Universität Bamberg

Wege in den Job: ZEIT Online gibt Antworten auf Fragen zur Stellensuche

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Eigentlich ist es ein Dauerbrenner im Recruiting – und Generationen von Berufseinsteigern müssen sich durch das nahezu unübersichtliche Angebot von Jobbörsen und Jobsuchmaschinen durchkämpfen. Nun haben Nadja Kirsten und Lisa Srikiow keine Mühe gescheut und sind den typischen Fragen der Bewerber auf den Grund gegangen:

  • Wo finde ich Ausschreibungen?
  • Lohnt sich eine Initiativbewerbung?
  • Wo sucht man am besten nach Stellenanzeigen?
  • Gibt es auch so etwas wie eine Suchmaschine für Jobs?
  • Was bringen Karrieremessen für die Stellensuche?

So schreiben Nadja Kirsten und Lisa Srikiow auf ZEIT Online:

Wird online Bewerben in Zukunft so einfach wie online Shoppen?

  • Aktuelle Studienergebnisse von Monster zum Thema Mobile Recruiting
  • Bedarf ist bei Unternehmen und Arbeitnehmern da – an der Umsetzung hakt es noch
  • Jobs einfach swipen, klicken und liken – schnelle Reaktionen bei Kandidaten bevorzugt
Mobile Jobsuche in allen Lebenslagen

Wir alle haben inzwischen neben dem realen ein virtuelles Leben, mit Zugang via Smartphone – always on und immer dabei. Wir sind es gewöhnt, jederzeit auf das Wissen der Welt, mobile Apps und Shoppingseiten zugreifen zu können – Entscheidungen dauern oft nicht länger als einen Klick. Warum sollte das bei der Bewerbung anders sein?

Bestandsaufnahme: Frauen in der IT 2017

  • Marc Irmisch-Petit
    Marc Irmisch-Petit

    Aktuelle Studienreihe zeigt: Von allen Bewerbungen auf IT-Jobs kommen nur rund 15 Prozent von Frauen

  • Das fehlt Mädchen, jungen Frauen und Expertinnen: Vorbilder, Vertrauen in die Unternehmen und Chancengleichheit für Frauen
  • Frauen in der IT sagen:  Die IT hat einiges zu bieten,  hohe Zufriedenheit mit Work-Life-Balance und der Arbeitsmarktsituation
  • Nur wenige wollen in rein weiblichen Teams arbeiten – Diversity ist der Schlüssel

 

Jobs in der IT sind zukunftssicher, haben in Zeiten der Digitalisierung ein gutes Image, IT-Fachkräfte können sich ihre Jobs aussuchen und sie werden vergleichsweise gut bezahlt. Wo also ist der Haken? Was hält die Frauen davon ab, einen Beruf in der IT zu ergreifen? Im IT-Sektor sind nur 17,4 Prozent aller Bewerber für IT-Positionen Frauen, bei den Top-1.000-Unternehmen sogar nur 13,3 Prozent – ein Durchschnitt von lediglich 15 Prozent!

Monster Recruiting Trends 2017: Prof. Dr. Tim Weitzel und Marc Irmisch-Petit stehen Rede und Antwort

Kaum eine andere Studie hat empirisch-fundierte Fakten über die Entwicklung des Recruiting erhoben, analysiert und präsentiert wie die Monster Recruiting Trends, die nun im 15. Jahr seit Beginn präsentiert wurden. Die Köpfe und Initiatoren der Studie, Prof. Dr. Tim Weitzel und Monster-Geschäftsführer Marc Irmisch-Petit, haben sich im Doppel-Interview mit Crosswater Job Guide den Fragen gestellt.

Tim Weitzel
Tim Weitzel

Crosswater: Im 15. Jahr der Recruiting Trends müssten Sie ja eigentlich alles gesehen haben, was Recruiting bewegt. Welche Entwicklungen waren eigentlich zu erwarten? Welche Trends haben Sie rückblickend gesehen überrascht?

Die Bewerbung der Zukunft – Standard vs. Individualität?

  • Marc Irmisch
    Marc Irmisch

    Aktuelle Monster Studienreihe zeigt die Entwicklung neuer Bewerbungsformen und –kanäle

  • Formulare, Kurzprofile und One-Click-Bewerbung werden wichtiger
  • Durchschnittlich 48 Bewerbungen pro Vakanz, weniger als die Hälfte werden intensiv betrachtet

 

Die fortschreitende Digitalisierung verändert auch die Art der Jobsuche und die Bewerbungsverfahren. Die klassische Bewerbung mit ihrem individuellen Anschreiben hat inzwischen jede Menge digitale Konkurrenz. Manches davon, wie zum Beispiel Formular- oder One-Click-Bewerbungen, vereinfachen den Bewerbungsprozess deutlich, nehmen aber der einzelnen Bewerbung auch ihre Individualität. „Für den Jobsuchenden macht das die Bewerbung nicht unbedingt leichter, er hat zwar mehr Möglichkeiten sich zu präsentieren, steht damit aber vor der Frage: Wie sieht die jeweils optimale Bewerbung aus und was erwarten die Unternehmen?“, erläutert Marc Irmisch Vice President General Manager bei Monster. „Diese Frage greifen wir im Themenspecial „Bewerbung der Zukunft“ der diesjährigen Monster Studienreihe Recruiting Trends auf.“

Ist Google die bessere Jobbörse?

