Recruitingprozess

Eiltempo erwartet, im Schneckentempo geliefert

Aktuelle Umfrage von softgarden zeigt Handlungsdefizite von Arbeitgebern in Bewerbungsverfahren.

58 % der Jobkandidaten haben schon einmal einen Bewerbungsprozess abgebrochen, obwohl sie die Stelle eigentlich interessiert hat. Das zeigt der aktuelle Bewerbungsreport der Recruiting-Rundumlösung softgarden. An der Online-Umfrage haben 6.589 Bewerber teilgenommen.55,8 % der Bewerber müssen heute nur zwischen einer und fünf Bewerbungen verschicken, um einen Job zu ergattern. In dieser Situation sollten sich Arbeitgeber dringend die Frage nach der eigenen „Performance“ in Recruitingprozessen stellen.  Seit über fünf Jahren führt softgarden regelmäßig Studien und Umfragen zum Blick der Kandidaten auf das Bewerbungsgeschehen durch: Der aktuelle Bewerbungsreport bildet den Stand der Dinge ebenso ab wie Entwicklungen.

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Mathias Heese

Talents Connect smasht die Zukunft Personal

Kölner HR Tech Unternehmen stellt SMASH-Prinzip auf der deutschlandweit größten HR-Messe in Köln vor

Lars Wolfram

Vom 11. bis 13. September ist es wieder so weit: Die Zukunft Personal in Köln öffnet ihre Pforten und begrüßt die HR-Fachwelt zum intensiven Austausch rund um die Zukunft der Arbeitswelt. Mit Heimvorteil am Start in den Kölner Messehallen: das HR-Tech Unternehmen Talents Connect, das den klassischen Recruitingprozess unter dem griffigen Titel SMASH weiterentwickelt und diesen Ansatz in den Mittelpunkt seines Messeauftritts stellt.

Arbeitgeberimage: Unternehmen müssen für Mitarbeiter und Bewerber attraktiver werden

  • Rudi Bauer, StepStone Österreich
    Rudi Bauer

    Gut zwei Drittel aller Österreicher finden ihren Arbeitgeber attraktiv

  • Beste Arbeitgeber in Westösterreich, Wien schneidet am schlechtesten ab
  • Beim Arbeitgeberimage besteht noch großes Verbesserungspotential
  • Frauen: Attraktive Arbeitgeber punkten mit flexiblen Arbeitszeiten und Teamspirit
  • Authentischer Firmenauftritt steigert Attraktivität bei Bewerbern
  • Facebook-Präsenz und klassische Unternehmenswerbung floppen

Die gute Nachricht zuerst: Österreichs Arbeitnehmer sind zufrieden – zumindest, was ihren eigenen Arbeitgeber betrifft. Wie die aktuelle Employer Branding Studie von StepStone Österreich zeigt, sind gut zwei Drittel (69,9 %) aller Befragten überzeugt, bei einem sehr oder eher attraktiven Arbeitgeber zu arbeiten. Im Geschlechtervergleich sind vor allem Frauen überzeugt von ihrem Arbeitgeber: Jede Dritte (32,7 %) sieht ihr aktuelles Unternehmen in einem positiven Licht – aber nur gut ein Viertel der befragten Männer (26,3 %).

Arbeitgeberimage: Unternehmen müssen für Mitarbeiter und Bewerber attraktiver werden

Rudi Bauer, StepStone Österreich
Rudi Bauer

Gut zwei Drittel aller Österreicher finden ihren Arbeitgeber attraktiv

  • Beste Arbeitgeber in Westösterreich, Wien schneidet am schlechtesten ab
  • Beim Arbeitgeberimage besteht noch großes Verbesserungspotential
  • Frauen: Attraktive Arbeitgeber punkten mit flexiblen Arbeitszeiten und Teamspirit
  • Authentischer Firmenauftritt steigert Attraktivität bei Bewerbern
  • Facebook-Präsenz und klassische Unternehmenswerbung floppen

Österreichs Angestellte sind mit dem Arbeitgeberimage Ihrer Unternehmen zufrieden, sehen aber noch Potential nach oben.
Die gute Nachricht zuerst: Österreichs Arbeitnehmer sind zufrieden – zumindest, was ihren eigenen Arbeitgeber betrifft.

Richtig bewerben? Geht gar nicht!

Henrik Zaborowski
Henrik Zaborowski

Richtig bewerben? Ha! Bewerbungen sind miese Verräter!

Von Henrik Zaborowski, Recruitingcoaching

Richtig bewerben? Vergessen Sie es! Vergesst Bewerbungen! Das ist mein Ernst. Sollte es „da draussen“ immer noch Menschen geben, die glauben (und behaupten) es gebe die perfekte Bewerbung und (fast genauso schlimm) Recruiting sei ein nachvollziehbarer, kontrollierbarer und objektiver Prozess, denen rufe ich zu: „Hört auf! Erzählt nicht so einen Blödsinn!!“ Denn abgesehen davon, dass ich unwahre Behauptungen einfach nicht mag, haben diese Lügengeschichten auch noch eine verheerende Wirkung. Nämlich auf die armen Bewerber, die das Märchen von der richtigen Bewerbung  und dem „objektiven, vollkommenen Recruitingprozess“ glauben und die Schuld für die unerklärlichen Absagen bei sich suchen. Euch möchte ich heute in aller Deutlichkeit sagen: Es ist nicht Eure Schuld!!!