale Arbeitsteilung integriert und die Beschäftigten sind insgesamt gut für die Herausforderungen der Globalisierung gerüstet. Nachholbedarf gibt es allerdings bei der Weiterbildung, insbesondere für Arbeitnehmer mit niedriger Erstqualifikation. Zu diesem Ergebnis kommt der OECD Skills Outlook 2017, der soeben vorgestellt wurde.

Der Zynismus der HR-Arbeit

Marcus Reif
Marcus Reif

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Marcus Reif, Chief People Officer bei Kienbaum, ist eigentlich nicht dafür bekannt, dass er ein Blatt vor den Mund nimmt und ausschließlich im Sinne der „Political Correctness“ über die HR-Branche spricht oder schreibt. Als Branchen-Insider legt er die Finger in die Wunde – und streut dann noch etwas Salz darauf, damit seine Message die Aufmerksamkeit erzielt, die sie verdient hat.

In dem lesenswerten Artikel „Viel Zu Oft Ist Das Ergebnis Der HR-Arbeit Blanker Zynismus“ erläutert Reif, an welchen Stellen es derzeit mangelt und weshalb die Ergebnisse der HR-Arbeit nur noch mit Zynismus erträglich sind.

Marcus Reif schreibt:

Viel zu oft ist das Ergebnis der HR-Arbeit blanker Zynismus … oder weshalb wir am Bedürfnis unserer Kunden vorbei agieren

 

Chinas Roboter und Googles Software sind eine gefährliche Kombination für Deutschland

Netzökonom Dr. Holger Schmidt führte das Interview mit Prof. Dr. Thomas Bauernhansl

Thomas Bauernhansl ist Professor für Produktionstechnik und Fabrikbetrieb und einer der profiliertesten Köpfe in der Debatte um die Digitalisierung der Wirtschaft. Er warnt die deutsche Industrie, die Konkurrenz aus Amerika und China zu unterschätzen. Und er fürchtet um viele Jobs in der Verwaltung.

Thomas Bauernhansel
Thomas Bauernhansel

Wir sprechen viel über Industrie 4.0 und Deutschlands Position im globalen Wettbewerb. Können wir unseren Vorsprung in Kernindustrien wie Automobil oder Maschinenbau auch in einer digitalisieren Wirtschaftswelt halten?

17 Tage Geschäftsreisen im Jahr, 46 km Pendeln pro Tag

Unsere Arbeitswelt wird noch komplexer, internationaler und mobiler. Das zeigt die Trendstudie von StepStone mit 17.000 Arbeitnehmern und 1.000 Unternehmen. Schon jetzt arbeitet die durchschnittliche Fachkraft in Deutschland 8,5 Stunden täglich und verbringt 17 Tage im Jahr auf Geschäftsreisen. Gut jeder Zehnte arbeitet mehr als zehn Stunden, bekommt mehr als 50 E-Mails und führt bis zu 50 Telefonate am Tag. Jede fünfte Fachkraft kommuniziert zwei Stunden am Tag in einer Fremdsprache und jeder Dritte sitzt mindestens zwei Stunden pro Tag in einem Meeting.

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Generation Y ist am wenigsten mit ihrem Job zufrieden

Dr. Michael Träm
Dr. Michael Träm

Altersgruppen-Analyse zu Erwartungen an den Arbeitsplatz und an Führungskräfte

Was denken unterschiedliche Generationen über ihren Arbeitsplatz und ihre Führungskräfte? Antworten liefert eine aktuelle Analyse der Unternehmensberatung Hay Group. Während die jüngsten und die ältesten Mitarbeiter mit ihrem Arbeitsplatz besonders zufrieden sind, fallen die Jahrgänge 1980 bis 1994 (Generation Y) deutlich ab. Die verschiedenen Altersgruppen unterscheiden sich auch hinsichtlich ihrer Erwartungen an Führungskräfte.