Königsteiner Gruppe

Unternehmenskultur zwischen Wunsch und Wirklichkeit

KÖNIGSTEINER-Studie mit 3.000 Teilnehmern zeigt: Mitarbeiter wünschen sich moderne Unternehmenskultur, arrangieren sich aber aktuell mit traditionellen Arbeitsweisen

Stuttgart, September 2020. Die meisten deutschen Unternehmen pflegen derzeit eine eher traditionelle Unternehmenskultur und widersprechen damit in einigen Bereichen den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter. Diese Kontroverse in Sachen Unternehmenskultur fördert eine aktuelle Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe zu Tage für die deutschlandweit 3.000 Arbeitnehmer befragt wurden. Demnach präferieren 72% der befragten Teilnehmer eine moderne Unternehmenskultur, die sich aus ihrer Sicht vor allem durch flache Hierarchien, offene Kommunikationspraxis über Führungskräfte hinweg und eine gemeinsame, mitbestimmende Zielfestlegung äußert. Vor allem junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren bevorzugen eine solche Kultur überdurchschnittlich hoch (79%).

Demgegenüber steht allerdings, dass 58% aller Teilnehmer von klaren Hierarchien und strikt einzuhaltenden Vorgaben bei ihrem aktuellen Arbeitgeber berichten. Zudem: 72% der Mitarbeiter würden einen Führungsstil bevorzugen, der die Mitarbeiter beteiligt. In der Realität sind die Erfahrungswerte diesbezüglich allerdings durchaus auch widersprüchlich: Denn einerseits geben 65% der Befragten an, dass ihre Führungskräfte zurzeit eine klare Richtung vorgeben und andererseits sagen 51%, dass sie ihre Ziele gemeinsam mit ihren Vorgesetzten festlegen. 

„Was die Themen Zielvorgabe sowie Vorgaben zur strategischen Richtung durch Führungskräfte betrifft, herrschen derzeit überwiegend traditionelle Arbeitsweisen in deutschen Unternehmen vor. Trotzdem sehen wir, dass in einigen Bereichen wie zum Beispiel in der Definition von Zielen die beiden Kulturbegrifflichkeiten zusammenfinden – dort klare Führungsstruktur und auf der anderen Seite Mitbestimmung als Teil des Einbezugs aller Beteiligten. Daraus schlussfolgern wir, dass die Unternehmenskultur in vielen Unternehmen unterschiedlichen Ansätzen folgt,“ so Nils Wagener, CEO der KÖNIGSTEINER Gruppe zu den Studienergebnissen.

Unstimmigkeit zwischen Wunschbild und Wirklichkeit
Dem Wunschbild, bei einem Arbeitgeber mit moderner Unternehmenskultur zu arbeiten, steht dann auch eine etwas diffuse Wirklichkeit gegenüber: Auf die Frage, ob sie denn in einem Unternehmen gelandet seien, dass ihren Vorstellungen entspricht, antworten immerhin 69% der Befragten mit „Ja“ und hinterlassen so den Eindruck diesbezüglich beim richtigen Arbeitgeber angekommen zu sein. 

„Unsere Studie zeigt: Wir haben es in vielen Unternehmen mit Mitarbeitern zu tun, die sich eine moderne Unternehmenskultur wünschen, sich aber mit der Realität einer traditionellen arrangieren. Diese Unstimmigkeit lässt sich vor allem dadurch erklären, dass viele Arbeitgeber es offenbar nicht schaffen eine konvergente Unternehmenskultur in ihrer Organisation zu etablieren. Genau das gilt es aber zu leisten, um Mitarbeitern und Bewerbern Orientierung zu bieten. Welcher Ansatz dann letztlich der richtige ist, müssen Arbeitgeber strategisch für sich herausfinden und in klare Positionierungen übertragen. Dieser Selbstfindungsprozess muss vor allem von den HR-Abteilungen vorangetrieben werden“, so Nils Wagener. 

