Walter Jochmann

Digitalisierung klappt nur mit der richtigen Führungskraft

Sebastian Dettmers

Digitale Technologien entwickeln sich rasant weiter – um einiges schneller als der Mensch sich anpassen kann – und verlangen den Fachkräften in ihrem Arbeitsalltag einiges ab. Vor diesem Hintergrund wird der Führungsstil wichtiger denn je. Aber wie sieht richtige Führung im Zuge der Digitalisierung aus? Deutschlands Fachkräfte haben jedenfalls klare Vorstellungen davon, wie sie geführt werden möchten. 94 Prozent bevorzugen eine Führungskraft, die als Vorbild dient, eine Vision vermittelt und ihre Mitarbeiter motiviert – auch transformationaler Führungsstil genannt. Ebenso erwünscht sind Vorgesetzte, die konkrete Ziele formulieren und konstruktive Rückmeldungen geben (strategische Führung, 88 Prozent) sowie wertorientiert handeln und Selbstständigkeit fördern (ethische Führung, 84 Prozent).

Flache Hierarchien sorgen für mehr Innovationen

Dr. Sebastian Dettmers
Dr. Sebastian Dettmers

Unternehmen mit flachen Hierarchien sind innovativer: 61 Prozent der Firmen, die mit wenigen Hierarchiestufen auskommen, bringen aus Sicht ihrer Mitarbeiter besonders gut neue Ideen hervor. Im Gegensatz dazu wird nur ein Drittel der Unternehmen, die stark hierarchisch organisiert sind, von seinen Mitarbeitern als besonders innovativ eingeschätzt. Das zeigt eine Studie von Kienbaum und StepStone zu den Organisationsstrukturen in deutschen Unternehmen, für die mehr als 14.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden.

Digitale Arbeitswelt: Die Pyramide hat ausgedient

Dr. Sebastian Dettmers
Dr. Sebastian Dettmers

Fachkräfte in Deutschland bewerten die Strukturen, in denen sie arbeiten, kritisch: 55 Prozent sind der Meinung, dass ihr Arbeitgeber für die Zukunft schlecht aufgestellt ist. Auch das Verhalten der Vorgesetzten muss sich aus Sicht der Mitarbeiter ändern. Sechs von zehn Fachkräften glauben, dass aktuelle Führungsmuster und -stile den Herausforderungen der Zukunft nicht gerecht werden. Das zeigt eine neue Studie von StepStone und Kienbaum zu Organisationsstrukturen in deutschen Unternehmen, für die mehr als 14.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden. „Die Dynamik der Märkte zwingt Unternehmen zu immer mehr Flexibilität und schnellerem Handeln. Viele Unternehmen leben jedoch noch im trägen Rhythmus von hierarchischen Abstimmungsprozessen und dem Entscheidungstakt wöchentlicher Vorstandssitzungen. Flache Hierarchien und dezentrale Entscheidungsstrukturen sind also nicht nur Wunsch der Fachkräfte, sondern auch Grundvoraussetzung für den zukünftigen Erfolg von Unternehmen“, erklärt Sebastian Dettmers, Geschäftsführer bei StepStone.de.

Lumesse ist exklusiver Aussteller auf der Kienbaum Jahrestagung 2017

Dr. Carsten Busch
Dr. Carsten Busch

Der Talent-Management-Software-Anbieter präsentiert sich den mehr als 500 Personalentscheidern aus namhaften Unternehmen

Lumesse, ein führender Anbieter für Talent-Management-Lösungen, wird als exklusiver Aussteller bei der diesjährigen Kienbaum Jahrestagung vertreten sein. Die Veranstaltung findet am 18. Mai 2017 in Ehreshoven bei Köln statt. Die Kienbaum Jahrestagung findet bereits zum 16. Mal statt — dieses Jahr unter dem Motto „HR Innovation Clash“ — und richtet sich an Personalverantwortliche und Geschäftsführer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Deutsche Wirtschaft: Das „Sie“ stirbt langsam aus

Dr. Sebastian Dettmers
Dr. Sebastian Dettmers

Aldi Nord beendet den Krawattenzwang und Volkswagen macht Englisch zur offiziellen Konzernsprache. Initiativen für eine offenere Unternehmenskultur finden sich in der deutschen Wirtschaft immer häufiger. Kein Wunder, dass auch die Ansprache per „Sie“ in immer mehr Unternehmen infrage gestellt wird. Die Online-Jobbörse StepStone und die Personal- und Managementberatung Kienbaum haben 17.000 Fachkräfte zu Hierarchie und Organisationsstruktur in ihren Unternehmen befragt: Nur drei Prozent der Befragten geben an, dass sich an ihrem Arbeitsplatz alle Mitarbeiter siezen.

