Universität Bamberg

Sind Arbeitnehmer im Home-Office produktiver?

  • Bernd Kraft, Monster Deutschland
    Bernd Kraft

    Monster-Umfrage: Die Mehrheit der Teilnehmer in Deutschland und Österreich meint, zu Hause adäquat arbeiten zu können

  • Studienreihe zeigt: Nur drei von zehn der deutschen Großunternehmen glauben, Mitarbeiter seien im Home-Office produktiver als im Büro

Den Laptop abstauben, nebenbei den Haushalt erledigen, die Füße hochlegen – das sind typische Vorurteile mit denen Arbeitnehmer, die Home-Office-Regelungen in Anspruch nehmen, zu kämpfen haben.

 

Eine aktuelle Online-Umfrage unter Monster-Nutzern beleuchtet aber auch die andere Seite: Fragt man österreichische und deutsche Jobsuchende, so ist in beiden Fällen die Mehrheit davon überzeugt, ihre Arbeit adäquat von zu Hause erledigen zu können. Die deutliche Mehrheit der 307 Befragten in Deutschland und 665 Befragten in Österreich sind davon überzeugt, zu Hause einen guten Job zu machen.

Vom Finden und Gefunden werden – neue Kompetenzen in HR gefragt

  • Tim Weitzel
    Tim Weitzel

    Monster Studienreihe zeigt: Effizientes Management der Rekrutierungsprozesse ist eine der größten Herausforderungen für Unternehmen

  • Active Sourcing spielt besonders im Mittelstand eine Rolle

Wo Licht ist, ist auch Schatten – es herrscht Optimismus auf Unternehmensseite in puncto Mitarbeiterzuwachs, denn die Hälfte der Top-1.000 Unternehmen und fast 45 Prozent der Mittelständler gehen davon aus, gegen Ende des Jahres mehr Mitarbeiter zu beschäftigen als zu Jahresbeginn. Doch Prof. Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen der Universität Bamberg, gibt zu bedenken: „Freie Arbeitsplätze besetzen ist die eine Sache – wirklich gute Mitarbeiter zu finden eine andere. Die Personalbeschaffung von heute birgt immer neue Herausforderungen. Unternehmen haben das erkannt und gehen mithilfe von aktiven Rekrutierungsansätzen zuversichtlich an die Mitarbeitergewinnung heran. Doch besonders diese aktiven Maßnahmen sind oft nicht nur zeitintensiv, sondern auch kostspielig.“

Recruiting in der IT – so wollen es die Kandidaten

  • Bewerbungspraxis 2013: IT-Professionals setzen auf Social Media und Apps bei der Jobsuche
  • Auch Personalbeschaffung wird zunehmend „social“ und mobil
  • IT-Unternehmen erkennen Trends, haben aber dabei noch Nachholbedarf

Eschborn. Die Rekrutierung verändert sich. Papierbasierte Bewerbungen sind nicht nur out, sie sind meistens auch gar nicht mehr gewünscht. Die neuen Trends im Recruiting heißen Social und Mobile Recruiting. Diese Erkenntnisse resultieren aus einer Sonderauswertung für die ITK-Branche der Studie „Recruiting Trends 2013“[i] sowie der Arbeitnehmer-Befragung „Bewerbungspraxis 2013“[ii]; beide Studie wurden von Monster und dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) veröffentlicht.

Prof. Dr. Tim Weitzel (rechts) diskutiert mit Wolfgang Brickwedde (Institute for Competitive Recruitng) die Ergebnisse der Recruiting-Studie

Aktuelle Recruiting Trends: Ein Blick auf die Erwartungen der Bewerber

Prof. Dr. Tim Weitzel

Eschborn. In Kürze erscheinen die neue Studien „Recruiting Trends 2013“ und „Bewerbungspraxis 2013“. Seid mittlerweile einem Jahrzehnt stellen CHRIS (Centre of Human Resources Information Systems) und monster.de Personalverantwortlichen relevante Analysen rund um die Personalbeschaffung, den Kandidaten und das Bewerbungsverhalten zur Verfügung. Die Bewerbungspraxis feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Seit dem Beginn der Studienreihe haben über 100.000 Stellensuchende an der von den Universitäten Bamberg und Frankfurt durchgeführten Online-Studie teilgenommen. Verdientermaßen ist die Bewerbungspraxis zu einer der Leitstudien der Branche geworden.

Stellenanzeigen Print vs Online: Die Mediensubstitution ist nicht mehr aufzuhalten

Leporellos Liebhaber-Liste
Leporellos Liebschaften-Liste

Bei der Publikation von Stellenanzeigen ist die Kombination von Print- und Online-Medien unschlagbar. Ja, ganz sicher, auf alle Fälle, ohne Zweifel… Das Mantra der Verlags-gebundenen Jobbörsen-Betreiber wird in schöner Regelmäßigkeit wiederholt. Doch die Überzeugungskraft von Wiederholungen nimmt ab, es sei denn, man ist ein Fan der Mozart-Oper „Don Giovanni“. Nur wahre Opernfreunde können sich immer und immer wieder an Wiederholungen ergötzen, so wie Leporello eine Liste mit Don Giovannis Liebschaften entrollt und in der Arie „Madamina, il cataloge è questo“ musikalisch in Szene setzt.


Jedoch sind die Entwicklungstendenzen im klassischen Journalismus und das zu beobachtende Zeitungssterben keine harmonische Opernaufführung, es geht schlicht und ergreifend um eine Mediensubstitution Online vs Print, also um eine Existenzfrage.

