Jobwechsel

Die acht häufigsten Gründe, warum Fachkräfte kündigen 

Fachkräfte sind wählerisch und haben genaue Vorstellungen von ihrem Job. Damit sie zufrieden mit ihrer Stelle sind, wünschen sie sich vor allem eine spannende Tätigkeit und eine hohe Jobsicherheit. Das zeigen Ergebnisse einer StepStone Studie zum Thema Arbeitgeberattraktivität, an der 22.000 Fach- und Führungskräfte teilgenommen haben. Doch was hat Fachkräfte in Deutschland eigentlich dazu gebracht, ihren letzten Arbeitgeber zu verlassen? Das sind die acht häufigsten Kündigungsgründe:

Grund 1: Zu geringe Bezahlung 

Obwohl die Befragten im Rahmen der Studie mehrere Kündigungsgründe nennen konnten, gaben nur rund vier von zehn Fachkräften (39,7 Prozent) das Gehalt an. 79 Prozent der Fachkräfte gehen davon aus, dass sie nach einem Jobwechsel mehr verdienen als vorher – das zeigt die StepStone Studie „Gehaltsverhandlungen in Deutschland“.

Inga Rottländer

„Die Bezahlung ist zwar wichtig, sie ist aber nur einer von vielen Faktoren, die für die Zufriedenheit im Job entscheidend sind“, sagt Inga Rottländer, Karriere-Expertin bei StepStone. „Wer den Job wechselt, sollte deshalb nicht nur auf das Gehalt achten, sondern auch darauf, ob er sich bei dem neuen Arbeitgeber wohlfühlen und weiter entwickeln kann.“

Warum Fachkräfte noch im ersten Jahr kündigen

Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt macht Fachkräfte selbstbewusst, auch beim Start in den neuen Job. Die Online-Jobplattform StepStone hat rund 13.000 Fach- und Führungskräfte zu ihren Erfahrungen im ersten Jahr im neuen Unternehmen befragt. Die Untersuchung zeigt, dass Fachkräfte bereit sind, kurzfristig Konsequenzen zu ziehen, wenn ein neuer Job nicht ihren Erwartungen entspricht. Etwa jeder Dritte gibt an, bereits einmal innerhalb eines Jahres nach Einstieg gekündigt zu haben. Die Gründe hierfür sind vielfältig – und vermeidbar.

Sebastian Dettmers, Stepstone
Dr. Sebastian Dettmers

Forsa-Umfrage: Ein Drittel der deutschen Erwerbstätigen offen für einen Jobwechsel

  • 85 Prozent der Berufstätigen sind zufrieden in ihrem Job
  • Gehalt, Kollegen und Vorgesetzte sind ausschlaggebend für Arbeitgeberwechsel
  • Home Office-Möglichkeit spielt eine eher nachgelagerte Rolle bei der Jobauswahl
  • Ein Viertel bevorzugt eine aktive Ansprache durch Unternehmen und Personalberater

Der Jahresbeginn kennzeichnet für viele deutsche Erwerbstätige den Start für Veränderungen. Zu den beliebtesten Neujahrsvorsätzen gehören eine gesündere Ernährung, mehr Sport und mehr Zeit für Familie und Freunde. Doch wie sieht es für deutsche Berufstätige mit einem beruflichen Neustart aus? Die Ergebnisse einer aktuellen forsa Online-Studie im Auftrag von XING E-Recruiting zeigen, dass die große Mehrheit der deutschen Erwerbstätigen mit ihrer beruflichen Tätigkeit zufrieden ist. Die Arbeitgeber können sich allerdings trotzdem nicht beruhigt zurücklehnen. Denn: Jeder dritte deutsche Erwerbstätige ist gleichzeitig offen für einen Arbeitgeberwechsel.

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80 Prozent der europäischen Arbeitnehmer planen einen Jobwechsel für 2019

Europa im Umbruch

Vier von fünf europäischen Angestellten haben 2019 ein klares Karriereziel – einen neuen Job finden. Mit Werten zwischen 70 Prozent (Deutschland) und 92 Prozent (Ungarn) konnte die Antwort der Nutzer der Jobsuchmaschine Jobswype zum Jahreswechsel 2019, kaum eindeutiger ausfallen. Ähnlich hohe Werte auf die Frage „Planen Sie für 2019 einen Jobwechsel?“ wurden auch in Österreich, der Schweiz, Irland, Polen, Rumänien, Tschechien, Slowakei und im Vereinigten Königreich erreicht. Zählt man noch die Antwortmöglichkeit „vielleicht“ hinzu, erreichen fast alle Länder Werte über 80 Prozent – somit denkt fast jeder Berufstätige in Europa über einen Jobwechsel nach. Lediglich14 Prozent der User in Deutschland haben die Frage klar verneint.