Klares Meinungsbild bei den täglichen Umgangsformen
Ganz deutlich ist die Vorstellung der Belegschaft dagegen in den Umgangsformen untereinander: Duzen wird von 87% der Arbeitnehmer einer modernen Unternehmenskultur zugeordnet. In dieser Beziehung sind deutsche Arbeitgeber auch durchaus modern unterwegs. Denn in zwei Dritteln der Unternehmen wird – so das Feedback der Teilnehmer – geduzt. Das entspricht auch dem Wunsch von 76% der Mitarbeiter.

Über die Studie
Für die Studie befragte die KÖNIGSTEINER Gruppe im April 2020 bundesweit 3.000 Arbeitnehmer aus unterschiedlichen Branchen zu ihrer Sicht auf das Thema Unternehmenskultur bei der Job- und Arbeitgeberwahl. Alle Studienteilnehmer befanden sich zum Zeitpunkt der Studie in einem Beschäftigungsverhältnis. Interessierte Arbeitgeber können sich das komplette White Paper hier kostenfrei herunterladen: https://studien.koenigsteiner.com

KÖNIGSTEINER Gruppe auf TALENTpro

Recruiting-Spezialisten der KÖNIGSTEINER Gruppe im März zu Gast auf dem HR Expofestival in München – Zukunft des digitalen Recruiting im Mittelpunkt des Messeauftritts

Am 25. und 26. März steht zum dritten Mal die TALENTpro auf dem Veranstaltungskalender der deutschen Recruiting- und HR-Branche. In München treffen sich Recruiter, Personalleiter, Employer-Branding-Verantwortliche und HR-Experten, um die aktuellen Herausforderungen auf dem deutschsprachigen Arbeitsmarkt anzugehen. Auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie: die KÖNIGSTEINER Gruppe, die Arbeitgebern ihre Lösungen im Recruiting, Employer Branding und Programmatic Advertising vorstellt. Zudem tragen die Recruiting-Spezialisten der renommierten Gruppe mit Vorträgen und Informationsveranstaltungen zu einem fachkundigen Messeprogramm bei.

Nils Wagener

Jobwechsel: Ein neuer Job ist wie ein neues Leben

Die Bandbreite eines Jobwechsels

„Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ – diese plakativen Worte waren in den Siebzigern Grundlage für den Eintritt in die Hitparaden. Die Hitparade der besten Jobs finden viele Arbeitnehmer nur dann heraus, wenn Sie ihren Job wechseln und so herausfinden, wo sie den besten Cultural Fit, das bestmögliche Gehalt oder die idealen Arbeitsbedingungen vorfinden. Die KÖNIGSTEINER Gruppe hat eine umfangreiche Studie zum Thema vorgelegt. Crosswater sprach mit Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe, über die Ergebnisse der Analyse.

Nils Wagener

Aktuelle Arbeitsmarktstudie: Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer geht von steigenden Arbeitslosenzahlen für 2020 aus, eigene Karrierepläne bleiben aber intakt

Allgemein skeptisch, persönlich optimistisch ins neue Jahr

Die Mehrheit der Deutschen glaubt zwar, dass die Arbeitslosenzahlen im kommenden Jahr 2020 ansteigen werden. Ihre persönlichen beruflichen Ambitionen bleiben davon aber nahezu unberührt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Arbeitsmarktstudie der KÖNIGSTEINER Gruppe für die 1.110 Menschen befragt wurden, die in den nächsten 12 Monaten eigenen Angaben zufolge planen, den Job zu wechseln. Demnach glauben 55% der Befragten, dass die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland 2020 ansteigen wird und nur 12%, dass sie im kommenden Jahr weiter sinkt. Von den Skeptikern halten trotzdem zwei Drittel an ihrer persönliche Karriereambition, den Job zu wechseln, fest.

