HANA

IT-Experten-Gehälter: Wohin geht die Reise?

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Das Mantra am Arbeitsmarkt wird oft gesungen: IT-Experten werden händeringend gesucht, IT-Experten verdienen gut, IT-Experten wollen nur coden, IT-Experten wollen nur an spannenden Aufgaben arbeiten. So weit, so schlecht. Wer als Arbeitgeber ein undifferenziertes Employer Branding Profil aufbaut oder langweilige Stellenanzeigen publiziert, hat ganz schlechte Karten im Recruiting. Und der Medien-Hype über die digitale Transformation stärkt das Angstgefühl und blendet Fakten erfolgreich aus. Nun hat das US-Karriereportal DICE eine lesenswerte Gehaltsstudie veröffentlicht, die mehr als eine Orientierungshilfe ist.

SAP HANA – Hype oder ungeschliffener Diamant?

Stefan Symanek, GULP
Stefan Symanek, GULP

GULP Marktstudie über Honorare und Nachfrage für HANA-Freelancer

München/Zürich. SAP HANA ist sicher ein noch ungeschliffener Diamant mit viel Potential – von einem Hype ist die Datenbank zumindest auf dem IT-Projektmarkt aber noch weit entfernt. In den letzten zwölf Monaten waren im Schnitt nur in 0,5 Prozent der über GULP an Freelancer zugestellten Projektanfragen HANA-Spezialisten gefragt. Zum Vergleich: Selbstständige Experten für R/3 Basis waren in rund 11 Prozent aller Projektanfragen gesucht. Trotz der niedrigen Nachfrage nach HANA-Freelancern verlangen diese pro Stunde rund 15 Euro mehr als der durchschnittliche IT-/Engineering-Freelancer – was aber unter anderem darin begründet ist, dass das Preisniveau für SAP generell hoch ist. GULP, Projektportal und Personalagentur für externe IT- und Engineering-Spezialisten, analysierte Angebot und Nachfrage auf dem Markt für selbstständige HANA-Spezialisten.