Digitalisierung: Personalbereich bleibt oft außen vor

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Kienbaum Institut@ISM veröffentlicht Studie zur Rolle von HR in der Digitalisierung

Personalabteilungen beteiligen sich an der digitalen Transformation ihres Unternehmen häufig nicht besonders intensiv – ein Grund dafür könnten falsche Einschätzungen seitens der Personaler sein, welchen Beitrag sie für ihr Unternehmen hierbei leisten sollten: Das Kienbaum Institut@ISM für Leadership & Transformation hat 270 Unternehmen und deren Personalabteilungen befragt, wie stark die Personalfunktion in die digitale Unternehmenstransformation eingebunden ist – mit einem ernüchternden Ergebnis: Auf einer Skala von eins bis sechs, wobei sechs für die größtmögliche Einbindung steht, liegt das Engagement der Personalbereiche mit 3,65 Punkten im Mittelfeld, so das Ergebnis der Studie „Digitalisierung@HR“.

Zehn Schritte zur digitalen Transformation der Personalarbeit

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Kienbaum HR-Jahrestagung 2016: Booklet Digital Future of HR erscheint

  • Team-Empowerment ersetzt veraltete Führungsmodelle
  • Agile Arbeits- und Managementmethoden erhalten Einzug
  • Mit Investitionen in Weiterbildung betreiben Unternehmen proaktiven Kompetenzaufbau

Ein horizontaler Führungsstil ist ein zentrales Element für die erfolgreiche digitale Transformation der Personalarbeit: Unternehmen müssen hierarchische Führung durch Team-Empowerment und agilen Projektbezug ablösen. Das ist einer von zehn Lösungsansätzen für die digitale Transformation von HR, die die Personal- und Managementberatung Kienbaum zusammen mit zahlreichen Personalentscheidern auf ihrer 15. Jahrestagung entwickelt hat. Die mehr als 400 Personalexperten haben dabei vier zentrale Themenfelder identifiziert: Digital Leadership, das Geschäftsmodell von HR, die digitale Unternehmenstransformation und die Belegschaft von morgen.

Familienunternehmen und Demografie: Problem erkannt, aber nicht gebannt

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Studie des Kienbaum Institut@ISM für Leadership & Transformation zeigt, wie sich Familienunternehmen auf den demografischen Wandel vorbereiten können

Familienunternehmen wissen um die Risiken des demografischen Wandels, kennen aber häufig nicht die genauen Auswirkungen auf das eigene Unternehmen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Kienbaum Institut@ISM für Leadership & Transformation. Ein wesentlicher Faktor für den professionellen Umgang mit dem demografischen Wandel ist die Qualität der Personalarbeit. Hier sind insbesondere die Nachfolgeplanung, das Gesundheitsmanagement und eine demografieorientierte Personalplanung zu nennen. Bei vielen Familienunternehmen besteht noch Nachholbedarf in der strategischen Personal- und Kompetenzplanung.

 

Umfrage: Wie das Personalmanagement die Herausforderungen der Digitalisierung meistert

  • Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
    Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

    Wie wirkt sich die Digitalisierung auf das HR-Geschäftsmodell der Zukunft aus?

  • Wie positioniert sich die HR-Funktion im Gesamtunternehmen?
  • Fragebogen ist bis 31. Dezember  2015 online geschaltet

 

Die Digitalisierung und ihre Auswirkungen sind derzeit in aller Munde: Doch vor welche Herausforderungen stellt die Digitalisierung das Personalmanagement und wie verändert es die Rolle des HR-Bereichs selbst? Diesen Fragen geht das Kienbaum Institut@ISM für Leadership und Transformation im Rahmen eines Forschungsprojekts nach. Konkret untersucht das Institut das aktuelle Verständnis von digitaler Transformation der HR-Entscheider und fragt, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf das HR-Geschäftsmodell der Zukunft hat und wie sich die HR-Funktion im Gesamtunternehmen positioniert.

Viele Unternehmen reagieren mit digitaler Kommunikationsstrategie auf fehlende Fachkräfte

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Kienbaum-Studie zum Umgang der Unternehmen mit dem demografischen Wandel

  • Die meisten Firmen arbeiten daran, ihre Arbeitgeberattraktivität zu steigern
  • Zwei von drei Unternehmen setzen dabei auf Employer PR
  • Gesundheitsmanagement ist die beliebteste Reaktion auf demografischen Wandel

Immer mehr deutsche Unternehmen merken, dass Fachkräfte in bestimmten Bereichen fehlen, und reagieren: Für 88 Prozent der Firmen ist eine digitale Kommunikationsstrategie ein wichtiges Mittel, um dem demografiebedingten Fachkräftemangel entgegenzuwirken und stärker für sich als Arbeitgeber zu werben. 71 Prozent der Unternehmen arbeiten intensiver an ihrer Arbeitgeberattraktivität, um sich bei den raren Spezialisten als interessanter Arbeitgeber zu empfehlen. Das ergibt eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum.