HORIZONT

70 Jahre dfv Mediengruppe – Erfolg auf ganzer Linie

Klaus Kottmeier
Klaus Kottmeier

Vor 70 Jahren – genau am 10. September 1946 – wurde dem Journalisten Wilhelm Lorch in Heidelberg von der „Publication Control“ der amerikanischen Militärregierung die Lizenz zur „Herausgabe technischer Bücher und Zeitschriften für die Textilindustrie“ erteilt. Einen Monat später erschien das Gründungsobjekt der dfv Mediengruppe: Die TextilWirtschaft.

Heute publiziert das Unternehmen am Firmensitz in Frankfurt am Main und an weiteren acht Standorten im In- und Ausland über 100 bedeutende Fachmedienmarken für elf Branchen – mit Zeitungen, Zeitschriften und Fachbüchern, mit Websites, Newslettern und Apps sowie mit Kongressen und Fachmessen. Mit all ihren Titeln erreicht die dfv Mediengruppe eine verbreitete Auflage von rund 16 Millionen Exemplaren im Jahr. Sie beschäftigt 970 Mitarbeiter und setzte im letzten Jahr 147 Mio. Euro um.

Personalpolitik: Rambo-Management am Boden und in der Luft

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Ethische Unternehmenskultur hat einen schweren Stand

Pünktlich ab dem 1. Januar 2016 soll es in den Führungsetagen deutscher Unternehmen vornehmlich um den aktuellen Hype, die Unternehmenskultur gehen. Nach Social Media Recruiting, Employer Branding, Candidate Experience, Arbeiten 4.0 rollt nun also das nächste Lieblingsthema der sogenannten Trend-Experten auf uns zu – und Online-Medien spielen nur zu gerne mit. Mittlerweile haben Spiegel, ZEIT, Wirtschaftswoche oder WELT erkannt, dass mit dem Schlagwort „Unternehmenskultur“ viele leere Zeilen zu füllen sind – Wiederholungen inklusive. Für die Extrem-Fälle der Unternehmenskultur, wie sie sich speziell in der Personalpolitik oder dem Umgang mit Mitarbeitern darstellen, bleibt dagegen nur wenig Platz.

Angst vor der Wahrheit? Die Reichweiten-Messung von Jobbörsen

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Mit SimilarWeb.com betritt ein neuer Anbieter von Reichweiten-Messverfahren die Bühne und sorgt für Aufsehen.

Die Messung der Reichweite von Jobbörsen scheint allenthalben so schwierig zu sein wie die Quadratur des Kreises. Doch trotz aller Schwierigkeiten ist es nahezu unerlässlich, sinnvolle und öffentlich verfügbare Reichweitenzahlen zu haben, denn nach wie vor sind sie ein wichtiger „Key Performance Indicator“. Die Anzahl der publizierten Stellenanzeigen, die Reichweite sowie die Höhe des potentiellen Brutto-Monatsumsatzes sind die drei wichtigsten Leistungsdaten, um Jobbörsen innerhalb ihrer Zielgruppe miteinander vergleichbar zu machen.

Wenn ein Arbeitgeber eine Stellenanzeige für gutes Geld bei den Jobbörsen dieses Landes veröffentlicht, erwartet er, dass diese Stellenanzeige von Bewerbern gelesen wird und dass bei Interesse eine Bewerbung eingereicht wird. Deshalb ist das Verhältnis der publizierten Stellenanzeigen zu der erzielten Reichweite einer Jobbörse eine Grundprämisse für ein gut funktionierendes Geschäftsmodell.

Benutzerranking Spezialjobbörsen: Karrierechancen für Datenwrangler und andere Exoten am Arbeitsmarkt

Nischenjobbörsen glänzen mit hoher Nutzerzufriedenheit

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Wer glaubt, dass sich Spezialjobbörsen in einer kuscheligen Marktnische eingerichtet hätten und die Scheuklappen vor den Auswirkungen des Fachkräfte-Wettbewerbs aufgesetzt hätten, der liegt sicherlich falsch. Im Gegensatz zu den Generalisten des Jobbörsen-Markts kämpfen Spezialjobbörsen mit einem selbstauferlegten Handicap: Sie spezialisieren sich freiwillig und aus Überzeugung auf selektive Branchen, Berufe oder Regionen. Einige Spezialjobbörsen verfolgen Geschäftsmodelle mit Fokus auf bestimmte Unternehmensgrößen wie Konzerne (Jobstairs.de), Mittelstand (Yourfirm) oder Karriere-Phasen (Absolventa, Staufenbiel, UNICUM). Vielfalt ist garantiert.

Sponsoringtage 2014: Hier haben Frauen nichts zu sagen

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Konferenz der 20. Deutschen Sponsoringtage am 12./13. November 2014 in Frankfurt am Main besticht durch eine Referentenliste, die der Mitgliederliste eines Gentlemen’s-Clubs verdammt nahe kommt. Kompetente Frauen als Vortragende? Fehlanzeige. Frauenquote: Nie davon gehört. Mixed Leadership: Wozu auch. Einzig die Symbol-Frau Jessica Kastrop, ihres Zeichens Sportmoderatorin beim Bezahl-Fernsehsender Sky, darf die Preisverleihung des HORIZONT Sportbusiness Awards moderieren, das war’s dann auch schon.

20. Deutsche Sponsoringtage 2014
20. Deutsche Sponsoringtage 2014

Ulrike Poley wechselt von StepStone zur dfv Mediengruppe

Ulrike Poley
Ulrike Poley

Ulrike Poley (45) ist seit Anfang Mai 2014 bei der dfv Mediengruppe, Frankfurt am Main, tätig. Als kaufmännische Leiterin des neuen Bereichs „Stellenmarkt und Karriere“ wird sie die bis dato dezentral organisierten Stellenmarkt- und Karriereaktivitäten der größten dfv Publikationen – Lebensmittel Zeitung, TextilWirtschaft und HORIZONT – zusammenfassen. Poley berichtet an dfv Geschäftsführer Holger Knapp.

 

Uwe Vorkötter neuer Chefredakteur der HORIZONT-Medien

Dr. Uwe Vorkötter
Dr. Uwe Vorkötter

Frankfurt. Dr. Uwe Vorkötter (60) übernimmt spätestens zum 1. April 2014 als neuer Chefredakteur die Gesamtverantwortung für die HORIZONT-Medien Print und Online sowie für die HORIZONT-Veranstaltungen. Mitglieder der dreiköpfigen Chefredaktion bleiben unverändert Chefreporter Jürgen Scharrer (50) und Volker Schütz (54), Chefredakteur für digitale Medien. Anja Sturm (47), seit einem Jahr stellvertretende Chefredakteurin von HORIZONT, scheidet auf eigenen Wunsch Ende Januar aus dem Unternehmen aus.