Jobmessen

Bewerberzufriedenheit: Social Media Recruiting schneidet schlecht ab

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Die Umfrageergebnisse des Jobbörsen-Kompass liegen nun für den aktuellen Stichtag Februar 2019 vor – und sie bergen eine handfeste Überraschung.

Der Blick auf die Zufriedenheit der Bewerber mit den wichtigsten Recruiting-Kanäle zeigt auf, dass Social Media Recruiting gegenüber Jobportalen und Karrieremessen deutlich schlechter abschneidet.

Zum Stichtag Februar 2019 haben Bewerber ihr eindeutiges Zufriedenheitsvotum abgegeben.

Umfrageteilnehmer konnten ihre Einschätzung der Recruitingkanäle auf einer Skala von 7=sehr gut bis 1=überhaupt nicht gut angeben.

Wie zufrieden sind Recruiter und Bewerber mit Jobportalen? Jetzt bei Umfrage mitmachen!

Kein Blind Date mit ihrer Jobbörse!

Die Jobböse-Nutzerumfrage von Jobbörsen-Kompass.de bringt Licht in das Dunkel der Jobportale in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu bringen. Mund-zu-Mund-Propaganda oder Empfehlungsmarketing ist die bevorzugte Wahl, wenn es um die richtige Auswahl der geeigneten Recruiting-Kanäle und Jobportale geht. Und davon profitieren Arbeitgeber, wenn es um die Platzierung von Stellenanzeigen in der richtigen Jobbörse geht. Bewerber verlassen sich eher weniger auf die plakativen Slogans der Werbung und vertrauen den Empfehlungen ihrer Peers – und sparen sich dadurch viel Zeit bei der Suche nach neuen Karrierechancen. Jobbörsen-Betreiber wiederum punkten im Wettbewerb des Empfehlungsmarketings.

Fachkräfte gesucht: Jobmessen werden für Unternehmen immer wichtiger

Michael Barlag

Die von der Osnabrücker Agentur Barlag veranstalteten Jobmessen gewinnen angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels bundesweit an Bedeutung. Das sagt Veranstalter Michael Barlag.

Die Agentur Barlag zieht eine überaus positive Jahresbilanz für 2017: Mit mehr als 1500 Unternehmen und Institutionen haben sich so viele Aussteller wie nie den Besuchern präsentiert. In 20 Städten von der Ostsee bis zu den Alpen organisierte die Agentur Karrieremessen, auf denen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer kennenlernen konnten. „Karrieremessen sind für viele Personalverantwortliche zu dem Recruiting-Instrument geworden“, sagt Geschäftsführer Michael Barlag. „In den vergangenen Jahren hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt dramatisch verändert. Namhafte Unternehmen, die uns vor Jahren noch sagten, ihnen flögen förmlich die Bewerber zu, stehen mittlerweile ebenso am Rand unseres roten Teppichs wie Aussteller, die die Zeichen der Zeit früh erkannt haben“, sagt Barlag.

Jobmessen: Bewerberzufriedenheit ist Wettbewerbsvorteil

Publisher Crosswater Job Guide und Jobbörsen-Kompass
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Jobmessen-Veranstalter jobvector aus Düsseldorf und T5 Karrieremesse aus Böblingen haben gut lachen. Das zeigen die Auswertungen der Jobbörsen-Kompass-Umfrage, bei der Bewerber die Gelegenheit hatten, auch andere Recruiting-Kanäle wie Jobmessen zu bewerten. Und davon haben sie reichlich Gebrauch gemacht und gaben ihr Meinungsbild über die Zufriedenheitsaspekte wie z.B. Informationswert einer Jobmesse, Kontaktqualität sowie ihre Einschätzung zur Weiterempfehlung ab. Für 265 Jobmessen wurden insgesamt wurden 1,496 Bewertungen abgegeben. Die Top-10 Jobmessen vereinigten insgesamt 997 Bewertungen (=66,6%). Jobvector und T5 Karrieremesse belegen die Plätze 1 und 2 und erzielten eine herausragende Weiterempfehlungsquote von 99% bzw. 97%.

Klassischer Recruiting-Kanal Karrieremessen erlebt Renaissance

Jobmessen: Die Renaissance eines klassischen Recruiting-Kanals

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Gerhard Kenk

Der Recruitingmarkt in Deutschland wird primär von Quellen bestimmt, die online stattfinden. Anbieter wie StepStone, Indeed, XING, foodjobs oder mobileJob.com liefern Arbeitgebern die Kandidaten. Doch offenbar nimmt ein klassischer Kanal die Rolle des unbesiegbaren gallischen Recruiting-Dorfes ein: klassische Karrieremessen. Das ist eines der Ergebnisse der Umfrage des Jobbörsen-Kompass 2017, der Bewertungsplattform für Recruiting-Kanäle in Deutschland. Von den insgesamt mehr als 24.000 Jobbörsen-Bewertungen entfielen auch 1.243 auf verschiedene Jobmessen in Deutschland. Und diese schnitten überraschend stark ab. Auf einer Skala von 1 bis maximal 7 erreichten die Karrieremessen insgesamt eine Zufriedenheitsrate von 4,71 und schnitten damit im Vergleich zu anderen Quellen der Mitarbeitersuche am besten ab. Zum Vergleich: Die Jobportale erreichten einen Durchschnittswert von 4,21, Social-Media-Kanäle kamen sogar nur auf einen Zufriedenheitsgrad von 3,71.

