Schweiz

Saläre der Schweizer Kader stagnieren auf hohem Niveau

Jörg Scholten
Jörg Scholten

Kienbaum veröffentlicht Studie zu Kadersalären in der Schweiz

  • Trotz Aufhebung des Euro-Mindestkurses halten viele Firmen an bisheriger Vergütungspolitik fest
  • Ein funktionswertbasiertes Salärsystem ist die Basis für wettbewerbsfähige und angemessene Löhne
  • Bauwirtschaft und Konsumgüterhersteller zahlen mehr

Die Saläre der Kader in Schweizer Unternehmen stagnieren auf hohem Niveau – und das trotz Franken-Stärke und Deflation: Im Vergleich zu 2015 haben die Unternehmen die Grundgehälter der Schweizer Manager um rund ein Prozent erhöht. Schon in den beiden Jahren davor war die Steigerungsrate ähnlich gering.

„(K)eine Zukunft für Europa!“

Markus Müller
Markus Müller

Gedanken eines Volkswirts und Soldaten. Ein Gastbeitrag von Markus Müller.

Ein vereintes Europa, der europäische Gedanke aber vor allem die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit haben Europa zu dem gemacht, was es heute ist. Neben der weltpolitischen Bedeutung Europas stellt die Gesamt-Europäische Wirtschaft einen der größten Wirtschaftsräume und zugleich eine der größten Volkswirtschaften weltweit dar. Um dieses „geeinte Europa“ und die Europäische Union (EU) an sich richtig einordnen zu können, möchte ich dem Leser dieses Essays vorab einen kurzen Abriss der Entwicklungs- und Entstehungsgeschichte „dieses Europas der Nationen“ geben.

 

Die Stützli-Revolution vom Paradeplatz

Thomas Minder (Foto: 20min.ch)

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Das Abstimmungsergebnis der Schweizer Volksinitiative zur Begrenzung der Manager-Gehälter und Bonifikationen („Schweizer stoppen Manager-Abzocke„) hat wieder einmal mehr den Blick auf die sonst so betuliche Schweiz gelenkt. Mit einer Zustimmung von 68% hat das Volk die Initiative des Schaffhauser Kleinunternehmers und unabhängigen Politikers Thomas Minder bestätigt. Demzufolge sollen Vorstands-Gehälter und Bonifikationen zukünftig von denjenigen entschieden werden, denen das wirtschaftliche Gesamtergebnis eines Unternehmens besonders am Herzen und im Portemonnaie liegen – den Aktionären.

Kienbaum-Studie: Saläre der Schweizer Kader steigen weiter

Fabiola Eyholzer

Zürich. Die Saläre der Spitzenkader in der Schweiz steigen kontinuierlich: Wie schon 2010 haben die Unternehmen in diesem Jahr die Gesamtsaläre der Kader auf den drei oberen Führungsebenen um durchschnittlich 2,8 Prozent erhöht. Das ergab die „Kadersalärstudie Schweiz 2011“, für die die Managementberatung Kienbaum 11.261 Positionen aus 371 Unternehmen analysiert hat.

IT-Freelancer: Sinkende Honorare in der Schweiz

Marktstudie des Projektportals www.gulp.de: Stundensätze um 2,40 Euro (3,20 CHF) gesunken

Stefan Symanek, GULP
Stefan Symanek, GULP

München. Der durchschnittliche Stundensatz der in die GULP Profiledatenbank eingetragenen Schweizer IT-Consultants ist seit Juni 2009 um 2,40 Euro (3,20 CHF) gesunken. Aktuell fordern die schweizerischen IT-Freelancer durchschnittlich 83,30 Euro (112,40 CHF) pro Stunde (2009: 85,70 Euro bzw. 115,60 CHF). Sie liegen dennoch über dem Durchschnitt: Alle bei GULP eingetragenen IT-Freelancer (inklusive der mit Wohnsitz Schweiz) fordern im Schnitt 70 Euro (94 CHF) und damit gut 13 Euro (18 CHF) weniger. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Marktstudie, die das Projektportal www.gulp.de durchgeführt hat.

Höchster Zuwachs des Stellenangebots im Internet seit zwei Jahren – Der Monster Index Schweiz MIS steigt im Sommer um 12 Prozent an

Dr. Falk von Westarp, Monster
Dr. Falk von Westarp, Monster

Zürich.  Das Stellenangebot im Internet steigt im Sommerquartal noch stärker als im Frühjahrsquartal an. Der Monster Index Schweiz MIS (vormals jobpilot-Index), die etablierte Messgrösse für die Entwicklung des Schweizer Stellenangebots im Internet, verzeichnet im Juli 2010 gegenüber April einen Zuwachs um 19 auf 184 Punkte, was einem Anstieg von 12 Prozent entspricht. Damit hat der MIS wieder das Stellenvolumen vom Beginn des Jahres 2008 erreicht (Januar 2008=185 Punkte). Die Zahl der Online-Ausschreibungen steigt besonders kräftig auf den Firmen-Websites, aber auch  auf den Schweizer Online-Stellenbörsen.

Gehälter der Schweizer Manager werden deutlich sinken – Kienbaum Schweiz veröffentlicht aktuelle Kadersalärstudie

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Zürich. In den Führungsetagen der Schweizer Unternehmen ist die Krise bislang noch kaum spürbar: Die Gehälter der Führungskräfte in der Schweiz sind im Vergleich zum Vorjahr um drei bis vier Prozent gestiegen. Damit lagen die Gehaltssteigerungen in etwa auf Vorjahresniveau. Das ergab die aktuelle Kadersalärstudie der Managementberatung Kienbaum, die auf den Angaben von 390 Unternehmen zu 10.065 Einzelpositionen basiert. „In vielen Branchen war das Geschäftsjahr 2008 noch erfolgreich. Deshalb sind variable Zahlungen in gewohntem Umfang geflossen und die Grundgehaltssteigerungen in voller Höhe bei den Führungskräften angekommen. Das wird sich in diesem Jahr ändern“, sagt Alexander v. Preen, Direktor der Kienbaum (Schweiz) AG und Geschäftsführer der Kienbaum Management Consultants GmbH in Deutschland. Er erwartet für 2009 einen Rückgang der variablen Bezüge im zweistelligen Bereich und entsprechend niedrigere Gesamtgehälter. „Die Krise wird viele Branchen in diesem Jahr stark beschäftigen und die Geschäftsergebnisse werden vielerorts einbrechen. Deshalb sinken die Boni signifikant, was die Führungskräfte bei der Auszahlungsrunde im Frühjahr 2010 spüren werden. Dieser Zyklus ist immer zeitverzögert“, sagt v. Preen. Er rechnet außerdem damit, dass sich die Einstiegsgehälter ebenfalls deutlich nach unten entwickeln werden.

Hotelmarkt im Visier: Konen & Lorenzen Recruitment Consultants eröffnen neues Büro in der Schweiz

Düsseldorf, 19. Januar 2009 – Im Januar dieses Jahres haben Konen & Lorenzen Recruitment Consultants ein neues Büro in der Schweiz eröffnet. Die bisherigen 4 Standorte Düsseldorf, Hamburg, Dubai und Kuala Lumpur werden jetzt durch eine neue Dependance in Baar (Kanton Zug) ergänzt. …