Roger Vogel

Endet die Überwachung mit der DSGVO?

Ein Gastbeitrag von Roger Vogel, HR4YOU

Die DSGVO genießt in der Online-Branche keinen besonders guten Ruf, da viele Möglichkeiten zur wahllosen Sammlung von personenbezogenen Daten damit entfallen. Schließlich bedarf es jetzt einer persönlichen Einwilligung des Nutzers, welche sich auf einen bestimmten Verwendungszweck bezieht. Gleichzeitig ist das Unternehmen bei der Erhebung dazu verpflichtet, auf die Datensparsamkeit achtzugeben. D.h. es dürfen nur so viele Daten gespeichert werden, die zur unmittelbaren Zweckerfüllung des angebotenen Dienstes notwendig sind. Wer mehr speichert und erwischt wird, zahlt wahrscheinlich bald hohe Bußgelder. Aber endet damit auch die Überwachung?

Viel wichtiger als die Frage nach der Sammlung personenbezogener Daten durch die Internet-Konzerne ist aber die Frage, ob auch die Datensammelei von Nachrichtendiensten sowie Ämtern und Behörden aufhören müsse? Die rhetorische Andeutung der Frage weißt schon auf die Antwort hin: natürlich nicht!

Überwachung

Mit Matching und Profiling zum optimalen Mitarbeiter

Ein Artikel von Roger Vogel, HR4YOU

Der Skandal rund um Facebook und Cambridge Analytica hat eine Tatsache offenbart, die Profile in sozialen Netzwerken sind eine Goldgrube für Analysten. Leider bedienen sich aus Nutzersicht, nicht nur Wissenschaftler dieses Datenbestands, sondern eben auch kommerziell arbeitende Unternehmen. So nutzt selbst Facebook die Profildaten eines Nutzers aus, um mittels Matching und Profiling, welche aus den gemachten Informationen zur Person und den verteilten Likes ermittelt werden, die beste Werbung aber auch die am besten passenden neuen „Freunde“ vorzuschlagen. Einerseits hilft es dem Nutzer, dass sein Profil bestimmten Kategorien zugeordnet wird und er somit passende Vorschläge erhält, dafür bezahlt er aber andererseits mit seinen persönlichen Daten gegenüber Facebook.

Matching

Wer oder was ist ein Talentpool?

Von Roger Vogel, HR4YOU

Das Problem: Eine neue Stelle mit einer passenden Person zu besetzen, gehört zum täglich Brot eines Personalverantwortlichen. Noch vor 10 Jahren herrschte ein wahrer Überfluss an fähigen Bewerbern, die als Fachkräfte auch gut auf IT-Stellen passten, die von eher komplexerer Natur waren. Leider ist heute alles anders, sodass sich zum ersten Mal seit vielen Jahren auch gewöhnliche Bewerber mit Schlüsselfähigkeiten förmlich raussuchen können, wo sie arbeiten wollen und wie hoch das Salär ausfallen müsse. Diesem Problem, mit einem Mangel bestmöglich umzugehen, sorgt trotz der sich bereits über Jahre abzeichnenden Tendenz immer noch für Angst und Panik, wenn es darum geht die Fachabteilungen bei Laune zu halten.

Talentpool

Dokumente mit QR-Codes digitalisieren

QR-Codes in Deutschland – kann das gut gehen?

 

Roger Vogel

Von Roger Vogel, HR4YOU

Zugegeben der Trend der QR-Codes ist an Deutschland in der Breite vorbeigegangen und das, obwohl die Nützlichkeit nicht von der Hand zu weisen ist. Denn wer kein Interesse daran hat umständlich eine URL abzutippen oder per Google nach der richtigen Zieladresse zu suchen, für den stellt ein QR-Code eigentlich eine Vereinfachung dar. Zumal die meisten Smartphone-Kamera-Apps die QR-Codes von selbst erkennen bzw. über einen implementierten Modus verfügen, welcher die Erkennung übernimmt und doch scheint die Verbreitung des QR-Codes faktisch nicht gegeben zu sein. Eventuell  ist der Deutsche aber auch einfach zu misstrauisch, als dass er einer Information vertraute, die sich hinter einer Grafik verbirgt, dessen Überprüfung weitere Arbeitsschritte nach sich zieht. Die Lösung für dieses Problem kann nur sein, die eigenen QR-Codes für die internen Prozesse zu nutzen, damit das Vertrauensproblem bedeutungslos wird. Aber wie klappt das jetzt?