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Organisatoren von HR-Konferenzen und den dazugehörenden Podiums-Diskussions-Panels erliegen gerne immer wieder der Gefahr, mit provokativen Fragestellungen um Aufmerksamkeit und Interesse zu buhlen. Beliebt sind Fragestellungen wie „Der Tod der Stellenanzeigen?“, „Der Tod der Jobbörsen?“, oder gelegentlich die Auseinandersetzung um Google als Jobbörse oder als erste Anlaufstelle für die Suche nach Karrierechancen. Viel wird geredet und diskutiert – am Ende des Tages erfreuen sich Stellenanzeigen – trotz aller schlechten Beispiele – nach wie vor einer hohen Beliebtheit, Jobbörsen bleiben eine der wichtigstgen Quelle bei Stellenbesetzungen.

Sind Arbeitnehmer im Home-Office produktiver?

  • Bernd Kraft, Monster Deutschland
    Bernd Kraft

    Monster-Umfrage: Die Mehrheit der Teilnehmer in Deutschland und Österreich meint, zu Hause adäquat arbeiten zu können

  • Studienreihe zeigt: Nur drei von zehn der deutschen Großunternehmen glauben, Mitarbeiter seien im Home-Office produktiver als im Büro

Den Laptop abstauben, nebenbei den Haushalt erledigen, die Füße hochlegen – das sind typische Vorurteile mit denen Arbeitnehmer, die Home-Office-Regelungen in Anspruch nehmen, zu kämpfen haben.

 

Eine aktuelle Online-Umfrage unter Monster-Nutzern beleuchtet aber auch die andere Seite: Fragt man österreichische und deutsche Jobsuchende, so ist in beiden Fällen die Mehrheit davon überzeugt, ihre Arbeit adäquat von zu Hause erledigen zu können. Die deutliche Mehrheit der 307 Befragten in Deutschland und 665 Befragten in Österreich sind davon überzeugt, zu Hause einen guten Job zu machen.

Vom Finden und Gefunden werden – neue Kompetenzen in HR gefragt

  • Tim Weitzel
    Tim Weitzel

    Monster Studienreihe zeigt: Effizientes Management der Rekrutierungsprozesse ist eine der größten Herausforderungen für Unternehmen

  • Active Sourcing spielt besonders im Mittelstand eine Rolle

Wo Licht ist, ist auch Schatten – es herrscht Optimismus auf Unternehmensseite in puncto Mitarbeiterzuwachs, denn die Hälfte der Top-1.000 Unternehmen und fast 45 Prozent der Mittelständler gehen davon aus, gegen Ende des Jahres mehr Mitarbeiter zu beschäftigen als zu Jahresbeginn. Doch Prof. Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen der Universität Bamberg, gibt zu bedenken: „Freie Arbeitsplätze besetzen ist die eine Sache – wirklich gute Mitarbeiter zu finden eine andere. Die Personalbeschaffung von heute birgt immer neue Herausforderungen. Unternehmen haben das erkannt und gehen mithilfe von aktiven Rekrutierungsansätzen zuversichtlich an die Mitarbeitergewinnung heran. Doch besonders diese aktiven Maßnahmen sind oft nicht nur zeitintensiv, sondern auch kostspielig.“

Recruiting in der IT – so wollen es die Kandidaten

  • Bewerbungspraxis 2013: IT-Professionals setzen auf Social Media und Apps bei der Jobsuche
  • Auch Personalbeschaffung wird zunehmend „social“ und mobil
  • IT-Unternehmen erkennen Trends, haben aber dabei noch Nachholbedarf

Eschborn. Die Rekrutierung verändert sich. Papierbasierte Bewerbungen sind nicht nur out, sie sind meistens auch gar nicht mehr gewünscht. Die neuen Trends im Recruiting heißen Social und Mobile Recruiting. Diese Erkenntnisse resultieren aus einer Sonderauswertung für die ITK-Branche der Studie „Recruiting Trends 2013“[i] sowie der Arbeitnehmer-Befragung „Bewerbungspraxis 2013“[ii]; beide Studie wurden von Monster und dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) veröffentlicht.

Prof. Dr. Tim Weitzel (rechts) diskutiert mit Wolfgang Brickwedde (Institute for Competitive Recruitng) die Ergebnisse der Recruiting-Studie

Aktuelle Recruiting Trends: Ein Blick auf die Erwartungen der Bewerber

Prof. Dr. Tim Weitzel

Eschborn. In Kürze erscheinen die neue Studien „Recruiting Trends 2013“ und „Bewerbungspraxis 2013“. Seid mittlerweile einem Jahrzehnt stellen CHRIS (Centre of Human Resources Information Systems) und monster.de Personalverantwortlichen relevante Analysen rund um die Personalbeschaffung, den Kandidaten und das Bewerbungsverhalten zur Verfügung. Die Bewerbungspraxis feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Seit dem Beginn der Studienreihe haben über 100.000 Stellensuchende an der von den Universitäten Bamberg und Frankfurt durchgeführten Online-Studie teilgenommen. Verdientermaßen ist die Bewerbungspraxis zu einer der Leitstudien der Branche geworden.