Tim Weitzel

IT-Mitarbeiter händeringend gesucht – Größter Mangel in den Bereichen Forschung & Entwicklung und IT

Thomas Sattelberger, Telekom

Eschborn. Die größte Knappheit auf dem Arbeitsmarkt sehen deutsche Unternehmen derzeit in den Bereichen Forschung & Entwicklung und IT. Laut Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger gab es selbst während der Wirtschaftskrise 40.000 offene Stellen für sogenannte MINT-Berufe: Mathematiker, IT-Spezialisten, Naturwissenschaftler und Techniker. Und auch mittelständische Unternehmen sehen den größten Mangel bei Top-Managern im IT-Bereich. Dies sind Ergebnisse der aktuellen Studien „Recruiting Trends 2011“ sowie „Recruiting Trends im Mittelstand 2011“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und des Online-Karriereportals Monster.

Mehrheit deutscher Arbeitnehmer denkt an Jobwechsel

„Bewerbungspraxis 2011“ zeigt: Wechselwilligkeit von Arbeitnehmern gestiegen

Prof. Dr. Tim Weitzel, Universität Bamberg

Eschborn. Fast die Hälfte der deutschen Unternehmen erwartet 2011 einen Nettozuwachs der Mitarbeiterzahlen. Dabei sehen Arbeitgeber bei der Besetzung der Vakanzen den demografischen Wandel und den damit verbundenen Fachkräftemangel als größte Herausforderungen. Gleichzeitig bewerten die Unternehmen Employer Branding und Mitarbeiterbindung derzeit als die wichtigsten unternehmensinternen Trends. Dies sind Ergebnisse der Arbeitgeberbefragung „Recruiting Trends 2011“, die vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und dem Online-Karriereportal Monster unter den 1.000 größten deutschen Unternehmen sowie je 300 weiteren Firmen aus den Bereichen Finanzdienstleistung, IT und Öffentlicher Dienst durchgeführt wurde.

Alumni-Netzwerke als Karriereleiter – Kommunikation mit dem Ex-Arbeitgeber fördert so genannte „Boomerang Hires“

Marco Bertoli (Monster Deutschland)
Marco Bertoli (Monster Deutschland)

Eschborn – Auch wenn Mitarbeiter ein Unternehmen verlassen, möchten sie nicht alle Brücken hinter sich abbrechen. So zeigt die aktuelle Studie „Bewerbungspraxis 2010“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und des Online-Karriereportals Monster, dass rund 90 Prozent der befragten Arbeitnehmer mit dem ehemaligen Arbeitgeber und seinen Mitarbeitern weiter in Kontakt bleiben wollen. Lediglich 9,2 Prozent der Befragten möchte nie mehr mit dem Ex-Arbeitgeber kommunizieren. Im Rahmen der Studie „Bewerbungspraxis 2010“ wurden über 9.000 Stellensuchende und Karriereinteressierte befragt.

Monster-Studie „Bewerbungspraxis 2010“ zeigt: Wechselwilligkeit trotz Krise bei deutschen Arbeitnehmern

Prof. Dr. Tim Weitzel

Eschborn – Obwohl sich die wirtschaftliche Situation nur langsam verbessert und die Lage am Arbeitsmarkt nach wie vor angespannt ist, hat dies nur geringe Auswirkungen auf die Wechselwilligkeit deutscher Arbeitnehmer. Das zeigen die Resultate der aktuellen Studie „Bewerbungspraxis 2010“, für die das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Online-Karriereportal Monster mehr als 9.000 deutsche Jobsuchende und Karriereinteressierte befragt hat. So beabsichtigt über die Hälfte der Befragten, sich in nächster Zeit nach einem neuen Arbeitgeber umzuschauen, und rund ein Viertel der Umfrageteilnehmer plant sogar konkret, den aktuellen Arbeitsvertrag in naher Zukunft zu kündigen.