Übernahme

Digitale Arbeitsvermittlung: Jobspotting wird von SmartRecruiters übernommen

Von Frank Schmiechen, Gründerszene

+++ Eilmeldung: Microsoft kauft LinkedIn +++

Jeff Weiner, CEO LinkedIn
Jeff Weiner, CEO LinkedIn

Wie das US-amerikanische Analysten-Portal Seeking Alpha meldet, wird LinkedIn von Microsoft übernommen. Die Übernahme basiert auf einem Cash-Deal, wobei Microsoft insgesamt US-$ 26,2 Milliarden bzw. US-$ 196 pro Aktie bezahlt. Microsoft wird die Übernahme durch Kreditaufnahmen finanzieren, die Geschäftsergebnisse von LinkedIn werden in der Microsoft-Bilanz im Segment „Productivity and Business Process“ veröffentlicht werden. Die Übernahme soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

Die Übernahme von JobScout24 durch CareerBuilder ist kein Kaffee-Kränzchen

JobScout24-Übernahme: CareerBuilder packt Muskeln drauf

von Gerhard Kenk

Tony Roy, CareerBuilder EMEA

Tony Roy, Präsident von CareerBuilder EMEA, wird wohl noch mehr Termine in Frankreich und Deutschland in seinen Kalender eintragen müssen, denn nach der im September 2011 angekündigten Übernahme von JobScout24 hat er noch etwas mehr zu tun. Wie sein Namensvetter, Bodybuilder Tony Roy, muss er in diesen europäischen Ländern noch mehr Muskeln zulegen, um die Übernahmen des größten US-Karriereportals CareerBuilder in Europa zu stemmen. Ein Blick auf die Situation in Deutschlands hartumkämpften Markt der Jobportale zeigt, dass weder Jobscout24 noch CareerBuilder zu den Platzhirschen zählen. Die lange Zeit kränkelnde Jobscout24-Jobbörse konnte unter neuem Management in jüngster Zeit wieder Boden wettmachen – CareerBuilder Deutschland leidet nach wie vor unter den fast klassischen Problemen einer US-Dependance: Hohe Fluktuationsraten im Management und der Sales Force verhinderten, dass sich CareerBuilder in Deutschland am Markt etablieren konnte. So könnte eintreten, was bei Unternehmensübernahmen häufig zu beobachten ist: Es kommt zu einem „Reverse Takeover“, die übernommene Geschäftseinheit hat auf dem lokalen Markt das Sagen.

Manpower Inc. stärkt Spezialisten-Bereich: Übernahme des IT-Dienstleisters COMSYS

Jeffrey Joerres

Frankfurt am Main/Milwaukee. Manpower Inc. übernimmt das auf Personalvermittlung im IT-Sektor spezialisierte Unternehmen COMSYS IT Partners. Mit diesem Schritt baue Manpower seinen auf Fachkräfte ausgerichteten Bereich Manpower Professional aus, teilte das Unternehmen mit. Das Geschäft steht noch unter dem Vorbehalt der amerikanischen Kartellbehörden. „Die Akquisition passt in unsere Strategie, das kontinuierliche Wachstum unseres Geschäfts mit spezialisierten Fachkräften und ergebnisorientierten Lösungen zu fördern“, so Jeff Joerres, Vorstandsvorsitzender und CEO von Manpower Inc. Ziel ist die weltweite Marktführerschaft beim Einsatz und bei der Vermittlung von Spezialisten.

+++Eilmeldung+++ StepStone Manager verkaufen ihre Aktien an Axel Springer Verlag

Colin Tenwick, CEO StepStone Group
Colin Tenwick, CEO StepStone Group

23.10.2009 18:46 Uhr (ghk): Wie der Nachrichtendienst BusinessNewsWire meldete, hat StepStone mitgeteilt, daß CEO Colin Tenwick und CFO Ian Cole ihre Aktien im Zusammenhang mit dem Übernahme-Angebot an den Axel Springer Verlag verkauft haben. Als wesentliches Ergebnis der heute in Oslo stattgefundenen außerordentlichen Hauptversammlung wurden neue Axel-Springer-Vertreter in den Aufsichtsrat (Board of Directors) von StepStone ASA gewählt.

Axel Springer AG hat in mehreren Stufen die Aktienmehrheit von knapp 53% am Recruting-Portal StepStone erworben. Ein Pflichtangebot zur Übernahme der restlichen Aktien wurde von NOK 8,60 auf NOK 9,00 erhöht. Die Frist zum Verkauf von StepStone-Aktien an Axel Springer endet am 23.10.2009, über deren Ergebnis ist derzeit noch nichts bekannt.

In einer ersten Reaktion auf das ursprüngliche Übernahme-Angebot in Höhe von NOK 8,60 hatte das StepStone-Management betont, daß der derzeitige Wert des Unternehmens diesen Preis übersteige. Nachdem Axel Springer das Angebot auf NOK 9,00 nachgebessert hatte, verhielt sich der Aufsichtsrat von Stepstone „neutral“ gegenüber dem verbesserten Angebot und betonte, daß die Aktionäre ihre eigene, unabhängige Entscheidung treffen sollten.

Quelle: Business Financial Newswire