Jenny Boldt

Wie Thüringen zum Startup-Hotspot werden soll

Jenny Boldt

Bitkom veröffentlicht Übersicht der Parteipositionen zur Startup-Politik für die Landtagswahl am 27. Oktober

In der öffentlichen Wahrnehmung können Städte wie Erfurt, Jena oder Gera noch nicht mit Startup-Hochburgen wie Berlin, Hamburg oder München mithalten. Doch die Parteien, die im Landtagswahlkampf um die Stimmen buhlen, wollen das gerne ändern, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Um das herauszufinden, hat der Digitalverband Bitkom alle Parteien, die nach den Umfragen eine realistische Chance auf einen Einzug ins Parlament haben, nach ihren Ideen für eine innovative Startup-Politik befragt.

Mitarbeiter sind nur selten am Startup beteiligt

  • Jenny Boldt

    In jedem vierten Startup halten Mitarbeiter Anteile am Unternehmen 

  • Gründer wollen so Mitarbeiter vor allem langfristig binden und zusätzlich motivieren
  • Dagegen sprechen hoher Aufwand und der Wunsch der Beschäftigten nach klassischen Gehaltszahlungen

Für viele klingt das wie ein Traum: Früh nach der Gründung zu einem Startup zu stoßen und am Unternehmen beteiligt werden – das natürlich nach wenigen Jahren hoch bewertet ist und damit die Anteilseigner zu reichen Leuten macht. Zumindest der erste Teil ist in rund jedem vierten deutschen Startup (27 Prozent) Realität, weil dort Mitarbeiter außerhalb des Gründungsteams über Anteile verfügen.