OECD

Weniger Rente, länger Rentner sein: Wie sich die Rentenbedingungen OECD-weit verändern

Die Bedingungen für jetzige und künftige Rentnergenerationen in OECD-Ländern haben sich unter dem Einfluss von demographischem Wandel und politischen Reformen stark verändert. Trotz unterschiedlicher Rentenpolitik in den 36 OECD-Mitgliedsländern lassen sich klare Trends abzeichnen. Das zeigt das neue OECD Policy Brief „Will future pensioners work for longer and retire on less?. Darin werden erstmals Rentenbedingungen für die Alterskohorten 1940, 1956 und 1996 für alle OECD-Länder verglichen – also für jene Menschen, die vor etwa 15 Jahren in Rente gingen, für jene, die jetzt ins Rentenalter kommen und jene, die erst vor Kurzem in den Arbeitsmarkt eintreten sind.

Senior citizen in Greece

Countries must make teaching profession more financially and intellectually attractive, says OECD

Countries need to make the teaching profession more financially and intellectually attractive to meet a growing demand across the world for high-quality teachers, according to a new OECD report.

 

Based on the OECD’s Teaching and Learning International Survey (TALIS), the report, Teachers and School Leaders as Lifelong Learners, says that attracting the best and brightest to the profession will be essential to ensure that young people are given the skills they will need to thrive in tomorrow’s world of work.

Andreas Schleicher

Deutschland ist für ausländische Fachkräfte nur mäßig attraktiv

Deutschland ist für ausländische Studierende und Unternehmerinnen und Unternehmer ein vergleichsweise attraktives Ziel. Für hochqualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bieten andere OECD-Länder deutlich bessere Bedingungen. Dies geht aus einer neuen OECD-Studie hervor, die heute veröffentlicht wurde. Erstellt wurde die Studie mit Unterstützung der Bertelsmann Stiftung.

Die „OECD Indicators of Talent Attractiveness“ analysieren anhand eines Sets von Indikatoren die Rahmenbedingungen für hochqualifizierte Migrantinnen und Migranten. Untersucht werden insgesamt sieben Dimensionen: Qualität der beruflichen Chancen, Einkommen und Steuern, Zukunftsaussichten, Möglichkeiten für Familienmitglieder, Kompetenzumfeld, Diversität und Lebensqualität. Auch die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für Hochqualifizierte werden berücksichtigt.

Stefano Scarpetta

Regierungen müssen mehr tun, um Menschen die Kompetenzen für die digitale Welt zu vermitteln

Regierungen müssen mehr in Bildung und Weiterbildung investieren und sie so gestalten, dass jede und jeder von der Digitalisierung profitieren kann. Zu diesem Schluss kommt eine neue OECD-Studie, die heute vorgestellt wurde.

Der OECD Skills Outlook 2019 ist Teil der OECD-Kampagne „I am the Future of Work“ zur Gestaltung der Arbeitswelt von morgen. Die Studie plädiert dafür, aus traditionellen Bildungssystemen Systeme lebenslangen Lernens zu machen.

swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs

Governments must act to help struggling middle class, says OECD

Governments need to do more to support middle-class households who are struggling to maintain their economic weight and lifestyles as their stagnating incomes fail to keep up with the rising costs of housing and education, according to a new OECD report.

Under Pressure: The Squeezed Middle Class says that the middle class has shrunk in most OECD countries as it has become more difficult for younger generations to make it to the middle class, defined as earning between 75% and 200% of the median national income. While almost 70% of baby boomers were part of middle-income households in their twenties, only 60% of millennials are today.

DAVOS/SWITZERLAND, 27JAN12 – Angel Gurria, Secretary-General, Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), Paris; Global Agenda Council on Water Security looks on during the session ‚Fixing Capitalism‘ at the Annual Meeting 2012 of the World Economic Forum at the congress centre in Davos, Switzerland, January 27, 2012. Copyright by World Economic Forum swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs

OECD-Studie: Alle Menschen sollten vom digitalen Wandel profitieren

Digitale Technologien können unser Leben verbessern, sie können aber auch soziale Ungleichheit verstärken und Chancen für Menschen verbauen, die nicht sicher in der Online-Welt navigieren. Zu diesem Schluss kommt eine neue OECD-Studie, die heute veröffentlicht wurde. Eine Mischung aus technischen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten sind Voraussetzung dafür, dass die Menschen ihr digitales und reales Leben ausgewogen miteinander verbinden.

Angel Gurria, Secretary-General, Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD)

OECD-Studie zu Weiterbildung: Erwachsenenbildung braucht nachhaltigere Strukturen

Viele OECD-Länder müssen ihre Systeme zur Erwachsenenbildung dringend verbessern, um den Menschen bei der Anpassung an die zukünftige Arbeitswelt zu helfen. Zu diesem Schluss kommt eine OECD-Studie, die heute veröffentlicht wurde.

Neue Technologien, Globalisierung und eine alternde Bevölkerung werden Arbeitsplätze und die erforderlichen Qualifikationen verändern. Deshalb sind bessere Qualifizierungs- und Umschulungsmöglichkeiten für die betroffenen ArbeitnehmerInnen unerlässlich. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Arbeitswelt der Zukunft für alle funktioniert, so die Studie Getting Skills Right: Future-Ready Adult Learning Systems.

Überdurchschnittliche Sozialausgaben in Deutschland

Die OECD hat heute aktuelle Daten zu Sozialausgaben vorgelegt. In Deutschland und Österreich lag der Anteil öffentlicher Sozialausgaben am BIP mit 25,1 Prozent bzw. 26,6 Prozent deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 20,1 Prozent. In beiden Ländern ist seit 1990 die Sozialausgabenquote ungefähr so schnell gestiegen wie im OECD-Durchschnitt. Im internationalen Vergleich sind die öffentlichen Sozialausgaben (dazu zählen u.a. Ausgaben für Alterssicherung, Gesundheitsversorgung und Arbeitslosenunterstützung) in Frankreich (31,2 Prozent) und Belgien (28,9 Prozent) am höchsten und in Mexiko (7,5 Prozent) sowie Chile (10,9 Prozent) am niedrigsten.

Grafik

OECD: Welche Fähigkeiten werden benötigt, um 2030 auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein?

4 Fragen an OECD-Expertin Tracey Burns

In „Trends Shaping Education“ nennen Sie fünf potenzielle Megatrends, die Einfluss auf die Bildung der Zukunft haben: Globalisierung, politische Beteiligung, Sicherheit, Bevölkerungsalterung und moderne Lebensformen. Welcher wird uns Ihrer Meinung nach am stärksten beeinflussen?

Insgesamt befassen wir uns in dem Bericht mit 50 Trends! Daher ist es ziemlich schwierig, nur einen auszuwählen. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann für den Trend, der mit allen anderen zusammenhängt, und das ist die zunehmende Ungleichheit.

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Tracey Burns, OECD

OECD: Förderung oder Flexibilisierung der Arbeitsplätze

In einer sich wandelnden Arbeitswelt muss auch die Arbeitsmarktpolitik neu gedacht werden. Dazu hat die OECD ihre Job Strategy überarbeitet und heute in Paris vorgelegt. Die Analyse zeigt unter anderem, dass Länder, die Quantität, Qualität und Integration von Arbeitsplätzen fördern – wie Dänemark, Island, Norwegen und Schweden – besser abschneiden als Länder, die sich überwiegend auf Flexibilisierung der Arbeitsmärkte konzentrieren. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind zwar unerlässlich, um die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze in einem immer dynamischeren Umfeld zu fördern, doch müssen die Gewinne und Kosten fair zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern verteilt werden.