Studie: Erstmals am meisten Bewerbungen über E-Mail – Unternehmen bevorzugen zunehmend Bewerbungen per Web-Formular

Dr. Falk von Westarp, Monster
Dr. Falk von Westarp, Monster

Zürich – Weil der weitaus grösste Teil aller Stellenangebote im Internet ausgeschrieben wird, treffen auch immer mehr Bewerbungen elektronisch ein – die meisten erstmals über E-Mail und dies obwohl immer noch 25 Prozent der Schweizer  Unternehmen der klassischen Bewerbung den Vorzug geben. Diese und andere HR-Trends präsentiert die Studie „Recruiting Trends 2010 Schweiz“ von Monster.ch. Durchgeführt wurde sie zwischen Oktober und Dezember 2009 bei den Schweizer Top-500-Unternehmen (Rücklaufquote: 14,6 Prozent), vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main. Die breit angelegte Arbeitgeberstudie dokumentiert die wichtigsten Trends der Personalbeschaffung in der Schweiz und enthält Einschätzungen der Wirtschaft zur  Entwicklung des Arbeitsmarkts.

Studie „Recruiting Trends 2009 Schweiz“: Studie: Jede dritte Job-Bewerbung wird bereitsgespeichert

Dr. Falk von Westarp, Monster
Dr. Falk von Westarp, Monster

Zürich – Sich heute zu bewerben kann sich übermorgen lohnen. Auch in der Schweiz speichern immer mehr Unternehmen eingehende Bewerbungen, um sich für die Besetzung neuer offener Stellen direkt an frühere Interessenten wenden zu können. Diesen und andere HRTrends präsentiert die Studie „Recruiting Trends Schweiz 2009″ von Monster.ch. Im Zeitraum zwischen Dezember 2008 und März 2009 befragte das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg die Manager der Schweizer Top-500-Unternehmen (Rücklaufquote: 13,2 Prozent) zum Status Quo und den Erwartungen in der Personalabteilung.

Studie „Recruiting Trends 2009 Schweiz“: Erstmals mehr elektronische als klassische Bewerbungen per Post

Dr. Falk von Westarp, Monster
Dr. Falk von Westarp, Monster

• Unternehmen geben der elektronischen Bewerbung gegenüber der Bewerbungsmappe erstmals den Vorzug. Entsprechend viele Bewerbungen treffen elektronisch ein
• Die E-Mail-Bewerbung liegt noch deutlich vor der Formularbewerbung

Zürich – Schon seit längerer Zeit wird der grösste Teil aller Stellenangebote im Internet ausgeschrieben. Trotzdem verlangten die Schweizer Personalabteilungen von Bewerbenden noch letztes Jahr am häufigsten eine klassische Mappe per Post. Jetzt zeichnet sich ein Umdenken ab.
Diesen und andere HR-Trends präsentiert die Studie „Recruiting Trends Schweiz 2009″ von Monster.ch.

Deutscher Mittelstand setzt verstärkt auf E-Recruiting

Studie „Recruiting Trends im Mittelstand 2009″ zeigt, dass die meisten Neueinstellungen im deutschen Mittelstand über das Internet zustande kommen

Bewerbermanagementsysteme gewinnen an Bedeutung

Marco Bertoli (Monster Deutschland)
Marco Bertoli (Monster Deutschland)

Eschborn, 6. April 2009 – Der Trend zum E-Recruiting hat auch den deutschen Mittelstand erfasst. Nicht nur deutsche Großunternehmen bevorzugen Online-Kanäle, um vakante Stellen zu besetzen, auch mittelständische Betriebe setzen mittlerweile verstärkt auf das Internet. So kommen 40 Prozent der Neueinstellungen in deutschen Mittelstandsfirmen über die eigene Unternehmens-Webseite und Online-Stellenbörsen zustande. Dies ergab die Studie „Recruiting Trends im Mittelstand 2009″ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg, die in Zusammenarbeit mit dem Online-Karriereportal Monster Worldwide Deutschland durchgeführt wurde. Dabei wurden 1.000 deutsche mittelständische Unternehmen im Zeitraum zwischen August und Oktober 2008 befragt.

Stellensuchende bevorzugen Jobportale für Karriereplanung

Prof.Dr. Tim Weitzel, Uni Bamberg
Prof.Dr. Tim Weitzel, Uni Bamberg

Mehr als zwei Drittel aller Stellensuchenden recherchieren auf Internet-Stellenbörsen

Jobportale wichtigste Kanäle für neuen Job

Eschborn, 02. März 2009 – Internet-Stellenbörsen sind mit Abstand die meist genutzte Informationsquelle bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Fast 70 Prozent der Stellensuchenden in Deutschland recherchieren auf Jobportalen im Rahmen der eigenen Karriereplanung. Dabei verschaffen sie sich nicht nur einen Überblick über vakante Positionen, sondern nutzen auch die redaktionellen Inhalte wie Artikel und Experten-Beiträge. 39 Prozent der deutschen Jobsuchenden und Karriereinteressierten recherchieren häufig in Printmedien oder auf Unternehmens-Webseiten (38 Prozent), mehr als ein Fünftel greift auch auf die Unterstützung von Online-Communities oder das persönliche Netzwerk zurück. Das sind Ergebnisse der aktuellen Studie „Bewerbungspraxis 2009″, die von den Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Karriere-Portal Monster erhoben wurde. Die Studie untersucht das Bewerbungsverhalten und die Karriereplanung von mehr als 10.000 Jobsuchenden und Karriereinteressierten in Deutschland.