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Reichweite ist nicht alles, es ist das einzige

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Tom Landry
Der berühmte American Football Coach Tom Landry graduierte von der Texas University in Austin und startete dort als Spieler der Texas Longhorns seine Sportkarriere, um später als Headcoach der Dallas Cowboys die Texas Shotgun Formation wieder populär zu machen.

Der Quarterback hatte es eilig. Gerade hatte er seinem Team die letzten taktischen Feinheiten vorgegeben. Beim Spielstand von 17:21 waren noch 36 Sekunden zu spielen, es war 3rd Down und das Team benötigte einen Raumgewinn von 8 yards zum First Down, eine kritische Situation. So war es nicht verwunderlich, dass der Quarterback sein Offensive Team in der Texas Shotgun Formation platzierte.  Der Quarterback stand vor der kritischen Aufgabe, mit einem Pass-Spiel den benötigten Raumgewinn erreichen – vielleicht auch mehr. Als der Center mit dem Snap den Ball ins Spiel brachte, hatte der Quarterback die nötige Zeit, um seine potentiellen Passempfänger zu suchen. Und der Wide Receiver sprintete tief in die gegnerische Hälfte, schlug einen Haken und war für die Bruchteile eines Augenblicks frei. Mit seiner enormen Reichweite und Spielübersicht setzte der Quarterback zum langen Pass auf den Wide Receiver an – sollte die Spielentscheidung  in dieser einzelnen Szene fallen?

Szenenwechsel

Längst geht es in Austin nicht nur um American Football in der College-Leage, auch in der Digital Recruiting Leage spielt mit Indeed ein Unternehmen aus Austin eine ganz wichtige Rolle. Mittlerweile haben Internet-basierte Technologie-Unternehmen die klassischen Jobbörsen wie Monster Worldwide, CareerBuilder & Co im Wettbewerb herausgefordert. Sie punkten mit ausgeklügelten Such- und Matching-Technologien, einer hohen Reichweite und innovativen Lösungen für das Mobile Recruiting.

Mobile Jobsuche – Indeed ist beliebteste Job App in Deutschland

Frank Hensgens, Indeed.de
Frank Hensgens

Die Smartphone-Nutzung in Deutschland nimmt weiter zu: Allein für 2014 prognostiziert der Branchenverband BITKOM 30 Millionen neu verkaufte Geräte (Quelle). Logische Konsequenz: Um auf das Internet zuzugreifen, nutzen immer mehr Menschen mobile Endgeräte.

Natürlich haben die Jobbörsen in Deutschland diese Entwicklung nicht verpasst. ‘Mobile Recruiting’, das wissen die meisten Jobseiten-Betreiber, ist kein Trend-Thema der Zukunft. Branchenkenner sagen voraus, dass das Smartphone mittelfristig, wenn nicht sogar schon in diesem Jahr, die klassische Desktop-Nutzung bei der Jobsuche überholen wird. Entsprechend groß ist das Angebot kostenloser Jobsuche-Apps fürs iPhone, Samsung Galaxy und Co. im deutschen Apple- und Google-Play-Store.

Den Recruiting-Markt verändern

Ein Interview mit dem neuen Deutschland-Chef von Indeed, Frank Hensgens

Frank Hensgens

Hinter den Kulissen des Internet-basierten Recruitings tobt ein Gattungswettbewerb zwischen Generalisten, Spezialisten und Jobsuchmaschinen. Dabei punkten Generalisten als allgemeine Jobbörse mit Stellenangeboten für alle Branchen, Berufe und Regionen vor allem durch ihren Bekanntheitsgrad bei Arbeitgebern und Stellensuchenden gleichermaßen. Spezialjobbörsen fokussieren sich auf Nischen-Angebote und bieten durch diese Konzentration auf einzelne Berufe oder Branchen einen niedrigen Streuverlust und erfreuen sich einer steigenden Zufriedenheit bei Bewerbern – sofern sie diesen gegenüber ausreichend bekannt sind. Jobsuchmaschinen hingegen verkörpern den „Maschinenraum des e-Recruiting“: Fast alles verläuft voll automatisch, die Stellenanzeigen werden entweder direkt von den Karrierewebseiten der Arbeitgeber oder von anderen Jobbörsen als „Traffic Booster“ platziert. Die hohen Zahlen an veröffentlichten Stellenanzeigen gekoppelt mit einem hohen Besucheraufkommen sind Erfolgsfaktoren im Gattungswettbewerb.

Indeed eröffnet Niederlassung in Deutschland

Weltweit größte Jobsuchmaschine wächst in Deutschland – Reichweite der Job-Seite seit Juni 2012 um 124 Prozent gestiegen

 

Rony Kahan

Düsseldorf. Die weltweit größte Jobsuchmaschine Indeed eröffnet ihr erstes Büro in Deutschland. Hier ist indeed.de zunehmend erfolgreich: Im letzten Jahr stieg die Reichweite der Webseite gemäß Google Analytics um 124 Prozent auf 2,3 Mio. Unique Visitors im letzten Monat. Alleine in den letzten sieben Tagen wurden der Job-Seite zudem fast 100.000 neue Jobs hinzugefügt.

Interview mit Ulrike Poley zum Relaunch der Jobsuchmaschine Jobanova

Ulrike Poley

Der Jobportal-Markt in Deutschland ist in Bewegung. Die Gründungswelle bei Spezial- und Nischenjobbörsen scheint kein Ende zu nehmen und die Geschäftsmodelle der Jobsuchmaschinen entwickeln sich in Richtung Hybrid-Betreiber. So punktet besipielsweise Kimeta.de mit neuen Twitter-Jobsuchmaschinen (sorry, damit ist nicht der Kurznachrichtendienst gleichen Namens gemeint – moderne Stellenanzeigen kommen in der Regel noch nicht mit 140 Zeichen aus), nämlich dem Hybrid-Modell Jobbörse plus Jobsuchmaschine. Andere Jobsuchmaschinen wie beispielsweise iCjobs.de punkten mit der immens großen Anzahl von Stellenanzeigen, die deren Crawler bei Jobbörsen und Arbeitgeber-Karrierewebseiten findet. Nun haben auch führende Generalisten der Jobbörsen-Branche den „Stillen Charme der Bourgeoisie“, die Lieblinge der Stellensuchenden, entdeckt. Bei Jobsuchenden stehen insbesondere Jobsuchmaschinen in Hinsicht auf Nutzer-Zufriedenheit und Suchqualität in hohem Ansehen – wird dies ein Vorbild für Jobbörsen werden?

Indeed Announces Acquisition by Recruit Co. Ltd

#1 job site worldwide joins forces with a global leader in human resources and information services

Rony Kahan, Indeed.com

Stanford. Indeed announced that it will be acquired by Recruit Co. Ltd, a leading provider of integrated HR and information services based in Japan. The acquisition enables Indeed, the most visited job site in the world, to continue its rapid expansion while benefiting from Recruit’s reach and resources. Indeed will be an independent operating unit of Recruit, led by Indeed’s current senior management team.