Nils Wagener

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Aktuelle Arbeitsmarktstudie: Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer geht von steigenden Arbeitslosenzahlen für 2020 aus, eigene Karrierepläne bleiben aber intakt

Die Mehrheit der Deutschen glaubt zwar, dass die Arbeitslosenzahlen im kommenden Jahr 2020 ansteigen werden. Ihre persönlichen beruflichen Ambitionen bleiben davon aber nahezu unberührt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Arbeitsmarktstudie der KÖNIGSTEINER Gruppe für die 1.110 Menschen befragt wurden, die in den nächsten 12 Monaten eigenen Angaben zufolge planen, den Job zu wechseln. Demnach glauben 55% der Befragten, dass die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland 2020 ansteigen wird und nur 12%, dass sie im kommenden Jahr weiter sinkt. Von den Skeptikern halten trotzdem zwei Drittel an ihrer persönliche Karriereambition, den Job zu wechseln, fest.

Nils Wagener

Jobwechsel – aus Erfahrung gut

Aktuelle Arbeitsmarktstudie zeigt: Jobwechsel erweist sich für viele Menschen auch im Nachhinein als richtiger Schritt – mehr Gehalt, besseres Verhältnis zum Vorgesetzten, höhere Zufriedenheit

Menschen, die ihren Job wechseln, haben aus ihrer Sicht rückblickend die richtige Entscheidung getroffen. Das ist das Ergebnis einer Studie, für die die KÖNIGSTEINER Gruppe 1.110 Menschen befragte, die in den nächsten 12 Monaten einen Jobwechsel planen und von denen sich 90% bereits mindestens ein Mal beruflich verändert haben. Von diesen würden sechs von zehn Teilnehmern (61%) ihre Entscheidung immer wieder genauso treffen. Weitere 31% halten ihren Arbeitgeberwechsel im Nachhinein für überwiegend gut. Hintergrund: Die konkreten Erwartungen, die vorher an einen Jobwechsel geknüpft sind, werden anschließend vom neuen Arbeitgeber auch größtenteils erfüllt. 69% der Jobwechsler geben an, dass sie im neuen Job mehr verdienten, 55% registrieren ein besseres Verhältnis zu ihrem Vorgesetzten und 58% geben an, ein insgesamt ausgeglichener Mensch zu sein.

Nils Wagener

Königsteiner Creative nach Rebranding mit neuer Webseite

Erfolgreiches Employer Branding auf einen Blick  – gelungene Employer-Branding-Kampagnen zeigen, wie authentische Arbeitgebermarken entstehen

Die Königsteiner Creative, Tochter der Königsteiner Gruppe und dort die Anlaufstelle für kreatives und professionelles Employer Branding, erneuert ihren Markenauftritt. So tritt die erfolgreiche Kreativagentur mit neuer Webseite sowie einem modernen digitalen Look auf. Arbeitgeber haben ab sofort die Möglichkeit, sich unter www.koenigsteiner-creative.com sowohl von dem neuen frische Design als auch von der bewährten Arbeitsweise der Königsteiner Creative zu überzeugen. Denn im Mittelpunkt des Auftritts stehen starke, erfolgreich umgesetzte Employer-Branding-Kampagnen, die Vorstellung des Königsteiner-Teams sowie ein neuer Blog, der regelmäßig über Trends, Meinungen und Herausforderungen im Employer Branding berichten wird.

Gabriela Rombach

Neue Kooperation unter Marktführern im deutschen HR Markt

Fabiano Maturi

Die aktuelle Wirtschaftslage führt dazu, dass für Unternehmen die Besetzung offener Positionen immer schwieriger wird. So ist der Wert der Einstellungen, der auf die Schaltung von Stellenanzeigen zurückzuführen ist, dramatisch gesunken. Laut einer Studie von Korn Ferry drohen der deutschen Wirtschaft Einbußen bis 2030 von mehr als 500 Mrd. Euro. Unternehmen müssen neue Wege einschlagen, um die Risiken der „Nichtbesetzungen“ zu minimieren.

Königsteiner – eine der größten deutschen Personalmarketing-Agenturen – und das Recruiting-Portal JobTender24 schließen eine umfassende Vertriebskooperation.