Hewitt Associates

Talentmangel trotz Krise

Wiesbaden – Viele Unternehmen setzen ihre strategische Personalplanung unsystematisch um, obwohl sie dieses Führungsinstrument als zentralen Faktor für nachhaltigen Unternehmenserfolg erkennen. 81 Prozent der Unternehmen schätzen die Bedeutung von strategischer Personalplanung als hoch ein, mit den Ergebnissen ihres Workforce Plannings sind jedoch nur 35 Prozent zufrieden. Das ergab die Studie „Strategic Workforce Planning“ durchgeführt von der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates und des Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen (IFPM). Dazu wurden 129 Personalverantwortliche von multinationalen Konzernen und mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen mit Haupsitz vorwiegend im deutschsprachigen Raum befragt. „Strategic Workforce Planning steckt heute im deutschsprachigen Raum noch weitgehend in den Kinderschuhen. Dabei ist die strategische Personalplanung die Stellgrösse, um Unternehmen heute für die Zukunft zu rüsten“, sagt Charles Donkor, Studienleiter und Principal bei Hewitt Associates.

Hewitt-Report: „2009 – Eurotop 100 Director’s Remuneration“: Top-Manager müssen sich künftig stärker an ihrer Leistung messen lassen

Wiesbaden – Top-Manager werden europaweit zunehmend und in hohem Maße leistungsorientiert bezahlt: der variable Vergütungsteil bedeutet im Schnitt mehr als 50 Prozent des Jahresgesamtgehalts. Dies sind Ergebnisse der Studie „2009 – Eurotop 100 Directors‘ Remuneration“, durchgeführt von der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates. Deutsche Führungskräfte stehen noch mehr im Leistungs-Fokus. Hierzulande macht der variable Vergütungsbestandteil 76 Prozent der Jahresgesamtbezüge aus. Lediglich England hat mit 77 Prozent ein noch höheres variables Gehalt. „Gerade in Krisenzeiten ist eine leistungsbezogene Vergütung ein wichtiger Stellhebel, um Anreizwirkung zu entfalten und auf die Marktanforderungen zu reagieren. Da viele Unternehmen in diesem Jahr im Hinblick auf die Gehaltssteigerungen eine Nullrunde einlegen, wird der leistungsbezogenen Zusatzvergütung eine noch bedeutendere Rolle zukommen“, prognostiziert Thomas Aleweld.

Weltweiter Start der Hewitt-Studie Top Companies for Leaders 2009

Wiesbaden, 12. Januar 2009 – Hewitt Associates startet heute zum vierten Mal die Suche nach den weltweit attraktivsten Arbeitgebern für Führungskräfte, den Top Companies for Leaders. Alle interessierten Unternehmen in Europa, Amerika und Asien können an dieser globalen und umfassendsten Führungskräftestudie teilnehmen, bei der Führungskultur, -strategien und -prozesse im Bereich der Führungskräfteentwicklung analysiert und bewertet werden. Gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Führungskräftekultur und dem Geschäftserfolg eines Unternehmens? Wie können Unternehmen in globalen und komplexen Märkten mit viel Erfolg gute Führungskräfte auswählen und ausbilden? Können sich Unternehmen durch die Entwicklung von Führungskräften auszeichnen und somit einen Wettbewerbsvorteil sichern? Wie können Unternehmen ihre Arbeitgebermarke im Bereich Führungskräfte stärken? Die Studie Top Companies for Leaders wird auch in diesem Jahr sowohl umfangreiche Antworten auf diese und weitere Fragen liefern als auch die Unternehmen auszeichnen, die im Bereich Führungskräfte neue Standards setzen. Die globalen und nationalen Rankings erscheinen im November.

Hewitt-Studie „The State of Talent Management 2008“

Talent Management: Besser, aber noch nicht gut genug

Wiesbaden, 17. Dezember 2008 Viele Unternehmen agieren im Talent Management wenig strategisch, nicht konsequent und zu kurzfristig. Das ergab eine aktuelle Studie von Hewitt Associates und dem Human Capital Institute zum derzeitigen Stand und den Entwicklungsperspektiven im Talent Management. Nur 17 Prozent der knapp 700 Studienteilnehmer aus Unternehmen rund um den Globus richten ihre Personalstrategie konsistent an der Unternehmensstrategie aus. Zwar hat die große Mehrheit der Firmen Prozesse für das Talent Management eingeführt, aber nur 15 Prozent wenden diese Maßnahmen konsequent bei der täglichen Arbeit an. Lediglich zehn Prozent der Unternehmen planen ihren Bedarf an Talenten für die erste und zweite Führungsebene und kritische Positionen unterhalb der Führungsebenen für drei oder mehr Jahre im Voraus. „Viele Firmen haben ihr Talent Management in den vergangenen Jahren professionalisiert. Gleichzeitig gibt es immer noch erhebliche Schwachstellen. Diese gefährden den nachhaltigen Unternehmenserfolg umso mehr, weil Finanzmarktkrise und drohender Fachkräftemangel die Weltwirtschaft vor schwierige Herausforderungen stellen“, sagt Nicole Dornhöfer, Leiterin Talent & Leadership Consulting bei Hewitt Associates. …