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Jobswype-Umfrage: Jobwechselbereitschaft in Europa

Neues Jahr, neues… – Sorgenfrei zum nächsten Job

  • Offene Stellen aktuell vor allem in Technik, Handwerk und Pflege
  • Personalunternehmen punkten mit persönlicher Beratung
  • Wichtig: eine rechtzeitige und einwandfreie Kündigung des alten Jobs

Mehr Sport treiben, weniger Süßes essen oder Nichtraucher werden – an guten Vorsätzen für die erste Zeit nach Silvester mangelt es den Wenigsten. Warum sich nicht im neuen Jahr auch nach einem neuen Job umsehen? Wir geben Tipps, worauf Wechselwillige achten sollten und in welchen Bereichen die Chancen gerade besonders gut stehen.

karriere.at Umfrage: Geld ist nicht alles, oder? Mehrheit der Arbeitnehmer will bei Jobwechsel unbedingt mehr verdienen

Für Führungskräfte sind Zusatzleistungen genauso wichtig wie die Höhe des Gehalts

Was macht heute einen guten Job aus? Diese Frage stellen sich nicht nur Jobsuchende, sondern auch Recruiter jeden Tag aufs Neue. karriere.at befragte dazu seine User per Online-Voting. Das Ergebnis zeigt deutlich: Die meisten Arbeitnehmer würden nur für mehr Gehalt einen neuen Job annehmen, während HR-Manager und Führungskräfte Benefits stärker in den Vordergrund rücken.

 

BREXODUS: Britische Arbeitskräfte suchen Jobs in der EU –  Deutschland zählt zu den beliebtesten Zielländern

  • Annina Hering

    Elf Monate vor dem Brexit planen wieder genauso viele britische Arbeitnehmer in die EU auszuwandern wie kurz nach dem Referendum

  • Deutschland liegt auf Rang vier der beliebtesten EU-Zielländer
  • Berlin, München und Hamburg sind die meistgefragten deutschen Städte

Die Brexit-Uhr tickt. In weniger als einem Jahr verlässt Großbritannien die EU. Aktuelle Daten der weltweit größten Jobbörse Indeed zeigen, dass die Zahl britischer Arbeitnehmer, die einen Jobwechsel in die EU planen, den höchsten Stand seit kurz nach dem Referendum erreicht hat. Deutschland gehört zu den beliebtesten EU-Ländern bei britischen Jobsuchern.

Jobsuche: Warum Bewerber oft die Katze im Sack kaufen

Dr. Sebastian Dettmers

Fachkräfte in Deutschland verbringen im Durchschnitt fünf Tage in der Woche jeweils 8,5 Stunden am Arbeitsplatz. Fast einen Monat im Jahr sind sie unterwegs auf Geschäftsreisen, 46 Kilometer legen sie jeden Tag für den Job zurück. Fast jede dritte Fachkraft in Deutschland spricht im Familien- und Freundeskreis täglich über den Beruf, bei gut jedem Zweiten ist der Job zu Hause mehrmals in der Woche Gesprächsthema. Da wundert es kaum, dass acht von zehn Fachkräften der Meinung sind, ihr Beruf beeinflusse ihr Privatleben – für 56 Prozent auf negative Weise, für 27 Prozent auf positive Weise. Diese Zahlen der Online-Jobplattform StepStone bestätigen, in welchem Ausmaß der Job große Teile unseres Lebens bestimmt.

Mehr als ein Viertel aller Österreicher will 2018 einen neuen Job

Rudi Bauer, StepStone Österreich
Rudi Bauer, Stepstone Österreich

2018 haben die Österreicher Großes vor, was ihre Karriere betrifft. Denn wie die aktuelle Umfrage von StepStone unter 742 ArbeitnehmerInnen und Angestellten in ganz Österreich zeigt: Mehr als ein Viertel (27,7 %) aller Befragten plant im neuen Jahr einen Jobwechsel. Mit 29,9 % zieht es übrigens mehr Männer als Frauen (25,6 %) in einen neuen Job.Mehr als ein Viertel aller Österreicher will 2018 einen neuen Job

  • Mehr als ein Viertel sieht sich 2018 nach einem neuen Job um
  • Männer wollen Karriere im eigenen Unternehmen vorantreiben
  • Frauen planen Ausbau ihrer Qualifikationen
  • Work-Life-Balance 2018 wichtiger als höheres Gehalt
  • Zwischen Job und Privatleben soll wieder mehr getrennt werden

Immer dem Geld nach: deutsche Arbeitnehmer erwarten am meisten bei einem Jobwechsel

Geht es dem Arbeitsmarkt gut, steigt die Herausforderung für Arbeitnehmer, ihre Angestellten zu halten. Was aber ist deutschen Angestellten bei einem Jobwechsel wichtig? Eine durch das ADP Research Institute® (ADPRI) initiierte Studie untersucht, warum Arbeitnehmer bei ihrem jetzigen Unternehmen bleiben oder warum sie sich einen neuen Arbeitgeber suchen.