 

Die Renaissance der Jobmessen

Jobbörsen-Kompass 2017 verzeichnet überraschendes Kandidaten-Votum: Karrieremessen erreichen höheren Zufriedenheitsgrad als Jobbörsen oder Social Media-Recruitingkanäle

 

Gerhard Kenk

Bad Soden, November 2017. Der Recruitingmarkt in Deutschland wird primär von Quellen bestimmt, die online stattfinden. Anbieter wie StepStone, Indeed, XING, foodjobs oder mobileJob.com liefern Arbeitgebern die Kandidaten. Doch offenbar nimmt ein klassischer Kanal die Rolle des unbesiegbaren gallischen Recruiting-Dorfes ein: klassische Karrieremessen. Das ist eines der Ergebnisse der Umfrage des Jobbörsen-Kompass 2017, der Bewertungsplattform für Recruiting-Kanäle in Deutschland. Von den insgesamt mehr als 24.000 Jobbörsen-Bewertungen entfielen auch 1.243 auf verschiedene Jobmessen in Deutschland. Und diese schnitten überraschend stark ab. Auf einer Skala von 1 bis maximal 7 erreichten die Karrieremessen insgesamt eine Zufriedenheitsrate von 4,71 und schnitten damit im Vergleich zu anderen Quellen der Mitarbeitersuche am besten ab. Zum Vergleich: Die Jobportale erreichten einen Durchschnittswert von 4,21, Social-Media-Kanäle kamen sogar nur auf einen Zufriedenheitsgrad von 3,71.

 

Yourfirm präsentiert den Recruiting Guide 2017

Dirk Kümmerle
Dirk Kümmerle

Yourfirm (www.yourfirm.de), die Online-Jobbörse für den Mittelstand, unterstützt Arbeitgeber bei der Personalgewinnung. Daher hat Yourfirm diesen Guide zusammengestellt, der kurz und knapp die wichtigsten Themen für die Personalgewinnung im Mittelstand anreißt und viele kleine Lösungsvorschläge und Hilfestellungen für die kommenden Herausforderungen bietet.

Jobmesse und Digital Recruiting: Eine vibrierende Synthese

Hans Eick
Hans Eick

Im Interview: Hans Eick, Gründer und Geschäftsführer IQB Career Services, über die Koexistenz von Jobmessen und digitalem Recruiting 

Durch den Einsatz des Internets hat sich das Recruiting in den letzten 20 Jahren merklich verändert; vor allen Dingen Zeitungen und Zeitschriften mit der Publikation von Print-Stellenanzeigen haben die Auswirkungen deutlich zu spüren bekommen. Trotz aller technischen Fortschritte geht es im Recruiting-Geschäft letztendlich aber immer noch darum, einen persönlichen Kontakt zwischen potenziellen Arbeitgebern und Arbeitnehmern herzustellen. Mit Hans Eick, Gründer und Geschäftsführer  der IQB Career Services GmbH, die die JURAcon-Messen und Einzelgesprächs-Events für Juristen veranstaltet, sprach die Crosswater-Redaktion über die Herausforderungen und Veränderungen des Recruiting-Geschäfts – mit besonderem Fokus auf den juristischen Markt, in dem die Nachfrage nach hochqualifizierten Nachwuchskräften so groß ist, dass sie bei weitem das Angebot übersteigt.

 

Deutschlands größte Jobmessen 2012

Seit 2000 beobachtet Berufsstart.de die Anzahl aller stattfindenden Jobmessen. In 2012 hat sich die Anzahl der Kontaktmessen auf 207 Events deutlich verringert. Das ist ein überraschendes Ergebnis, da viele Unternehmen gerade intensiv nach Ingenieuren, Informatikern und auch Wirtschaftswissenschaftlern suchen. In Zeiten des steigenden Fachkräftemangels erwartet man, dass Unternehmen verstärkt nach Möglichkeiten suchen, um in direkten Kontakt mit dem Führungsnachwuchs zu treten. Anscheinend haben die Jobmessen in Deutschland davon nicht so stark profitiert wie erwartet.

Welche Jobmesse ist die richtige für mein Unternehmen?

Ein Gastbeitrag von Ute Blindert

Ute Blindert

Auch wenn es altbekannt klingt: Es kommt darauf an. Oder wie der Kölner so schön sagt, Et kütt drob aan! Denn wie immer geht es zunächst um die Frage, welche Adressaten Sie mit einer Messebeteiligung erreichen möchten: Suchen Sie Auszubildende? Oder geht es um Praktikanten, Werkstudenten, Abschlussarbeiten und damit natürlich um Nachwuchskräfte für Fach- und Führungspositionen? Oder möchten Sie allgemein Personal rekrutieren? Und vielleicht nebenher auf Ihre Produkte aufmerksam machen?